Die heiße, helle Tropensonne lacht an einem wolkenlosen Himmel. Sie taucht die weite Steppe und die hohen Berge in ein blendendes Licht, leuchtet auch hinein in einen grausigen Abgrund, an dessen Rand ein kleiner schwarzer Säugling friedlich schläft. Wie mag er nur in diese gefährliche Lage gekommen sein? Wir sehen, daß die geringste Bewegung ihm den Tod bringen muß. Aber gleich wird ja die sicherlich schon besorgt suchende Mutter glücklich ihren schwarzen Liebling an ihrem Herzen bergen. Nun reibt er sich die Äuglein, reckt die Ärmchen und Beinchen, gerät ins Rollen — und ist im nächsten Augenblick unsern Augen entschwunden. Zur selben Zeit sitzt die arme gequälte Mutter in ihrer Hütte und klagt um ihr Kind, das als „Zahnkind“ ein Opfer der heidnischen Furcht hat werden müssen. „O weh, o weh, mein Kind, mein Kind,“ klingt erschütternd ihre Totenklage. Sie sieht im Geiste ihren Liebling am Rande der Klippe, sieht seinen zerschellten Körper am Fuße des Abgrundes, sieht, wie in der Nacht aus dem Busch ein paar feurige Augen auftauchen, verschwinden und wieder näher kommen. Im Geiste hört sie kurz darauf das schaurige, höhnische Lachen der Hyäne, die die letzten Spuren des furchtbaren Mordes verwischen wird. Da wird es Nacht in ihr, wie es draußen Nacht geworden ist; aber aus ihrem Herzen ringt sich, wenn auch mit andern Worten, doch unbewußt das ergreifende Gebet des Jeremias: „Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, und uns ist keine Hilfe gekommen. Ich bin zerschlagen wegen der Tochter meines Volkes, ich gehe trauernd einher, Entsetzen hat mich ergriffen. Ist denn keine Salbe in Gilead, oder ist kein Arzt da?“ — Das ist die Not der Heiden.
Ein anderes Bild! Acht Männer ziehen durch die Landschaft. Einer von ihnen führt an einem Strick einen Schafbock, ein andrer trägt allerlei Eßgeräte und sonstige Sachen in seiner Hand, die wahrscheinlich dem alten kranken Manne gehören, den die andern mit sich zerren. Der Alte jammert und fleht um sein Leben, aber immer weiter bewegt sich der traurige Zug. Unter einer riesigen Kandelabereuphorbie wird der Kranke angebunden. Bald hallen durch die Stille des afrikanischen Busches die Axtschläge der Männer, die darangegangen sind, den Baum zu fällen, der im nächsten Augenblick mit gewaltigem Krachen umstürzt und den Alten unter der Last seiner dornigen und fleischigen Äste begräbt. So hatte es das Orakel angeordnet, um Unglück von der Familie abzuwenden; denn auf Schritt und Tritt verfolgt den Neger die Furcht vor den Geistern der Dämonen. — Das ist die Not der Heiden!
Ein drittes Bild! Wir befinden uns bei einer Negerhütte, aus der uns Stimmengewirr entgegentönt. Plötzlich wird die Lehmwand des Hauses durchgebrochen und ein junges Mädchen zu dieser Öffnung hinausgestoßen. Es ist fast nackt, nur mit dem Fell eines soeben geschlachteten Opferschafes bekleidet. Hinter ihr her geht ein Medizinmann und entsühnt den Weg. Weinend zieht das Mädchen in die Steppe, während die Mutter in der Hütte sitzt und klagt: „O weh, wie schmerzt der Abschied so sehr; mein Kind, wenn ich rufe, antwortet nicht mehr.“ Das Mädchen hat gegen ein Gebot der Ahnen, nicht etwa der Moral, verstoßen. Nun ist sie lebendig tot. So hat es das Orakel durch den Medizinmann verlangt und auf all das Unglück hingewiesen, das über die ganze Sippe hereinbrechen würde, wenn man sich über die Gebote der Ahnen hinwegsetze. Die Furcht ist im heidnischen Herzen stärker als die Liebe. Aber die klagenden Männer und Frauen in der Hütte sind uns die beste Antwort auf unsre Frage: Was spielt sich hier ab? — Es ist ein Kapitel aus der traurigen Geschichte der Not der Heiden.
