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Durch Massailand zur Nilquelle

Chapter 93: Lithosidae.
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About This Book

A German explorer recounts an overland expedition across East African regions, describing caravan routes from the coastal port through Maasai territory toward the Nile headwaters. The first half offers a narrative of travels, encounters, skirmishes, and daily caravan life with many place-by-place observations; the second part compiles physical geography, cartographic findings, ethnographic portraits of local peoples, and assessments of economic resources and trade routes. The account emphasizes mapping, photographic and drawn illustrations, and practical notes on agriculture, livestock, and caravan commerce, while acknowledging gaps and reliance on local informants for cultural details.

Ausser diesen hier angeführten Abhandlungen benutzte ich noch vielfach die Reeve'schen Monographien, das Küster'sche Conchylien-Kabinet, Pfeiffer's »Novitates conchologicae«, die verschiedenen Handbücher der Conchyliologie u. A.

TAFEL XXV

[] Figuren-Erklärung zu Taf. XXIV und XXV.

Fig. 1, 6, 11, 20, 21 Succinea Baumanni Stur. (Nyarasa-Steppe.)
Fig. 2, 3, 4 Paludina (?) rubicunda v. Martens. (Victoria-See.)
Fig. 5 Paludina victoriae Smith. (Victoria-See.)
Fig. 7, 12, 22 Paludina unicolor Oliv. nov. var.? (Manyara-See.)
Fig. 8, 9 Paludina unicolor Oliv. juv. (?) (Victoria-See.)
Fig. 10, 14, 29 Planorbis Sudanicus v. Martens var. magna Stur. (Manyara-See.)
Fig. 13, 17, 23, 25 Paludina nov. sp.? (Manyara-See.)
Fig. 15, 26 Succinea Baumanni Stur. (Kagera-Nilquellgebiet.)
Fig. 16, 27 Paludina unicolor Oliv. nov. var.? (Kagera-Nilquellgebiet.)
Fig. 18, 28 Grandidieria insignis Ancey (?). (Tanganyika-See.)
Fig. 19, 24 Rumella nov. sp.? (Tanganyika-See.)
Fig. 30, 34 Mutela nov. sp.? (Victoria-See.)
Fig. 31, 35 Grandidieria nov. sp.? (Tanganyika-See.)
Fig. 32 Lanistes affinis Smith var. Manyarana Stur. (Manyara-See.)
Fig. 33 Ampullaria Gordoni Smith. (Victoria-See.)
Fig. 36, 37 Limicolaria rectistrigata Smith var. minor Stur. (Umgebung des Victoria-Sees.)
Fig. 38 Spatha Hartmanni Stur. (Grumeti-Bach.)
Fig. 39 Spatha Martensi Stur. (Ngoroïne-Bach.)

 

[] IV. Insekten aus Deutsch-Ostafrika.

[] I. Lepidopteren.

Von H. Rebel und A. Rogenhofer.

Schon bei seinen früheren Expeditionen hatte Herr Dr. Baumann auf das Sammeln von Lepidopteren seine besondere Aufmerksamkeit gerichtet, welche diesmal noch dadurch eine Steigerung erfuhr, dass der Expeditions-Soldat Hamissi hadim Mirari und sein Schüler Katilfil hadim Munyikombo mit dem Fange von Schmetterlingen durch Dr. Baumann beauftragt wurden, und diesem Auftrage auch in reichem Maasse nachgekommen sind.

Die Anzahl der von dieser Expedition mitgebrachten Lepidopteren übersteigt demnach auch weitaus alle bisher in diesen Gebieten gemachten Ausbeuten, da mehr als 4000 Stücke vorliegen. Dieselben umfassen Formen aus allen nördlichen Küstengebieten von Deutsch-Ostafrika, dem Massailande, Unyamwesi und der Umgebung des Victoria- und Tanganyika-See.

Wenn trotz dieser beträchtlichen Stückzahl die Zahl der Arten in der Ausbeute eine relativ sehr geringe ist und erst nach Sicherstellung einiger zweifelhaft gebliebener Formen 200 übersteigen dürfte, so hat dies seinen Grund einerseits in der schon oft erwähnten faunistischen Gleichförmigkeit der ostafrikanischen Gebiete und andererseits in dem Umstande, dass regelmässig Eingeborne, also nicht Fach-Entomologen, als Sammler thätig sind. Immerhin bildet die vorliegende lepidopterologische Ausbeute aus den von Dr. Baumann betretenen Gebieten, worunter namentlich das Bergland Urundi und das Quellengebiet des Kagera-Nil die entomologisch meist versprechendsten zu sein scheinen, insbesondere auch durch die von Dr. Baumann persönlich beigesetzten genauen Fundortsangaben, einen sehr werthvollen Beitrag zur Lepidopterenfauna Ost-Afrika's und bestätigt bei vielen Arten neuerlich die grosse Uebereinstimmung, welche in der Fauna aller tropischen Theile Afrika's herrscht.

An neuerer lepidopterologischer Literatur für die afrikanischen Tropengegenden erwähnen wir:

  • 1. Dr. Pagenstecher, Arnold: »Lepidopteren, gesammelt in Ostafrika 1888/89 von Dr. Franz Stuhlmann.« Mittheil. aus dem Naturh. Mus. in Hamburg X, 1892, p. 1-56. (Jahrb. der Hamb. Wiss. Anst. X, p. 207-262.)
  • 2. Dr. Karsch, F.: Tagfalter — Lepidoptera Rhopalocera — von Adeli (Hinterland von Togo, Westafrika). Berl. ent. Zeitschr. 38. Bd., 1893, p. 167-266, Taf. V, VI.
  • 3. Oberthür, Charles. Etud. d'Entom. 17. Livr., 1893. Lepidopt. d'Afrique, p. 17-33, pl. I-III.
  • 4. Trimen, Roland: »On Butterfl. collect. in Tropic. South-west Africa by Mr. A. W. Eriksson.« Proc. Zool. S., Lond. 1891, p. 59-107, pl. VIII, IX.

Auf die beiden erst genannten Publikationen haben wir mit Rücksicht auf die darin enthaltenen zahlreichen Literaturangaben in dem nachfolgenden Verzeichnisse thunlichst Bezug genommen.

Wien, im Dezember 1893.

Rhopalocera. — Papilionidae.

  • 1. Papilio Leonidas F. Trim. South Afr. B. III, p. 211; Karsch l. c. p. 238.

    Mehrere Exemplare von Usega, Unyamwesi, Iguri, Ussongo, Tabora.

  • 2. Papilio Pelopidas Oberth. Etud. IV, pl. V, Fig. 1.

    Nur ein Exemplar aus der Umba Nyika.

  • 3. Papilio Philonoë Ward. Mouth. Mg. X (1873), p. 152.

    Ein ♂ aus der Umba Nyika (Leon).

  • 4. Papilio Jacksoni Sharpe. Pr. Z. S., Lond. 1891, p. 188, pl. XVII, Fig. 1 (♂), 2 (♀).

    Zwei ♂ von den Missosi ya Mwesi bei Imbo Urundi stimmen vollständig mit Jacksoni Sharpe und unterscheiden sich von der Abbildung des Echerioides Trim. (Trans. Ent. Soc., Lond. 1868, pl. VI, Fig. 1) durch die schmälere Fleckenbinde der Vrdfl. und die bedeutend weiter wurzelwärts gerückte Fleckenreihe vor dem Saume der Hntfl. Zoroastes Druce (Monthl. Mag. XIV, p. 226), welche Art vielleicht mit Homeyeri Plötz (Stett. ent. Z. 1880, p. 306) zusammenfällt, hat eine andere Stellung der Apicalflecken in der Vrdflbinde.

  • 5. Papilio spec. bei Cynorta F.

    Ein auffallend kleines ♂ von Mutyek mit nur 67 mm Exp. kann zufolge der sehr schmalen Fleckenbinde der Vrdfl. und der auf der Unterseite der Hntfl. braun verdusterten Mittelbinde nicht mit Cynorta vereint werden.

  • 6. Papilio Constantinus Ward. Oberth., Etud. III, pl. 1, Fig. 1.

    Vier Exemplare von Ussure und Umba.

  • 7. Papilio Cenea Stoll. Trim., South. Afr. B. III, p. 243.

    Zwei ♂ von Balangda und Imbo Urundi; letzteres stimmt vollständig mit Tibullus Butl. (Aid f. ident. II, pl. 139, Fig. 1) überein.

    Von zwei ♀ gehört das eine von Balangda der Form Merope Doubl. (Trim., Trans. Linn. Soc. XXVI, pl. 43, Fig. 1), das andere von Ussuri der Form Trophonius Westw. (Trim. l. c., Fig. 5) an.

  • 8. Papilio Demoleus L. Pagenst. l. c., p. 8; Karsch l. c., p. 239, N. 169.

    In grösserer Zahl, wie es scheint, auf allen Stationen angetroffen.

  • 9. Papilio Nireus L. Karsch l. c., pag. 239, N. 171.

    In geringer Anzahl von Mutyek, Iraku.

  • 10. Papilio Phorcas Cr.

    Nur 2 ♂ von Ngoroïne und Mutyek.

  • 11. Papilio Antheus Cr. Trim., South Afr., B. III, p. 205.

    In Mehrzahl von Usegua, Ussure, und W.-Unyamwesi.

  • 12. Papilio Porthaon Hew. Exot. Butt. III, pl. 2, Fig. 21, 22; Trim., South Afr., B. III, p. 207.

    Eine geringe Anzahl nur theilweise gut erhaltener Stücke von Usegua.

  • 13. Papilio Colonna Ward. Trim., South Afr. Butt. III, pl. XI, Fig. 5, p. 209.

    Nur zwei Exemplare von Usegua.

  • 14. Papilio Corrineus Bert. Corinneus Trim., South Afr., B. III, p. 217.

