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Von den Gärten der Erde: Ein Buch der tiefen Stille cover

Von den Gärten der Erde: Ein Buch der tiefen Stille

Chapter 52: Winter
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About This Book

A collection of lyrical essays and vignettes that evoke a variety of gardens as sensory tableaux and symbolic spaces for silence, memory, and renewal. Each piece sketches a distinct garden atmosphere—vivid flowerbeds, shaded groves, intimate plots and ornate enclosures—blending precise descriptive detail with meditative reflection on time, being, and consolation. Occasional song-like interludes and brief human glimpses deepen the emotional range, while the overall tone emphasizes nature’s capacity to restore, to hold recollection, and to transform everyday life into moments of inward stillness and insight.

Lieder aus meinem Garten

Mein Garten

Tu ich die Türe auf zu meinem Garten,
Verschwindet hinter mir die Welt.
Ich trete bei mir selber ein und finde
Mich selbst und alles, was mein Ich zusammenhält,
All feine Fäden, die wie Brücken binden,
Was draußen täglich neu zerrissen wird.
Und tiefe Quellen heilger Träume rauschen
Hier selig auf, wo sie kein Wort beirrt –
Wo nur die Stille zwischen Erd und Wolken
In leisen Farben warm die Zeit durchtönt,
Die fruchtbar reiche Stille, die mein Wesen
Mit seiner eigenen Tiefe immer neu versöhnt.
 
So bleib verschlossen, kleiner, schwacher Riegel –
Mit einem Finger schiebe ich dich auf –
Laß mich in meinem Paradiese weilen,
Indeß das Draußen gehet seinen wirren Lauf.

Sommertag

Schatten im Grase, spielendes Laub,
Huschender Flug im Gezweige,
Tanzendes Gold auf den Wegen,
Überall Reife und Segen.
Wärme brütet auf Baum und Haus,
Schleierzart ziehet die Wolke,
Leben streckt segnende Hände
Über Mensch, Tier und Gelände.

Das ewig junge Lied

Mein Garten singt und blüht
Das ewig junge Lied,
Das Lied, das alle Welten kennt
Und aller Herzen Namen nennt.
Das Lied, das über die Meere geht,
In allen Winden der Erde weht.
Das Lied, das wie die Sonne glüht
Und süß wie purpurne Rosen blüht.
Das Lied, das im Paradiese geboren,
Sich seltsam zu unserer Seele verloren,
Das alt ist wie die Ewigkeit
Und ewig jung wie Freud und Leid.

Das Leben träumt in meinem Garten

Das Leben träumt in meinem Garten.
Es schloß die Türe hinter sich zu.
Läßt alles draußen liegen und warten,
Und segnet selig hier meine Ruh.
Und rührt mit stillen, segnenden Händen
An Baum und Strauch, an Duft und Wind,
An alle Stille, an alles Bewegen rührt es lind.
Dann huscht es hinaus zu fernen Dingen –
Und läßt mir im Garten ein goldenes Klingen.

Tausend Träume weben

Tausend Träume weben in allen Winkeln und Ecken,
Alle guten Geisterlein kreisen und necken.
Am Brunnen sitzt eine holde Frau,
Und wenn ich näher zu ihr schau,
Ist's Frau Märe im goldenen Schein,
Schaut mir tief in die Augen hinein,
Und reicht aus dem Haar mir ihr goldenes Band
Und all ihre Blumen aus weißer Hand.

Ein Meer der Stille bist du

Ein Meer der Stille bist du –
Ein tiefes, tiefes Meer.
Und meine Seele gleitet in selger Ruh
Den letzten Heimlichkeiten deiner Tiefe zu.
Ein unerschöpflich Bronnen
Aus deiner Tiefe quillt,
Und in des Lebens Weben ganz versonnen,
Fühl ich mich reich und warm mit ihm versponnen.

