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Die Schwestern im Kreuz cover

Die Schwestern im Kreuz

Chapter 2: Einleitung von Professor Eugen Anitschkow (St. Petersburg)
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About This Book

The narrative follows employees and families in an old Moscow merchant milieu, centering on two associates whose interactions expose tensions of conscience and social habit. Through interwoven episodes and apocryphal sketches drawn from folk legend and liturgical imagery, it examines fate, inherited guilt, and the idea that betrayal or violence can paradoxically open or define the soul. Symbolist prose layers religious ritual, saints’ legends, and uncanny scenes to blur myth and everyday commerce, while alternating concentrated character scenes with dreamlike, folkloric vignettes that probe moral inevitability and spiritual scrutiny.

Einleitung
von Professor Eugen Anitschkow
(St. Petersburg)

Alexej Remisow ist im Herzen Rußlands, in Moskau, geboren. Dort sind vierzig mal vierzig Kirchen; täglich dröhnen dort zur Früh- und Abendmesse die Glocken, die großen und feierlichen in den Klöstern und Kathedralen, die Zarenglocken des Kreml; es antworten ihnen mit allen ihren Glocken die kleinen und niedrigen Glockentürme in den uralten Pfarrkirchen. Gar viele Pfarrkirchen hat Moskau; um sie herum schlängeln sich die Straßen und Gäßchen, in ihnen lebt der Moskauer Handelsstand sein eigenes urwüchsiges Leben. Alle Fasten werden streng eingehalten; an den Feiertagen ziehen die Priester mit dem ganzen Klerus aus einem Haus ins andere, um die festlichen Tafeln zu segnen; dort werden bis heute die Märtyrer- und Heiligenlegenden in der uralten Schrift gelesen, dunkle und vertraute Mitteilungen über Gottesmänner und große Märtyrer. Mancher ist sauber gekleidet und sieht ganz europäisch aus: ein gestärktes Vorhemd und eine Krawatte nach der letzten Pariser Mode – doch beginnt er sich auszuziehen, so entdeckt man ein kattunenes russisches Hemd darunter und einen geweihten Gürtel mit eingewebten Gebeten. Voll Inbrunst kniet der moderne Stutzer vor dem Familienschrein mit den Heiligenbildern. Der unter der neumodischen Wäsche verborgene geweihte Gürtel schützt vor Uebel. Der alte Glaube ist fest in ihm, und der uralte Kaufmannsstand in Moskau lebt nach der Väter Art.

Einst wurde er von dem Advokatensohn Ostrowskij auf die Bühne gebracht. Seitdem war es Mode, sich über die rührseligen Mitjas, die gutmütigen Andrej Bruskows, die durchtriebenen Podchaljusins, über die dünkelhaften Väter: Tit Tititsch und Torzows zu amüsieren. Das „finstere Reich“ nannte die Kritik den Moskauer Kaufmannsstand. Diese eigenartige Welt blieb ganz abseits von den großen Wegen der russischen Literatur. Um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts war die Literatur vorwiegend ländlich, Gutsbesitzer- und Bauernliteratur. Die Stadt schämte sich gleichsam ihrer selbst. Was in ihr geschah, besonders unter der Handelsbevölkerung in den alten Kirchspielen, das wußte man nicht, das wollte man nicht wissen. Und wenn in der Literatur auch einige Sprößlinge aus dieser Welt auftraten, so waren sie bemüht, möglichst rasch zu vergessen, zu verschweigen und tief im Herzen alles zu verbergen, was sie von dorther aus dem „finstern Reich“ in die Helligkeit der volkstümlichen Bildung, auf welche die fortschrittlich Gebildeten so stolz waren, mitbrachten.

Erst seit kurzem sind die stillen Kirchspiele auf den sieben Hügeln des russischen Rom, des Mütterchens Moskau, gleichsam erwacht. Die neue Kunst, die sozialdemokratischen Tendenzen, die Beziehungen zu westeuropäischen Firmen, die Errungenschaften der Technik, die Verfeinerungen in den Anschauungen, alles das ist bis in die dunkelsten Winkel gedrungen. Und von da kam zu uns der Neueste: ein Erneuerer der Kunst, ein Prophet von morgen, der dennoch nichts von gestern vergessen hat: Alexej Remisow.