    Wie es scheint in fast ebenso weiter Verbreitung als Papilio Demoleus L.

Pieridae.

  • 15. Eurema Senegalensis B. Pagenst. l. c., p. 12; Karsch l. c., p. 235, N. 157.

    In Anzahl über den grössten Theil des besuchten Gebietes verbreitet.

  • 16. Eurema Floricola B. Mab. Faun. Madag., pl. 31, Fig. 5.

    Unter der vorigen Art einzeln vorkommend.

  • 17. Eurema Pulchella B. Pagenst l. c. p. 13; Mab. l. c. pl. 31, Fig. 2; Rahel Snell Tijds. 1872, pl. I.

    In ziemlicher Anzahl namentlich von Katoto und Manyara. Einzelne Stücke stimmen vollkommen mit Caffra Feld. überein, welche kaum davon zu trennen ist.

  • 18. Eurema Hapale Mab. Faun. Madag. pl. 32, Fig. 6, 7.

    Nur wenige Stücke von Usukuma und Usinja.

  • 19. Eurema Brigitta Cr. Pagenst. l. c. p. 12.

    Eine Anzahl Stücke von Meatu, Ururi, Ruanda, Usukuma etc.

  • 20. Pontia Alcesta Cr. Pagenst. l. c. p. 11; Xiphia Karsch l. c. p. 231.

    Nur wenige Exemplare von Usinja und Usige (Tanganyika).

  • 21. Mylothris Agathina Cr.

    Eine Anzahl Stücke von Meatu, Katoto, Ussui, Usukuma. Die ♀ in Minderzahl.

  • 22. Mylothris Mackenziana Sharpe Proc. Zool. Soc. Lond. 1891, p. 190, pl. XVI., Fig. 5.

    Eine Anzahl Stücke von Ussui, Uyogoma, Usinja und Urundi stimmen vollständig mit der Beschreibung und Abbildung dieser von Kavirondo bekannt gemachten Art überein.

  • 23. Mylothris Orbona Hb.

    Einige wenige Stücke von Mutyek und Ussui weichen etwas ab.

  • 24. Mylothris Saba F. var. Epaphia Mab. Fn. Madag. pl. 36, Fig. 5.

    Wenige Stücke von Balangda, Ikoma, Umba Nyika und Kisuani.

  • 25. Mylothris Caere Feld.; Rghfr. Ann. k. k. Naturh. Hof-Mus. IV. Bd. p. 550 nota.

    Nur zwei ♂ von Ikoma stimmen mit der Type ganz überein.

  • 26. Pieris Gidica God.

    In sehr grosser Zahl von fast allen besuchten Stationen.

  • 27. Pieris Mesentina Cr.

    Ebenso zahlreich und verbreitet wie die vorige Art.

  • 28. Pieris Severina Cr.; Pagenst. l. c. p. 10.

    Abermals in grosser Zahl von fast allen Stationen. Sehr variabel.

  • 29. Pieris Johnstoni Crowley. Trans. ent. Soc. Lond. 1887, p. 35, pl. III., Fig. 2.

    Eine Anzahl von Exemplaren von Sirwa, Serengeti, Urundi, Ngorongoro und S. Ruanda.

  • 30. Belenois Raffrayi Oberth. Etud. III., p. 17, pl. 1, Fig. 3.

    Sechs Exemplare von Mutyek stimmen gut mit der Abbildung und Beschreibung von Raffrayi überein, nur dass sie auf der Unterseite der Hntfl. am Ende des Costalrandes noch einen von Oberthür nicht erwähnten kleinen orangegelben Fleck zeigen. Letzteres Merkmal findet sich bei der gewiss sehr nahestehenden Margaritana Sharpe (Pr. Z. S. Lond. 1891, p. 191, pl. XVI., Fig. 4), welche vielleicht als kleineres und heller gefärbtes ♀ (Sharpe giebt wie gewöhnlich das Geschlecht nicht an) zu Raffrayi gehört.

  • 31. Belenois Thysa Hopffr.

    Nur wenige aber typische ♂ von Kisuani und Usambára.

  • 32. Belenois (Thysa Hpfr. var.) Balangensis nobis.

    Eine Reihe sehr gut erhaltener ♂ vom Balangda unterscheidet sich von den vorerwähnten typischen Stücken der Thysa Hpffr. durch geringere Grösse (47-54 mm Exp.), stärkere Ausbreitung des orangerothen Basalfleckes auf der Unterseite der Vrdfl., und namentlich durch den Mangel einer gelben Färbung des Apicaltheiles daselbst. Diese Form steht auch der westafrikanischen Welwitschii Rghfr. (Ann. d. k. k. Naturh. Hof-Mus. IV. Bd., p. 548, pl. 23, Fig. 2) sehr nahe, ist aber davon durch geringere Grösse, Mangel jeder dunklen Flecken-Zeichnung am Schlusse der Mittelzelle auf Ober- und Unterseite der Hntfl., durch lebhafter gelbe (zuweilen aber auch weisslich werdende) Unterseite der Hntfl. und besonders auch durch das Auftreten des lebhaft orangegelben Basalfleckes auf der Unterseite der Vrdfl. verschieden.

  • 33. Callosune Jone God.

    In Anzahl von den meisten Stationen im männlichen Geschlechte, jedoch nur ein ♀ von Umba Nyika.

  • 34. Callosune spec.

    In Mehrzahl im männlichen Geschlechte mit der vorigen vorkommend, durch die auf Ober- und Unterseite der sonst zeichnungslosen Hntfl. scharf schwarz gefärbten Rippen verschieden. Die Unsicherheit der Bestimmungen in dieser Art Gruppe ist sehr gross (cfr. Pagenst. l. c. p. 15).

  • 35. Callosune Anax Butl.; Grose Smith & Kirby Rhop. Exot. I., Callosune 1 p. 2, pl. 1, Fig. 5-8.

    Ein schönes Pärchen, das ♂ aus der Kilimanjaro-Niederung, das ♀ von Umba Nyika.

  • 36. Callosune Bacchus Butl. Grose Smith & Kirby l. c. p. 1, Fig. 1-8.

    Mehrere ♀ von Simangiro, Elmarau, Kisuani und Katoto.

  • 37. Callosune Antevippe B. Pagenst. l. c. p. 15.

    In geringer Zahl von Serengeti, Ngoroïne, Umba, Elmarau.

  • 38. Callosune Bisfasciata Sharpe. Aid to the identif. II., pl. 189, Fig. 2.

    Ein einzelnes ♀ von Umba Nyika.

  • 39. Callosune Buxtoni Westw. (Oates pl. E., Fig. 7, 8.)

    Ein sehr grosses ♂ von Meatu kann nur fraglich hierher gezogen werden.

  • 40. Callosune Celimene Luc.; Amina Hew., Stgr. Exot., Taf. 23.

    Ein halbes Dutzend Exemplare von Kiwaya und Meatu.

  • 41. Callosune Pallene Hopffr.

    Eine Reihe von Stücken von Usukuma und Meatu scheinen hierher zu gehören.

  • 42. Callosune Auxo Luc. (gelbe Form).

    Zahlreiche Stücke beiderlei Geschlechtes von fast allen Stationen.

  • 43. Callosune Evarne Klug. (weisse Form).

    In geringerer Zahl als die vorige, namentlich aus den Kilimanjaro-Niederungen und von Meatu.

  • 44. Callosune Hildebrandtii Stgr. Rghfr., Usambára 1891, p. 329 ♀.

    Eine geringe Zahl von Stücken beiderlei Geschlechts von Kisuani, Umbugwe, der Umba Nyika und Meatu.

  • 45. Callosune Achine Cr.

    Ein einzelnes ♀ von Mwansa.

  • 46. Callosune Miles Butl.

    In Anzahl aus den Kilimanjaro-Niederungen Elmarau, Balangda, Usukuma, Sogonoi und Meatu.

  • 47. Callosune Gavisa Wallgr.

    Zwei ♀, eins aus den Kilimanjaro-Niederungen, das andere, bedeutend kleiner, von Katoto.

  • 48. Callosune Trimeni Butl.

    Zwei ♂ vom Nyansa; ein wahrscheinlich hierher gehöriges ♀ aus den Kilimanjaro-Niederungen.

  • 49. Callosune Omphale God.

    Wenige Stücke von Katoto und Simangiro.

  • 50. Callosune Pseudacaste Butl.

    Ein ganz frisches ♂ von Usige.

  • 51. Idmais Eris Klug. Aid to the ident. II, pl. 143, Fig. 3. ♀

    In Anzahl in beiden Geschlechtern namentlich von Meatu, Serengeti, Katoto, Elmarau und Kiwaya.

  • 52. Idmais Protomedia Klug.

    Nur zwei Stücke aus den Kilimanjaro-Niederungen und von Kisuani.

  • 53. Idmais Halymede Klug.

    Nur wenige Stücke von Ngoroïne, Kilimanjaro-Niederungen, Kisuani und Sogonoi.

  • 54. Idmais Aurigineus Butl.

    In Anzahl von Kisuani, Umba Nyika, Simangiro, Manyara, Kilimanjaro-Niederungen.

  • 55. Idmais Dynamene Klug.

    In geringerer Zahl von Katoto und Mwansa.

  • 56. Idmais Vesta Reiche.

    Ein ♂ von Umba Nyika und ein ♀ von Kisuani.

  • 57. Colias Electra L.

    Eine Anzahl Stücke von Mwansa, Katoto, Ngoroïne, Urundi (Nilquelle) und Serengeti. Darunter auch ein weisses ♀ von Ngoroïne.

  • 58. Herpaenia Eriphia God. Stgr. Ex. Taf. 18. ♀.

    Eine Anzahl Stücke von Meatu, Balangda, Sogonoi, Manyara etc.

  • 59. Eronia Leda Dbld.
  • 60. Eronia Cleodora Hb. Pagenst. 1. c. p. 16.

