[67] WAITZ, Anthropologie der Naturvölker. Leipzig 1860. II. 166.

[68] LIVINGSTONE erwähnt z. B. diesen Ausdruck von den Bangwaketse. Missionsreisen und Forschungen in Südafrika. Aus dem Engl. Leipzig 1858. I. 106.

[69] Transact. Ethnolog. Soc. New Series. I. 338. (1861). Die erwähnte afrikanische Zeitung ist der zu Freetown erscheinende „African“ vom 5. April 1860. HUTCHINSON, Ten years wanderings among the Ethiopians. London. 1861. 58.

[70] FLEURIOT DE LANGLE im Tour du Monde. Bd. XXVI. 382. 374.

[71] H. HECQUARD, Reise an die Küste und in das Innere von Westafrika. Leipzig, s. a. 49.

[72] Mission von Cap Coast-Castle nach Ashantee von T. EDWARD BOWDICH. Aus dem Englischen. Weimar. 1820. 402.

[73] ROBERT NORRIS, Reise nach Abomey im Jahre 1772. In M. C. SPRENGELs Beiträgen zur Länder- und Völkerkunde. XIII. 285. Leipzig 1790.

[74] LABARTHEs Reise nach der Küste von Guinea. Aus dem Französischen. Weimar 1803. 238.

[75] Ten years wanderings among the Ethiopans. 66.

[76] HUTCHINSON a. a. O.

[77] Vor Zeiten ist König Peppel indessen selbst Menschenfresser gewesen; er hat mit vielem Behagen das Herz des von ihm gefangenen Königs Amakri von Neucalabar verzehrt. So berichtet der „Fellow royal geograph. society“, nämlich RICHARD BURTON in seinen Wanderings in Westafrica from Liverpool to Fernando Po. London 1863. II. 280. Dort mag man noch mehr über die Anthropophagie im Nigerdelta nachlesen.

[78] The Mail (Times) vom 26. Dezember 1873.

[79] The Church Missionary Intelligencer. Juli 1866. 223. Auch HUTCHINSON erwähnt die Metzeleien zwischen Okrika und Neu-Calabaresen und erzählt abscheuliche Einzelheiten, wie Suppen aus rotem Pfeffer, Palmöl und Menschenfleisch gekocht wurden!

[80] The Church Missionary Intelligencer. Februar 1873. 48.

[81] Transact. Ethnolog. Soc. New Series. V. 83.

[82] HUTCHINSON a. a. O.

[83] Zeitschrift für allgemeine Erdkunde. VI. 482. 484 (1856).

[84] Unter dem Namen Anziko versteht man heute an der Loaugoküste den Gorilla. Correspondenzblatt der Afrikanischen Gesellschaft. 1873. 36.

[85] HUXLEY, Zeugnisse für die Stellung des Menschen in der Natur. Braunschweig 1863. 62. 63. Ein übereinstimmender Bericht bei DAPPER, Beschreibung von Afrika. Amsterdam 1670. 538.

[86] EDWARD BOWDICH a. a. O. 543.

[87] Wenn H. ZÖLLER neuerdings (Deutsche Besitzungen an der westafrikanischen Küste. IV. 95. 97) sagt: „Das meiste, was über die kannibalischen Sitten der Fan gesagt wird, halte ich für erdichtet“ und „die Fan stehen in dem wahrscheinlich ungerechtfertigten Rufe, Menschenfresser zu sein“, so ist die Widerlegung dieser Ansicht im folgenden enthalten.

[88] PAUL B. DU CHAILLU, Explorations and Adventures in equatorial Africa. London 1861. 74.

[89] DU CHAILLU a. a. O. 88.

[90] W. WINWOOD READE, Savage Africa. London 1863. 159. Auch O. LENZ (Skizzen aus Westafrika. 89) sagt, dass die Fan bis zum heutigen Tage Kannibalen seien, doch würde Menschenfleisch nur bei Feierlichkeiten verzehrt. Alles aber, was sich auf Anthropophagie beziehe, würde heimlich betrieben. Vergl. auch PETERMANNs Mitteilungen. 1875. 128.

[91] Der Glaube, daß die Weißen die schwarzen Sklaven des Fleisches wegen zum Verzehren exportierten, ist an der Guineaküste weit verbreitet gewesen. Überhaupt haben die Wilden uns oft für Menschenfresser angesehen. Der Franzose LAMBERT erzählt dies von Futa Djalon, wo ihm die Fuhlas alle Einzelheiten berichteten, wie wir Europäer unsere Kannibalenschmäuse einrichten. Freiherr VON WREDE wurde 1843 im Wadi Schura in Hadhramaut belehrt, daß der Kaiser von Rußland eine Leibgarde von 7000 Menschenfressern unterhalte (Reise in Hadhramaut. Braunschweig 1870. 71). ALOISIUS DA CADAMOSTO, der 1455 in den Gambia einlief, hörte dort von den Schwarzen, die Christen fräßen Menschenfleisch und würden nicht so viele Sklaven kaufen, wenn es nicht in der Absicht, sie zu fressen, geschähe. (CADAMOSTOs Reise, aus dem Italienischen übersetzt in SPRENGELs Beiträge zur Völker- und Länderkunde. XI. 161. Leipzig 1789.)