Sein Leben verläuft äußerlich wie das vieler gebildeter Russen der letzten Zeit. Im Jahre 1877 geboren, hat er seine Bildung in einem Handelsgymnasium und später auf der Universität empfangen; er hat Nationalökonomie und deutsche Philosophie studiert, den Marxismus und die Bewegung „Zurück zu Kant“ mitgemacht, in den Seminarien Aufsätze über wirtschaftliche Fragen und über Statistik geschrieben, Arbeiterzirkel gegründet, und war infolgedessen erst in die milde Verbannung eines großrussischen Gouvernements, dann ins Gefängnis geraten, hat mit einem ganzen Haufen revolutionärer russischer Intelligenz die Strapazen und Mühsale des Etappenlebens mitgemacht, hat so manches Jahr im fernen Norden, wo oft im Juni noch Schnee genug fällt, daß man Schlitten fahren kann und wo das Nordlicht in seiner kalten Schönheit leuchtet, verbracht. Er hat dies alles erduldet, sein Herz zermartert, eine Menge Bücher studiert und kam zu uns nach Petersburg als ein fertiger Schriftsteller zurück, als ein symbolistischer Schriftsteller und Stilist von neuester Prägung.

Wichtig aber ist, daß er seine uralte Moskauer Seele bewahrt hat; in seiner Seele dröhnen die vierzig mal vierzig Kirchenglocken weiter und er liebt noch immer die Legenden und Sagen von den Gottesmännern, Heiligen und Märtyrern, von den von Gottes Gnade erleuchteten Buhlerinnen, vom tapferen Georg, von allerlei märchenhaften Seltsamkeiten: von Totenfeiern, Teufeln, Zauberern und Hexen. Alles was die Philologen, die sich mit alter Literatur befassen, studieren und was die Engländer Folklore nennen: Märchen, Runen, Volkslieder und Riten, Volksglauben und Apokryphen – dies alles pflegt er mit dem Talent eines modernen Dichters, und sein Stil ist eigenartig, seltsam und prächtig, so verfeinert und reich, als hätte sich ihm die ganze geistige Schatzkammer des tausendjährigen heiligen Rußland aufgetan, zum Dank für seine Liebe zu den vertrauten Kirchspielen aller sieben Hügel des Mütterchens Moskau.

Remisows erster großer Roman „Der Teich“ zeigt noch den jungen Schmerz einer Seele, vor der sich eben erst das Böse des Lebenskampfes erschlossen hat. Woher kommt das Böse? Es wird schon in der ganz naiven kindlichen Seele geboren. Die rationalistischen Theorien aus den Büchern tragen zur Lösung dieses schicksalsmäßigen Rätsels nichts bei – im Gegenteil! – vielleicht muß man also nach rückwärts, in den uralten von den Ahnen ererbten Sagen vom bösen Geist, in dem sagenhaften Teufel und Spötter die Antwort suchen? – Remisows von den Fragen unserer Zeit durchdrungener Geist vertiefte sich in das Studium alter Sagen und Legenden, und eins an das andere reihten sich etwas wie Märchen oder moderne Apokryphen und bildeten eine Art neues pratum spirituale, das mit seiner Buntheit alle seine größeren Werke gleichsam einrahmt.

„Der Teich“ kann nur im Licht dieser apokryphischen Skizzen ganz verstanden werden. Der Grundgedanke dieses Werkes ist noch nicht ganz klar herausgearbeitet; die einzelnen Episoden wirken zwar an sich erschütternd, doch fehlt noch das Allgemeine. Dies Allgemeine erscheint klar auf eine neue Weise in einer objektiveren Form, losgelöst von den tragischen poesieumwehten Erinnerungen im zweiten Roman „Die Uhren“. Hier handelt es sich nicht mehr um die Chronik eines Moskauer Handelshauses in einem der Moskauer Kirchspiele, in den „Uhren“ wollte der Autor das Geheimnis der ganzen Stadt in all seiner Vielgestaltigkeit auffangen, und die Frage nach dem Bösen hat eine größere Bestimmtheit erhalten. Dennoch ist es auch hier schwer, den heimlichen Gedanken des Autors herauszufinden und seine Symbole zu begreifen, die geheimnisvoll sind wie uralte Runen. Erst später in den nachfolgenden Erzählungen sind endlich die Schwierigkeiten überwunden, eine Klarheit ist erreicht und im Herzen ist das ausgesprochen, was so lange nach außen drängte, aber keine entsprechenden Bilder und Symbole fand. Ja, das Böse ist schicksalsmäßig, es ist notwendig, es hat keinen Sinn, Idyllen zu schreiben, man muß das Böse erkennen und verstehen, diese irdische Hölle, die irdischen Leidenschaften.