    In grosser Zahl, abermals wie die Vorige besonders häufig von Meatu. Die Stücke gehören der grösseren Varietät Erxia Hew. an.

  • 61. Eronia Buguetii B.

    In Mehrzahl von Elmarau, Nyarasa, Umba Nyika und aus den Kilimanjaro-Niederungen.

  • 62. Catopsilia Florella F. Pagenst. 1. c. p. 13; Karsch 1. c. p. 223.

    Eine grosse Stückzahl dieser weit verbreiteten Art. Die ♀ in Minderzahl.

Danaidae.

  • 63. Danaus Chrysippus L.

    In grosser Zahl von fast allen Stationen.

  • 64. Danaus Dorippus Klg.

    Ebenfalls zahlreich, doch nur von wenigen Fundorten, namentlich Umbugwe.

  • 65. Tirumala Petiverana Dbld. Karsch l. c. p. 201, N. 84; Pagenst. l. c. p. 17 (Danais Limniace Cr.).

    Nur drei Stücke von Umbugwe.

  • 66. Amauris Haningtoni Butl.

    Ein Exemplar (♂) von Kisuani.

  • 67. Amauris Gabunica Auriv. Ent. Tidskrift 1881, p. 39.

    Zwei ♂ von Sogonoi.

Nymphalidae.

  • 68. Atella Phalanta Dru.

    In Mehrzahl von Umbugwe, Iraku, Ussui, N. Urundi.

  • 69. Argynnis Baumanni nob., n. sp.

    Das Auffinden einer echten Argynnis-Art im ostafrikanischen Faunengebiete hat allerdings durch die bereits erfolgte Publikation der Argynnis Hanningtoni Elwes, (Trans. Ent. Soc. Lond. 1889, p. 558, Fig.) aus dem Kilimanjaro-Gebiet seine grosse Bedeutung für die bis dahin angenommene geographische Verbreitung dieser Gattung verloren, bleibt aber immerhin noch ein faunistisch höchst bemerkenswerthes Ereigniss.

    Die vorliegende Art, welche einen ganz palaearctischen Habitus zeigt, wurde auf den Missosi ya Mwesi im Imbo-Urundi-Gebiet im September 1892 in ca. 2500 m Seehöhe in 5 Exemplaren erbeutet, worunter sich ein gut erhaltenes Pärchen befindet. Wir erlauben uns, die Art nach Herrn Dr. Oscar Baumann zu benennen.

    Baumanni gehört zu den kleinsten Arten dieses Genus, steht jedoch mit keiner der Arten desselben in sehr naher Verwandtschaft. Der allgemeine Habitus, die stark aufgeblasenen Palpen, der Ursprung der zweiten Subcostalrippe (nach Schatz) genau am Schlusse der Mittelzelle der Vorderflügel, sowie die durch eine feine Querrippe geschlossene Mittelzelle der Hinterflügel sichern die Angehörigkeit der Art zum Genus Argynnis F., wo sie zu Folge des fehlenden Medianspornes der Vorderflügel in die Artgruppe »Brenthis Hb.«, und mit Rücksicht auf die stark gestutzte Form der Hinterflügel am besten zu Pales S. V. zu stellen wäre.

    Die Oberseite der kurz- und breitflügelig erscheinenden Art ist ziemlich hell und lebhaft rothgelb, der Basaltheil aller Flügel in schmaler Ausdehnung grüngrau bestäubt und nur kurz behaart. Die schwarze Zeichnung reduzirt sich auf den Vrdfl. auf fünf an den Subcostalrippen liegenden und den Anfang von Binden bezeichnenden Flecken längs des Vorderrandes, wovon nur der erste als Begrenzung des dunkeln Basaltheils gekrümmt ist, während die übrigen breiteren fast grade verlaufen. Unterhalb jedes dieser Vorderrandflecken liegt ein schwarzer Punktfleck, wodurch eine schräg gegen die Flügelspitze gerichtete Reihe solcher Punkte entsteht. Weiter findet sich noch ein solcher Punkt von gleicher Grösse zwischen Dorsale und letztem Medianast, welcher mit den beiden ersten Punkten der vorerwähnten Schrägreihe die Endpunkte eines fast gleichseitigen Dreieckes bezeichnet. Endlich ist noch eine aus 6 Punkten gebildete Querreihe vor dem Saume vorhanden. Auf dem Htfl. liegt eine Reihe grosser Punktflecke vor dem Saume (zwischen den Rippen) und finden sich nur noch im Discus die Spuren feiner (beim ♀ grösserer) schwarzer Punkte. Der Saum ist auf allen Flügeln breit schwarz bezeichnet, wodurch helle Fleckchen der Grundfarbe eingeschlossen werden, welche auf den Hinterflügeln länglich gestaltet sind. Die Rippen bleiben überall hell. Die Franzen gelblichweiss, auf den Rippenenden breit schwarz durchschnitten.

    Die blassrothgelbe Unterseite des Vdfl. zeigt am Vorderrande vor der Spitze einen blassgelben, dreieckig gestalteten Apicalfleck, welcher saumwärts rothbraun begrenzt ist, woselbst die beiden letzten Punkte der Saumreihe weiss und schwarz geringt erscheinen. Sonst ist die schwarze Zeichnung der Oberseite auch hier, wenn auch schwächer vorhanden; ebenso ist der lange Vorderrandsfleck, welcher den gelben Apicalfleck wurzelwärts begrenzt in vier Punkte aufgelöst. Die blassgelbe Unterseite der Hinterflügel zeigt nach der gelben Saumlinie eine Reihe von 6, wenig glänzenden, und beim ♀ flacher gestalteten Silberflecken, welche wurzelwärts gegen Innen- und Vorderwinkel an eine rothbraune Färbung stossen, innerhalb welcher die hier weissgekernte Punktreihe der Oberseite liegt. Danach folgt noch eine, der obenerwähnten Punktreihe parallel verlaufende Serie unbestimmt begrenzter, rundlicher Silberflecken. Der Basaltheil zeigt in der Mittelzelle einen auswärts scharf schwarz begrenzten rothbraunen Fleck, innerhalb dessen ein kleiner runder, schwarz umzogener Silberfleck liegt. Endlich findet sich noch ein keilförmiger, auswärts rothbraun begrenzter Silberfleck an der Basis zwischen der zweiten Dorsale und Mediana. In der Flügelmitte und an der Basis liegen noch einzelne schwarze Striche meist als Begrenzung der angegebenen rothbraunen Färbung.

    Fühler sammt Kolben einfarbig schwarz. Die hellgelben Palpen dicht schwarz behaart. Die Beine bräunlich. Der schwarze Körper namentlich am Thorax dicht grünlich behaart. Vdfl.-Länge ♂ 17, ♀ 16 mm, Exp. 30-32 mm.

    Das kleinere ♀ ist dunkler gefärbt und zeigt namentlich die schwarze Fleckenbildung der Oberseite stärker ausgeprägt.

  • 70. Hipanartia Hippomene Hb.

    Ein Exemplar von Mutyek.

  • 71. Pyrameis Abyssinica Feld.

    Ebenfalls nur ein Exemplar von Mutyek.

  • 72. Pyrameis Cardui L.

    Zahlreich von verschiedenen Stationen.

  • 73. Junonia Crebrene Trim. Pagenst. l. c., p. 22.

    In Anzahl von Umbugwe, Ngoroïne, Ussui und Kiwaya.

  • 74. Junonia Clelia Cr. Pagenst. l. c., p. 22.

    In sehr grosser Zahl von fast allen Stationen.

  • 75. Junonia Orithya L. Pagenst. l. c., p. 23.

    In Mehrzahl, var. Boopis Trim. von Ussui.

  • 76. Precis Sophia F. Rghfr. Ann. Naturhist. Hof-Mus. VI, p. 460.

    In geringer Zahl von Uyogoma.

  • 77. Precis Cloantha Cr. Karsch l. c., p. 176, N. 8; Rghfr., Usambára, p. 326.[32]

    Eine Reihe von Stücken von Usukuma, Katoto, Ngoroïne.

  • 78. Precis Sesamus Trim. Rghfr. l. c., p. 460 (Amestris Drury).

    In sehr grosser Zahl mit fast ganz verdunkelter Hinterseite von Urundi, Ruanda, Usinja, Uha.

  • 79. Precis Amestris Dru. Dewitz, Berl. ent. Z. 1885, Taf. II, Fig. 4, p. 142.

    Ein genau mit der citirten Abbildung übereinstimmendes ♀ von Nord-Urundi.

  • 80. Precis Octavia Cr. Karsch l. c., p. 176, N. 7.

    Wenige Stücke von Umbugwe und Kisuani; zwei Stücke von Ussui gehören der var. Natalensis Stgr. an.

    Ein weiteres ♀ stimmt gut mit der Abbildung bei Trim., South Afr. I, pl. 4, Fig. 4, welches angeblich einen Hybrid vorstellen soll.

  • 81. Precis Taveta l. c., p. 460, Taf. XV, Fig. 7.

    Ein halbes Dutzend Stücke aus den Kilimanjaro-Niederungen und vom Balangda.

  • 82. Precis Pelasgis God.

    Einige Stücke von Ngoroïne, Süd-Ruanda, Uha und Usukuma.

  • 83. Precis Kowara Ward.

    Wenige Stücke von Ruanda und Uha.

  • 84. Precis Guruana Rghfr.

    Lebhaft gefärbte Stücke von Ngoroïne.

  • 85. Precis Petersii Pagenst. (non Dewitz) l. c., p. 23, N. 42.

    Mehrere Exemplare von Umba Nyika, Usige, Katoto gehören zweifellos zu der von Pagenstecher unter Petersii verstandenen Form.

  • 86. Precis Tugela Trim. South Afr., B. Vol. I, pl. 4, Fig. 5, p. 241.

