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Fast alle Mineralwasser geben, wenn man grössere Mengen kocht, filtrirt und eindampft, einen Rückstand, welcher beim Erhitzen sich bräunt und schwärzt. Findet dies statt, so führt man in der Analyse die Ursache dieses Verhaltens unter obigem Namen an. Will man die Menge des Extractivstoffs bestimmen, so dampft man einen gewogenen Theil der filtrirten Mutterlauge mit kohlensaurem Natron zur Trockne ein, kocht den Rückstand mit Wasser, filtrirt, verdampft die Lösung und trocknet den Rückstand scharf (bei 140°), bis er keine Gewichtsverminderung mehr zeigt. Alsdann glüht man ihn gelinde, bis die eintretende Schwärzung wieder verschwunden ist. Der Gewichtsunterschied zwischen dem getrockneten und dem geglühten Rückstande giebt die Menge des Extractivstoffs an. — Zuweilen sind ihm Substanzen von harzartiger Beschaffenheit beigemischt. In dem Fall erschöpft man den Rückstand mit Alkohol, mischt Wasser zu und verdampft den Alkohol, wobei sich der harzartige Theil des Extractivstoffs als unlöslich abscheidet.

11. Was Borsäure, Salpetersäure und Fluor betriftt, so genügt in der Regel deren Nachweisung. Ich unterlasse es daher, zu ihrer quantitativen Bestimmung besondere Methoden anzugeben.

12. Sollen endlich die an der Quelle aufgefangenen und in Röhren eingeschlossenen Gasarten untersucht werden, so füllt man eine graduirte Röhre von etwa 20 Ctm. Länge und 2 Ctm. innerem Durchmesser, deren unteres Ende etwas umgebogen ist, Fig. 95, mit Quecksilber, nachdem man sie vorher innen mit einem Wassertropfen befeuchtet hat, taucht die das Gas enthaltende Glasröhre in der Quecksilberwanne unter, bricht die Spitze ab und lässt das Gas durch geeignetes Neigen in die Röhre steigen. Nachdem man das Gasvolumen genau und unter Berücksichtigung der Temperatur und des Druckes abgelesen hat, schiebt man eine an einem Platindraht angeschmolzene, mit Wasser befeuchtete Kugel von Kalihydrat ein[108], welches ausser dem Hydratwasser noch Krystallwasser enthält, und trägt Sorge, dass das andere Ende des Drahtes nicht über die Oberfläche des Quecksilbers herausragt, weil sonst längs dem Drahte, welcher vom Quecksilber nicht benetzt wird, eine Diffundirung des abgesperrten Gases und der äusseren Luft unfehlbar eintreten würde. Wenn das Gasvolum nicht mehr abnimmt, entfernt man die Kalikugel und liest ab. Das absorbirte Gas ist Kohlensäure und, sofern solches vorhanden war, Schwefelwasserstoffgas (dessen Menge bereits bestimmt worden ist).

Der Gasrückstand besteht in der Regel nur aus Sauerstoffgas und Stickgas und kann dann genau so untersucht werden, wie es bei der atmosphärischen Luft angegeben werden wird. Vermuthet man darin Sumpfgas, so nimmt man zunächst das Sauerstoffgas weg mit Hülfe einer eingeschobenen stark befeuchteten Phosphorkugel. Das Gas muss mit derselben an einem mässig warmen Orte so lange in Berührung bleiben, als noch weisse Nebel von phosphoriger Säure rings um die Kugel sichtbar sind. Zuletzt werden die phosphorigsauren Dämpfe, deren Tension nicht wohl in Rechnung gebracht werden kann, durch eine befeuchtete Kalikugel absorbirt, und das Gas im trocknen Zustande gemessen. Die Zusammensetzung des Gasrückstandes wird nunmehr ermittelt, indem man denselben ganz oder theilweise in ein Eudiometer bringt, etwa vorhandenes Sumpfgas durch Sauerstoff verbrennt und die erzeugte Kohlensäure wieder absorbiren lässt. In Betreff der Ausführung dieser Operation vergleiche im Handwörterbuch der Chemie von Liebig, Poggendorff und Wöhler den Artikel Eudiometer von Kolbe, in dem die Bunsen'schen Methoden zur Gasanalyse genau beschrieben sind. Diesem Artikel sind auch die obigen Angaben entnommen.

Modificationen des angegebenen Ganges, welche durch die Anwesenheit eines fixen kohlensauren Alkalis bedingt werden.

§. 178.