Schwierig waren seine Romane „Der Teich“ und „Die Uhren“. Schwierig sind auch jetzt in den „Schwestern im Kreuze“ und im „Unbezähmbaren armen Teufel“ die Betrachtungen über die schicksalsmäßige und offenbar notwendige Schuld. Im „Unbezähmbaren armen Teufel“ ist diese Theorie schon anschaulich und entschieden durchgeführt. In den „Schwestern im Kreuze“ ist alles auf ihr aufgebaut. Marakulin denkt: „Der eine muß verraten, um durch den Verrat seine Seele aufzuschließen und in der Welt er selbst zu sein; der andere muß töten, um durch den Mord seine Seele aufzuschließen und wenigstens als er selbst zu sterben; er aber mußte offenbar eine Quittung ausfertigen – aber nicht der Person, der sie zukam –, um seine Seele zu erschließen und in der Welt zu sein, und zwar nicht mehr als irgendein beliebiger Marakulin, sondern als dieser Peter Alexejewitsch Marakulin, der er war, sehen, hören und fühlen.“

Doch muß man sich fragen: Findet denn die Persönlichkeit sich selbst nur in einem Verbrechen? Das scheint nicht glaubhaft. Natürlich nicht. Aber gerade dieser Gedanke in seinem Rohzustand sozusagen führt uns zum Verständnis einer der wichtigsten Fragen der Gegenwart. Darum lockte es den Symbolisten Remisow, den Fall aller Einwohner des Burkowschen Hauses zu schildern, weil dieses Symbol unseres zeitgenössischen russischen Alltags sich durch alle traurigen Fälle der letzten Jahre aufgeschlossen hatte.

Remisow versucht jetzt, seine Symbole zu deuten. „Die Katze miaute, Murka miaute. Und plötzlich sah Marakulin so klar, wie noch nie zuvor, daß Murka stets gemiaut hat, nicht nur gestern, sondern alle die fünf Jahre hier an der Fontanka auf dem Burkowschen Hof; er hatte es nur nicht bemerkt, und nicht nur hier auf dem Burkowschen Hof an der Fontanka, sondern auch auf dem Newsky und in Moskau an der Taganka – bei der Auferstehungskirche –, an der Taganka, wo er geboren war, überall, wo etwas lebt. So klar sah er es, so deutlich sprach es in ihm, daß er sich vor diesem Miauen, vor dieser Murka nirgends hätte verstecken können. Und er fühlte es, daß Murka nicht dort unten im Hofe miaute, sondern hier ...“ Das stöhnende Burkowsche Haus ist ganz Rußland, das heilige Rußland, und zwar das ganz gewöhnliche, alltägliche. Es ist schuldig geworden, es hat sich unvermögend erwiesen, es hat mehr versprochen, als es gehalten hat. Hier hat es sich eben gezeigt, so wie es wirklich war und nicht wie es nach den Programmen geschienen hat. Man muß sich von allen Theorien lossagen, um es so zu sehen. Noch wichtiger ist der Mut, es gegen alle Programme und Theorien auszusprechen. Dies ist Remisows Stärke: sein Held ist eine wirkliche Individualität. Er ist nicht aus Theorien geboren und nicht verstandesmäßig gesehen. Marakulin lebt sein eigenes Leben, er ist ein durchschnittlicher Mensch, aber eben von diesem Eigenen geht der Symbolismus zum Allgemeinen. Auch Marakulin ist symbolisch. Waren wir nicht alle noch vor kurzem ebenso offenherzig und vertrauensselig, als hätten wir keine Lehren der Geschichte vor Augen? Damit haben wir Schuld auf uns geladen. Das Leben ist bei uns erstarrt. Jetzt haben wir Zeit, uns umzusehen.

Lange und hartnäckig hat sich Remisow mit den Fragen des Glaubens befaßt, mit den Altertümern, mit der Volkspoesie, mit Sagen, aus denen das uralte heilige Rußland sich Pein und Belehrung schöpfte. Man verstand ihn nicht und hielt der unverstandenen Kunst Remisows den Realismus entgegen. Es schien, daß sein Stilisieren kein Ende nehmen wollte in diesem ganzen Strom von Skizzen, in denen er vor allem seine Meisterschaft zeigte. Aber diese Skizzen Remisows waren nur seine Lehrlingsarbeit.