Ein letztes Bild! Wir wollen in eine andre Hütte eintreten. Zuerst müssen wir uns an die Finsternis und den Rauch gewöhnen. Endlich können wir die Umrisse der Dinge erkennen. Wir stehen am Lager einer Frau, die soeben einem kräftigen Zwillingspaar das Leben geschenkt hat. Ermattet liegt sie da; aber sie kann keine Ruhe finden, denn aufgeregt schreien die anwesenden Frauen durcheinander. Zwillinge dürfen nicht am Leben bleiben. Der Zorn der Geister würde die ganze Sippe bedrohen. Die arme Mutter weiß, was ihnen bevorsteht. Aber doch will ihr Herz brechen. Soviel Schmerzen hatte sie aushalten müssen, so sehr hatte sie sich auf Nachkommenschaft gefreut, die das Band zwischen ihr und dem Gatten endlich fest gestalten würde. Mit angstvoll geweiteten Augen sieht sie nun, wie die Frauen Wasser in einen Holzmörser gießen und dann die Neugebornen mit den Köpfen so lange hineinhalten, bis sie ganz ruhig geworden sind. — Die Ahnen haben ihr Opfer; aber die Tränen, die immer wieder aus den dunklen Augen der Mutter rinnen und das Fell netzen, auf dem sie liegt, diese Tränen zeugen von der Not der Heiden ohne das Evangelium.
Wie freudig können demgegenüber unsre Christen bezeugen, daß völlige Liebe die Furcht austreibt! Wie oft kamen Christenfrauen zu uns, strahlend ihren kleinen Liebling auf dem Arm haltend. Er war ein „Zahnkind“ geworden. Lachend zeigte man uns die „bösen“ Zähnchen. „Früher hätten wir unser Kind töten lassen müssen; aber Christus hat uns von diesem Aberglauben freigemacht.“ Von solcher Freudigkeit selbst angesichts des Todes ist auch der Brief Hezekiels und Peteros, der S. 217. 218 wiedergegeben ist, ein Beweis. Ja, das ganze Denken der Heiden wird durch das Evangelium umgestaltet. Etwas Neues kommt in ihr Leben, das Furcht, Haß und Rachedurst überwindet. Davon legte nach dem Bericht eines unsrer Missionare Wazera ein gutes Zeugnis ab. „Im Jahre 1910, als Missionar R. noch unter den Wasanaki, einem Stamm in der Nähe des großen Victoria-Njansa-Sees, arbeitete — für die er schließlich auch sein Leben ließ — kam eines Tages ein wild aussehender junger Mann zu uns auf die Station, um für ein Lendentuch zu arbeiten und die Missionsschule zu besuchen. Wazera — so war sein Name — verursachte uns keine geringe Mühe, da er sehr streitsüchtig war und oft in Raufereien mit andern jungen Leuten geriet. Schließlich verließ er uns und kehrte nur dann und wann in unregelmäßigen Zeitabschnitten zurück, um seine Freunde zu besuchen. Man konnte jedesmal sicher sein, daß er auch mit irgend jemand in Streit geriet. Als er dann im Jahre 1913 darum nachsuchte, als Missionszögling aufgenommen zu werden, schien es noch, als hätte alles, was er bis dahin gehört und empfangen hatte, nur einen geringen Eindruck auf sein Geistesleben gemacht. Es war sogar fraglich, ob es überhaupt einen Eindruck auf ihn gemacht hatte. Bald jedoch stellte es sich heraus, daß der ausgestreute Same aufzugehen begann. Mit ganzem Herzen und ganzer Seele gab er sich der Arbeit hin. Kehrte er abends von seiner Arbeit auf der Bananenpflanzung zur Missionsstation zurück, dann pflegte er gewöhnlich zu den andern zu sagen: ‚Freunde, wir wollen nicht mit leeren Händen zur Missionsstation zurückgehen. Hier sind einige reife Bananen, die wir mitnehmen sollten.‘ Schnell schnitt er die Büschel mit seinem Messer ab und begab sich dann, indem er selbst das größte trug, nach der Station.