1. In einem Mineralwasser, welches kohlensaures Alkali enthält, kann kein an und für sich lösliches Kalk- und Magnesiasalz enthalten sein, sondern allen Kalk und alle Magnesia, welche man findet, hat man als durch Vermittlung von Kohlensäure gelöste kohlensaure Salze zu betrachten, wenngleich beim Kochen des Wassers nicht alle Magnesia aus dem Wasser niedergeschlagen wird, indem sich stets ein wenig des Doppelsalzes von kohlensaurem Natron mit kohlensaurer Magnesia bildet. Es fällt daher die besondere Bestimmung von Kalk und Magnesia in dem beim Kochen entstehenden Niederschlage und im gekochten Wasser weg. — Im Uebrigen kann man die Bestimmungen nach §. 177 ausführen.

2. Zieht man es vor, die Alkalien in einer besonderen Wassermenge zu bestimmen, so geschieht dies zweckmässig auf folgende Art. Man kocht das Wasser vorsichtig in einer Platin-, Silber- oder Porzellanschale auf die Hälfte ein, filtrirt, wäscht den Niederschlag aufs Beste mit siedendem Wasser aus, säuert das Filtrat mit Salzsäure schwach an, engt stark ein, setzt ein wenig fein zertheiltes Quecksilberoxyd zu, bringt zur Trockne, glüht gelinde (zur Abscheidung des kleinen Restes von Magnesia, welcher im gekochten Wasser als kohlensaures Bittererdenatron enthalten war). Den Rückstand behandelt man mit Wasser, filtrirt von der kleinen Menge ausgeschiedener Magnesia und Kieselsäure ab, wäscht aus, setzt dem Filtrat einen oder zwei Tropfen kohlensaures Ammon zu und erwartet, ob hierdurch noch eine Spur Kalk gefällt wird. Das nöthigenfalls davon getrennte Filtrat bringt man in einer Platinschale zur Trockne, glüht vorsichtig und wägt. Der Rückstand enthält Natron und Kali und zwar einestheils in Verbindung mit der bekannten Menge Schwefelsäure, anderntheils im Zustand von Chlormetallen. Man versetzt nun zunächst mit einer alkoholischen Chlorstrontiumlösung und verfährt überhaupt zur Bestimmung des Kalis nach §. 120. 1. a. — Zieht man von dem gefundenen Gesammtgewicht der alkalischen Salze die sich aus der Schwefelsäure ergebenden schwefelsauren Alkalien und die sich aus dem ebenfalls bekannten Chlor ergebenden Chloralkalimetalle ab, so bleibt das Chlornatrium übrig, welches aus kohlensaurem Natron entstanden und diesem äquivalent ist.

3. Ist das Wasser so verdünnt, dass man dasselbe, um Chlor und Schwefelsäure bestimmen zu können, stark eindampfen muss, so kann ich auch das folgende Verfahren sehr empfehlen.

1. Bestimmung des Chlors, des Eisenoxyduls, Manganoxyduls, des Kalks und der Magnesia.

Man verdampft das Wasser mehrerer gewogener Flaschen (etwa 2000 Grm.) in einer Porzellanschale auf ein Fünftel. Die Flaschen spült man aus und dampft das Waschwasser mit ein. Ob beim Ausspülen ein etwaiger Eisenoxydniederschlag ganz aus den Flaschen geht oder nicht, ist gleichgültig. Das eingeengte Wasser filtrirt man durch ein mit etwas Salpetersäure und Wasser vollkommen ausgewaschenes Filter und wäscht den Niederschlag mit siedendem Wasser aufs Beste aus.

a. Das Filtrat säuert man mit Salpetersäure an, fällt mit salpetersaurem Silberoxyd und bestimmt das niederfallende Chlorsilber wie üblich. Die von demselben abfiltrirte Flüssigkeit befreit man durch Salzsäure vom Silberüberschuss, dampft das Filtrat ein und fällt daraus etwaige Spuren von Kalk und die nie fehlende kleine Menge von Magnesia durch oxalsaures Ammon und phosphorsaures Natron. (Die Niederschläge werden zusammen mit den Hauptmengen geglüht und gewogen.)

b. Den Niederschlag sammt dem in den Flaschen gebliebenen Rückstand löst man in Salzsäure und verfährt mit der Lösung nach einer der in §. 129 angegebenen Methoden.

2. Bestimmung der Kieselsäure, der Schwefelsäure und der Alkalien.

Man verdampft den Inhalt einiger gewogener Flaschen in einer Porzellanschale, behandelt die Flaschen mit Salzsäure, um etwa abgesetztes Eisenoxyd etc. zu lösen und bringt diese Lösung zu der anderen. Die hierdurch sauer gewordene Flüssigkeit bringt man, zuletzt in einer Platinschale im Wasserbade zur Trockne, befeuchtet mit Salzsäure, verdampft nochmals zur Trockne, befeuchtet wiederum mit Salzsäure, setzt Wasser zu, erwärmt und filtrirt die Kieselsäure ab.

Das Filtrat fällt man, unter Vermeidung eines irgend erheblichen Ueberschusses, mit etwas Chlorbaryum und filtrirt den schwefelsauren Baryt ab.

