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Anleitung zur quantitativen chemischen Analyse

Chapter 2: Inhalt.
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About This Book

The guide explains methods of quantitative chemical analysis, teaching how to determine and separate components by weight through clear procedures, laboratory operations, and reagent use. It describes systematic instructional sequencing—following qualitative identification—covering sample preparation, analytical operations, gravimetric and volumetric techniques, error correction, and calculation of equivalents. Numerous experimental verifications and recalculated tables accompany practical protocols to aid beginners and experienced practitioners, with theoretical explanations linked to procedures. The text aims to serve as a laboratory handbook and self-teaching manual for pharmacists, technicians, and agricultural chemists seeking reliable, repeatable methods for precise compositional determinations.

The Project Gutenberg eBook of Anleitung zur quantitativen chemischen Analyse

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Title: Anleitung zur quantitativen chemischen Analyse

Author: C. Remigius Fresenius

Release date: January 1, 2015 [eBook #47843]
Most recently updated: October 24, 2024

Language: German

Credits: Produced by the Online Distributed Proofreading Team at
http://www.pgdp.net

*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK ANLEITUNG ZUR QUANTITATIVEN CHEMISCHEN ANALYSE ***

ANLEITUNG
ZUR
QUANTITATIVEN CHEMISCHEN
ANALYSE

oder

die Lehre von der Gewichtsbestimmung und Scheidung der in der Pharmacie,
den Künsten, Gewerben und der Landwirthschaft häufiger vorkommenden Körper in einfachen und
zusammengesetzten Verbindungen.


Für

ANFÄNGER UND GEÜBTERE

bearbeitet von

Dr. C. REMIGIUS FRESENIUS,
Professor der Chemie und Physik am landwirthschaftlichen Institute zu Wiesbaden
und Vorsteher des chemischen Laboratoriums daselbst.

DRITTE
SEHR VERMEHRTE UND VERBESSERTE AUFLAGE.


Mit in den Text eingedruckten Holzschnitten.

Braunschweig,
Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn.
1854.


SEINER HOHEIT

ADOLPH,

HERZOGE VON NASSAU,

IN TIEFSTER
EHRERBIETUNG UND UNTERTHÄNIGKEIT
GEWIDMET.


Vorrede zur ersten Auflage.

Das Studium der Chemie hat in der neueren Zeit eine von der früherer Decennien wesentlich verschiedene Richtung angenommen. — Während man es sonst für ausreichend hielt, den Jüngern der Chemie bei dem Unterrichte die Resultate der Wissenschaft mitzutheilen, verwendet man jetzt die grösste Sorgfalt darauf, dieselben auch mit den Methoden vertraut zu machen, nach denen die Resultate gefunden wurden, und mittelst welcher man neue zu gewinnen vermag.

Diesem Umstande verdanken die für den praktischen Unterricht bestimmten Laboratorien ihr Entstehen, und ihr Emporblühen beweist die Richtigkeit des Princips.

Seit man dasselbe beim Unterrichte aufstellte, seit die Schüler der Chemie nicht nur in den Hörsälen, sondern auch in den Laboratorien gebildet werden, fing die Chemie an, die Bedeutung für das Leben zu gewinnen, welche ihr zukommen muss; denn das Wissen allein war ein todtes Capital, sobald sich aber die Kenntniss hinzugesellte, wie man es anwendet und nutzbar macht, gewann es Leben und Bewegung, und trug reiche und herrliche Früchte.

Das Studium der praktischen Chemie umfasst vornehmlich drei Gebiete:

Die qualitative Analyse, die quantitative Analyse und die Darstellung chemischer Präparate.

Alle chemischen Arbeiten, grosse wie kleine sind zusammengesetzt aus einzelnen Arbeiten, welche einem dieser Gebiete angehören.

