WeRead Powered by ReaderPub
Der Dichter in Dollarica cover

Der Dichter in Dollarica

Chapter 24: Bemerkungen zur Textgestalt
Open in WeRead

Explore more books like this:

About This Book

The author records impressions from a brief tour of the United States, attending lectures at many universities and German-American societies, blending vivid scene sketches, humorous anecdotes, and reflective essays. He privileges a poet's wide-ranging gaze over technical analysis, comparing official receptions with everyday life, noting hospitality, cultural peculiarities, and institutional features such as church-state separation, while consulting local experts to temper impressions. The collection alternates travelogue episodes, critical observations, and playful asides to capture both immediate sensory detail and broader social tendencies encountered during the visits.


[pg 290]

Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/Dahlem

Wie lebt und arbeitet man in den Vereinigten Staaten?

Nordamerikanische Reiseskizzen

von

Dr. Hintrager
Geheimer Regierungsrat

Preis: broschiert M. 5,–; geb. M. 6,50

II. Auflage

New Yorker Staatszeitung:
(Aus einem mehrere Spalten füllenden Feuilleton.)

Dr. Hintrager hat in seinem Buche: „Wie lebt und arbeitet man in den Vereinigten Staaten?“ ein gutes Werk geliefert; er hat geraume Zeit in den Vereinigten Staaten zugebracht und sich bei seinen wiederholten Besuchen des Landes nicht darauf beschränkt, die Außenseite der Dinge anzusehen. Er hat nicht nur auf einer Farm in Jowa gewohnt, sondern dort auch einige Monate mitgearbeitet. Er hat die Schulen gründlich studiert, ist im Bureau eines Rechtsanwaltes tätig gewesen, hat die meisten der größeren Strafanstalten besucht und geprüft und juristische Vorlesungen gehalten. Kurzum, er hat einen Blick in das innere Leben des Volkes getan und weiß hübsch und interessant davon zu erzählen.

Sehr gut und lesenswert – auch für Deutsch-Amerikaner, die über diesen Punkt wenig unterrichtet sind – ist das Kapitel über die Amerikanerin. Man fängt doch an, einzusehen, daß die amerikanische Frau nicht bloß das Sofakissen ist, für das man sie so lange gehalten hat.

[pg 291]

Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/Dahlem

Das Land
der
unbegrenzten Möglichkeiten

Beobachtungen über das Wirtschaftsleben der Vereinigten Staaten von Amerika

von

Ludwig Max Goldberger
Geheimer Kommerzienrat

Preis: broschiert M. 5,–; geb. M. 6,50

VIII. Auflage

Literarisches Zentralblatt, Leipzig:

Unter der in der letzten Zeit beträchtlich angeschwollenen Literatur über die Vereinigten Staaten darf das vorliegende Werk wohl den ersten Platz beanspruchen. Eingehende Sachkunde, erschöpfende Gründlichkeit, genaue Detailforschung ohne jede Voreingenommenheit und Gefälligkeit der Darstellung zeichnen dieses Werk besonders aus. Man muß selbst auf den Spuren des Verfassers in den Vereinigten Staaten gewandelt sein, um die stets zutreffende und mit wenigen Worten überaus anschaulich gezeichnete Schilderung ganz würdigen zu können, welche in diesem Werk vom Boden und den Menschen, von der Arbeit und den Werkstätten, dem Nationalreichtum, den Eisenbahnen und Steuern, der Arbeiterfrage und dem Trustwesen und verschiedenem anderen gegeben sind. Durch das ganze Werk zieht sich die nicht hoch genug zu veranschlagende Tendenz, die beiden großen Nationen menschlich und wirtschaftlich näher zu bringen ...

[pg 292]

Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/Dahlem

Das Land der Zukunft

oder:

Was können Amerika und Deutschland voneinander lernen?

Von

Wilhelm von Polenz

Preis: broschiert M. 6,–; geb. M. 7,50

VI. Auflage

St. Petersburger Zeitung:

Polenz beweist auch hier bei dem Studium fremder Verhältnisse die glänzende Beobachtungs- und Schilderungsgabe, die wir in seinen Dichtungen, besonders in seinem klassischen Roman „Der Büttnerbauer“ bewundern. Mit offenen Augen hat er sich in der amerikanischen Welt umgesehen und schildert scharf und klar, ohne sich auf der einen Seite durch wirkliche und scheinbare Erfolge blenden oder aber durch das, was dem Europäer fremd, sonderbar und vielfach auch abstoßend erscheint, beirren zu lassen.

Rheinisch-Westfälische Zeitung, Essen:

Nicht landläufige Reiseeindrücke sind es, die uns Polenz wiedergibt, er entrollt vielmehr vor uns ein treffliches, wahrheitsgetreues, interessantes Gemälde von kulturhistorischer Bedeutung, von den Verhältnissen, Sitten und Gebräuchen der heutigen Welt.


Anmerkungen

1.
Das Wort Yankee kommt von einer mißhörten indianischen Aussprache des Wortes „english“ her und wurde in den Befreiungskriegen den Amerikanern von den Engländern als Spottname angehängt.
2.
Der Unterschied zwischen diesen beiden Gattungen ist schwer zu umgrenzen. Professor Münsterberg von Havard definiert ihn dahin, daß sich das College mit der Ansammlung von Wissen, die Universität dagegen mit dessen kritischer Würdigung und mit exakter Forschung beschäftigen soll, doch fließen die Grenzen schon deshalb oft ineinander, weil eben an den meisten Universitäten auch noch nicht viel von selbständiger Forschung und wissenschaftlicher Systematik zu finden ist.
3.
A drink with a wink“ heißt das. In den Staaten, wo die Prohibition streng durchgeführt ist, fordert man unter möglichst unmerklichem Augenzwinkern ein Glas Milch und bekommt alsdann in einem undurchsichtigen Gefäß sein Bier, wobei die weiße Schaumhaube die Milch vortäuschen muß.
4.
„The Book of Daniel Drew“ by Bouck White.
5.
Aus dem Roman „Burning Daylight“, S. 159 ff.