Von Freuden ein tanzender Reigen

Mein Garten ist eine Welt für sich,
Rings steht wie Mauern das Schweigen,
Und trennt meine Welt von all den andern.
Ewiger Sonntag erwartet mich,
Von Freuden ein tanzender Reigen.
In Seligkeiten kann ich hier wandern,
Weit eine Welt zwischen mir und den andern.

Mein Tag

Der Abend verglimmt im silbernen Schein.
Mein Tag, du vergehst –
Doch du warst mein.
 
Warst mein mit all deinem reichen Sinn,
Mit der heiligen Kraft,
In der ich bin.
 
Du lösest dich auf im Abendglühn,
Doch du warst mein –
Still laß ich dich ziehn.

Mein Garten, du königlich Reich

Des Dichters Seele braucht Traum und Spiel,
Braucht Singen und Leuchten und Glut.
Braucht warmes, tiefes Erdgefühl,
Braucht Flammen im Herz und im Blut.
Dies alles bietest du lachend mir,
Mein Garten, du königlich Reich –
Ich bin und finde mich in dir,
Und fühl mich dem Göttlichen gleich.

Selig Gefild, aus dir

Genesung meiner Seele gabst du mir,
Und holtest mich aus weiten Fernen
Zur göttlichen Natur zurück.
Gibst mir das sanfte, stille Glück,
Das mir aus tiefen, erdenfernen
Quellen zuströmt – selig Gefild, aus dir.

Im Garten

Hört ich die Tür gehen –
Kommt jemand herein,
Vergaß ich zu schließen,
Bin nicht mehr allein?
Will das Draußen mich stören im Paradies,
Das Draußen, das ich so gern doch verließ?
 
Hier dringe nur ein,
Den meine Seele lud,
Der zu mir findet
Mit Geist und Blut.

Mittagsstille

Ein leises Wehen nur, das in den Bäumen spielt,
Und über lachenden Blumen ein Schmetterling.
Eines Vogels verlorener Ruf aus dem Gezweig –
Sonst reife Sonnenstille über allem Ding.
So wie in Glückesfülle das Herz fromm stille steht,
Geht Mittagsstille über all Leben wie ein Gebet.

Ich wandle durch deine Welt

In strömendes Sonnengold getaucht,
Von spielenden Schatten umflossen,
Von tausend leisen Stimmen durchtönt,
Und heiliger Stille umschlossen –
Du süßes Geheimnis, mir täglich neu,
Unverlierbar sind deine Schätze mir treu.
Ich wandle durch deine gebende Welt
Wie durch Traum der seligen Gefilde,
Und fühle mich mitten hineingestellt
In des Lebens geheimstes Gebilde.

In meinem Garten eine Harfe steht

In meinem Garten eine Harfe steht,
Von Silber gebaut mit Saiten von Gold.
Und wenn der Wind sacht d'rüber geht,
Gibts einen Laut gar wunderhold.
Mit seidnen Händen spielt er ganz leise
Eine tiefe, süße, selige Weise,
Die Vogelstimmen singen im Kreise,
Und Licht und Farben sind Melodien.
Mein Herzblut rauscht
Meine Seele lauscht –
Die Sehnsucht spinnt ihre Harmonien.

Kehr ich zu Dir zurück

Kehr ich wieder aus andern Freuden
Zu dir mein blühender Garten zurück –
Fühl immer neu ich mich umschlossen
Von einem süßen, heimlichen Glück.
Fern, fern – ganz ferne, ein Eiland im Meere –
Trennst du mich selig von Alltag und Schwere,
Nimmst mich zu deiner Unendlichkeit
Tieftrunkener Vergessenheit.

Mein Lied bist du

Mein unerschöpflich Lied bist du –
In tausendfach tönenden Seligkeiten
Spielst du auf den immer schwingenden Saiten
Mir deine Melodien zu.
Zu lauter Klang löst du das Sein,
Es singt das Licht, und es klingen die Farben,
Das Leben sprüht auf in tönenden Garben,
Und sein Geheimstes – es wird mein.

