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Die Umsegelung Afrikas durch phönizische Schiffer ums Jahr 600 v. Chr. Geb. cover

Die Umsegelung Afrikas durch phönizische Schiffer ums Jahr 600 v. Chr. Geb.

Chapter 4: Die Quelle.
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About This Book

The author scrutinizes Herodotus's brief report of a Phoenician circumnavigation of Africa ordered by an Egyptian king around 600 BC, assembling prior scholarship for and against the claim. He evaluates source reliability, the characters and motives of alleged sponsors, and the seafaring competence, ships, provisioning, navigation techniques, winds, currents, and coastal stopovers that would shape such a voyage. The study reconstructs probable routes, timing, and practical measures like sowing and harvesting at landfalls, considers reasons for limited historical consequences, and concludes that careful consideration of geographic and nautical factors renders the expedition at least highly plausible.

Die Quelle.

Herodot erzählt im 42. Kapitel des IV. Buches seines Geschichtswerkes Folgendes: „Es ist klar, dass Libyen vom Meere umflossen ist mit Ausnahme des Theiles, der an Asien grenzt, und dies hat Necho, der König von Aegypten, soweit wir wissen, zuerst bewiesen. Als dieser nämlich die Arbeiten an dem Kanale einstellen liess, der aus dem Nile in den arabischen Busen führen sollte, sandte er phönizische Männer zu Schiffe ab mit dem Befehl, auf der Heimreise durch die Säulen des Herakles zu fahren und so über das nördliche Meer nach Aegypten zurückzukehren. Die Phönizier segelten demgemäss aus dem rothen Meere ab und fuhren in das Südmeer. So oft die Saatzeit kam, landeten sie, bestellten das Feld, wo sie gerade in Libyen waren und warteten die Ernte ab. Wenn sie aber das Korn eingeheimst hatten, fuhren sie weiter, bogen nach Verlauf von zwei Jahren im dritten durch die Säulen des Herakles und gelangten nach Aegypten. Sie erzählten aber – was mir zwar nicht glaublich ist, vielleicht aber einem andern – dass sie bei ihrer Fahrt um Libyen die Sonne zur Rechten gehabt“[4].