[92] Tour du Monde. XII. 308 (1865).

[93] Tour du Monde. XII. 309.

[94] Journal of the Anthropological Institute. London 1872. I. 187.

[95] L. MAGYAR, Reisen in Südafrika. Pest 1859. I. 275.

[96] TRAVASSOS VALDEZ, Six years of a traveller’s Life in Western Africa. London. 1861. II. 159.

[97] The Cave Cannibals of South Africa. Anthropological Review. VII. 121 (1869).

[98] In den Nursery tales, Traditions and histories of the Zulus, die CALLAWAY sammelte (Natal and London. 1868), kommt ein Märchen vor, in dem, wie im deutschen Märchen, die Menschenfresserin versteckte Kinder wittert und ausruft: „Ich rieche Menschenfleisch.“ Wie MERENSKY (Beiträge zur Kenntnis Südafrikas. Berlin 1875. 132) hervorhebt, fehlt bei den Kaffern auch heute der Glaube an die magische Wirksamkeit des Menschenfleisches nicht. Der Schmied legt erst ein Stückchen Menschenfleisch in die Kohlen, ehe er die Arbeit beginnt und der Giftmischer meint in demselben ein Mittel zu haben, seinen Feind schnell aus der Welt zu schaffen.

[99] Briefliche Mitteilung d. d. Stuttgart 29. November 1873.

[100] G. FRISCH, Eingeborene Südafrikas. 147.

[101] WERNER MUNZINGER, Ostafrikanische Studien. Schaffhausen 1864. 558.

[102] Reisen in Hoch-Sennar. In PETERMANNs geographischen Mitteilungen. 1872. 455.

[103] THEODOR V. HEUGLIN, Reise in das Gebiet des Weißen Nil. Leipzig und Heidelberg 1869. 206. Auch ROB. HARTMANN, Naturgeschichtlich-medizinische Skizzen der Nilländer. Berlin 1865. 305, bezweifelte die Anthropophagie der Niam-Niam. — W. G. BROWN, der Erforscher Darfors, hörte dort (1798) von Sklaven aus dem Süden, daß in ihrem Lande die Menschenfresserei herrsche. BROWNs Reisen in Afrika. Aus dem Englischen. Weimar 1800. 364. Richtige Nachrichten über diese Anthropophagen hatte 1856 bereits BRUN-BOLLET eingezogen (PETERMANNs Mitteilungen. Ergänzungsheft VII. 21).

[104] PETERMANNs Mitteilungen. Ergänzungsheft X. 79.

[105] G. SCHWEINFURTH, Die Niam-Niam. Globus XXIII. 23.

[106] SCHWEINFURTH in PETERMANNs Mitteilungen. 1871. 139 und in seinem Reisewerk „Im Herzen von Afrika“. II. 240.

[107] SCHWEINFURTH, Im Herzen von Afrika. II. 98.

[108] Dr. W. JUNKER in PETERMANNs Mitteilungen. 1881. 256.

[109] Mitteilungen des Vereins für Erdkunde zu Leipzig. 1873. 39.

[110] Entdeckung der Nilquellen. I. 125.

[111] Transactions of the Ethnological Society. New Series I. 320.

[112] PETERMANNs Mitteilungen. 1873. 32.

[113] LIVINGSTONEs letzte Reise. Deutsche Ausgabe. II. 153.

[114] Daselbst. II. 58.

[115] STANLEY, Durch den dunklen Weltteil. II. 157 und Anmerkung auf S. 159.

[116] Verhandlungen der Berliner Anthropologischen Gesellschaft. 1885. 459.

[117] STANLEY a. a. O. II. 221. 232. 263. 302.

[118] Verhandlungen der Berliner Anthropologischen Gesellschaft. 1883. 458.

[119] Mitteilungen der Afrikanischen Gesellschaft in Deutschland. IV. 259 (1885).

[120] Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. 1886. 159. 161.

[121] Leutenant TAPPENBECK in den Mitteilungen der Afrikanischen Gesellschaft. V. Heft 2 (1886).

[122] Der amtliche Bericht über die Hinrichtung jener Wodukannibalen ist nach dem Moniteur Haïtien vom 12. März 1864 mitgeteilt im Globus VIII. 249. Vollauf Material zur Bestätigung aller von den Negern Haitis begangenen kannibalischen Scheußlichkeiten enthält das Werk SPENSER St. Johns Hayti or the Black Republic. London 1884. Der Verfasser war zwölf Jahre englischer Geschäftsträger in Haiti und ist wegen seiner Zuverlässigkeit bekannt. Der Missionsbischof CLEVELAND COX hat schon früher über die zunehmende Verwilderung unter den Schwarzen Haitis geklagt und dieselben beschuldigt, daß sie bei ihren Jahresfesten die eigenen Kinder schlachten und fressen. Globus. XXIV. 48.