Erläuterung der Signaturen[XLIII.]:
| a, | Jüngste Anschwemmungen der Haupt- und Nebentäler (Mergel, Lehm, Sand) | Jüngste Bildungen. |
| dol, | Verschwemmter Löß des Gehänges | Jungdiluviale Aufschüttungen. |
| dlo, | Jüngerer Löß | |
| dle, | Jüngerer Lößlehm | |
| dla, | Älterer Lößlehm | Mitteldiluviale Aufschüttungen. |
| dlu, | Älterer Löß | |
| dme, | Sande und Kiese des Elsenzgebietes | |
| dun, | (großpunktiert) Sande von Mauer (alte Neckarkiese und Sande) | Altdiluviale Aufschüttungen. |
| du, | Höchstgelegene Buntsandsteinschotter | |
| km1, | Gipskeuper | Mittlerer (bunter) Keuper. |
| ku3, | Obere Dolomite und Tone | |
| ku2, | Sandstein | Unterer (grauer) Keuper, Lettenkohlengruppe. |
| ku1, | Untere Dolomite, Kalke und Schiefertone | |
| mo2, | Nodosuskalk | Oberer (Haupt-) Muschelkalk. |
| mo1, | Trochitenkalk | |
| mm, | Dolomit, Zellenkalk und Mergel | Mittlerer Muschelkalk. |
| mu3, | Schichten der Myophoria orbicularis, oberer Wellenkalk | |
| mu2, | Bank mit Spiriferina fragilis und hirsuta im Wellenkalk | Unterer Muschelkalk. |
| mu1, | Wellendolomit | |
| So, | Plattensandsteine einschließlich Röt | Oberer Buntsandstein. |
| Sm, | (eng schraffiert) Oberer Conglomerathorizont und hangende Schichten | |
| Sm, | (mit kleinen Kreisen) Horizont des Kugelsandsteines und geröllfreier Hauptbuntsandstein | Mittlerer Buntsandstein. |
| Sm, | (weit schraffiert) Pseudomorphosensandstein |
Fußnote:
[XLIII.]Auf Fig. 1 nur mit einem Vergrößerungsglase lesbar.
Tafel II.
| Fig. 3. | Lageplan über den Fundort des menschlichen Unterkiefers im Gewann Grafenrain, Grundstück No. 789, Gemarkung Mauer, Amtsbezirk Heidelberg. Maßstab 1:3000. |
| Fig. 4. | Photographische Aufnahme der Nord 26 West gerichteten Wand der Sandgrube im Grafenrain. Der menschliche Unterkiefer wurde an der mit einem × bezeichneten Stelle 24,10 m unter der Oberkante gefunden. |
Tafel III.
| Fig. 5. | Geologisches Profil der Sandgrube im Grafenrain, Gemarkung Mauer, Amtsbezirk Heidelberg. |
Die Fundstelle des menschlichen Unterkiefers in der Schicht 4 24,10 m unter der Oberkante und 0,87 m über der Grubensohle, ist mit einem × bezeichnet.
Tafel IV.
| Fig. 6. | Mesialer Teil der linken Unterkieferhälfte von Elephas antiquus Falc. Während der erste Molar die typisch rautenförmigen Schmelzfiguren der Kaufläche erkennen läßt, steckt der zweite zum Teil noch in der Alveole. (Geologisch-paläontolog. Institut der Univ. Heidelberg.) |
| Fig. 7. | Schädelfragment nebst Unterkiefer von Elephas antiquus Falc., von dem in Fig. 8 die Kaufläche des oberen zweiten Molaren nebst Rest des ersten und in Fig. 9 die Kaufläche des zweiten unteren Molaren nebst Rest des ersten abgebildet ist. Nur der linke Incisivus gelangte bei diesem Individuum zur Ausbildung; der rechte ist sehr früh ausgefallen. (Zoolog. Institut der Univ. Heidelberg.) |
Größe von Fig. 7 etwa 1⁄15, die übrigen etwa halbe Größe. Genauere Maße sind im Text angegeben.