Eines Tages wurde eine hochbetagte und schwache Frau, die die Gewohnheit hatte, jedesmal, wenn sie an unsrer Station vorbeikam, meiner Frau einen Besuch abzustatten, von einigen Burschen belästigt. Als Wazera dies hörte, stellte er sie wegen ihres Verhaltens ernstlich zur Rede und sagte darauf zu der Frau: ‚Komm, Großmutter, ich werde dich nach Hause begleiten.‘ Wenn er selbst nach Hause ging, seine Eltern zu besuchen, konnte er gewöhnlich einige besonders schöne Bananen mitnehmen, die er für sie gespart hatte. Kam er zur Station zurück, dann bereitete es ihm immer große Freude, wenn er unserm Kinde ein paar hübsche bunte Steinchen oder andre Kleinigkeiten mitbringen konnte. Zu unsrer größten Überraschung erschien er eines Tages mit einem Strauß schöner Blumen für mama wetu = unsre Mama, wie sie meine Frau nannten. Ich sage deshalb ‚zu meiner größten Überraschung‘, weil es sonst nie vorkommt, daß Blumen für einen heidnischen Afrikaner irgendwelchen Wert hätten, noch daß sie dort jemand zu schätzen wüßte. Abends aber pflegte Wazera über seinem Neuen Testament zu sitzen und darin zu lesen, bis er nicht mehr sehen konnte. Ab und zu stellte er dabei Fragen, die uns deutlich verrieten, daß der Geist Gottes an seinem Herzen arbeitete und immer mehr von ihm Besitz ergriff.
Wazera war noch gar nicht lange getauft, als wir gezwungen wurden, während eines Aufstandes unter den Eingeborenen unsre Station zu verlassen. Wazera und einige andre unsrer treuen eingebornen Christen kehrten jedoch wieder um und gingen zur Station zurück, um das Missionseigentum zu bewachen, bis es uns gelingen würde, Erlaubnis zur Rückkehr zu erhalten. Während unsrer Abwesenheit kamen eingeborne Soldaten auch nach unsrer Station und begannen alles zu nehmen, was sie gerade gebrauchen konnten. Als unsre Christen dagegen Einspruch zu erheben wagten, wurden sie ärgerlich und peitschten einige von ihnen mit der schrecklichen Nilpferdpeitsche. Vor allem aber wurde Wazera, der Aufseher, geschlagen. Ich fragte Wazera, was er nach solcher Behandlung empfunden habe. Er sagte mir darauf, daß er zuerst sehr böse geworden sei. Dann aber sei ihm eingefallen, daß Christen auch ihre Feinde lieben und denen Gutes tun sollten, von denen sie gehaßt werden. Darauf sei er hingegangen und habe für die Soldaten eine vorzügliche Mahlzeit bereiten lassen. Auf seine Einladung, zum Essen zu kommen, hätten diese aber nicht gewagt sein Haus zu betreten, weil sie fürchteten, umgebracht zu werden. Er habe ihnen dann das Essen hinaus ins Freie bringen lassen. Aus Furcht, daß die Speisen Gift enthalten könnten, hätten sie auch dann noch nicht eher gegessen, als bis er ihrer Aufforderung nachgekommen sei, selber an der Mahlzeit teilzunehmen. Jene Soldaten seien, nachdem sie die Station wieder verlassen hatten, zum Häuptling gegangen und hätten sich danach erkundigt, was das für Leute gewesen sein könnten, die sie drunten auf der Missionsstation getroffen hätten. Ihnen sei erklärt worden, daß es abasomi wären, d. h. ‚Leser‘, mit welchem Namen die Eingebornen dort die Christen bezeichnen.
Das Evangelium erweckt in dem bekehrten Heiden neben so manchem Neuen auch ein Gefühl der Verantwortlichkeit andern gegenüber. Der Gedanke ist dem Neger an und für sich fremd. Er versucht im Gegenteil seine Krankheiten und Gebrechen durch allerlei Sympathiemittel und Zaubereien auf den ahnungslosen Nächsten zu übertragen. Er denkt meist nur an sich, was ja bei seiner egozentrischen Weltauffassung leicht erklärlich ist. Wenn schon den Juden die Erweiterung ihres Begriffes vom ‚Nächsten‘ dringend nottat, so ist das in soviel größerem Maßstabe bei unsern Negern der Fall.