Die davon getrennte Flüssigkeit verdampft man fast zur Trockne, nimmt den Rückstand mit Wasser auf und setzt so lange vorsichtig reine Kalkmilch zu, bis die Flüssigkeit stark alkalisch reagirt. Man erhitzt, filtrirt, fällt mit Ammon und kohlensaurem Ammon, filtrirt, verdampft in einer Platinschale zur Trockne, glüht gelinde, bis alle Ammonsalze verjagt sind, nimmt mit wenig Wasser auf, fällt nochmals mit Ammon und kohlensaurem Ammon, filtrirt, verdampft, wägt die nun reinen Chloralkalimetalle und trennt Kali und Natron nach §. 120.


Die Quantität des kohlensauren Alkalis ergiebt sich — wenn sorgfältig gearbeitet worden ist — am genauesten indirect bei der Berechnung. Von den dazu in Vorschlag gekommenen directen Bestimmungsmethoden will ich noch folgende mittheilen:

Man kocht 300 bis 400 Grm. des Wassers längere Zeit, filtrirt und wäscht den Niederschlag mit heissem Wasser aus. Filtrat und Waschwasser mischt man genau, theilt das Ganze in zwei gleiche Theile und bestimmt im einen das Chlor nach Zusatz von Salpetersäure auf die gewöhnliche Art. — Die andere Hälfte versetzt man mit reiner Salzsäure bis zur deutlich sauren Reaction, dampft ab, glüht den trocknen Rückstand gelinde, nimmt ihn mit Wasser auf, filtrirt und bestimmt auch in dieser Lösung den Gehalt an Chlor. Es leuchtet ein, dass man bei dieser zweiten Bestimmung mehr bekommen muss, als bei der ersten, und zwar entspricht je 1 Aeq. mehr erhaltenes Chlor einem Aeq. an Alkali gebunden gewesener Kohlensäure. Diese Bestimmung liefert jedoch etwas zuviel, weil in dem Filtrate sich stets etwas kohlensaures Magnesia-Natron befindet. Will man diesen Fehler corrigiren, so muss man die kleine Quantität Magnesia bestimmen, welche als Chlormagnesium mit in der durch Silbersolution gefällten Lösung war, und eine ihr äquivalente Menge Chlor von dem als Differenz Gefundenen abziehen. — Man darf das kohlensaure Natron nicht dadurch in Chlornatrium überführen, dass man die Lösung mit Chlorammonium abdampft; denn durch den Salmiaküberschuss würde das vorhandene schwefelsaure Alkali zerlegt, und somit mehr Chlor gefunden werden, als dem kohlensauren Alkali entspricht.

Bemerkungen zur Analyse der Schwefelwasser.

§. 179.

In einem nach Schwefelwasserstoff riechenden Wasser kann, wenn es nicht alkalisch reagirt, nur freier Schwefelwasserstoff vorhanden sein. Reagirt es aber alkalisch, so kann es neben diesem ein alkalisches Schwefelmetall oder ein Schwefelwasserstoff-Schwefelmetall enthalten. — Die Bestimmung des an Metall oder Wasserstoff gebundenen Schwefels im Ganzen ist nun bereits an der Quelle ausgeführt worden (§. 176. 9.), auch wurde dort erwähnt, wie man die Quantität des Schwefelwasserstoffs ermittelt, der beim Kochen entweicht. Ich verfehle nun nicht, hier darauf aufmerksam zu machen, dass man aus diesen beiden Daten bei Wassern, welche freie Kohlensäure oder Bicarbonate enthalten, keineswegs mit Genauigkeit angeben kann, wieviel Schwefelwasserstoff frei, wieviel gebunden sei, indem bekanntlich freie Kohlensäure, ja selbst zweifach kohlensaure Alkalien, Schwefelkalium oder Schwefelnatrium beim Kochen leicht zerlegen und Schwefelwasserstoff aus denselben entbinden. Wenn man, wie dies häufig geschieht, den Satz aufstellt, die Mineralwasser, welche kohlensaure Alkalien enthalten, enthalten kein freies Schwefelwasserstoffgas, sondern ein auflösliches Schwefelmetall, so ist auch dies jedenfalls zu weit gegangen, indem solche Wasser denn doch oft sehr stark nach Schwefelwasserstoff riechen und beim Schütteln in halbgefüllter Flasche eine Menge dieses Gases entbinden (vergl. meine Untersuchung der Mineralquellen zu Krankenheil bei Tölz, Journ. f. prakt. Chem. 58. 156).

2. Berechnung der Mineralwasseranalyse, Controlirung und Zusammenstellung der Resultate.

§. 180.