Es konnte nun nicht fehlen, dass mit dem veränderten Gesichtspunkte auch die Methoden des Unterrichts in der praktischen Chemie sich ändern mussten; denn während früher ein Lehrer einen oder zwei Schüler hatte, die er unter seinen Augen operiren oder an seinen eigenen Arbeiten Theil nehmen liess, handelt es sich jetzt darum, dass ein Lehrer viele Schüler überwacht, und dass diese bei dem Unterrichte Vieles und Viel mit möglichst geringem Zeitaufwande erlernen. — Dieser Zweck wird aber am sichersten erreicht, wenn man die Erlernung in Bezug auf Reihenfolge und Auswahl des Einzelnen nicht dem Zufalle überlässt, sondern den Unterricht im Allgemeinen wie im Besonderen nach systematischem Plane anordnet. So macht man jetzt beim praktischen Unterrichte fast überall mit der qualitativen Analyse den Anfang und lässt dann Präparatendarstellung und quantitative Analyse folgen, — so lässt man in der qualitativen Analyse nicht, wie früher, von vornherein unbekannte Verbindungen untersuchen, sondern von dem Lehrer selbst gemischte oder demselben in Bezug auf ihre Bestandteile aufs Genaueste bekannte, und zwar erst einfache, dann zusammengesetztere bis zu den schwierigsten in consequenter Reihenfolge.

Um den Unterricht, wie die Selbstbelehrung in der chemischen Analyse im eben erwähnten Sinne zu erleichtern, schrieb ich meine „Anleitung zur qualitativen chemischen Analyse“. Die gute Aufnahme, welche derselben geworden ist, schien mir zu beweisen, dass ich meinen Zweck nicht ganz verfehlt habe. — In gleicher Absicht lege ich jetzt dem Publicum eine „Anleitung zur quantitativen chemischen Analyse“ vor. — Dieselbe reiht sich ihrem ganzen Plane nach der erstgenannten Schrift (mit deren dritter Auflage sie in Betracht äusserer Ausstattung ganz übereinstimmt) als zweiter Theil an, so dass beide zusammen eine vollständige Anleitung zur einfacheren chemischen Analyse enthalten. Eben so gut aber kann sie auch als für sich verständliches, selbstständiges Ganzes gelten, wenn man davon absieht, dass zur Vermeidung von Wiederholungen, bei den Capiteln über Operationen und Reagentien das darüber in der „qualitativen Analyse“ Gesagte hier als bekannt vorausgesetzt wurde.

Bei der Ausarbeitung der vorliegenden Schrift hatte ich einerseits im Auge, sie zu einem geeigneten Leitfaden beim praktischen Unterrichte in den chemischen Laboratorien zu machen, andererseits aber sollte sie auch denjenigen jungen Chemikern, welche (wie z. B. ein grosser Theil der Pharmaceuten) auf Selbstbelehrung angewiesen sind, ein treuer Führer und Rathgeber bei ihren Arbeiten sein und ihnen den Mangel des Lehrers so viel als möglich ersetzen.

Um meine doppelte Absicht zu erreichen, musste Manches, namentlich die Lehre von den Operationen, mit einer Ausführlichkeit behandelt werden, welche vielleicht nicht nothwendig gewesen wäre, wenn ich nur den ersten Zweck im Auge gehabt hätte. — Im Allgemeinen blieb ich den Grundsätzen getreu, welche ich bei meiner „Anleitung zur qualitativen Analyse“ einhielt, d. h. ich strebte darnach, das Wichtigere von dem minder Wichtigen zu sondern und durch Consequenz, klare Darstellung und passende theoretische Erläuterung die Uebersicht über das ganze Gebiet, wie das Verständniss des Einzelnen nach Möglichkeit zu erleichtern. Um aber das Werkchen nicht nur in Hinsicht auf Methodik und Darstellung, sondern auch in Betreff seines reellen und praktischen Werthes möglichst auszuzeichnen, war ich genöthigt, eine grosse Anzahl eigener Experimentaluntersuchungen zu machen, denn ich fand häufiger, als ich geglaubt hatte, dass die in den Büchern niedergelegten Angaben mit der Wahrheit im Widerspruche waren. Alle einzelnen Methoden selbst experimentell zu prüfen, war mir natürlich unmöglich, getrost und zuversichtlich aber darf ich sagen, dass ich bei weitem die meisten Angaben nach eigener Erfahrung machte.

Bei der Anordnung bin ich einem neuen, in dem Buche selbst motivirten Plane gefolgt. Derselbe ist so natürlich und einfach, und der Zusammenhang unter den einzelnen Theilen so leicht verständlich, dass ich es für unnöthig erachte, hier noch besonders darauf einzugehen.