    Zwei Pärchen von Süd-Ruanda, wovon die ♂ auf der Oberseite mit lebhafterer rother Binde als die ♀.

  • 87. Precis Archesia Cr.

    Wenige Stücke von Nord-Urundi, Süd-Ruanda und Uyogoma.

  • 88. Precis Artaxia Hew.

    Einige Stücke von Uha.

  • 89. Precis Elgiva Hew.

    Von Ngoroïne, Ikoma, Sogonoi, aus den Kilimanjaro-Niederungen in grosser Zahl.

  • 90. Precis Natalica Feld.

    Von Katoto, Urundi, Uha, Urambo.

  • 91. Precis Monroviana Stgr.

    Eine Reihe von Stücken von Uha gehören wohl hierher.

  • 92. Crenis Rosa Hew. Month. Mag. XIV, p. 82. Trim., South Afr. Butterfl. III, p. 403 (= Pechuelii Dewitz).

    Einige wenige Stücken von West-Unyamwesi und Ussui.

  • 93. Crenis Concordia Hopffr.

    Nur zwei schlechte Stücke von Ussui.

  • 94. Crenis Boisduvali Wallengr. Trim., South Afr. Butt. I, p. 252, Taf. 5, Fig. 2, 2a.

    Ein ♂ von Uyogoma, ein wahrscheinlich dazu gehöriges ♀ von Uha.

  • 95. Palla Varanes Cr. Auriv., Ent. Tidskrift 1891, p. 216 (Vologeses Mab.).

    Wenige Stücke von Mwansa und Ufiomi.

  • 96. Charaxes Pelias Cr. var. Saturnus Butl. Stgr., Ex. Tgfl., Taf. 58.

    Nur zwei ♂ von Ussui und Ussure.

  • 97. Charaxes Pollux Cr.

    Abermals nur vier ♂ von Nord-Urundi.

  • 98. Charaxes Neanthes Hew.

    Ein einzelnes ♂ von Serengeti.

  • 99. Charaxes Gruderiana Dewitz.

    Wenige Stücke von Ussure und Sogonoi.

  • 100. Charaxes Zoolina Dbl.

    Einige Stücke von Kisuani und Umbugwe.

  • 101. Charaxes Eupale Dru. Karsch 1. c., p. 192, N. 61.

    Ein Exemplar von Nord-Urundi.

  • 102. Charaxes Bohemanni Feld.

    Ein beschädigtes ♀ von Uha stimmt vollkommen mit der Abbildung bei Butl., Lep. Ex., Taf. 10, Fig. 3.

  • 103. Hypolimnas Misippus L. Pagenst. 1. c., p. 25; Karsch 1. c., p. 179.

    In sehr grosser Zahl von fast allen Stationen.

  • 104. Euphaedra Neophron Hopffr. Pagenst. 1. c., p. 25.

    Wenige Stücke von Umba Nyika und den Kilimanjaro-Niederungen.

  • 105. Pseudacraea Colvillei Butl. Aid to the Identif. II, pl. 150, Fig. 1.

    Ein ♂ von Urambo stimmt mit der citirten Abbildung bis auf den Umstand überein, dass sich auch im grauen Apicaltheile der Vrdfl. eine röthliche Stelle findet.

  • 106. Hamanumida Daedalus F. Pagenst. l. c., p. 26.

    In Mehrzahl von Umbugwe und Majita.

  • 107. Aterica Theophane Hopffr. Pagenst. l. c., p. 26.

    Ein fraglich hierher gehöriges grosses ♀ mit brauner Hntfloberseite von Sogonoi.

  • 108. Aterica Cupavia Cr. Stgr., Exot. Tgfl., Taf. 52.

    In Mehrzahl von Usinja.

  • 109. Salamis Anacardii L.

    Wenige Stücke von Ussui, Kisuani und Usinja.

  • 110. Salamis Duprei Vinson.

    Einige Stücke von Umbugwe und Kisuani.

  • 111. Eurytela Ophione Cr.

    Einige Stücke von Ngoroïne und Ussui.

  • 112. Eurytela Driope Cr.

    Eine Anzahl Stücke von Ngoroïne und Ruanda.

  • 113. Neptis Agatha Cr. Pagenst. l. c., p. 24; Karsch l. c., p. 186.

    In Mehrzahl von Uha, Usinja, Majita, Katoto und Ruanda.

  • 114. Neptis Marpessa Hopffr.

    Nur ein ♂ von Ngoroïne.

  • 115. Hipanis Ilithyia Dru. Pagenst. l. c., p. 24; Karsch l. c., p. 178.

    In Anzahl von Sogonoi, Majita, Ngoroïne und Balangda.

  • 116. Acraea Neobule Dbld. Karsch l. c. p. 197, N. 67; Rghf. l. c. p. 325.

    In sehr geringer Zahl von Kisuani und Meatu.

  • 117. Acraea Doubledayi Guér. Pagenst. l. c. p. 18, N. 22.

    Einige Stücke von Kiwaya, Ussure, Iraku und Ussandaui.

  • 118. Acraea Encedon L. Pagenst. l. c. p. 17, N. 21; Karsch l. c. p. 197, N. 66.

    In grosser Zahl beiderlei Geschlechtes von Umbugwe, Katoto, Ussui, Meatu, Ikoma. Die ♀ mit und ohne weisse Subapicalbinde.

  • 119. Acraea Anemosa Hew. Pagenst. l. c. p. 18, N. 25.

    Eine Anzahl Exemplare nur von Kiwaya.

  • 120. Acraea Caffra Feld.

    Ein ♀ von Kiwaya.

  • 121. Acraea Egina Cr. Karsch l. c. p. 198, N. 70.

    Wenige Exemplare von Iraku und Imbo Urundi.

  • 122. Acraea Serena F. Pagenst. l. c. p. 20, N. 32; Karsch l. c. p. 198, N. 72.

    In grösserer Zahl von Ngoroïne, Ururi, Uha.

  • 123. Acraea Cabira Hopffr. Pagenst. l. c. p. 21, N. 23.

    Die ♂ in Anzahl von Usinja, ein ♀ von Usukuma.

  • 124. Acraea Acerata Hew.

    In einiger Anzahl von Uha.

  • 125. Acraea Bonasia F. (cfr. Holland, Ann. und Mag. 6. Dezember 1893, p. 247.)

    Einige Stücke von Imbo Urundi.

  • 126. Acraea Nelusca Oberth. Etud. III., p. 25, pl. II., Fig. 3.

    Ein ♀ aus dem Vorlande (Usambára).

  • 127. Acraea Oncea Hopffr.

    Ein ♂ von Ussandaui.

  • 128. Acraea Esebria Hew. Stgr. Exot. Tgfr., Taf. 33, p. 85.

    Drei Exemplare von Mangi stimmen vollkommen mit Stgr.'s Abbildung.

  • 129. Acraea Oreas Sharpe. Proc. Zool. Soc. Lond. 1891, p. 193, pl. XVII. Fig. 5.

    Ein Exemplar von Katoto, grösser als in Sharpe's Abbildung, aber vollkommen übereinstimmend.

  • 130. Acraea Confusa Rghfr. (= Johnstoni Butl., non Godm.). Ann. d. naturh. Hof-Mus. VI., 1891, Taf. XV., Fig. 5.

    Nur ein ♀ von Iraku; Holland (Ann. und Mag. 6. Dezember 1893, p. 249) vereinigt eine Reihe nahestehender Formen unter Johnstoni Godm.

Satyridae.

  • 131. Gnophodes Parmeno Dbld. Karsch l. c. p. 211, N. 102.

    Nur ein Exemplar von Usinja.

  • 132. Melanitis Leda L.

    In Mehrzahl von Umba Nyika und Kisuani.

  • 133. Melanitis Bankia F.

    Von Usinja, Katoto, S. Ruanda, Uha und Usige.

  • 134. Dichothyris Kenia Rghfr.

    Wenige Stücke von Usinja. Das Genus Dichothyris wurde erst kürzlich von Karsch l. c. p. 203 aufgestellt. (cfr. Aurivill Tidsk. 1893, 271.)

  • 135. Mycalesis Safitza Hew. Pagenst. l. c. p. 27, N. 55; Karsch l. c. p. 206, N. 90.

    In grosser Anzahl namentlich von Süd-Ruanda und Usinja. Die beiden Formen Eusirus Hopffr. und Evenus Hopffr. scheinen generationsweise zu alterniren.

  • 136. Mycalesis Perspicua Trim.

    Eine Anzahl Exemplare nur aus den Kilimanjaro-Niederungen und von Kisuani.

  • 137. Mycalesis Maevius Stgr. Exot. Tgf. p. 229, Taf. 82.

    Nur drei Stücke von Ussui ganz mit Stgr.'s Abbildung stimmend. Die Art ist der vorigen ähnlich aber kleiner, der helle Querstreifen der Unterseite fast ganz gerade, die Punktaugen der Hntfl. daselbst sehr klein.

  • 138. Mycalesis Danckelmani Rghfr. Pagenst. l. c. p. 27, N. 56.

    In sehr geringer Zahl von Usinja.

  • 139. Yphtima Asterope Klug. Pagenst. l. c. p. 26, N. 54; Karsch l. c. p. 211.

    In Mehrzahl von Elmarau, Ngoroïne, Majita, Katoto. Ein Exemplar ♂ von Ngoroïne weicht dadurch ab, dass die Unterseite der Hntfl. viel dunkler, das obere Auge des Innenwinkels, sowie jenes unter dem Costalrande bedeutend grösser ist, als bei syrischen Stücken.

  • 140. Physcaeneura Leda Gerst. Pagenst. l. c. p. 28.

    In geringer Zahl von Ufiomi und aus dem Vorlande.

Lycaeniden.

  • 141. Lycaena Jobates Hpffr.

    Nur ein kleines ♀ aus den Kilimanjaro-Niederungen.

