[320]

E. Schmidt: ebenda.

[321]

Grenzboten, Jahrg. 46 (1887) 4. S. 16 (K. Fr. Bahrdt).

[322]

Laus Metaphysices in consessu Metaphysicorum recitanda; ebenfalls in einer Form abgefaßt, die in den Kämpfen des Humanismus und der Reformation viel gebraucht worden war. Über Klotz vergl. z.B. Ebeling, Geschichte der Komischen Litteratur in Deutschland seit der Mitte des 18. Jahrhunderts Bd. 1. S. 210 ff.

[323]

Ein bezeichnendes Beispiel dazu ist seine »lächerliche Nachahmung des Winckelmannischen Enthusiasmus bei der Bewunderung der Venus Kallipygos!« (Lessing, Entwürfe zur Fortsetzung der Briefe antiquarischen Inhalts Nr. XCV; W. Bd. 13. Hempel.)

[324]

Prutz in Raumers Historischen Taschenbuch 1850. S. 662.

[325]

S. 284 f. Nr. 43. den 29. Mai 1772.

[326]

S. 670 f. Nr. 101. den 18. Dezember 1772.

[327]

W. Bd. 4. S. 3 ff. vergl. Haym, Herder u.s.w. Berlin 1880. Bd. 1. S. 248 ff.

[328]

S. 297 f. N. 45. den 5. Juni 1772; vergl. Scherer S. LXXXI.

[329]

Ebeling a.a.O. S. 402.—E. Schmidt in d. Allgem. Deutschen Biographie.

[330]

D.W. T. 3. B. 14. W. Bd. 28. S. 294 ff.

[331]

D.W. T. 3. B. 13. W. Bd. 28. S. 186.

[332]

Vergl. Kawerau a.a.O. S. 17.

[333]

K. Fr. Bahrdt, Geschichte seines Lebens u.s.w. 1. 387.

[334]

a.a.O. 2. 7.

[335]

Vergl. v. Gehrens Artikel bei Ersch und Gruber u. besonders Erhards Anmerkung über die Erfurter Zeit.

[336]

Bahrdt, Gesch. s. Lebens u.s.w. Bd. 2. S. 32.

[337]

a.a.O. S. 182 f.

[338]

Br. an Bahrdt. 1. 168 f. Vergl. Scherers Einl. zu Seufferts Neudruck der F.G.A. S. XLVIII ff.

[339]

S. 29 ff. N. 5 d. 17. Januar 1772.

[340]

a.a.O. S. XLIX.

[341]

a. a. O. S. XVII.

[342]

N. 49 den 19. Juni 1772.

[343]

Scherer S. LXXXII denkt an Herder; vergl. Minor Studien 110 f. Steig in der Vjschr. f. Litteraturgesch. 5. 223 weist sie dagegen Herder nicht zu.

[344]

a.a.O. S. 319. Z. 32 ff.

[345]

Leben 2. S. 244; über den Jahrgang 1773 der F.G.A. vergl. Scherer a.a.O. S. LXXIV.

[346]

Frank in Raumers Histor. Taschenbuche 1866. S. 232.

[347]

Briefe an B. 2. 157 f. 172.

[348]

Vergl. auch Lebensgesch. 2. S. 149.

[349]

D.j.G. 2. 380 ff.; vergl. D.W. T. 3. B. 13. W. 28. S. 236.

[350]

Aus Goethes Frühzeit, S. 34 f.; dazu F.G.A. S. XXX. Der Marktschreier ist dann aber Deinet, nicht aber der Gießener Schmid, der nur unter der Maske des Wagenschmiermanns zu suchen ist.

[351]

D.W. T. 3. B. 14. W. 28. S 258.

[352]

a.a.O. B. 13. Daß ihn Goethes Angriff empfindlich getroffen und er ihn auch so bald nicht vergaß, beweisen die Bemerkung in seiner Allgem. Theolog. Bibliothek II. 323 und die später entworfene Charakteristik Goethes im Kirchen- u. Ketzeralmanach aufs Jahr 1781; vergl. Frank a.a.O. S. 238. 287.