Was die in dem Buche angenommenen Aequivalentzahlen betrifft, so habe ich mit grösster Sorgfalt darnach gestrebt, bei den mit abweichendem Resultat bestimmten eine möglichst gute Wahl zu treffen. Es war ferner nothwendig, sehr viele aus den ursprünglichen Versuchen neu zu berechnen, z. B. die des Magnesiums, Mangans, Phosphors, Nickels, Kobalts, Golds, Platins, Fluors, Arsens und vieler anderen, weil inzwischen die Aequivalente der Körper berichtigt worden sind, die bei jenen Bestimmungen zu Hülfe genommen wurden, namentlich die des Schwefels, Chlors, Quecksilbers etc. — Ich habe zu meiner Rechtfertigung in der Tabelle I. die Gewährsmänner der angenommenen Zahlen genannt und im Anhang die von mir ausgeführten Rechnungen beigefügt.

Aus dem Gesagten ergiebt sich, dass sämmtliche Tabellen neu berechnet werden mussten. Ich kann die Versicherung geben, dass jede Zahl doppelt berechnet worden und auf die Correctur die grösste Sorgfalt verwendet worden ist.

Und somit übergebe ich mein Buch. Möge es dazu beitragen, die für alles tiefere und gründlichere Eindringen in die Chemie so unentbehrliche quantitative Analyse zum Gemeingut eines grösseren Publicums zu machen, — möge es namentlich auch den Pharmaceuten, Technikern und Landwirthen, für welche ich das Buch vornehmlich bestimmt habe, die Schwierigkeiten überwinden helfen, welche sich gleich beim Eingange in das für sie so wichtige Gebiet wirklich und scheinbar entgegenstellen, und möge es somit für die Chemie überhaupt den Nutzen stiften, den zu erreichen ich redlich bestrebt war.

Wiesbaden, im Januar 1846.


Vorrede zur zweiten Auflage.

Bei der Herausgabe der zweiten Auflage meiner „Anleitung zur quantitativen chemischen Analyse“ habe ich nicht Ursache gefunden, von den früher befolgten Principien abzuweichen. — Das Buch in seiner jetzigen Gestalt ist daher in der Hauptsache ein unveränderter Abdruck der ersten Auflage. Veränderungen habe ich nur da vorgenommen, wo sich in Folge neuer Untersuchungen frühere Angaben mit Gewissheit verbessern liessen. Sie beziehen sich jedoch nur auf Einzelnheiten, z. B. auf die Atomgewichte des Chroms und Goldes, auf die Bestimmung des Kobalts etc.

Wiesbaden, im November 1846.


Vorrede zur dritten Auflage.

In dem kurzen Zeitraume, welcher zwischen dem Erscheinen der beiden ersten Auflagen der vorliegenden „Anleitung zur quantitativen chemischen Analyse“ lag, war auf dem Gebiete der analytischen Chemie nur wenig Neues zu Tage gefördert worden, und es konnte daher die zweite Auflage ein fast unveränderter Abdruck der ersten sein. — Zwischen der zweiten und dritten Auflage aber liegen sechs Jahre und zwar für die chemische Analyse in hohem Grade fruchtbringende. Es fallen in sie nicht allein die zahlreichen und wichtigen Arbeiten H. Rose's, welche derselbe zum Zwecke der Herausgabe seines klassischen Werkes „Ausführliches Handbuch der analytischen Chemie“ angestellt hat, sondern auch sehr viele und bedeutende Anderer; wie sich denn die Zahl der Kräfte überhaupt sehr gemehrt hat, die zur gemeinsamen Förderung aller Zweige der Chemie thätig sind. — Von besonderer Wichtigkeit für den genannten Zeitraum war namentlich noch der Aufschwung, welchen die Maassanalyse während desselben genommen hat. Benutzte man auch früher maassanalytische Methoden, so standen solche doch ziemlich vereinzelt da und wurden mehr bei technischen Gehaltsbestimmungen als bei wissenschaftlichen Untersuchungen angewandt, — während jetzt das Streben der Zeit dahin geht, auch bei letzteren mit Hülfe der Maassanalyse, unbeschadet der Genauigkeit, ungleich rascher zum Ziele zu kommen, als dies bei Anwendung gewichtsanalytischer Bestimmungsmethoden möglich ist.

Aus dem Gesagten ergiebt sich leicht, dass vorliegende dritte Auflage gänzlich umgearbeitet werden musste, um den Fortschritten der Wissenschaft und ihrem gegenwärtigen Standpunkte zu entsprechen. Die Umarbeitungen, Vermehrungen und Verbesserungen beziehen sich auf alle Theile des Buches. Ueberall habe ich durch strenge Sichtung und praktische kritische Prüfung die zuverlässigen Methoden zu unterscheiden gesucht von den ungenauen und unpraktischen. Vielfach unterstützt wurde ich bei dieser mühsamen und langwierigen Arbeit durch die Assistenten und Schüler meines Laboratoriums.