  • 142. Lycaena Asopus Hpffr. Pagenst. l. c. p. 28, Karsch l. c. p. 226.

    In Anzahl von Kiwaya und Ussui.

  • 143. Lycaena Osiris Hpffr. Karsch l. c. p. 226, N. 133.

    Nur ein schönes ♂ von Ngoroïne.

  • 144. Lycaena Baeticus L.

    Von Uha, Ussui und Usukuma.

  • 145. Lycaena Telicanus Hb.

    In grosser Zahl aus dem Kilimanjaro-Vorlande, Uha und Ussui.

  • 146. Lycaena Lingeus Cr. Karsch l. c. p. 276, N. 135.

    Nur wenige Stücke von Usinja.

  • 147. Lycaena Jesous Guér.

    Einige wahrscheinlich hierher gehörige Stücke von Ussui.

  • 148. Lycaena Artemenes Mab. Faun Madag. pl. 27, Fig. 3, 4, p. 209.

    Drei Exemplare von Mutyek.

  • 149. Lycaena Cordatus Sharpe. Proc. Zool. S. Lond. 1891, p. 636, pl. 48, Fig. 4.

    Drei Exemplare von Sirwa, Mangati und Mutyek stimmen auf der Oberseite ganz mit der citirten Abbildung; die Unterseite ist dunkler und zeigt auf den Hntfl. die Flecken zu einer Binde vereint.

  • 150. Hipolycaena Philippus F.

    Wenige Stücke von Kisuani.

  • 151. Dipsas Antalus Hpffr.

    Von Ussui, Katoto und Mangati.

  • 152. Zeritis spec. bei Molomo Trim.

    Ein einzelnes etwas beschädigtes ♀ von Ussandaui gehört wahrscheinlich einer unbeschriebenen Art bei Molomo Trim. und Damarensis Trim. (Proc. Z. S. 1891, p. 90, pl. IX., Fig. 17 ♂) an. Die gelbbraune Oberseite entbehrt bis auf eine sehr schmale Saumbinde jeder schwärzlichen Zeichnung. Die Hntfl. zeigen nach der Mitte des Vorderrandes einen gerundeten schwärzlichen Flecken. Die Unterseite scheint gut mit jener von Damarensis übereinzustimmen. Exp. 30 mm.

  • 153. Chrysophanus Perion Cr.

    Je ein einzelnes ♂ von Mangati und Uha.

  • 154. Alaena Caissa nob. nov. sp.

    Ein Pärchen einer Alaena Art, wovon namentlich das ♂ sehr gut erhalten ist, wurde im Hügellande bei Ngoroïne in circa 1500 m Seehöhe im Mai 1892 erbeutet, und lässt sich mit keiner der sechs bisher bekannt gemachten Alaena Species[33] vereinen.

    Die Vrdfl. gestreckt, beim kleineren ♂ mit schärferer Spitze und schrägerem Saume. Grundfarbe aller Flügel schwarzgrau. Zeichnung weiss. Letztere besteht auf den Vrdfl. in drei hintereinander liegenden Flecken der Mittelzelle, wovon der Basis zunächst befindliche keilförmig gestaltet und undeutlich ist, wogegen die beiden folgenden gerundet sind, und der an die Querader stossende Fleck am grössten und hellsten erscheint. Ferner tritt hinter der Mitte eine schmale, stark geschwungene Querbinde auf, welche wurzelwärts scharf begrenzt erscheint und überall durch die Adern schwarz durchschnitten wird. Sie tritt zwischen dem letzten Subcostalaste und den Radialästen am stärksten saumwärts vor, geht hierauf zwischen den Medianästen, wo sie breiter wird, wieder stark wurzelwärts zurück und reicht gegen den Innenrand zu nur bis zur Dorsale.

    Auf den Hntfl. ist nur eine weisse Mittelquerbinde vorhanden, welche dem Saume parallel verläuft, zwischen den Radialästen am breitesten ist, wurzelwärts sich in getrennte kleinere Flecken auflöst und gegen den Vorderrand (beim ♂) nur bis zum ersten Subcostalaste reicht.

    Das grössere ♀ zeigt auf der Oberseite eine etwas blassere Grundfarbe als das ♂, so dass gegen den Saum zu die helle Fleckenzeichnung der Unterseite durchscheint.

    Die helle Unterseite ist durch eine sehr nahe dem Saum der Vrdfl. verlaufende schwärzliche Querlinie und durch die fast gleichmässig gewürfelt erscheinenden Hntfl. des ♀ sehr ausgezeichnet.

    Beim ♂ ist auf den Vrdfl. der Vorderrand, die Mittelzelle, sowie ein unbestimmter Raum nach derselben (jedoch nicht der Apicaltheil), sowie eine Mittelbinde der Hntfl. gelblich. Beim ♀ bleibt die Grundfarbe der Unterseite weiss.

    Auf den Vrdfl. reiht sich an die drei weissen Flecken der Mittelzelle nach aussen zu noch ein vierter, gleichmässig schwarz umzogener Fleck an. Gegen Vorderrand und Saum zu sind die Rippen schwarz angelegt, unter der Spitze zieht sehr nahe und parallel dem Saume eine feine schwärzliche Querlinie, welche beim ♂ bereits auf der Mediana endigt, beim ♀ aber bis gegen den Innenrand deutlich bleibt. An der Basis der Hntfl. liegen drei Reihen unregelmässig geformter Würfelflecken, und vor dem Saume eine Doppelreihe solcher Flecken. Der schmale Raum zwischen Basal- und Saumflecken ist nur beim ♂ gelb ausgefüllt, bleibt jedoch beim ♀, welches die schwarze Zeichnung der Unterseite breiter zeigt, weiss. — Franzen weiss, auf den Rippenenden schwarz gefleckt. Körper und Fühler schwärzlich, letztere auf der Unterseite mit weisslichen Fleckchen. Die Palpen, Beine, sowie die Bauchseite des weisslich geringten Hinterleibes sind rostgelb. Ebenso gefärbt sind auch einige abstehende Haare im Nacken. — Vrdfllänge des ♂ 13,5, ♀ fast 16, Exp. 26 respektive 30 mm.

    Caissa unterscheidet sich wohl von sämmtlichen vorerwähnten Alaena-Arten durch die geringe Breite der weissen Mittelquerbinde. Die auch sonst entfernter stehenden Amazoula B. und Hauttecœuri Oberth. sind überdies im männlichen Geschlechte bräunlich gefärbt; Nyassa Hew. hat ungescheckte Franzen. Interposita Butl. und Major Oberth. sind grösser, erstere zeigt auch noch helle Flecken im Saumfeld.

    Am nächsten vorliegender Art kommt jedenfalls die nur sehr mangelhaft beschriebene Johanna Sharpe, bei welcher über das Aussehen der Unterseite und über das Geschlecht der Type kein Wort erwähnt ist. Caissa scheint sich auch von dieser Art durch die drei weissen Flecken (statt einer weissen Linie) der Mittelzelle der Vrdfl., und durch noch schmälere Mittelbinde, welche sich hier im Discus der Hntfl. erweitert, zu unterscheiden.

    Sowohl Trimen [South Afric. Butterfl. II. (1887) p. 222] als auch Schatz (Famil. und Gatt. der Tagf. p. 280, Taf. 50) weisen auf Grund selbstständig vorgenommener Untersuchungen dem Genus Alaena B. die Stellung in der Familie der Lycaeniden an.

Hesperidae.

  • 155. Pyrgus Diomus Hpffr.

    Drei Exemplare von Sogonoi und Usinja.

  • 156. Pamphila Mathias F., Pagenst. l. c. p. 31, N. 71.

    Einige Exemplare von Usukuma, Simangiro und Umba Nyika.

  • 157. Ismene Forestan Cr. Pagenst l. c. p. 31, N. 73; Karsch l. c. p. 265, N. 217.

    Nur ein Exemplar (♂) von Serengeti.

  • 158. Ismene Pisistratus F. Karsch l. c. p. 266, N. 218.

    Je ein Exemplar von Usukuma und Katoto.

  • 159. Ismene Anchises Gerst.

    Nur drei Stücke aus der Kiwayasteppe und von Iraku.

  • 160. Oxynetra Zambesiaca Westw.

    Nur ein Exemplar von Ussui.

  • 161. Pterygospidea Morosa Rghfr. Ann. des k. k. naturhist. Hofmus. 1891, p. 463; Djaelalae Pagenst. l. c. p. 31, N. 72.

    Nur ein Exemplar von N. Urundi, mit der Type übereinstimmend. Nach den kurzen Angaben über die Unterseite bezieht sich Pagenstecher's Citat für Djaelalae auf diese Art.

  • 162. Pterygospidea Jamesoni Sharpe. Ann. a. Mag. N. H. 6 ser Vol. VI, p. 348 (1890); Trim. Proc. Zool. Soc. Lond. 1891, p. 106, Pl. IX, Fig. 25.

    Drei ganz mit der citirten Abbildung übereinstimmende Exemplare von Unyamwesi.

  • 163. Abantis Amneris nob., n. sp.

    Eine Reihe von Stücken beiderlei Geschlechts einer Abantis-Art aus der Kiwayasteppe und von Umbugwe hielten wir wegen der rein weissen Grundfarbe der nur schwarz gesäumten Flügel zu Levubu Wallgr. (Trim. South Afr. B. III, p. 345, pl. XII, Fig. 5) gehörig. Eine nähere Untersuchung ergab jedoch, dass hier eine andere, der Levubu allerdings sehr nahestehende Art vorliege, zu deren Kenntlichmachung es nur der Angabe der unterscheidenden Merkmale bedarf.

    Flügelspannung 35 mm. Der Grund aller Flügel ist auf Ober- und Unterseite rein weiss, ohne die schwarzen Adern von Levubu, nur die Submediana der Hinterflügel (Rippe 1b) ist schwarz und schliesst auf der Unterseite zwischen sich und der Innenrandsrippe (Rippe 1a) einen gegen die Basis schwarz gefärbten Raum ein.