[353]

Daß er ihn nicht so bald verlernt habe, bezeugt er selbst in seiner Lebensgeschichte 2 S, 12 f.

[354]

Vergl. die V. 1232 f. = 3540 f. der Gretchentragödie:

Sie fühlt, daß ich ganz sicher ein Genie,

Vielleicht wohl gar ein Teufel bin.

[355]

Man beachte überhaupt die Ähnlichkeit des Prologs mit der Schülerscene in der äußeren Anlage: Besuch bei einem Professor.

[356]

Br. an Bahrdt 2, S. 167. 169.

[357]

D.W. T. 2. B. 6. W. 29. S. 41 f.

[358]

a.a.O. S. 42.

[359]

Br. 1. No. 4; den 13. Oktober 1765. Nachschrift. S. 11. Z. 5 ff.

[360]

a.a.O. N. 6. S. 14. Z. 17 ff. und No. 7. S. 17. Z. 14 ff.

[361]

F.G.A.N. 101, den 18. Dezember 1772. S. 667. Z. 31 ff.

[362]

Vergl. das Gedicht Elysium an Uranien: (D.j.G. 2. 22 ff.) Uns gaben die Götter Auf Erden Elysium. Dazu seinen Schluß: Ach, warum nur Elysium!—Daß die Poesie des j.G. nicht allzusehr in Empfindsamkeit zerfloß, dafür sorgte schon Shakespeares gewaltige Erscheinung. Man lese nur den Schluß der Shakespeare-Rede! (a.a.O. 2. 43.)

[363]

Vergl. Haym, Herder 1. 577. Mit dem ganzen Menschen zu wirken, zu leiden, zu genießen—dieser Drang war in tieferen Geistern wie Hamann, erwacht. Er machte sich in der Dichtung des jungen Goethe in ergreifenden Offenbarungen Luft.

[364]

F.G.A. N. 78 vom 29. September 1772. S. 517. Z. 15 ff. vergl. Scherer S. LXXXIX.

[365]

a.a.O. N. 104 vom 29. Dez. S. 688 oben. Vergl. Scherer S. XC.

[366]

D.W. T. 3. B. 11. W. 28. S. 9. f.

[367]

a.a.O. B 15. W. 28. S. 338 f.

[368]

Vergl. z.B. Schubarth, Über Goethes F. Berlin 1830. S. 228.

[369]

Erweitern ist ein charakteristischer Lieblingsausdruck des jungen Goethe der Jahre 1771-1775; z.B. d.j.G. 2. 40. (zum Shakespearetag): »ich fühlte aufs lebhafteste meine Existenz um eine Unendlichkeit erweitert;« a.a.O. 3. 419 (Klavigo). Möge deine Seele sich erweitern—ähnlich ebenda 377 oben; 3. 305 (Werther) s. Geist zu erweitern; 3. 449 (Prometheus): »Vermögt ihr mich auszudehnen, erweitern zu einer Welt.« (Vergl. dazu F. G. A. S. 518. Z. 2. in einer offenbar Goethischen Rezension: Das Ausdehnen der eignen Existenz—)—Br. 2. N. 266. S. 212 unten (v. 5. Dez. 1774.): »und dieses enge Dasein hier zur Ewigkeit erweitern«. (Vergl. auch die ähnlichen Wendungen Br. 2. N. 88. S. 173. 15 f. d.j.G. 3. 162. Könnt ich doch ausgefüllt einmal u.s.w.)

[370]

So wandte man sich in jener fordernden Epoche schließlich an das Genie, »das durch seine magische Gabe den Streit schlichten und die Forderungen leisten würde«. (D.W. T. 3. B. 15. W. 28. S. 340.)

[371]

Vergl. Br. 2. N. 266 v. 5. Dez. 1774 S. 212:

Ich zittre nur, ich stottre nur,

Ich kann es doch nicht lassen,

Ich fühl, ich kenne dich, Natur,

Und so muß ich dich fassen.

[372]

D.W. T. 3. B. 11. W. 28. S. 7.