Die nach 1. gefundenen Resultate sind, wie man leicht ersieht, unmittelbare Ergebnisse directer Versuche. Sie sind in keiner Art abhängig von theoretischen Ansichten, welche man über die Verbindungsweise der Bestandtheile unter einander haben kann. — Da solche mit der Entwicklung der Chemie sich umgestalten können, so ist es absolut nothwendig, dass in dem Bericht über eine Mineralwasseranalyse vor Allem die directen Resultate sammt den Methoden, nach denen sie erhalten wurden, mitgetheilt werden. Alsdann hat die Analyse für alle Zeiten Werth.

Was die Principien betrifft, nach denen man in der Regel die Säuren und Basen zu Salzen zusammenstellt, so geht man von der Ansicht aus, dass die Basen und Säuren nach ihren relativen Verwandtschaften verbunden sind, d. h. man denkt sich die stärkste Basis mit der stärksten Säure verbunden u. s. w., nimmt jedoch hierbei gleichzeitig Rücksicht auf die grössere oder geringere Löslichkeit der Salze, welche, wie bekannt, auf die Verwandtschaftsäusserungen von Einfluss ist. So denkt man sich, wenn im gekochten Wasser Kalk, Kali und Schwefelsäure enthalten ist, zuerst die Schwefelsäure an Kalk gebunden etc. — Es lässt sich jedoch nicht läugnen, dass hierbei einige Willkür im Spiele ist, und dass somit, je nach der Art der Berechnung, aus denselben directen Resultaten, verschiedene Berechnungsresultate erhalten werden können. —

Es läge aber offenbar im Interesse der Sache, über die Art der Zusammenstellung sich zu verständigen, weil sonst die Vergleichung zweier Mineralwasser mit den grössten Schwierigkeiten verbunden ist. Ehe dieses geschehen, kann eine Vergleichung nur mit den unmittelbaren Ergebnissen vorgenommen werden. —

Darüber, glaube ich, könnte man sich vor Allem vereinigen, dass man die Salze alle im wasserfreien Zustande aufführt.

Um die Grundsätze, welche mir bei der Zusammenstellung die richtigsten scheinen, und ferner die Art, nach welcher man die erhaltenen Resultate zu controliren vermag, möglichst klar zu machen, wähle ich das folgende Beispiel.

Bonifaciusbrunnen zu Salzschlirf[109].

a. Directe Ergebnisse der Analyse in Procenten.

Specifisches Gewicht = 1,011164.

1. Gesammtquantum der fixen Bestandtheile: 1,3778 Proc.
2. Chlor, Jod und Brom zusammen: 2,8071 Proc. Silberniederschlag.
3. Totalmenge des Kalkes, der Magnesia, des Eisens und der Kieselsäure:
  a. Kalk 0,10442 Proc.
  b. Kieselerde 0,00114 Proc.
  (Magnesia und Eisen wurden nicht im Ganzen bestimmt.)
4. Kalk, Magnesia und Eisen in dem beim Kochen entstandenen Niederschlage.
  a. Kalk 0,03642 Proc.
  b. Magnesia 0,00041 Proc.
  c. Eisenoxyd 0,00066 Proc.
  Kalk und Magnesia in dem gekochten und filtrirten Wasser.
  a. Kalk 0,064724 Proc.
  b. Magnesium 0,028855 Proc.
5. Alkalien:
  a. Kali 0,00865 Proc.
  b. Natron 0,54783 Proc.
6. Schwefelsäure: 0,10853 Proc.
7. Kohlensäure im Ganzen: 0,194301 Proc.
8. Brom und Jod:
  a. Brom 0,000402 Proc.
  b. Jod 0,000447 Proc.

Die übrigen Bestandtheile, als Lithium, Phosphorsäure, Manganoxydul, Quellsäure, Quellsatzsäure und extractive Materie, wurden nicht dem Gewichte nach bestimmt.

b. Berechnung.

α. Von den beim Kochen niederfallenden Salzen hat man anzunehmen, dass sie als Carbonate vorhanden und durch freie Kohlensäure gelöst waren.
  1. 0,00066 Eisenoxyd entsprechen 0,00096 kohlensaurem Eisenoxydul, welche enthalten 0,00038 Kohlensäure.
  2. 0,03642 Kalk entsprechen 0,06533 kohlensaurem Kalk, welche enthalten 0,02891 Kohlensäure.
  3. 0,00041 Magnesia entsprechen 0,00085 kohlensaurer Magnesia (MgO, CO2), welche enthalten 0,00044 Kohlensäure. —
β. Da wir nun die Quantität der Kohlensäure im Ganzen, und ferner die der gebundenen Kohlensäure kennen, so ergiebt sich die Quantität der freien und mit Carbonaten zu Bicarbonaten verbundenen aus der Differenz, nämlich:
 
Gesammtmenge der Kohlensäure       0,194301.
Gebundene Kohlensäure  
an Kalk   0,02891  
an Magnesia   0,00044  
an Eisenoxydul   0,00038  
zusammen   0,029730
bleibt freie und halb gebundene Kohlensäure 0,164571
γ. Die Schwefelsäure verbinden wir zuerst mit Kalk, den Rest mit Kali, und, sofern nochmals ein Rest bleibt, diesen mit Natron.
  1. Im gekochten Wasser sind enthalten 0,064724 Kalk. Diese binden 0,09261 Schwefelsäure zu 0,15733 schwefelsaurem Kalk.
  2. 0,00865 Kali binden 0,00737 Schwefelsäure zu 0,01602 schwefelsaurem Kali.
  3. Totalquantum der Schwefelsäure 0,10853.
 