Wesentlich erweitert habe ich den speciellen Theil des Buches durch Hinzufügung genau dargelegter Verfahrungsweisen zur Analyse solcher Mineralien und technischen Producte, welche besonders häufig Gegenstand chemischer Untersuchung werden, sowie zur Analyse der Düngerarten. Ich habe dies gethan, um auch dem praktischen Bedürfnisse der Fabrikanten, der Berg- und Hüttenleute, sowie der Landwirthe nach Möglichkeit zu genügen.

Was die chemischen Aequivalente anbetrifft, so habe ich mich eifrig bemüht, die wahren Werthe derselben mit Hülfe der darüber erschienenen neueren Arbeiten aufs Genaueste festzustellen; auch wurden — da sich dies ohne alle Volumvermehrung des Buches thun liess — neben die sich auf Sauerstoff = 100 beziehenden Zahlen, die auf Wasserstoff = 1 bezüglichen gesetzt, auf dass nunmehr Jeder diejenigen gebrauchen kann, welche ihm die geeigneteren scheinen oder an welche er gewöhnt ist.

Die Tabellen sind alle — soweit nöthig — neu berechnet und mit der grössten Sorgfalt controlirt und corrigirt.

Wiesbaden, im October 1853.

Dr. R. Fresenius.


Inhalt.