[373]

a.a.O. S. 360.

[374]

Br. 1. No. 6 den 21. Oktober 1765. S. 14 Z. 15. D.W. T. 2. B. 6. W. 27. S. 53.

[375]

v.d.H. S. 40 (Lavater I. 21. 17-19.). Dieser Satz steht in einer der Zugaben, die Goethe nach v.d. Hellen am 23. Januar 1775 abschickte, (a.a.O. S. 28.)

[376]

D.W. a.a.O. S. 53.

[377]

S. schon das Leipziger Gedicht: Die Freuden (d.j.G. 1. 103), dazu Br. 1. N. 63 v. 14. Juli 1770. S. 239. 33 ff.—D.W. T. 1. B. 4 W. 26. S. 187. Da ja selbst Naturforscher öfter durch Trennen und Sondern als durch Vereinigen und Verknüpfen, mehr durch Töten als Beleben sich zu unterrichten glauben.

[378]

D.j.G. 2. 206.

[379]

a.a.O. 3. 694. (Gebet.)

[380]

In der lebendigen Natur geschieht nichts, was nicht in einer Verbindung mit dem Ganzen steht,———es ist nur die Frage: Wie finden wir die Verbindung dieser Phänomene, dieser Begebenheiten? (Der Versuch als Vermittler von Objekt und Subjekt. 1773. Hempel, W. 34. S. 70.)

[381]

Mit schließlicher Beziehung auf die alte Lesart im F. an unserer Stelle sprach sich G. später also aus: Unsre Naturforscher lieben ein wenig das Ausführliche. Sie zählen uns den ganzen Bestand der Natur in lauter besonderen Teilen zu und haben glücklich für jeden besonderen Teil auch einen besonderen Namen. Das ist Thonerde, das ist Kieselerde! Das ist dies und das ist das! Was bin ich aber nun dadurch gebessert, wenn ich auch alle Benennungen innehabe? Mir fällt immer, wenn ich dergleichen höre, die alte Lesart aus F. ein: Encheiresin u.s.w. Was helfen mir denn die Teile? was die Namen? Wissen will ich, was jeden einzelnen Teil so hoch begeistigt, daß er den andren aufsucht, ihm entweder dient oder ihn beherrscht, je nachdem das allem ein- und aufgeborene Vernunftgesetz den zu dieser, den zu jener Rolle befähigt. Aber gerade in diesem Punkte herrscht überall das tiefste Stillschweigen.

[382]

W. 1. 255.

[383]

Br. vom 21. Januar 1832 an Wackenroder. (Müller, Goethes letzte litterarische Thätigkeit. S. VIII.)

[384]

Vergl. Hamann W. 4. 27: Ja wißt ihr endlich nicht, Philosophen, daß es kein physisches Band zwischen Ursache und Wirkung, Mittel und Absicht gibt, sondern nur ein geistiges, nämlich des Köhlerglaubens?—(S. auch Herder W. 6. 202 f. 266 f.)

[385]

F.G.A. S. 580. Z. 25 ff. u. S. 666 oben.

[386]

D.j.G. 2. 231.

[387]

Den verfluchten Mechanismus unsrer mit aller Macht neuen Philosophie, wie es Hamann nennt. (W. 1. 413.)—»Allein—heißt es in einer gewiß Goethischen Rezension, die wir schon oben anziehen konnten—man muß nicht durch das System, und hätte mans auch selbst gemacht, sondern mit bloßen, leiblichen Augen in den Menschen sehen.« (F.G.S. 517. Z. 9. ff.—»Systemateley« bildet er weiter unten dafür; vergl. Scherer S. LXXXIX.) Ebenso spricht auch wohl Goethe S. 521. Z. 21 f.: Er müßte wissen, daß die Natur zu allen Systemen zum Voraus Nein gesagt———(s. Scherer S. LXXXIX). In der Baukunst (D.j.G. 2. 297.) spottet er über die Atmosphäre des Systems; vergl. auch a.a.O. S. 124. Z. 3 f.—

[388]

Zu dem vom Dichter gebrauchten Bilde, vergl. a.a.O. S. 224:—es mag den Jüngern dabei der Kopf gedreht haben, wie selbigen ganzen Abend, denn sie verstunden nicht eine Silbe von dem, was der Herr sagte.