Davon sind gebunden  
an Kalk   0,09261  
an Kali   0,00737  
  zusammen   0,09998
  Rest   0,00855,
  welche binden Natron 0,00666 zu 0,01521 schwefelsaurem Natron.
δ. Alles übrige Natron ist als Chlornatrium zugegen.
 
Gesammtquantität des Natrons   0,54583
Davon sind gebunden an SO3   0,00666
  Rest 0,53917.
  Diese entsprechen 0,40123 Natrium, welche binden 0,61040 Chlor zu 1,01163 Chlornatrium.
ε. Alles Jod und Brom ist als an Magnesium gebunden anzunehmen, und der Rest des Magnesiums als Chlormagnesium.
  1. 0,000447 Jod binden 0,000044 Magnesium zu 0,000491 Jodmagnesium.
  2. 0,000402 Brom binden 0,000065 Magnesium zu 0,000467 Brommagnesium.
  3. Totalmenge des im gekochten Wasser enthaltenen Magnesiums 0,028855.
 
Davon sind gebunden  
an Jod   0,000044  
an Brom   0,000065  
  zusammen   0,000109
  Rest   0,028746,
  welche verbunden sind mit 0,080220 Chlor zu 0,108966 Chlormagnesium.

c. Controlen.

I. Die Summe des Kalkes im gekochten Wasser und in dem beim Kochen entstandenen Niederschlage muss gleich, oder doch nahezu gleich sein der Totalquantität des Kalkes.
 
Totalquantität   0,10442.
An Kohlensäure gebunden   0,03642  
An Schwefelsäure gebunden   0,06472  
  in Summa   0,10114.
II. Die Quantität Chlor, welche direct gefunden wurde, muss übereinstimmen mit der Summe des Chlors, welches im Chlornatrium und Chlormagnesium enthalten ist.
 
Die Quantität des Chlor-Brom-Jodsilbers beträgt   2,807100.
Davon geht ab die 0,000491 Jodmagnesium entsprechende Menge Jodsilber, nämlich   0,000828  
Ferner die 0,000467 Brommagnesium entsprechende Menge Bromsilber, nämlich   0,000958  
  zusammen   0,001786
  Rest   2,805314
entsprechend Chlor   0,69202
 
Nach δ. ist an Natrium gebunden   0,08022
Nach ε. ist an Magnesium gebunden   0,61040
  Summa 0,69062
III. Die Totalmenge der fixen Bestandtheile muss übereinstimmen mit der Summe der einzelnen Bestandtheile. (Hierbei ist das Eisen als Eisenoxyd aufzuführen, da es als solches im Rückstande enthalten ist.)
 
Totalquantität der fixen Bestandtheile = 1,37780
Die Einzelbestimmungen ergaben:
Kohlensauren Kalk   0,06533  
Kohlensaure Magnesia   0,00085  
Schwefelsauren Kalk   0,15733  
Schwefelsaures Kali   0,01602  
Natron   0,01521  
Chlornatrium   1,01163  
Chlormagnesium   0,10896  
Jodmagnesium   0,00049  
Brommagnesium   0,00047  
Eisenoxyd   0,00066  
Kieselerde   0,00114  
  zusammen 1,37809[110].

d. Zusammenstellung.

Die Zusammenstellung macht man am besten in zweifacher Art, indem man einmal angiebt, wie viel in 100 (oder auch in 1000 oder 10000, dies kommt auf Eins heraus) Theilen Wasser, Theile der Bestandtheile enthalten sind, und ferner wie viel ein Pfund Wasser Bestandtheile, in Granen ausgedrückt, enthält (1 Pfund = 7680 Gran).

Die Rubriken, unter welche man die einzelnen Bestandtheile zweckmässig bringt, sind folgende:

A. Fixe Bestandtheile.

a. in wägbarer Menge vorhandene;

b. in unwägbarer Menge vorhandene.

B. Flüchtige Bestandtheile.

Bei der Aufführung der kohlensauren Salze kann man mit Recht zweifelhaft sein, ob man sie als neutrale Verbindungen berechnen und die mehr vorhandene Kohlensäure theils als halbgebundene (mit Carbonaten zu Bicarbonaten vereinigte), theils als freie aufführen, oder ob man sie geradezu als Bicarbonate berechnen soll, in welchem Falle der Ueberschuss an Kohlensäure als freie zu bezeichnen ist. Man wählt bald den einen, bald den anderen Weg der Darstellung, am häufigsten aber den ersteren.