Seite
Einleitung 1
Erste Abtheilung.
Allgemeiner Theil.
Erste Unterabtheilung.
Ausführung der Analyse.
Erster Abschnitt.
Die Operationen §. 1. 9
  I. Die Quantitätsbestimmung §. 2.
  1. Die Gewichtsbestimmung 10
  a. Die Wage §. 3.
    Richtigkeit derselben §. 4.
    Empfindlichkeit derselben §. 5. 12
    Prüfung derselben §. 6 u. 7. 13
  b. Die Gewichte §. 8. 15
  c. Das Wägen §. 9. 17
    Regeln dabei §. 10. 19
  2. Die Volumbestimmung 21
  a. Das Messen der Gase §. 11.
  b. Das Messen von Flüssigkeiten §. 12. 26
  II. Das Ueberführen zu untersuchender Körper in Zustände, in welchen sie sich zur Analyse eignen 30
  1. Die Auswahl der Substanz §. 13.
  2. Die mechanische Zertheilung §. 14.
  3. Das Trocknen §. 15. 33
  III. Allgemeines Verfahren bei quantitativen Analysen §. 16. 40
  1. Das Abwägen der Substanz §. 17. 41
  2. Die Wasserbestimmung §. 18. 42
  a. Aus dem Gewichtsverlust
  b. Durch directe Wägung §. 19. 44
  3. Das Ueberführen in gelösten Zustand §. 20. 46
  a. Directe Auflösung §. 21. 47
  b. Auflösung vermittelt durch Aufschliessung §. 22.
  4. Das Ueberführen der aufgelösten Körper in wägbare Formen §. 23. 50
  a. Abdampfen §. 24. 51
    Wägen der durch Abdampfen erhaltenen Rückstände §. 25. 55
  b. Fällung §. 26. 56
  α. Fällung mit darauf folgender Decantation §. 27. 57
  β. Fällung mit darauf folgender Filtration 58
  aa. Filtrirapparat §. 28.
  bb. Regeln beim Filtriren §. 29. 60
  cc. Auswaschen §. 30. 62
  γ. Fällung mit darauf folgender Decantation und Filtration §. 31. 64
    Weitere Behandlung der Niederschläge §. 32. 65
  aa. Trocknen der Niederschläge §. 33.
  bb. Auswaschen §. 34. 67
    Erste Methode (Glühen des Niederschlags mit dem Filter) §. 35. 69
    Zweite Methode (gesondertes Glühen des Niederschlags und des Filters) §. 36. 70
  5. Die Maassanalyse §. 37. 71
Zweiter Abschnitt.
Die Reagentien §. 38. 73
  A. Reagentien auf nassem Wege 74
  I. Allgemeine Reagentien
  a. Solche, welche vorzugsweise als einfache Lösungsmittel gebraucht werden §. 39.
  b. Solche, welche vorzugsweise als chemische Lösungsmittel gebraucht werden §. 40.
  c. Solche, welche vorzugsweise zur Abscheidung von Körpergruppen dienen, oder überhaupt allgemeinere Anwendung finden §. 41. 75
  II. Besondere Reagentien auf nassem Wege 81
  a. Solche, welche vorzugsweise zur Bestimmung oder Abscheidung einzelner Basen dienen §. 42.
  b. Solche, welche vorzugsweise zur Bestimmung oder Abscheidung einzelner Säuren dienen §. 43. 82
  B. Reagentien auf trockenem Wege §. 44. 83
  C. Reagentien zur organischen Elementaranalyse §. 45. 85
Dritter Abschnitt.
Die Formen und Verbindungen der Körper, in welchen sie von anderen abgeschieden oder ihrem Gewichte nach bestimmt werden §. 46. 89
  A. Formen und Verbindungen der Basen, in welchen sie von anderen abgeschieden oder ihrem Gewichte nach bestimmt werden 91
Basen der ersten Gruppe.
  1. Kali §. 47. 91
  2. Natron §. 48. 93
  3. Ammon §. 49. 94
Basen der zweiten Gruppe.
  1. Baryt §. 50. 96
  2. Strontian §. 51. 97
  3. Kalk §. 52. 98
  4. Magnesia §. 53. 99
Basen der dritten Gruppe.
  1. Thonerde §. 54. 101
  2. Chromoxyd §. 55. 102
Basen der vierten Gruppe.
  1. Zinkoxyd §. 56. 103
  2. Manganoxydul §. 57. 104
  3. Nickeloxydul §. 58. 104
  4. Kobaltoxydul §. 59. 106
  5. Eisenoxydul u. 6. Eisenoxyd §. 60. 108
Basen der fünften Gruppe.
  1. Silberoxyd §. 61. 109
  2. Bleioxyd §. 62. 110
  3. Quecksilberoxydul u. 4. Quecksilberoxyd §. 63. 112
  5. Kupferoxyd §. 64. 114
  6. Wismuthoxyd §. 65. 116
  7. Cadmiumoxyd §. 66. 117
Basen der sechsten Gruppe.
  1. Goldoxyd §. 67. 118
  2. Platinoxyd §. 68.
  3. Antimonoxyd §. 69. 119
  4. Zinnoxydul u. 5. Zinnoxyd §. 70. 120
  6. Arsenige Säure und Arsensäure §. 71. 121