[389]

Das Fragment hat hier bereits bezeichnender Weise geändert, da damals die Satire auf akademische Verhältnisse für den Dichter in den Hintergrund getreten war.—In den F.G.A. S. 482 (Schreiben über den Homer N. 73) spricht G. von dem unbedeutendem Tone Professorlicher Tugendlichkeit. Man beachte auch, wie in dieser Rezension der Professortitel spottend wiederholt wird. (S. 481. Z. 8. 28, 482. Z. 5, 10, 16. 483. Z. 6.)

[390]

Zu V. 415. 416 = 2021. 2022 vergl. den ähnlichen Rat für Faust: (V. 2062; zuerst im Fragment V. 541.) Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben; s. auch Paralip. 9. W. 14. 289.—Zu V. 411. 412 = 2017. 2018: »Doch der den Augenblick ergreift, daß ist der rechte Mann.« Vergl. v.d.H. S. 188. Lavater II. 254. 12 über Scipio: Unbeweglich in seinen Verhältnissen ist der Mann, stets den Augenblick ergreifend, u.s.w. (Dazu v. d. Hellen S. 186 und Br. 2. N. 354 an Lavater vom 8. September 1775. S. 286. Z. 19.)

[391]

a.a.O. S. 614. Z. 34 ff. vergl. Scherer XC.—S. auch Herder zu Dalbergs Betrachtungen über das Universum: Eben die Kontrarietät im Menschen ist das Siegel Gottes in unserer Natur, der Baum der Erkenntnis Gutes und Böses in einen ewigen Baum des Lebens verwandelt. (Hempel W. Bd. 17. S. 462.)

[392]

a.a.O. S. 554. Z. 24 ff. 555. Z. 2 ff.

[393]

a.a.O. S. 672. Z. 8 ff.; vergl. Scherer S. LXXXVII.

[394]

a.a.O. S. 665. Z. 25 ff.; vergl. auch Br. 2. N. 180 an Rüderer, Herbst 1773. S. 120. Z. 15 f.—Dazu Haym, Herder, Bd. 1. 499 f.

[395]

Vergl. Herder zu Dalbergs Betrachtungen über das Universum: (Hempel Bd. 17. S. 460) alle Philosophie also, die von sich anfängt und mit sich aufhört, ist von ihrer Muhme, der Schlange.

[396]

Das verkennt z.B. Düntzer, Deutsche Nationallitteratur Bd. 93. Goethes Werke XII. S. 83.

[397]

Auch in seinem Götz hat z.B. der junge Dichter dem Jugendlichen in sich selbst Ausdruck verliehen, indem er den Haupthelden jugendliche Nebenpersonen zur Seite gab. (Georg u. Franz.)

[398]

W. Bd. 14. S. 287. (Paralip. 1.)

[399]

Vjschr. f. Litt.-gesch. 4. 336 f.

[400]

W. Bd. 11. 103 ff.

[401]

Man vergleiche auch, wie in den Biblischen Fragen Vater und Sohn einander gegenüberstehen, und wie der erstere den sehr selbstbewußten Sohn, der eben von der Universität zurückgekommen ist, in ähnlicher Weise zu belehren sucht. (D.j.G. 2. 231.)

[402]

Man vergl. Erwins Verkleidung als Eremit in Erwin u. Elmire, den Krugantino in Klaudine von Villa Bella und die Vermummung des Hauptmanns im Pater Brey.

[403]

Vjschr. f. Litt.-gesch. 4. 317 ff.

[404]

Gespr. Bd. 7. S. 10.

[405]

339. 340 = 1902. 1903, aber seit dem Fragment an andrer Stelle.

[406]

a.a.O. S. 322.

[407]

Vergl. Pniowers Einwand a.a.O. S. 323.