Daß nun tatsächlich der bekehrte Heide zu solchem Gefühl der Verantwortung seinen Mitmenschen, z. B. den andern Heiden in aller Welt gegenüber erwacht, dafür liefern u. a. ihre Missionsgaben einen uns oft beschämenden Beweis. Mais, ganze Zuckerrohr- und Kartoffelfelder wurden als Opfer gegeben. Ein Häuptling brachte eine Kuh, das größte Opfer, das ein Mparemann geben kann. Nichts freut sie mehr, als von dem Fortschritt der Evangeliumsbotschaft in aller Welt zu hören. Oft kamen sie noch in später Nachtstunde zum Missionar, um ihre Missionsgaben abzuliefern. ‚Es ist weiß gewordenes (Pare-Ausdruck für heiliges) Geld, das ich nicht unnötig lange mit mir herumtragen möchte,‘ sagte Petero Sebuge. Die Bibel wird ihnen ein köstlicher Schatz, der sie in Zeiten der Anfechtung tröstet und stärkt. So schreibt unser Petero Risase Anfang 1921 in einem Briefe aus Afrika an den Verfasser: ‚Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi sei mit Dir alle Tage, dann möge Gott Dich trösten unsretwegen, denn ich weiß, Du hast diese Trauer bei Dir.‘
Viele Grüße von mir und eine Erinnerung, die sich nicht töten läßt. Deine Grüße habe ich sehr oft erhalten, und ich habe mich sehr gefreut. Ich kann Dir weder auseinandersetzen die Art meiner Freude, wenn ich Deine Grüße bekam, noch die Art meines Nichtseins mit Freude, wenn ich verfehlte sie zu erhalten.
Was ich Dir auseinandersetzen möchte, ist dieses: Ich danke Gott viele Male, weil er mich in den Nöten, die mich erreicht haben, nicht verlassen hat. Bedeutung: Im Jahre 1917 starb mein Vater, 1918 starb auch meine Frau Maria Risase und 1919 starb auch Debora Risase, mein einziges Kind. Als diese alle starben, wurde meine Trübsal sehr groß. Im Gebetshaus war kein Prediger, von dem ich die Dinge der Wahrheit hätte vernehmen können. Mama Kotz hat meine Not gesehen, als sie einmal (aus dem Internierungslager Tanga) herkommen durfte. Und sie tröstete mich in einem Briefe, der sagte: ‚Petero, laß den Teufel nicht dein Herz verderben, denn diese Tage sind die des Endes.‘ Da vernahm ich, wie mein Herz mir sagte: Suche dir selbst geistige Speise und iß! Früher bist du gewöhnt gewesen, daß man dir das brachte, was satt macht, heute grabe selbst und iß ...“ Dann erzählt er weiter, wie das Wort Gottes ihm in jenen schweren Jahren eine beständige Hilfe gewesen sei und welche guten Erfahrungen er mit Gott gemacht habe. In mancherlei Schwierigkeiten haben die meisten von ihnen treu zum Christentum gestanden, Schmach, Verfolgung, Gefängnis und körperliche Strafen um ihres Herrn willen erduldet und mit aller Tatkraft die verwaiste Missionsarbeit aufgenommen. So ist es in jeder Hinsicht wahr, was einer von ihnen einmal sagte: „Das Evangelium hat neue Menschen aus uns gemacht.“ Und das tut in Pare besonders not, wie in den vorhergehenden Kapiteln immer wieder zu zeigen versucht wurde.