Jahreszeiten

Wie ein Lied mit vier Zeilen
Mit Auf und mit Ab,
Mit lässigem Weilen
Und fliegendem Trab,
So ab und so auf
In stetigem Lauf,
Ohne Ruh und Rast
Doch ohn' jede Hast,
Singt mir meine Erde
Das Lied Jahr um Jahr
Von dem, was ist und ewig war.

Bis zum Rande hoch mit blühendem Rausche

Wie im tiefsten Schoß des Alls geborgen
Nimmst du mich in deinen heilgen Kreis.
Läßt mich schauen in die letzten Dinge,
Wovon nur ein Ahnen in mir weiß.
Öffnest mir des Lebens goldene Pforten,
Daß ich mitten in sein Herz ihm lausche,
Füllest meines tiefsten Wesens Räume
Bis zum Rande hoch mit blühendem Rausche.

In meinem Garten rauscht ein tiefer Brunnen

In meinem Garten rauscht ein tiefer Brunnen,
Und Unerschöpfliches singt mir sein Sang.
Da kann ich lauschen und immer lauschen
Viel Zeiten lang.
Aus allen Weiten tönen die Stimmen,
Aus jeder Ferne kommt reich ein Klang,
Und ohne Müde mit pochendem Herzen
Lausch ich dem Sang.

Junger Tag

Junger Tag am frühen Morgen,
Lindes Licht und tiefe Stille –
Und des Lebens starker Wille
Hebt ganz leise sein Schwingen.
Tief in Andacht lauscht die Erde
Und erwachend stehn all Dinge,
Wie von einem goldnen Ringe
Heißer Sehnsucht eng umschlungen.

Abend

Tief Gold und heißer Purpur liegt vor des Abends Tor,
Und königlich schreitet er über die Schwelle.
Des Tages Kraft verebbt leis Well um Welle.
Aus tiefen Dämmerungen lugt sanft der Traum hervor.
Der Abend trägt eine goldne Schale in seiner Hand,
Streut d'raus des Friedens weiße Perlen weit über das Land.

Frühling

Erstes Licht und erstes Blühen,
Sanften Windes leises Weh'n –
Wie die jungen Farben glühen,
Die mit mir am Wege gehn.
Zartes Blau hoch in den Lüften,
Goldengrün der Erde Schoß,
Und von Liedern und von Düften
Wird die Welt so weit und groß.

Sommerhöhe

Es schläft der Gott, der mit dem Finger
Seiner Hand die Erde am Leben hält.
Und alles liegt wie festgebunden und atmet kaum.
Das Licht stößt wie ein Schwert scharf aus der Scheide,
Und Schatten stehen erstarrt im heißen Raum,
In dem sich nichts bewegt als nur das Leuchten,
Das von den satten Farben zur Erde fällt.

Mein Garten ist mein Königreich

Mein Garten ist mein Königreich,
Drin blühen mir tausend Kronen,
Hier sind mir alle Götter nah,
Die in der Einsamkeit wohnen.
Hier sprechen die fernsten Dinge zu mir,
Ich fühle ein tiefstes Erleben.
Hier wird zum eignen Geheimnis in mir
Mir der goldene Schlüssel gegeben.

Lied um Lied wie Perlen aus dem Meere

Werd ich endlich denn ein Ende finden
Mit dem Singen, das aus dir mir blüht,
Das wie deine Rosen deiner Erde
Purpurn mir in meiner Seele glüht.
Lied um Lied wie Perlen aus dem Meere
Steigen sie zu meines Brunnens Rand,
Der an deiner Seligkeiten Quellen
Seine eigne sel'ge Tiefe fand.

In deinen Lauben

Laß mich wandeln unter deinen Lauben,
Die in grünen Dämmerungen stehn
Und zu sonnengoldnen Wegen führen,
Die hinaus in blaue Fernen sehn.
Deine goldengrünen Laubengänge
Locken meine Schritte immer wieder her –
Unter ihrem schweren Zweiggehänge
Fühl ich weltverloren keine Zeiten mehr.
Ahne andrer Zonen neue Sicherheiten,
Fühl das Weltenrauschen dunkler Ewigkeiten.