  B. Formen und Verbindungen, welche zur Gewichtsbestimmung oder Scheidung der Säuren dienen 123
  Säuren der ersten Gruppe §. 72. 123
  Säuren der zweiten Gruppe §. 73. 128
  Säuren der dritten Gruppe §. 74. 129
Vierter Abschnitt.
Die Gewichtsbestimmung der Körper §. 75. 130
  I. Die Gewichtsbestimmung der Basen in Verbindungen, in welchen nur eine Base und eine Säure oder ein Metall und ein Metalloid enthalten ist 133
Erste Gruppe:
  1. Kali §. 76.
  2. Natron §. 77. 136
  3. Ammon §. 78. 138
Zweite Gruppe:
  1. Baryt §. 79. 142
  2. Strontian §. 80. 144
  3. Kalk §. 81. 146
  4. Magnesia §. 82. 149
Dritte Gruppe:
  1. Thonerde §. 83. 152
  2. Chromoxyd §. 84. 154
Vierte Gruppe:
  1. Zinkoxyd §. 85. 156
  2. Manganoxydul §. 86. 158
  3. Nickeloxydul §. 87. 160
  4. Kobaltoxydul §. 88. 162
  5. Eisenoxydul §. 89. 164
  6. Eisenoxyd §. 90. 169
Fünfte Gruppe:
  1. Silberoxyd §. 91. 173
  2. Bleioxyd §. 92. 180
  3. Quecksilberoxydul §. 93. 187
  4. Quecksilberoxyd §. 94.
  5. Kupferoxyd §. 95. 192
  6. Wismuthoxyd §. 96. 197
  7. Cadmiumoxyd §. 97. 199
Sechste Gruppe:
  1. Goldoxyd §. 98. 200
  2. Platinoxyd §. 99. 202
  3. Antimonoxyd §. 100. 204
  4. Zinnoxydul u. 5. Zinnoxyd §. 101. 206
  6. Arsenige Säure u. 7. Arsensäure §. 102. 210
  II. Die Gewichtsbestimmung der Säuren in Verbindungen, in welchen nur eine Base und eine Säure oder ein Metall und ein Metalloid enthalten ist, und ihre Scheidung von den Basen 214
Erste Gruppe:
  1. Arsenige Säure und Arsensäure §. 103.
  2. Chromsäure §. 104. 215
  3. Schwefelsäure §. 105. 218
  4. Phosphorsäure §. 106. 220
  5. Borsäure §. 107. 231
  6. Oxalsäure §. 108. 233
  7. Fluorwasserstoffsäure §. 109. 235
  8. Kohlensäure §. 110. 236
  9. Kieselsäure §. 111. 242
Zweite Gruppe:
  1. Chlorwasserstoffsäure §. 112. 247
  Anhang: Bestimmung des Chlors im freien Zustand 251
  2. Bromwasserstoffsäure §. 113.
  Anhang: Bestimmung des freien Broms 253
  3. Jodwasserstoffsäure §. 114.
  Anhang: Bestimmung des freien Jods 257
  4. Cyanwasserstoffsäure §. 115. 257
  5. Schwefelwasserstoffsäure §. 116. 263
Dritte Gruppe:
  1. Salpetersäure §. 117. 269
  2. Chlorsäure §. 118. 271
Fünfter Abschnitt.
Die Trennung der Körper §. 119. 273
  I. Die Scheidung der Basen von einander 275
Erste Gruppe:
    Kali, Natron und Ammon von einander §. 120.
Zweite Gruppe:
  I. Trennung der Oxyde der Gruppe II. von denen der Gruppe I. §. 121. 279
  II. Trennung der Oxyde der Gruppe II. von einander §. 122. 282
Dritte Gruppe:
  I. Trennung der Oxyde der Gruppe III. von denen der Gruppe I. §. 123. 284
  II. Trennung der Oxyde der Gruppe III. von denen der Gruppe II. §. 124. 285
  III. Trennung der Oxyde der Gruppe III. von einander §. 125. 288
Vierte Gruppe:
  I. Trennung der Oxyde der Gruppe IV. von denen der Gruppe I. §. 126. 289
  II. Trennung der Oxyde der Gruppe IV. von denen der Gruppe II. §. 127. 290
  III. Trennung der Oxyde der Gruppe IV. von denen der Gruppe III. und von einander §. 128. 293
  IV. Trennung des Eisenoxyds, der Thonerde, des Manganoxyduls, der Kalk- und Bittererde, des Kali und Natrons §. 129.
Fünfte Gruppe:
  I. Trennung der Oxyde der Gruppe V. von denen der Gruppen I.–IV. §. 130. 309
  II. Trennung der Oxyde der Gruppe V. von einander §. 131. 312
Sechste Gruppe:
  I. Trennung der Oxyde der Gruppe VI. von denen der Gruppen I.–V. §. 132. 318
  II. Trennung der Oxyde der Gruppe VI. von einander §. 133. 324
  II. Die Scheidung der Säuren von einander 329
Erste Gruppe. §. 134.
Zweite Gruppe.
  I. Trennung der Säuren der Gruppe II. von denen der Gruppe I. §. 135. 334
  Anhang: Analyse von Verbindungen, welche alkalische Schwefelmetalle, kohlensaure, schwefelsaure und unterschwefligsaure Salze enthalten §. 136. 336
  II. Trennung der Säuren der Gruppe II. von einander §. 137. 337
Dritte Gruppe. §. 138.