Die Kohlensäure (überhaupt die Gasarten) pflegt man ausserdem auch auf Volumina (bei der ersten Zusammenstellung Cubikcentimeter, bei der zweiten Cubikzolle [1 Pfund Wasser = 32 Cubikzoll]) zu berechnen, und zwar legt man dabei die Temperatur der Quelle zu Grund.

Als ähnlich ausgeführte Beispiele der Berechnung und Controlirung der Resultate führe ich an:

1. Analyse des Kochbrunnens zu Wiesbaden[111] (salinisches Wasser).
2. Analyse der warmen Quelle zu Asmannshausen, von Fresenius und Will, Ann. der Chem. und Pharm. 47. 198 (alkalisches Wasser).
3. Analyse der Emser Mineralquellen[111] (alkalische Wasser).
4. Analyse der Mineralquellen zu Krankenheil bei Tölz (alkalisches Schwefelwasser), von mir (Journ. für prakt. Chem. 58. 156).

In den unter 1. und 3. angeführten Abhandlungen finden sich auch die Methoden genau beschrieben, nach welchen die schlammigen Ocher- und festen Sinterabsätze dieser Quellen untersucht worden sind.

II.
Analyse solcher technischen Producte und Mineralien, welche besonders häufig Gegenstand chemischer Untersuchung werden, einschliesslich ihrer blossen Prüfung auf Gehalt und Handelswerth.

1. Bestimmung des Gehaltes an freier Säure (Acidimetrie).

A. Ermittlung aus dem specifischen Gewichte.

§. 181.

Da man durch Versuche und auf sie gegründete Tabellen die Beziehungen zwischen dem Gehalt und dem specifischen Gewichte der Säuren, beziehungsweise ihrer wässerigen Lösungen, kennt, so genügt die Bestimmung des specifischen Gewichts derselben häufig zur Ermittlung ihres Gehaltes. Man hat hierbei nur zu beachten, dass die zu prüfenden Säuren frei, oder wenigstens fast ganz frei sein müssen von anderweitigen gelösten Substanzen. Da nun die meisten Säuren flüchtig sind (Schwefelsäure, Salzsäure, Salpetersäure, Essigsäure), so stellt man sich gegen Irrthümer in der Art sicher, dass man prüft, ob eine Probe, in einer kleinen Platin- oder Porzellanschale verdampft, einen fixen Rückstand lässt, oder nicht.

Die Prüfung des specifischen Gewichtes führt man entweder durch Abwägen gleicher Volumina Wasser und Säure (§. 177) oder mittelst guter Aräometer aus. Man achte darauf, dass die Bestimmungen bei den Temperaturen ausgeführt werden, auf welche sich die Tabellen beziehen.

Nachstehende Tabellen belehren über die Beziehungen zwischen specifischem Gewicht und Gehalt bei Schwefelsäure, Salzsäure und Salpetersäure.

I. Tabelle
über das specif. Gewicht der Schwefelsäure bei verschiedenem Gehalte an Säurehydrat, von Bineau, berechnet von Otto für die Temperatur von 15° C.

Säurehydrat. Specif. Gew. Wasserfreie Säure. Säurehydrat. Specif. Gew. Wasserfreie Säure.
100 1,8426 81,63 50 1,398   40,81  
  99 1,842   80,81 49 1,3886 40,00  
  98 1,8406 80,00 48 1,379   39,18  
  97 1,840   79,18 47 1,370   38,36  
  96 1,8384 78,36 46 1,361   37,55  
  95 1,8376 77,55 45 1,351   36,73  
  94 1,8356 76,73 44 1,342   35,82  
  93 1,834   75,91 43 1,333   35,10  
  92 1,831   75,10 42 1,324   34,28  
  91 1,827   74,28 41 1,315   33,47  
  90 1,822   73,47 40 1,306   32,65  
  89 1,816   72,65 39 1,2976 31,83  
  88 1,809   71,83 38 1,289   31,02  
  87 1,802   71,02 37 1,281   30,20  
  86 1,794   70,10 36 1,272   29,38  
  85 1,786   69,38 35 1,264   28,57  
  84 1,777   68,57 34 1,256   27,75  
  83 1,767   67,75 33 1,2476 26,94  
  82 1,756   66,94 32 1,239   26,12  
  81 1,745   66,12 31 1,231   25,30  
  80 1,734   65,30 30 1,223   24,49  
  79 1,722   64,48 29 1,215   23,67  
  78 1,710   63,67 28 1,2066 22,85  
  77 1,698   62,85 27 1,198   22,03  
  76 1,686   62,04 26 1,190   21,22  
  75 1,675   61,22 25 1,182   20,40  
  74 1,663   60,40 24 1,174   19,58  
  73 1,651   59,59 23 1,167   18,77  
  72 1,639   58,77 22 1,159   17,95  
  71 1,627   57,95 21 1,1516 17,14  
  70 1,615   57,14 20 1,144   16,32  
  69 1,604   56,32 19 1,136   15,51  
  68 1,592   55,59 18 1,129   14,69  
  67 1,580   54,69 17 1,121   13,87  
  66 1,578   53,67 16 1,1136 13,06  
  65 1,557   53,05 14 1,106   12,24  
  64 1,545   52,24 14 1,098   11,42  
  63 1,534   51,42 13 1,091   10,61  
  62 1,523   50,61 12 1,083     9,79  
  61 1,512   49,79 11 1,0756   8,98  
  60 1,501   48,98 10 1,068     8,16  
  59 1,490   48,16   9 1,061     7,34  
  58 1,480   47,34   8 1,0536   6,53  
  57 1,469   46,53   7 1,0464   5,71  
  56 1,4586 45,71   6 1,039     5,71  
  55 1,448   44,89   5 1,032     4,08  
  54 1,438   44,07   4 1,0256   3,26  
  53 1,428   43,26   3 1,019     2,445
  52 1,418   42,45   2 1,013     1,63  
  51 1,408   41,63   1 1,0064   0,816