Ein Lied nach dem andern

Ein Lied nach dem andern entströmt meinem Sinn
Wenn dein ich nur denke, mein Garten –
Und wo ich auch lebe, und wo ich auch bin,
Ist in mir ein seltsames Warten.
Ein Warten auf die ruhende Zeit
In deiner erdwarmen Einsamkeit.

Zu allen Zeiten lieb ich dein wechselnd Angesicht

Zu allen Zeiten lieb ich dein wechselnd Angesicht,
Das unter Tränen lächelt wie die Menschenseele
Und unter Finsternissen so jäh zusammenbricht.
Das von der Sonne Flammen in wilder Glut umliebt,
In allen seinen Tiefen eigne Gluten zündet
Und unerschöpflich schaffend all seine Fülle gibt.
 
Im leisen Frühlingswehen, in Licht und Dunkelheit,
Im Ernst der stummen Tage und farbenloser Zeit,
Im Traum der kalten Leere, die deinen Schlaf umflicht –
Zu allen Zeiten lieb ich dein wechselnd Angesicht.

Endlos aus einem tiefen Bronnen

Endlos aus einem tiefen Bronnen
Rinnt mir ein selig Lied.
Flattert lachend und unbesonnen
Hin über Weg und Steg.
Rauscht durch die Lüfte wie Vogelsang,
Glüht wie tausend schwingende Sonnen,
Verweht mit der Wolke, die leise und lind
Dort über die Berge zieht.

Herbst

Nun bist du müde und schläfst linde ein
Und gibst vorher noch deiner Träume Früchte
Mir in den Schoß. Und lösest leise dann
Von meinem Leben dein schlummernd Sein.
Das Lied der Schönheit hast du ausgesungen,
Versprüht hast du der Farben reich Gebind,
Von tiefer Lust der Ruhe sanft bezwungen,
Geht still dein Atmen fort mit Herbst und Wind.

Winter

Und keine Brücke führt von deinem Leben
Zu meinem mehr.
Stumm in die weiße Leere gebettet,
Träumest du schwer.
Vergessen sind die selgen Feste,
Die hier mit heißem Atem einst geblüht,
Die dich und mich mit heilgen Schauern
Bis in das tiefste Sein durchglüht.

Deine Ruhe

Nicht stören will ich sie. Nur leise
Schau ich dir in dein schlafend Angesicht,
Indes du einer neuen Weise
Lauschest, die dir die tiefe Erde spricht,
Dem Lied der Stille, das zu neuem Werden
Die Kräfte sammelt und zu neuem Traum –
Und selig lauschest du und tief Vergessen
Liegt zwischen dir und mir im kalten Raum.

Abschied

So schließ ich denn mit armen Händen
Das selge Reich, das wir so froh geteilt.
Mit müden Schritten und mit leeren Augen
Bin über seine Schwelle ich geeilt.
Du bist gestorben mir für heut und morgen,
Und all mein Fragen kehrt mir leer von dir.
Doch all der glühende Rausch der Seligkeiten,
Den du mir gabst – er geht mit mir.

Noch einmal wend' ich mich

Ich wende mich noch einmal auf der Schwelle
Und grüße dich, mein schlafend Glück.
Du kehrst mir wieder in der Zeiten Helle,
Mit junger Freude kehrst du mir zurück.
So laß mich dir im letzten Weitergehen
Das Wort der Sehnsucht sagen – auf Wiedersehn.

Und Erfüllung kommt zu seinen Wegen

Da ich solcher Seligkeiten Fülle,
Dir mein Garten, tief im Herzen danke
Und ohn dich der Träume Glück verliere
Und an wehster Sehnsucht schmerzlich kranke,
Möcht ich jedem Erdgebornen immer
Diesen Wunsch in seine Seele senken –
Daß die Götter gnädig sich ihm weisen,
Einen Garten ihm zu eigen schenken.
Lebe jeder diesem Wunsch entgegen,
Und Erfüllung kommt zu seinen Wegen.