Trennung der Säuren der dritten Gruppe von denen der beiden ersten und von einander 340
Sechster Abschnitt.
Die organische Elementaranalyse §. 139. 342
  I. Qualitative Prüfung der organischen Substanzen §. 140. 344
  II. Organische Elementaranalyse im engeren Sinne 346
  A. Analyse von Verbindungen, die aus Kohlenstoff und Wasserstoff allein, oder aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff bestehen §. 141. 347
  a. Feste Körper
  α. Leicht verbrennliche, nicht flüchtige
  1. Liebig's Verfahren
  I. Apparat und Erfordernisse §. 142.
  II. Ausführung der Analyse §. 143. 352
  2. Bunsen's Modifikation des in 1. beschriebenen Verfahrens §. 144. 358
  β. Schwer verbrennliche, nicht flüchtige Körper 360
  1. Verbrennung mit chromsaurem Bleioxyd §. 145.
  2. Verbrennung mit Kupferoxyd und chlorsaurem oder überchlorsaurem Kali §. 146. 361
  3. Verbrennung mit Kupferoxyd und gasförmigem Sauerstoff §. 147. 362
  γ. Flüchtige Körper, oder solche, die bei 100° eine Veränderung erleiden, z. B. Wasser verlieren §. 148. 364
  b. Flüssige Körper 365
  α. Flüchtige §. 149.
  β. Nicht flüchtige §. 150. 367
  B. Analyse von Verbindungen, die aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff bestehen 368
  a. Bestimmung des Kohlenstoffs und Wasserstoffs in stickstoffhaltigen Körpern §. 151.
  b. Bestimmung des Stickstoffs in organischen Verbindungen 369
  α. Bestimmung des Stickstoffs aus dem Volum 370
  1. Qualitative Stickstoffbestimmung aus dem Volum, nach Liebig §. 152.
  2. Quantitative Stickstoffbestimmung aus dem Volum, nach Dumas §. 153. 373
  β. Bestimmung des Stickstoffs aus dem Gewicht, nach Varrentrapp und Will §. 154. 375
  γ. Modification des Varrentrapp-Will'schen Verfahrens von Péligot §. 155. 379
  C. Analyse von schwefelhaltigen organischen Verbindungen §. 156. 380
  D. Bestimmung des Phosphors in organischen Verbindungen §. 157. 380
  E. Analyse von Chlor enthaltenden organischen Verbindungen §. 158. 384
  F. Analyse von organischen Substanzen, welche unorganische Körper enthalten §. 159. 385
  F. Analyse von organischen Substanzen, welche unorganische Körper enthalten §. 159. 385
  III. Atomgewichtsbestimmung der organischen Verbindungen 386
    Aus den Verbindungsverhältnissen mit Säuren, Basen etc. §. 160.
    Bestimmung des specifischen Gewichts der Dämpfe §. 161. 387
    Aus den Zersetzungsprodukten §. 162. 391
Zweite Unterabtheilung
Berechnung der Analyse §. 163. 392
  I. Berechnung des gesuchten Bestandteils aus der gefundenen Verbindung, und Darstellung des Gefundenen in Procenten §. 164.
  1. Wenn die gesuchte Substanz als solche abgeschieden wurde.  
  a. Bei festen Körpern, Flüssigkeiten oder Gasen, die durch Wägung bestimmt wurden §. 165. 393
  b. Bei Gasen, die gemessen wurden §. 166.
  2. Wenn die gesuchte Substanz in einer Verbindung abgeschieden wurde etc. §. 167. 397
  3. Bei indirecten Analysen §. 168. 400
    Anhang zu I. Mittlere Werthe, Verlust und Ueberschuss bei Analysen §. 169. 402
  II. Aufstellung empirischer Formeln §. 170. 404
  III. Aufstellung rationeller Formeln §. 171. 407
  IV. Berechnung der Dampfdichte flüchtiger Körper etc. §. 172. 412
Zweite Abtheilung.
Specieller Theil.
  I. Analyse der natürlichen Gewässer 419
  A. Untersuchung der gewöhnlichen süssen Gewässer §. 173. 419
  B. Analyse der Mineralwasser §. 174. 422
  1. Ausführung der Mineralwasseranalyse 423
  A. Arbeiten an der Quelle
  I. Apparat und Erfordernisse §. 175.
  II. Specielle Ausführung §. 176. 425
  B. Arbeiten im Laboratorium 427
  I. Qualitative Analyse 429
  II. Quantitative Analyse §. 177. 430
    Modificationen, bedingt durch die Anwesenheit eines fixen kohlensauren Alkalis §. 178. 440
    Bemerkungen zur Analyse der Schwefelwasser §. 179. 442