    Weiter ist die schwarze Apicalzeichnung der Vorderflügel viel breiter, wodurch der bei Levubu abgeschnittene Theil der weissen Grundfarbe in kleine gerundete Flecken aufgelöst erscheint, wovon nur die drei ersten zusammenhängen, während die beiden kleinen Flecken unter dem Vorderrande von einander getrennt bleiben. Auch die Saumflecke selbst sind kleiner und gerundeter.

    Alles Uebrige, namentlich die Bildung und Färbung der Palpen, sowie die lebhaft gelbgefärbten Schulterdecken, scheint mit Levubu vollkommen übereinzustimmen.

    Letztere Art hat jedenfalls auch in (Sapaea) Lactea Plötz (Stett. e. Z. 1885, p. 36) eine nahe Verwandte, welche sich jedoch zu Folge der Beschreibung durch gelbgesäumte Abdominalsegmente, durch schmalen schwarzen Vorderrand der Vorderflügel und die auf der Unterseite geschwärzte Rippe 8 der Hinterflügel gewiss specifisch von Amneris trennt.

Heterocera. — Sphingidae.

  • 164. Sphinx Couvolvuli L.

    Ein einzelnes kleines ♀ von Iraku.

Arctiidae.

  • 165. Callimorpha Bellatrix Dalm.

    Ein Pärchen, das ♂ von Usinja, das sehr grosse ♀ von N. Urundi[34].

  • 166. Diaphone Sylviana Stoll. Kirby Syn. Cat. p. 909; Eumela Pagenst. l. c. p. 33.

    Ein Exemplar von Ussui.

Nyctemeridae.

  • 167. Nyctemera Antinorii Oberth. Kirby l. c. p. 422, N. 57.

    In einiger Zahl von Usinja.

Lithosidae.

  • 168. Argina Leonina Wlk.

    Zwei Exemplare von Mwansa.

  • 169. Deiopeia Pulchella L.

    Mehrere Exemplare von Ussongo und Uha.

Agaristidae.

  • 170. Xanthospilopteryx Geryon F.

    Vier Exemplare von Mwansa, Katoto, Majita und Ussandaui.

  • 171. Aegocera Menete Cr.

    Ein Exemplar von Iraku.

  • 172. Charilina Amabilis Dru.

    Ein Exemplar von Ussandaui.

Hypsidae.

  • 173. Aganais Aphidas Hopffr.

    Ein ♂ von Usegua stimmt vollständig mit der Abbildung bei Hopffer (Peter's Reise), Taf. 28, Fig. 8 (♀), überein.

  • 174. Egybolis Vaillantina Stoll.

    Einige Exemplare von Imbo Urundi.

    Die systematische Stellung dieser Art bei den Castniiden, wohin sie Pagenstecher l. c. p. 32 nach dem Vorgange Wallengren's stellt, ist gewiss unrichtig, da die Raupe frei lebt und fast ophiusidenartigen Habitus zeigt (Trans. Ent. S. Lond. 1856, pl. 14, Fig. 3).

Notodontidae.

  • 175. Heteranaphe Jacksoni Sharpe. Kirby Syn. Cat. p. 577 (Hyperanaphe).

    Nur vier ♂ dieser interessanten Art von Urundi und Uha.

Saturnidae.

  • 176. Philosamia Antinorii Oberth. Kirby Syn. Cat. p. 749, N. 10.

    Ein beschädigtes, aber gewiss hierher gehöriges ♂ von Usukuma (Iraku).

  • 177. Bunaea Alcinoe Stoll. Kirby Syn. Cat. p. 751, N. 6.

    Nur ein ♀ vom Manyara.

  • 178. Tagoropsis Flavinata Wlk. Kirby l. c. p. 755, N. 2.

    Zwei Exemplare von Ussure und Ussandaui.

  • 179. Antheraea Oubie Gúer. Kirby l. c. p. 757, N. 12.

    Ein ♂ von Mangati und zwei ♀ von Ngorongoro unterscheiden sich von der Abbildung bei Lefevre durch kleinere und dunklere Augenflecke der Vorderflügel und die auf Ober- und Unterseite weissen (nicht rosafarbenen) Querstreifen. Auch sind die Segmente des Hinterleibes auf der Unterseite schwarz geringt. Zaddachi Dewitz stellt wahrscheinlich die westafrikanische Form derselben Art dar.

  • 180. Heniocha Terpsichore Maass.-Weym. Kirby l. c. p. 771, N. 8.

    Ein ♂ von Ussongo.

Hepialidae.

  • 181. Gorgopis Libania Stoll. (? Miserabilis Stgr.)

    Zwei ♂ von Serengeti.

Plusiidae.

  • 182. Plusia Chalcytes Esp. Pagenst. l. c. p. 43.

    Drei Exemplare von Ngorongoro, Simangiro und Ussandaui.

Ophideridae.

  • 183. Ophideres Materna L.

    Mehrere Stücke von Umbugwe, Kiwaya und Ussongo.

  • 184. Entomogramma Pardus Gn.

    Ein wahrscheinlich hierher gehöriges Exemplar von S. Ruanda.

Ommatophoridae.

  • 185. Patula Walkeri Butl. Saalmüller, Fn. Mad. Taf. IX, Fig. 137; Macrops, Rghfr., Baum. Usambára p. 329, N. 106.

    Drei Stücke von Uha und den Umba Nyika-Niederungen.

  • 186. Cyligramma Latona Cr.

    In Mehrzahl von Umbugwe und S. Ruanda.

  • 187. Cyligramma Fluctuosa Dru.

    Nur ein Exemplar von den Umba-Niederungen.

Ophiusidae.

  • 188. Sphingomorpha Chlorea Cr.

    Ein Exemplar von Katoto.

  • 189. Ophiodes Hopei B. (Tettensis Hopffr.). Saalmüller Fn. Madag. p. 444.

    Ein schlechtes Exemplar aus den Kilimanjaro-Niederungen.

  • 190. Achaea Chamaeleon Gn.

    Nur ein Exemplar von Mwansa.

  • 191. Ophiusa Deliana Stoll. Taf. 36, Fig. 4. Anfractuosa B. Pagenst. l. c. p. 44.

    Ein Exemplar von Umba Nyika.

  • 192. Ophiusa Torrida Gn.

    Ebendaher ein Exemplar.

  • 193. Ophiusa Mahura Feld. u. Rghfr., Nov. Taf. 117, Fig. 13.

    Ein Exemplar von Majita.

  • 194. Ophiusa Delta B. Pagenst. l. c. p. 44.

    Ein schlechtes Exemplar von Mwansa.

  • 195. Grammodes Stolida F. Pagenst. l. c. p. 44.

    Ein ♂ vom Manyara.

  • 196. Asymbata Gerst. (?Calesia Gn.) Roseiventris Gerst. Decken's Reisen in Ostafrika II, 1873, p. 378, Taf. XV, Fig. 8.

    Ein ♂ von Kisuani.

Remigidae.

  • 197. Remigia Archesia Cr.

    Ein Exemplar von Ikoma.

[] II. Coleoptera.

Bestimmt von Custos L. Ganglbauer.

Die Mehrzahl der Käfer gehört Arten an, die bereits von Professor Gerstäcker in den wissenschaftlichen Ergebnissen von Baron Carl Claus von der Decken's Reisen in Ostafrika (Dritter Band, zweite Abtheilung, 1873) aufgeführt oder beschrieben wurden. Einige Arten konnten nach Gerstäcker's Bearbeitung der von Dr. G. A. Fischer während seiner Reise nach dem Massai-Land gesammelten Coleopteren (Jahrb. Hamburg. Wissensch. Anstalten 1884, 40-63) und nach Léon Fairmaire: »Coléoptères des voyages de M. G. Revoil chez les Somâlis et dans l'intérieur du Zanguebar« (Ann. Soc. Ent. France 1887, 69-186, 277-367) eruirt werden, ein Theil blieb vorläufig ohne genauere Bestimmung. Unter den letzteren mögen sich wohl einige Nova befinden, doch bleibt deren Feststellung und Beschreibung besser künftigen Monographen der betreffenden Genera überlassen. Isolirte Beschreibungen einzelner neuer Arten aus heterogenen Gattungen erfordern sehr umständliche und zeitraubende Literaturstudien und sind überdies von sehr problematischem Werthe, wenn sie nicht auf grösserem Vergleichs-Materiale basiren.

Carabidae.