Von Elisabeth Dauthendey erschienen
im gleichen Verlag:

Vom Neuen Weibe und seiner Liebe. Vierte Auflage

Im Schatten. Novelle

Hunger. Novelle

Zweilebig. Roman

Vivos voco. (Zweiter Teil vom Neuen Weibe und seiner Liebe)
bei Theodor Thomas, Leipzig

Ein Abend und andere Novellen
bei Philipp Reclam jun., Leipzig

Romantische Novellen
bei der Thüringischen Verlags-Anstalt, Hildburghausen

Im Lebensdrange. Roman
bei J. C. C. Bruns, Minden

Die Märchenwiese
bei Georg Westermann, Braunschweig

Frauen-Bücher
des Verlages Schuster & Loeffler in Berlin

Malwida von Meysenbug

Memoiren einer Idealistin und ihr Nachtrag Der Lebensabend einer Idealistin. Neue Ausgabe in zwei Bänden. Geh. M. 15.—, geb. M. 18.—

Stimmungsbilder. Mit Vorwort von Gabr. Monod. 4. Auflage. Geh. M. 6.—, geb. M. 7.50

Individualitäten. 2. Auflage. Geh. M. 6.—, geb. M. 7.50

Eine Reise nach Ostende. Mit Vorwort von Gabr. Monod. Geh. M. 2.—, geb. M. 3.—

Phädra. Roman. 2. Auflage. Mit Vorwort von Gabr. Monod. Geh. M. 6.—, geb. M. 7.50

Himmlische und irdische Liebe. Roman. 2. Auflage. Mit Vorwort von Gabr. Monod. Geh. M. 2.—, geb. M. 3.—

Der heilige Michael. Erzählungen. Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—

Berta Schleicher

Malwida von Meysenbug. Ein Lebensbild zum hundertsten Geburtstag der Idealistin (1916), mit 34 Bildern. 2. Auflage. Geh. M. 5.50, geb. M. 7.—

Dora Hohlfeld

Die arme Josefa. Ein Wort vom Kommen und Gehen. Roman. Umschlag und Einband von René Reinicke. Geh. M. 5.—, geb. M. 6.—

Aus dem Krautwinkel. Roman. Umschlag und Einband von Hans Lindloff. Geh. M. 2.—, geb. M. 3.—

Im Freudensaal. Aus dem Leben einer Komtesse. Roman. Umschlag und Einband von Bruno Hohlfeld. Geh. M. 2.—, geb. M. 3.—

Wie sie über die Erde gehen. Roman. Umschlag und Einband von Carl Zander. Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—

Geringe Leute. Roman. Umschlag und Einband von René Reinicke. Geh. M. 4.—, geb. M. 5.—

Ricarda Huch

Der Hahn von Quakenbrück. Novellen. 6. Auflage. Geh. M. 2.—, geb. M. 3.—

Alberta von Puttkamer

Jenseit des Lärms. Gedichte Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—

Mit vollem Saitenspiel. Gedichte. Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—

Aus meiner Gedankenwelt. Essays. Geh. M. 4.—, geb. M. 5.50

Miriam Eck

Herbst. Gedichte. Geh. M. 2.—, geb. M. 3.—

Peregrina. Roman. Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—

Irene Forbes-Mosse

Mezza Voce. Gedichte. Nur geb. M. 4.—

Hedwig Lachmann

Im Bilde. Gedichte. Nur geh. M. 2.—

Thekla Lingen

Aus Dunkel und Dämmerung. Gedichte. Geh. M. 2.—, geb. M. 3.—

Die schönen Frauen. Novellen. Geh. M. 2.50, geb. M. 4.—

Julia Virginia

Sturm und Stern. Gedichte. Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—

Frauenlyrik unserer Zeit. Mit 8 Bildern. 2. Auflage. Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—