II. Tabelle
über das specif. Gewicht der wässerigen Salzsäure bei verschiedenem Gehalte an Chlorwasserstoff, von Ure. Temperatur 15° C.

Specif. Gew. Salzsäure-Gas. Specif. Gew. Salzsäure-Gas.
1,2000 40,777 1,1000 20,388
1,1982 40,369 1,0980 19,980
1,1964 39,961 1,0960 19,572
1,1946 39,554 1,0939 19,165
1,1928 39,146 1,0919 18,757
1,1910 38,738 1,0899 18,349
1,1893 38,330 1,0879 17,941
1,1875 37,923 1,0859 17,534
1,1857 37,516 1,0838 17,126
1,1846 37,108 1,0818 16,718
1,1822 36,700 1,0798 16,310
1,1802 36,292 1,0778 15,902
1,1782 35,884 1,0758 15,494
1,1762 35,476 1,0738 15,087
1,1741 35,068 1,0718 14,679
1,1721 34,660 1,0697 14,271
1,1701 34,252 1,0677 13,863
1,1681 33,845 1,0657 13,456
1,1661 33,437 1,0637 13,049
1,1641 33,029 1,0617 12,641
1,1620 32,621 1,0597 12,233
1,1599 32,213 1,0577 11,825
1,1578 31,805 1,0557 11,418
1,1557 31,398 1,0537 11,010
1,1537 30,990 1,0517 10,602
1,1515 30,582 1,0497 10,194
1,1494 30,174 1,0477   9,786
1,1473 29,767 1,0457   9,379
1,1452 29,359 1,0437   8,971
1,1431 28,951 1,0417   8,563
1,1410 28,544 1,0397   8,155
1,1389 28,136 1,0377   7,747
1,1369 27,728 1,0357   7,340
1,1349 27,321 1,0337   6,932
1,1328 26,913 1,0318   6,524
1,1308 26,505 1,0298   6,116
1,1287 26,098 1,0279   5,709
1,1267 25,690 1,0259   5,301
1,1247 25,282 1,0239   4,893
1,1226 24,874 1,0220   4,486
1,1206 24,466 1,0200   4,078
1,1185 24,058 1,0180   3,670
1,1164 23,650 1,0160   3,262
1,1143 23,242 1,0140   2,854
1,1123 22,834 1,0120   2,447
1,1102 22,426 1,0100   2,039
1,1082 22,019 1,0080   1,631
1,1061 21,611 1,0060   1,124
1,1041 21,203 1,0040   0,816
1,1020 20,798 1,0020   0,408

III. Tabelle
über das specif. Gewicht der wasserhaltigen Salpetersäure bei verschiedenem Gehalt an wasserfreier Säure, von Ure. Temperatur 15° C.