  • 1. Carabus Deckeni Gerst. Claus v. d. Decken Reisen, III, 2, 56, T. IV, Fig. 2. — Ein ♀ aus dem Irangi-Gebiet. Gerstäcker beschrieb Carabus Deckeni nach einem einzelnen von Dr. Kersten auf dem Kilimanjaro in einer Höhe von 8000' aufgefundenen ♀, bei welchem ausser den Flügeldecken auch die Scheibe des Halsschildes braunroth gefärbt war. Das Stück vom Irangi-Gebiet ist bis auf die rothbraunen Flügeldecken ganz schwarz; im Uebrigen passt auf dasselbe die Beschreibung des C. Deckeni. Das Thier ist ungeflügelt, die Mandibeln sind wie bei allen Carabus nahezu glatt, die Fühler sind aber ähnlich wie bei Calosoma gebildet, d. h. ihr zweites und drittes Glied ist stark zusammengedrückt und hinten scharfkantig.
  • 2. Anthia hexasticta Gerst. Claus v. d. Decken Reisen, III, 2, 57, T. IV, Fig. 3. — Kilimanjaro (1 Exempl.). — Von C. v. d. Decken am See Jipe gesammelt.
  • 3. Anthia Fornasinii Bertoloni Illustr. rerum natur. Mozamb. Diss. I, 7, T. I, Fig. 1; Gerst. Peter's Reise Mossamb. V, 152. — Unyamwesi (1 Exempl.). — Mozambique.
  • 4. Anthia Artemis Gerst. Jahrb. Hamburg. wissensch. Anst. I, 1884, 43. — Sogonoi, Manyara (2 Exempl.), Kiwaya-Steppe (3 Exempl.), Irangi-Gebiet (1 Exempl.). — Von Dr. Fischer am Kilimanjaro, von Schiffslieutenant v. Höhnel am Stephanie-See gefunden.
  • 5. Anthia limbipennis Chaud. Bull. Mosc. 1861, II, 561. — Irangi-Gebiet (2 Exempl.), Unyamwesi (2 Exempl.). — Mozambique.
  • 6. Tefflus juvenilis Gerst. Claus v. d. Decken Reisen, III, 2, 67. — Massai (2 Exempl.). — Von R. Brenner zuerst in der Tula-Kolonie aufgefunden, von Dr. Hans Meyer nach Kolbe (Stett. Entom. Zeitg. 1891, 28) im Ugueno-Gebirge gesammelt.
  • 7. Isotarsus eustalactus Gerst. Claus v. d. Decken Reisen, III, 2, 68, T. V, Fig. 6. — Oestl. Nyansa-Ufer (1 Exempl.). — Von Claus v. d. Decken am See Jipe gesammelt.
  • 8. Trimerus Raffrayi Chaud. Rev. Mag. Zoolog. 1878, 92; Fairmaire, Ann. Soc. Ent. Fr. 1887, 96. — Kilimanjaro (3 Exempl.). — Von Raffray in den Gebirgen von Schimba, von Revoil bei Guélidi gesammelt.

Dytiscidae.

  • 9. Cybister binotatus Klug Erm. Reise 1835, 28, Sharp Transact. R. Dublin Soc. Vol. II (sér. 2) 1880-82, 721. — Kagera-Nil (1 Exempl.). — Südl. Mittelmeergebiet, Senegal, Nyassa, Sansibar, Mauritius, Madagascar, Arabien.

Hydrophilidae.

  • 10. Hydrous spec. — Kagera-Nil (1 Exempl.).

Silphidae.

  • 11. Silpha micans Fabr. Syst. El. I, 337, Boh. Ins. Caffr. I, 54. — Massai (6 Exempl.), Irangi-Geb. (1 Exempl.), Kilimanjaro (1 Exempl.), Sogonoi, Manyara (7 Exempl.), östl. Nyansa-Gebiet (2 Exempl.). — Von Egypten bis zum Kap verbreitet.

Histeridae.

  • 12. Hister validus Erichs. Klug, Jahrb. I, 1834, 130; Mars. Mon. Ann. Soc. Ent. Fr. 1854, 171, pl. 6, Fig. 2. — Massai (1 Exempl.), Irangi-Gebiet (2 Exempl.). — Senegal, Abessinien, Mozambique, Caffrarien, Natal, Kap.
  • 13. Saprinus splendens Payk. Mars. Mon. Ann. Soc. Ent. Fr. 1855, 380, pl. 16, Fig. 22. — Sogonoi, Manyara (4 Exempl.). — Ueber ganz Südafrika verbreitet.

Trogositidae.

  • 14. Alindria grandis Serv. Encycl. Méthod. X, 719. — Sogonoi, Manyara (1 Exempl.). — Senegal, Ostafrika.

Dermestidae.

  • 15. Dermestes vulpinus Fabr. Spec. Ins. I, 64; Erichs. Naturg. Ins. Deutschl. III, 426. — Oestl. Nyansa-Gebiet (1 Exempl.), Irangi-Gebiet (1 Exempl.). — Mit thierischen Häuten über die ganze Erde verbreitet.

Passalidae.

  • 16. Eumelosomus sansibaricus Harold, Monatsber. Ak. Berlin 1880, 562. — Kiwayasteppe (1 Exempl.). — Sansibar.

Scarabaeidae.

  • 17. Ateuchus Aegyptiorum Latr. var. purpurascens Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 121. — Irangi-Gebiet (1 Exempl.). — Von C. v. d. Decken bei Mombas gesammelt.
  • 18. Ateuchus catenatus Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 123, T. VII, Fig. 4. — Kilimanjaro (1 Exempl.). — Von C. v. d. Decken zwischen dem See Jipe und Aruscha und bei Endara gesammelt.
  • 19. Ateuchus spec. — Sogonoi, Manyara (1 Exempl.).
  • 20. Anachalcos procerus Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 127, T. VII, Fig. 3 u. 3a. — Kilimanjaro (1 Exempl.). — Nach Kolbe (Stett. Ent. Zeitg. 1891, 19) über Centralafrika bis zum Kongo verbreitet.
  • 21. Gymnopleurus virens Erichs. Arch. Naturg. IX, 231, Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 126. — Sogonoi, Manyara (5 Exempl.). — Ueber das tropische Afrika sehr weit verbreitet.
  • 22. Heliocopris Hamadryas Fabr. Syst. Entom. 22. — Irangi-Gebiet (1 Exempl.). — Ueber Südafrika weit verbreitet.
  • 23. Heliocopris spec. — Massai (1 Exempl.).
  • 24. Catharsius spec. — Kilimanjaro (1 Exempl.).
  • 25. Copris spec. — Sogonoi, Manyara (1 Exempl.).
  • 26. Onthophagus catta Fabr. Mant. Ins. I, 12, Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 130. — Kilimanjaro (1 Exempl.), Unyamwesi (1 Exempl.). — Ueber das ganze tropische Afrika und über einen grossen Theil von Asien (von Arabien bis Bengalen und Ceylon) verbreitet.
  • 27. Onthophagus spec. — Kagera-Nil (1 Exempl.).
  • 28. Trox baccatus Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 118, Harold, Mon. 82, Fairm., Ann. Soc. Ent. Fr. 1887, 115. — Kilimanjaro (1 Exempl.). — Ueber Ostafrika weit verbreitet.
  • 29. Coniopholis Elephas Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 113, T. VI. Fig. 9. — Kilimanjaro (1 Exempl.). — Von C. v. d. Decken bei Endara, von Schiffslieutenant v. Höhnel bei Taveta aufgefunden.
  • 30. Popillia spec. — Kagera-Nil (1 Exempl.).
  • 31. Popillia spec. — Irangi-Gebiet (2 Exempl.).
  • 32. Anomala spec. — Kagera-Nil (1 Exempl.).
  • 33. Oryctes Boas Fabr. Burm. Handb. Entom. V, 199. — Irangi-Gebiet (1 Exempl.), Kilimanjaro (1 Exempl.), Kagera-Nil (1 Exempl.), Sogonoi, Manyara (1 Exempl.), Kiwayasteppe (1 Exempl.), Unyamwesi (2 Exempl.). — Ueber Afrika weit verbreitet (Senegambien, Sierra Leona, Kap, Caffrarien, Mozambique).
  • 34. Gnathocera spec. Der trivittata Swed. sehr nahe stehend. — Oestl. Nyansa-Gebiet (2 Exempl.), Irangi-Gebiet (1 Exempl.).
  • 35. Leucocelis spec. Der L. haemorrhoidalis F. sehr nahe stehend. — Unyamwesi (1 Exempl.).
  • 36. Pachnoda sobrina Gory et Perch. Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 101, var. a. — Irangi-Gebiet (5 Exempl.), Unyamwesi (1 Exempl.), Oestl. Nyansa-Gebiet (1 Exempl.). — Ueber das östliche Afrika von Kordofan bis Mozambique verbreitet.
  • 37. Pachnoda ephippiata Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 102, Taf. VI, Fig. 5. — Oestl. Nyansa-Gebiet (1 Exempl.). — Von Claus v. d. Decken bei Endara gefunden.
  • 38. Diplognatha silicea Mac Leay Ill. Zool. South. Afr. III, 22; Fairm., Ann. Soc. Ent. Fr. 1887, 131; Kolbe, Sitzungsber. Ges. naturf. Freunde, Berlin 1892, 69. — Oestl. Nyansa-Gebiet (1 Exempl.), Unyamwesi (1 Exempl.), Kiwayasteppe (1 Exempl.), Kagera-Nil (2 Exempl.). — Ueber Ost- und Südafrika weit verbreitet.

Buprestidae.

  • 39. Sternocera Boucardi E. Saunders Cist. Entom. I, 1874, 219; Kerremans Ann. Soc. Ent. Belg. 1888, 79. — Irangi-Gebiet (1 Exempl.). — Abessinien, Massai, Mombas, Sansibar.
  • 40. Sternocera Eschscholtzi J. Thoms. Ann. Soc. Ent. Fr. 1879, Bull. CLIV; Fairmaire ibid. 1887, 134; Hildebrandti Harold var. Eschscholtzi Kerremans Ann. Soc. Ent. Belg. 1888, 71. — Massai (1 Exempl.). — Ueber Ostafrika weit verbreitet.
  • 41. Sternocera Gerstaeckeri Kerremans Ann. Soc. Ent. Belg. 1888, 78. — Massai (3 Exempl.). — Diese drei Exemplare von Massai differiren, sowie drei von Schiffslieutenant v. Höhnel am Stephanie-See gesammelte Exemplare von der typischen Gerstaeckeri (Fischeri Gerst. Jahrb. wissensch. Anstalt, Hamburg 1884, 51) von Klein-Aruscha durch das Vorhandensein von leuchtend orangegelb tomentirten Flecken oder Querbinden jederseits an der Basis der Ventralsegmente. Die Flügeldecken sind auf der vorderen Partie des Rückens dunkel bronzegrün oder schwärzlich; an den Seiten und nach hinten geht die dunkle Färbung in ein dunkles oder helles Kastanienbraun über. Die Flügeldecken zeigen bei den drei Stücken von Massai auf der hinteren Hälfte neben dem Seitenrand zwei oder drei kleine Tomentflecken, bei den Stücken vom Stephanie-See sind sie hinten ganz ungefleckt. Die Skulptur der Flügeldecken ist feiner als bei der sehr nahe verwandten castanea Ol. vom Senegal. Ebenso ist die Punktirung der Unterseite feiner und weitläufiger als bei dieser.
  • 42. Sternocera pulchra Waterh. Transact. Ent. Soc., London 1879, 319, Kerreman's Ann. Soc. Ent. Belg. XXXII, 1888, 94 (Cambieri Preudh. de Borre). — Irangigebiet (1 Exempl.). — Abessinien, Ost- und Centralafrika.
  • 43. Agelia Peteli Gory Mon. Buprest. IV, 51, pl. 10, Fig. 51. — Kilimanjaro (1 Exempl.), Kiwaya-Steppe (1 Exempl.) — Von Schiffslieutenant von Höhnel bei Taveta gefunden; Natal.