Johanna Wolff

Du schönes Leben. Dichtungen. Nur geh. M. 3.—

Die Meisterin. Schauspiel. Nur geh. M. 2.—

 
Katarina Botsky
 Das verbotene Paradies, Roman. Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—
 
Adine Gemberg
 Der dritte Bruder. Novellen. Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—
 
Neera
 Einsame Seele. Roman. Geh. M. 2.—, geb. M. 3.—
 
Hennie Raché
 Die Scham. Geschichte zweier Ehen. Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—
 Das Gasthaus zum deutschen Michel. Roman. Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—
 Nocturno. Novellen. Nur geh. M. 2.—
 
Gabriele Ringertz
 Opferfeuer. Roman. Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—
 
Meta Schoepp
 Auf roter Erde. Roman. Geh. M. 4.—, geb. M. 5.—
 Los von Berlin. Roman. Geh. M. 4.—, geb. M. 5.—
 Die Teufelspfarre. Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—
 
Betty Winter
 Die am Weibe kranken. Roman. Geh. M. 3.50, geb. M. 4.50
 Wir Frauen und die anderen. Roman. Geh. M. 3.—, geb. M. 4.—
 Kavaliere untereinander. Novellen. Geh. M. 2.—, geb. M. 3.—
 
Friderike Maria von Winternitz
 Der Ruf der Heimat. Roman. Geh. M. 4.—, geb. M. 5.—

Druck von E. Haberland in Leipzig


Hinweise zur Transkription

Eine Seite mit Verlagswerbung wurde vom Buchanfang an den Beginn der Verlagswerbung am Buchende verschoben.

Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt.

Darstellung abweichender Schriftarten: gesperrt, Antiqua.

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, einschließlich uneinheitlicher Schreibweisen wie beispielsweise "Flusses" – "Flußes", "Terasse" – "Terrasse",

mit folgenden Ausnahmen,

Seite 10:
"brenntund" geändert in "brennt und"
(Die Sonne leuchtet und brennt und siedet)

Seite 10:
"Fruchtbebeladene" geändert in "Fruchtbeladene"
(Fruchtbeladene Bäume breiten ihre Zweige aus)

Seite 10:
"Dämmerungund" geändert in "Dämmerung und"
(kühle Dämmerung und in sich ruhendes Schattenweben)

Seite 16:
"." eingefügt
(der schöne Apfelbaum ist der König dieses Gartens.)

Seite 28:
"nnd" geändert in "und"
(drängt sich ungestüm und rücksichtslos)

Seite 71:
"Augenblik" geändert in "Augenblick"
(einen seligen Augenblick lang der Große dir begegnet)

Seite 72:
"Umarmnng" geändert in "Umarmung"
(dieses Parkes, in dessen schützender Umarmung)

Seite 77:
"verklingende" geändert in "verklingenden"
(in einer verklingenden Zeitlosigkeit)

Seite 78:
"." eingefügt
(dieses Meeres von Einsamkeit und Ferne.)

Seite 78:
"Rythmen" geändert in "Rhythmen"
(Und die Rhythmen der Musik)

Seite 87:
"herrlrchen" geändert in "herrlichen"
(durch den herrlichen Garten meiner Stadt)

Seite 89:
";" geändert in ","
(kommt, das uns nur die Fülle gibt)

Seite 90:
"Rhthmus" geändert in "Rhythmus"
(im sanften Rhythmus schwebender Schmetterlingsflügel)

Seite 91:
"," entfernt hinter "Akazien"
(Akazien und Hollunder breiten weithin ihre Zweige)

Seite 93:
"," entfernt hinter "Wegen"
(Auf schmalen, tief verschatteten Wegen wandelst du)

Seite 94:
"," entfernt hinter "greifenden"
(weit um sich greifenden Nußbaum)

Seite 95:
"hohem" geändert in "hohen"
(in spielender Rokokofassung, von hohen Schwertlilien)

Seite 96:
"," entfernt hinter "Terasse"
(blumenumstandene Terasse siehst du hier)

Seite 118:
"Vvn" geändert in "Von"
(Von Silber gebaut mit Saiten)