Wenn sie uns auch die Wapare als Menschen erkennen ließen, die längst nicht auf so tiefer Kulturstufe stehen, wie gewöhnlich angenommen wird, so haben sie auch die Bande gezeigt, die sie im „Banne der Furcht“ gefangen halten. Sie zählen zu den Völkern, die wir als die primitiven zu bezeichnen pflegen, und die doch lieben und hassen, lachen und weinen und sich, wenn auch oft unbewußt, nach Erlösung sehnen, genau wie wir. Sie haben ein Sprichwort: „Auf meinen Hilferuf in der Wüste hin kam ein neuer Feind!“ Sie befinden sich noch in der Wüste des Götzendienstes, umgeben von den Gefahren des Aberglaubens, und stoßen bewußt und unbewußt den Ruf aus: Kommt herüber und helft uns! Kultur ohne Christentum ist aber nur ein neuer Feind und läßt die Heiden rettungslos dem Islam entgegentreiben, welcher sie weder von ihrem Heidentum noch von ihrem Aberglauben erlösen kann.
Oberstabsarzt Dr. Otto Dempfwolff schreibt in einem Artikel über die Notwendigkeit der christlichen Mission für die Kolonisation: „Es soll und wird das Christentum als einziger Retter auch die Naturvölker von ihrem Heidentum und Aberglauben erlösen, von den Banden befreien, die jetzt in Zaubervorstellungen und Dämonenfurcht sie hindern, ihren Geist für die Kulturgaben zu öffnen, die wir als Kolonisatoren bringen wollen.
Es kann zweifelhaft sein, ob die Fähigkeiten der Rasse und die Bedingungen des Klimas es je zulassen werden, daß die Farbigen an Leistungen den Weißen je ganz gleich kommen. Um sie aber zu dem zu entwickeln, was sie überhaupt leisten können, um sie soweit als möglich unsrer Kultur zugänglich zu machen, dazu gibt es keine bessere Methode, als ihnen das Christentum zu bringen.
Dieses allein kann dem Eingebornen neue Ideale an Stelle der von uns Weißen unbewußt zerstörten bringen und auch ihn den Sinn des Lebens lehren, so daß er begreift, was uns ‚Kultur‘ heißt: Herr über die Natur zu werden, weil man sich als Kind Gottes fühlen darf!“
Herr über die Natur und damit aus dem Banne der Furcht befreit zu werden, das wollen wir auch unsern Wapare wünschen. Dann wird Nkoma und Dämon aus ihrem Leben ausgeschaltet sein und Christus ihnen A und O werden, nämlich der Anfang zu einem neuen Leben, und aller animistischen Furcht
Ende.
Vom gleichen Verfasser empfehlen wir die Schrift
Von Schwarzen und Weißen.
Diese 64seitige Broschüre gibt in recht anregender und unterhaltender Form die Geschichte unsrer Mission im Südparegebiet (Ostafrika) wieder. Sie umfaßt einen Zeitraum von elf Jahren. Die Schilderung, wie sich die Hand Gottes in den Anfängen bekundete, unter welchen Schwierigkeiten die Arbeit aufgenommen und fortgeführt wurde, dient zur Stärkung des Glaubens. Mit regem Interesse wird der Leser die Negerküche kennenlernen, von der Schularbeit vernehmen und den Missionar in seiner recht vielseitigen Tätigkeit als Helfer der Schwarzen begleiten. Kleine Erlebnisse verschiedenster Art und zahlreiche Bilder beleben die Seiten. Das Evangelium hat Schwarze und Weiße eng verbunden, so daß weder Raum noch Zeit sie trennen können.
Man verlange Preisliste vom Verlag.
Der Advent-Verlag (E. V.), welcher durch Schwesterhäuser und Niederlagen in allen Teilen der Welt vertreten ist, verlegt christliche Bücher, Zeitschriften und kleinere Schriften, die inhaltlich rein biblische Grundsätze vertreten, in annähernd 100 verschiedenen Sprachen. Außer religiösen Themen werden auch Fragen der Gesundheit und Mäßigkeit in erschöpfender Weise behandelt; ebenso ist der Jugendliteratur ein breiter Raum angewiesen. Besonders reichhaltig ist die Auswahl in der englischen und deutschen Sprache, doch sind auch in anderen Sprachen, z. B. der dänischen, schwedischen, französischen, holländischen und spanischen eine gute Anzahl Bücher, Schriften und Zeitschriften erschienen. Die Auswahl wird ständig vermehrt. Preislisten werden auf Wunsch kostenlos zugesandt.
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