Wer ihn gut kannte, der konnte nicht daran zweifeln, denn dieses Stilisieren beschränkte sich nicht auf die Form. Es führte in das wahre Verständnis dessen ein, was einst Volksseele genannt wurde. Denn die Volksseele läßt sich nicht in Kategorien pressen, welche die politischen Parteien für sie aufstellen, weder in die der volkstümlichen rechten oder linken Partei, noch in die Kategorien derer, die der ganzen Menschheit Heil versprechen. Das Geheimnis der Volksseele blieb verschlossen; jetzt sehen wir es endlich klar ein. Im „Unbezähmbaren armen Teufel“ ist die verwirrte moderne Seele, die Seele eines Trödlers geschildert. Plötzlich hat sich alles das aus der Vergessenheit erhoben, was man ein für allemal hinter sich zu haben glaubte. Dieses Alte in der jetzt ohnedies schon konventionellen Gestalt des Trödlers zeigt sich auch mitten in Petersburg, es klafft aus der Tiefe des Burkowschen Hofes wie aus der Unterwelt, und man fühlt: dies ist wahr! Paradox ist vielleicht nur die Gestalt der Hörerin der Hebammenkurse, welche alte Weisen singt. Hier hat die Phantasie Remisows sich hinreißen lassen, die gewöhnt ist, auch im Neuesten etwas Altertümliches herauszufinden. Aber da haben wir Akumowna; das Schicksal hat sie in die Stadt getrieben, das Schicksal jagt ganz Rußland wenn nicht in die verderblichen Gegenden Sibiriens, so doch in die Städte, wo das Neue geschaffen wird, neuer Glaube und neue Forderungen an das Leben. Aber das Alte stirbt noch lange, lange nicht aus, es bewahrt sich länger, als wir glauben. Daher die Vermengung und das Zusammenfließen des Alten mit dem Neuen. Die Bewegung ins Volk suchte lange den Traum vom freien Grundbesitz zu verwirklichen. Der Bauer hörte dem Sozialismus zu und verstand, daß die Rede von freiem Grundbesitz war. Akumownas Märchen und Lisaweta Iwanownas Geheimnis flossen zusammen mit den Lehren der Verbannten Maria Alexandrowna. Dieses Ineinanderfließen zu schildern, ist eine der vornehmsten künstlerischen Aufgaben, die sich Remisow stellt.

Zu den besten Episoden der Erzählung gehören die Szenen, in denen von der Reise ins Ausland geträumt wird. Darin liegt auch ein geheimer Herzenswunsch verborgen: vom Lande strebt man in die Stadt, aus der Stadt aber, aus allen Burkowschen Häusern, in denen sich das aufgewühlte heilige Rußland quält, drängen die Träume, Wünsche und Hoffnungen dahin, nach dem fernen fremden und seit uralten Zeiten vertrauten Westen. Und es genügt nur zu denken, daß bald, bald eine Möglichkeit eintreten könnte, hinzureisen, sich innerlich auszuruhen und das Martyrium des heimatlichen Schmerzes für eine Weile zu vergessen, dann wird es einem leicht zumute und die Freude leuchtet auf. Kommt von dort, aus der Heimat unserer allerbegehrtesten Ideale – ich brauche absichtlich ein Fremdwort – eine erfrischende Welle über uns, Verjüngung, Geist der sozialen Freiheit, so vergessen wir ganz das Burkowsche Haus und Murkas schmerzliches Miauen, das Weinen und Stöhnen des Volkes. Unsere Augen leuchten und wir atmen freier.

Das Weiseste, was Remisow in seinen „Schwestern im Kreuz“ gesagt hat, ist seine Theorie vom königlichen Recht. Gleich Raskolnikow zermartert Marakulin in einem Ausbruch von Verzweiflung sein Gehirn mit der Frage nach der Vertilgung der menschlichen „Laus“. Wie Raskolnikow sieht Marakulin ebenfalls das ganze Uebel in einer jämmerlichen alten Frau, und es dünkt ihn, daß man nur wagen, die konventionelle Angst vor dem Verbrechen nur überwinden müßte, um das Uebel zu vernichten. Nur ist die menschliche „Laus“, welche Marakulin sieht, keine Pfandverleiherin, sie tut niemand etwas Böses. „Sie hat nichts in ihrem Leben zu bereuen; sie hat weder getötet noch gestohlen und wird weder töten noch stehlen, denn sie tut nichts als sich ernähren, sie trinkt und ißt, sie verdaut und härtet sich ab.“ Was bedeutet das? Remisow schildert die Raskolnikowsche „Laus“ in der Gestalt einer Generalin, die von ihren Renten lebt. Eintönig und sinnlos vergeht ihre Zeit. Sie braucht niemand und niemand braucht sie. „Die Generalin rührt mit keinem Finger, tut rein nichts und erreicht alles: sie härtet sich ganz sichtbar und zweifellos ab, und ihrem Leben ist kein Ende abzusehen – der Chiromant hat sich nicht geirrt – sie ist vielleicht schon unsterblich!“ Ein Leben ohne Arbeit, das heißt ohne Verbrechen und ohne Heldentaten – denn jede Tat ist entweder ein Verbrechen oder eine Heldentat – ein solches Leben beruht, Remisows Meinung nach, nicht auf einem einfachen Recht, sondern auf einem königlichen Recht. So würden wir alle, wenn wir die Utopie vom allgemeinen Wohlergehen verwirklicht hätten, das kummerlose, sündenlose, unsterbliche Lauseleben der Generalin genießen.

Rechtschaffener aber ist das heilige Martyrium des Lebens, mit seinen Abstürzen, Ausbrüchen von Hoffnung, Kämpfen und zäher, qualvoller Erwartung.

St. Petersburg 1912.