Die Frage 1. — Ihr zwiespältiges Wesen 2. — Ihre statistische Wurzel 3. — Das Zahlenverhältnis der Geschlechter im Mittelalter 5. — Ursachen des grossen Frauenüberschusses 7. Verschärfung durch Ehebeschränkungen 9. — Wirtschaftliche Stellung der Frau im deutschen Altertum 10. — Berufsbildung und Entlastung der Frauen 12. — Angeblicher Ausschluss von zünftiger Erwerbstätigkeit 13. — Tatsächliches Verhältnis 15, — in der Textilindustrie 16, in der Schneiderei 18, — in anderen zünftigen Gewerben 19, — in nicht zünftigen Berufen 20. — Versorgungsanstalten: a) Klöster 24; — b) Leibrentenkauf 26; — c) Samenungen 27; — d) Gotteshäuser 32. Statistisches 34. Statuten 35. Tätigkeit der Bekinen 36. Aufnahmebedingungen 38. Lebensweise 38. Religiöse Stellung 40. Entartung 41. — Soziale Stellung der Frauen im Mittelalter 43. — Gegensätze 45. — Fahrende Frauen 48. — Die gemeinen Frauen in den Städten 55. Frauenhäuser 56. Sittenpolizei 60. Eingreifen der Kirche 61. Reuerinnen 62. Rettungshäuser 63. — Rückblick 66. Wandlung seit der Reformation 67. — Die heutige Frauenfrage 71. — Anmerkungen 76.
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Die Darstellung untersucht die wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen der Stellung der Frau im Mittelalter, beginnend bei dem statistischen Überhang unverheirateter Frauen und den Folgen beschränkter Eheschancen. Sie analysiert Erwerbstätigkeit und Berufsbildung, die Realität zünftiger und nichtzünftiger Arbeiten mit besonderem Blick auf Textil- und Schneidergewerbe, sowie die institutionellen Versorgungsformen wie Klöster, Stiftungen und karitative Häuser. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Gemeinschaften der Bekinen, wandernden Frauen, Prostitution, städtischen Frauenhäusern und kirchlicher Sittenaufsicht. Abschließend werden Wandlungen seit der Reformation und Verbindungen zur modernen Frauenfrage erörtert.