  2. Berechnung der Mineralwasseranalyse, Controlirung und Zusammenstellung der Resultate §. 180. 443
  II. Analysen solcher technischen Producte und Mineralien, welche besonders häufig Gegenstand chemischer Untersuchung werden, einschliesslich ihrer blossen Prüfung auf Gehalt und Handelswerth 449
  1. Bestimmung des Gehalts an freier Säure (Acidimetrie)
  A. Ermittelung aus dem specifischen Gewichte §. 181.
  B. Ermittelung durch Sättigung mit einer alkalischen Flüssigkeit von bekanntem Gehalt §. 182. 452
  C. Ermittelung durch Wägung der durch die freie Säure aus doppelt kohlensaurem Natron ausgetriebenen Kohlensäure §. 183. 455
  2. Bestimmung des Gehaltes einer Substanz an freiem und kohlensaurem Alkali (Alkalimetrie) 457
  A. Ermittlung des Kalis, Natrons oder Ammoniaks aus dem specifischen Gewichte ihrer Lösungen §. 184.
  B. Prüfung der Soda und Pottasche auf ihren Gehalt an kohlensaurem und ätzendem Alkali im Ganzen 458
  I. Verfahren nach Descroizilles und Gay-Lussac §. 185. 459
    Modifikation desselben nach Mohr §. 186. 462
  II. Verfahren nach Fresenius und Will §. 187. 463
  C. Bestimmung des kaustischen Alkalis, welches neben kohlensaurem in Soda oder Pottasche enthalten sein kann §. 188. 465
  3. Chlorimetrie §. 189. 466
    Bereitung der Chlorkalklösung §. 190. 467
  A. Methode von Gay-Lussac §. 191.
  B. Methode von Penot §. 192. 469
  C. Methode von Otto §. 193. 470
  D. Methode von Bunsen §. 194. 472
  4. Prüfung des Braunsteins auf seinen Gehalt an Hyperoxyd
  A. Verfahren nach Fresenius und Will §. 195.
  B. Verfahren nach Bunsen §. 196. 474
  C. Verfahren mittelst Eisens §. 197. 477
  5. Prüfung des gelben und rothen Blutlaugensalzes §. 198.
  6. Analyse des Kochsalzes §. 199. 480
  7. Analyse des Schiesspulvers §. 200. 481
  8. Analyse gemengter Silicate §. 201. 482
  9. Analyse der Thone §. 202. 484
  10. Analyse der Kalksteine, Dolomite, Mergelarten etc. 485
  A. Methode der vollständigen Analyse §. 203.
  B. Maassanalytische Bestimmung des kohlensauren Kalks §. 204.
  11. Analyse der Eisenerze 487
  A. Methode der vollständigen Analyse §. 205.
  B. Maassanalytische Bestimmung des Eisens in Eisenerzen §. 206. 491
  12. Kupferkies §. 207. 492
  13. Bleiglanz §. 208. 493
  14. Zinkerze §. 209. 494
    Anhang: Bestimmung des Traubenzuckers und Fruchtzuckers, des Rohrzuckers, Milchzuckers, Stärkemehls und Dextrins 496
  A. Mittelst Kupfervitriols §. 210.
  B. Mittelst geistiger Gährung §. 211. 500
  III. Analyse der Pflanzenaschen §. 212. 501
  A. Bereitung der Aschen §. 213. 504
  B. Analyse der Aschen §. 214. 507
  a. Qualitative Analyse 508
  b. Quantitative Analyse 509
  I. Aschen mit vorwaltenden kohlensauren Alkalien oder alkalischen Erden, in welchen alle Phosphorsäure an Eisenoxyd gebunden ist §. 215.
  II. Durch Salzsäure aufschliessbare Aschen, in welchen ausser der an Eisenoxyd gebundenen Phosphorsäure noch weitere vorhanden ist §. 216. 512
  III. Durch Salzsäure nicht aufschliessbare Aschen §. 217. 513
  C. Darstellung der Resultate §. 218. 514
  D. Berechnung der gefundenen Aschenbestandtheile auf die Pflanzen oder Pflanzentheile, denen sie angehört haben §. 219. 516
  IV. Analyse der Bodenarten §. 220. 518
  A. Gang der Analyse §. 221. 520
  B. Darstellung der Resultate §. 222. 525
  V. Analyse der Düngerarten §. 223. 528
  A. Allgemeines Verfahren §. 224.
  B. Analyse des Guanos §. 225. 530
  VI. Analyse der atmosphärischen Luft §. 226. 533
  A. Bestimmung des Wassergehaltes und der Kohlensäure §. 227.
  B. Bestimmung des Sauerstoffs und Stickstoffs 533
  I. Verfahren von Liebig §. 228.
  II. Verfahren mit durch Salzsäure befeuchtetem Kupfer §. 229. 538
Dritte Abtheilung.
Uebungsaufgaben. 541
Anhang.
  I. Analytische Belege 561
  II. Tabellen zur Berechnung der Analysen 585