Elateridae.

  • 44. Tetralobus flabellicornis L. Cand. Mon. Elat. Mém. Liège XII, 1857, 369, pl. 7, Fig. 5. — Oestl. Nyansa-Gebiet (1 Exempl.). — Ueber das tropische Afrika weit verbreitet.

Lycidae.

  • 45. Lycus (Acantholycus) constrictus Fåhr. Boh. Ins. Caffr. I, 2, 434, Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 154, Bourg. Ann. Mus. Civ. Genova XVIII, 1882, 627. — Kilimanjaro (1 Exempl.). — Ostafrika. Natal.
  • 46. Lycus (Lopholycus) Raffrayi Bourg. Ann. Soc. Ent. Fr. 1877, 364, Ann. Mus. Civ. Genova XVIII, 1882, 629. — Massai (1 Exempl.) — Abessinien, Bogos.

Apatidae.

  • 47. Apate cornuta Oliv. Entom. IV, 77, pl. 1, Fig. 5. — Oestl. Nyansa-Gebiet (1 Exempl.). — Ueber das tropische Afrika weit verbreitet.

Tenebrionidae.

  • 48. Adesmia baccata Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 167, Taf. IX, Fig. 1. — Irangi-Gebiet (6 Exempl.) — Von Claus v. d. Decken am See Jipe aufgefunden.
  • 49. Machla spec. — Massai (1 Exempl.).
  • 50. Moluris spec. — Unyamwesi (1 Exempl.).
  • 51. Moluris spec. — Irangi-Gebiet (1 Exempl.).
  • 52. Phrynocolus petrosus Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 172, Taf. IX, Fig. 4. — Kilimanjaro (2 Exempl.). — Von Claus v. d. Decken am See Jipe, von Schiffslieutenant von Höhnel bei Taveta gesammelt.
  • 53. Sepidium muscosum Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 175, Taf. IX, Fig. 2. — Unyamwesi (2 Exempl.). — Ueber Ostafrika weiter verbreitet.
  • 54. Anomalipus heraldicus Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 178, Taf. IX, Fig. 3. — Sogonoi, Manyara (1 Exempl.). — Von C. v. d. Decken am See Jipe aufgefunden.
  • 55. Micrantereus femoratus Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 193, Taf. IX, Fig. 8. — Kilimanjaro (3 Exempl.). — Von C. v. d. Decken bei Mbaramu und bei Endara gesammelt.
  • 56. Selinus trivialis Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 177 (Opatrinus); Fairm., Ann. Soc. Ent. Fr. 1887, 284. — Kilimanjaro (3 Exempl.). — Massai, Mombas, Sansibar.
  • 57. Pycnocerus Passerinii Bertoloni Illustr. rer. nat. Mozamb. II, 40, No. 30, Gerst. Peter's Reise nach Mossambique V, 291, Taf. XVII, Fig. 7. — Irangi-Gebiet (1 Exempl.). — Ueber Ostafrika weiter verbreitet.
  • 58. Catamerus Revoili Fairm. Ann. Soc. Ent. Fr. 1887, 290, pl. I, Fig. 12. — Kiwaya-Steppe (7 Exempl.), Massai (3 Exempl.), Unyamwesi (3 Exempl.), Irangi-Gebiet (4 Exempl.). — Von Revoil bei Mpouapoua gesammelt.

Cantharidae.

  • 59. Horia cephalotes Oliv. Entom. III, 53 bis, No. 3, Taf. I, Fig. 3, Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 205. — Massai (1 ♀). — Guinea, Sansibar.
  • 60. Mylabris praestans Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 206, Taf. X, Fig. 8. — Oestl. Nyansa-Gebiet (8 Exempl.), Irangi-Gebiet (1 Exempl.), Kiwaya-Steppe (3 Exempl.). — Ueber Ostafrika weiter verbreitet.
  • 61. Mylabris bipartita Mars. Mon. des Mylabrides Mém. Soc. Roy. Sc. Belg., 2. Ser., III, 1873, 427. — Oestl. Nyansa-Gebiet (33 Exempl.), Irangi-Gebiet (13 Exempl.), Kiwaya-Steppe (1 Exempl.). — Caffranirien, Chartum, Isle de France.
  • 62. Mylabris bizonata Gerst. Peter's Reise nach Mossambique V, 298, Taf. XVII, Fig. 13. — Kagera-Nil (17 Exempl.). — Mozambique.
  • 63. Epicauta spec. — Kilimanjaro (1 Exempl.)

Curculionidae.

  • 64. Chaunoderus stupidus Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 225, Taf. IX, Fig. 5. — Kilimanjaro (♂, ♀). — Von C. v. d. Decken bei Endara, von Dr. Hans Meyer auf der Route vom Kilimanjaro nach Mombasa gesammelt.
  • 65. Cleonus sannio Herbst, Erichs. Arch. Naturg. IX, 210. Oestl. Nyansa-Gebiet (1 Exempl.). — Ueber das ganze tropische Afrika verbreitet.
  • 66. Lixus spec. — Kagera-Nil (2 Exempl.).

Cerambycidae.

  • 67. Macrotoma palmata Fabr. Entom. Syst. I, 2, 249, Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 252. — Irangi-Gebiet (2 Exempl.). — Guinea, Senegambien, Sennaar, Sansibar.
  • 68. Phantasis gigantea Guér. Gerst. Peter's Reise nach Mossambique V, 331, Taf. XX, Fig. 3. — Sogonoi, Manyara (1 Exempl.), Irangi-Gebiet (1 Exempl.). — Ueber Süd- und Ostafrika weiter verbreitet.
  • 69. Ceroplesis irregularis Harold Coleopt. Hefte XVI, 194, Fairm. Ann. Soc. Ent. France 1887, 341. — Massai (2 Exempl.), Oestl. Nyansa - Gebiet (2 Exempl.), Irangi-Gebiet (3 Exempl.), Kiwaya-Steppe (1 Exempl.), Sogonoi, Manyara (1 Exempl). — Ueber Ostafrika weiter verbreitet.
  • 70. Ceroplesis spec. — Massai (4 Exempl.).
  • 71. Sternotomis spec. — Kagera-Nil (9 Exempl.).

Chrysomelidae.

  • 72. Clythra spec. — Unyamwesi (1 Exempl.).
  • 73. Clythra spec. — Oestl. Nyansa (1 Exempl.).
  • 74. Corynodes Dejeani Gerst. Peter's Reise nach Mossambique, 336. — Kiwaya-Steppe (1 Exempl.). — Ueber Ostafrika weiter verbreitet.
  • 75. Chrysomela americana var. limbolata Reiche Voyage Abyss. 405, Taf. XXV, Fig. 8. — Kagera-Nil (2 Exempl.). — Abessinien, Leikipia. — Die typische Form ist über das ganze Mittelmeer-Gebiet verbreitet.
  • 76. Adorium costatum Baly Transact. Ent. Soc., London 1881, 51; Fairmaire, Ann. Soc. Ent. Fr. 1887, 362. — Sogonoi, Manyara (4 Exempl.). — Nyassa, Taveta, Tabora.
  • 77. Adorium palliatum Gerst. Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 279, Taf. XII, Fig. 11; Fairm., Ann. Soc. Ent. Fr. 1887, 362. — Massai (1 Exempl.). — Mombas, Mpouapoua, Sansibar.
  • 78. Aspidomorpha punctata Fabr. Mant. I, 64, Boh. Mon. Cassid. II, 348. — Kagera-Nil (1 Exempl.). — Ueber Ost- und Südafrika verbreitet.
  • 79. Cassida spec. — Kagera-Nil (1 Exempl.).
  • 80. Cassida spec. — Oestl. Nyansa-Gebiet (1 Exempl.).
  • 81. Cassida spec. — Massai (1 Exempl.).

Coccinellidae.

  • 82. Alesia Aurora Gerst. C. v. d. Decken, Reisen III, 2, 294, Taf. XIII, Fig. 3. — Kagera-Nil (4 Exempl.), Massai (1 Exempl.). — Von C. v. d. Decken bei Uru gesammelt.
  • 83. Alesia Olivieri Gerst. Peter's Reise nach Mossambique V, 347. — Kagera-Nil (1 Exempl.), Kilimanjaro (1 Exempl.), Oestl. Nyansa-Gebiet (2 Exempl.). — Mozambique, Caffrarien, Kap.
  • 84. Cydonia lunata Fabr. Syst. Entom. 86, Muls. Spec. Col. Sécuripalp. 431, Gerst.; Claus v. d. Decken, Reisen III, 2, 295. — Kagera-Nil (1 Exempl.). — Ueber den grössten Theil von Afrika, Madagascar, Bourbon und Ostindien verbreitet.
  • 85. Epilachna chrysomelina Fabr. Syst. Ent. 82, Muls. Sécuripalpes 195. — Oestl. Nyansa-Gebiet (1 Exempl.). — Ueber das ganze Mittelmeer-Gebiet, den grössten Theil von Afrika und über Arabien verbreitet.