[408]

V. 1904 ff.:

Ich bin dabei mit Seel und Leib

Doch freilich würde mir behagen

Ein wenig Freiheit und Zeitvertreib

An schönen Sommerfeiertagen.

[409]

V. 1909.

[410]

Pniower a.a.O. S. 326 meint V. 317 ff. sei die Ausdrucksweise so unklar, daß die Interpretation der Worte auf nicht geringe Schwierigkeiten stoße. M. aber, der den studentischen Tisch im Gegensatz zu der Mutter Tisch spottend beschreibt, will mit den Versen »Hammel und Kalb küren ohne End, als wie unsers Herr Gotts Firmament«, doch nur sagen, der Student müsse sich Hammel- und Kalbfleisch so endlos wählen, wie auch das Himmelsgewölbe es sei.

[411]

a.a.O. S. 327.

[412]

In Götz (A.) ist es in 16 Fällen, in G. (B.) aber über 40 mal ausgelassen; denn gerade seit 1773 schöpft G. mehr als je aus der Sprache des Volks und des 16. Jahrhunderts.

[413]

a.a.O. S. 332 f.—Es geschieht seiner offenbar Erwähnung in dem Br. an B. Jakobi v. 29. Nov. 1773 (2 N. 187. S. 128. Z. 4 ff.) »Auf Faßnacht könnts anmarschieren«—meint der Dichter; dasselbe in dem Sylvesterbrief an B. Jacobi (2. N. 197. S. 138. Z. 9). Im März 1774 ist aber das versprochene Fastnachtstück immer noch nicht fertig (Br. 2. N. 213 an J. Fahlmer S. 153. Z. 5 ff.); auch schließlich auf Ostern noch nicht; s. Br. 2. N. 215. S. 154. Z. 13 ff. u. N. 217. S. 158. Z. 16 ff. So erhielt das Stück schließlich die Bezeichnung: Ein Fastnachtsspiel auch wohl zu tragieren nach Ostern u.s.w.. G. überließ es bekanntlich Klinger mit den übrigen Farcen des Neueröffneten moralisch-politischen Puppenspiels zur Veröffentlichung.

[414]

Was auch Pniower S. 333 annimmt; s. dagegen Düntzer, Neue Beiträge z. Goetheforschung. 1891. S. 199 ff.

[415]

Gegen Pniower a.a.O. S. 225.

[416]

D.j.G. 3. 180.

[417]

a.a.O. 3. 494 ff.

[418]

S. Abeken, Goethe in den Jahren 1771-1775. S. 270 f.

[419]

D.j.G. 2. 212.

[420]

Br. 2. N. 348. S. 282. Z. 12 ff.

[421]

Gespr. 2. 76.

[422]

Vjschr. f. Litt.-gesch. 4. 339.

[423]

Aber nicht nur stehen diese beiden mit einander in innerem Zusammenhang, sondern sie spinnen auch den Faden, weiter, der sich bereits durch die erste Hauptmasse zieht. Faust d.h. der geniale, hochstrebende Mensch gerät mit seinem Lebens- und Schaffensdrang in Widerstreit mit den Schranken seiner Natur; er begehrt von jenem erfüllt das Unmögliche und wird überall abgewiesen. In den beiden folgenden Scenen kämpft nun der schöpferische Geist des Dichters, den er nicht nur Faust, sondern sogar dem Teufel gegeben hat, gegen das Unschöpferische, Unfruchthare, Leblose an. Dem gleichen Geiste sind demnach die erste Hauptmasse und die Wagner- und Schülerscene entsprungen. Wir drücken den Kern ihres Inhalts so aus: Das Schöpferische im Menschen d.h. das Göttliche im Widerstreit mit den Grenzen seiner menschlichen Natur (1. Monolog u. Erdgeistscene; vergl. auch Werther.)—Das Schöpferische im Kampf mit dem Unschöpferischen, das, insofern es anmaßlich alles erfüllt, dem Genialen auch eine Art Schranke errichtet, die es zwar mit leichter Mühe niederreißt, die aber ebenso rasch wieder hergestellt wird. (Wagner- u. Schülerscene.)