Specifisches
Gewicht.
Säureprocente. Specifisches
Gewicht.
Säureprocente. Specifisches
Gewicht.
Säureprocente. Specifisches
Gewicht.
Säureprocente.
1,500 79,7 1,419 59,8 1,295 39,8 1,140 19,9
1,498 78,9 1,415 59,0 1,289 39,0 1,134 19,1
1,496 78,1 1,411 58,2 1,283 38,3 1,129 18,3
1,494 77,3 1,406 57,4 1,276 37,5 1,123 17,5
1,491 76,5 1,402 56,6 1,270 36,7 1,117 16,7
1,488 75,7 1,398 55,8 1,264 35,9 1,111 15,9
1,485 74,9 1,394 55,0 1,258 35,9 1,105 15,1
1,482 74,1 1,388 54,2 1,252 34,3 1,099 14,3
1,479 73,3 1,383 53,4 1,246 33,5 1,093 13,5
1,476 72,5 1,378 52,6 1,240 32,7 1,088 12,7
1,473 71,7 1,373 51,8 1,234 31,9 1,082 11,9
1,470 70,9 1,368 51,1 1,228 31,1 1,076 11,2
1,467 70,1 1,363 50,2 1,221 30,3 1,071 10,4
1,464 69,3 1,358 49,4 1,215 29,5 1,065   9,6
1,460 68,5 1,353 48,6 1,208 28,7 1,059   8,8
1,457 67,7 1,348 47,9 1,202 27,9 1,054   8,0
1,453 66,9 1,343 47,0 1,196 27,1 1,048   7,2
1,450 66,1 1,338 46,2 1,189 26,3 1,043   6,4
1,446 65,3 1,332 45,4 1,183 25,5 1,037   5,6
1,442 64,5 1,327 44,6 1,177 24,7 1,032   4,8
1,439 63,8 1,322 43,8 1,171 23,9 1,027   4,0
1,435 63,0 1,316 43,0 1,165 23,1 1,021   3,2
1,431 62,2 1,311 42,2 1,159 22,3 1,016   2,4
1,427 61,4 1,306 41,4 1,153 21,5 1,011   1,6
1,423 60,6 1,300 40,4 1,146 20,7 1,005   0,8

In allen den Fällen, in welchen die Bestimmung des specifischen Gewichtes nicht zum Ziele führt, oder in denen es auf besondere Genauigkeit ankommt, wählt man eine der beiden folgenden Verfahrungsweisen, und zwar gewöhnlich die erstere:

B. Ermittlung durch Sättigung der freien Säure mit einer alkalischen Flüssigkeit von bekanntem Gehalte.

§. 182.

Um diese Methode anzuwenden, bedarf man:

α) einer Säurelösung von bekanntem Gehalt, —
β) einer alkalischen Flüssigkeit von bekanntem Wirkungswerth.

aa. Darstellung der Lösungen.

α. Die Säure stellt man sich folgendermaassen dar. Man mischt in einem grossen Kolben 1020 C.C. Wasser mit 60 Grm. concentrirter englischer Schwefelsäure innig, lässt erkalten, nimmt 2 Mal je 20 C.C. davon und bestimmt darin die Schwefelsäure durch Fällen mit Chlorbaryum. Stimmen beide Versuche gut überein, so nimmt man das Mittel und verdünnt danach die Schwefelsäure so, dass 1000 C.C. genau 40 Grm. wasserfreie Schwefelsäure enthalten. Setzen wir den Fall, wir hätten gefunden, dass 1000 C.C. 42 Grm. Schwefelsäure enthalten, so müssen demnach nach dem Ansatz 40 : 1000 = 42 : x aus je 1000 C. C. unserer Flüssigkeit durch Zusatz von Wasser 1050 C.C. gemacht werden. Es geschieht dies einfach und genau also: Man füllt den 1 Liter fassenden Messkolben bis an die Marke mit der Säure, giesst sie vorsichtig in die etwas grössere, zum Aufbewahren bestimmte Flasche, bringt dann 50 C.C. Wasser, welche mit der Pipette abgemessen worden sind, in den Kolben, schwenkt gut um, giesst in die Flasche, schüttelt, giesst nun nochmals etwa die Hälfte der Flüssigkeit in den Kolben zurück, spült um, bringt wieder in die Flasche, mischt und bewahrt auf. Vor neuem Gebrauche ist die Flasche zu schütteln, weil in der halbleeren Wasser verdunstet, welches sich an den Wandungen verdichtet und beim Ausgiessen mit der ersten Portion gemischt ausfliesst, wodurch diese schwächer, die rückbleibende etwas stärker wird.

Eine saure Flüssigkeit von gleichem Wirkungswerthe kann man auch erhalten, wenn man, nach Mohr's Vorschlag, genau 63 Grm. krystallisirte Oxalsäure: C2O3, HO + 2 aq. in Wasser zu 1 Liter löst. Doch muss man hierbei mit grosser Sorgfalt darauf achten, dass die Säure völlig rein, völlig frei von Feuchtigkeit und ganz unverwittert sei.

β. Um die Alkalilösung zu erhalten, verdünnt man frisch bereitete, in einem verschlossenen Gefässe völlig klar abgesetzte, kohlensäurefreie Natronlauge in der Art, dass 1 Volumen genau hinreicht, 1 Volumen der Säure zu neutralisiren, d. h. so, dass beim Mischen beider der letzte Tropfen der Natronlösung die durch Lackmus rothe Lösung blau färbt.