Tafel V.
| Fig. 10. | Oberkieferfragment eines sehr jungen Elephas antiquus Falc. mit zwei Milchmolaren (D 1 u. 2) auf jeder Seite. Von D 2 zeigen nur die mesialen Querjoche Schmelzfiguren, während die distalen noch nicht abgenutzt sind. Maßstab ⅔ nat. Gr. (Geologisch-paläontolog. Institut der Univ. Heidelberg.) |
Tafel VI.
| Fig. 11 u. 14. | Die linke Hälfte des Unterkiefers des Homo Heidelbergensis in lateraler und medialer Ansicht. Auf den Prämolaren sowie auf M 1 u. 2 liegt, fest mit dem Sande verbunden, ein 60 mm langes und etwa 40 mm breites Kalksteingeröll, dessen Oberfläche in derselben Weise wie der Knochen durch dendritische Eisen-Manganverbindungen gefleckt ist. |
| Fig. 12 u. 13. | Die rechte Hälfte des Unterkiefers in lateraler und medialer Ansicht. An den Zähnen sitzen dicke verfestigte Krusten von typischem, ziemlich grobem „Mauerer-Sande“. Die Verkittung ist durch kohlensauren Kalk erfolgt. |
Sämtliche Figuren in annähernd natürlicher Größe. Die genauen Maße sind im Text angegeben.
Tafel VII.
| Fig. 15 u. 16. | Die rechte Hälfte des Unterkiefers des Homo Heidelbergensis in lateraler und medialer Ansicht nach Entfernung des mit ihm verkittet gewesenen Sandes. |
| Fig. 17 u. 18. | Die linke Hälfte des Unterkiefers in medialer und lateraler Ansicht nach Entfernung des mit ihm verkittet gewesenen Kalkgerölles und Sandes. Die dabei abgelösten Zahnkronen der beiden Prämolaren und von M 1 u. 2 sind auf Taf. VIII, Fig. 28–31 abgebildet. |
Sämtliche Figuren in annähernd natürlicher Größe. Die genauen Maße sind im Text angegeben.
Tafel VIII.
| Fig. 19. | Der in der Symphyse zusammengesetzte Unterkiefer des Homo Heidelbergensis in lateraler Ansicht. |
| Das Original ist im Besitz des Geologisch-paläontologischen Institutes der Universität Heidelberg. | |
| Fig. 20. | Querschnitt des Unterkiefers in der Medianlinie. Die mediane Verbindung der beiden Hälften war aufgehoben. |
| Fig. 21. | Querschnitt des Unterkiefers eines recenten Europäers in der Medianlinie. |
| Fig. 22. | Rechte Zahnreihe des Homo Heidelbergensis von oben gesehen: J 1 ist herausgenommen, J 2 an der Wurzel abgebrochen (vgl. Fig. 25 u. 24). In situ befinden sich: C, P 1 u. 2, M 1–3. |
| Fig. 23. | Linke Zahnreihe von oben gesehen: J 1 ist an der Wurzel abgebrochen, von J 2 ist die vordere Hälfte der Krone abgebrochen (vgl. Fig. 26 u. 27). C ist in situ. Von P 1 u. 2, sowie von M 1 u. 2 sind die Kronen abgebrochen (vgl. Fig. 28–31). M 3 ist in situ. |
| Fig. 24 a u. b | = J 2 dext. an der Wurzel abgebrochen, Vorder- und Seitenansicht. |
| Fig. 25 a u. b | = J 1 dext., Vorder- und Seitenansicht. |
| Fig. 26 a u. b | = J 1 sin. an der Wurzel abgebrochen, Vorder- und Seitenansicht. |
| Fig. 27 | = J 2 sin. vordere Hälfte der Krone. |
| Fig. 28 a u. b | = P 1 sin. die Krone von oben und von unten gesehen. |
| Fig. 29 a u. b | = P 2 sin. die Krone von oben und von unten gesehen. |
| Fig. 30 a u. b | = M 1 sin. die Krone von oben und von unten gesehen. |
| Fig. 31 a u. b | = M 2 sin. die Krone von oben und von unten gesehen. |
Alles in annähernd natürlicher Größe. Die genauen Maße sind im Text (Anhang I) angegeben.
Die Gestalt des Zahnbogens ist aus Fig. 41 u. 42, Taf. X ersichtlich.
Tafel IX.
| Fig. 32. | Röntgenbild der rechten Hälfte des Unterkiefers des Homo Heidelbergensis. |
| Fig. 33. | Die drei Molaren derselben Hälfte in anderer Aufnahme, welche die Wurzelspitzen namentlich des dritten Molaren besser erkennen läßt. |
| Fig. 34 a u. b | J 2 derselben Hälfte in Vorder- und Seitenansicht. |
| Fig. 35. | J 1 derselben Hälfte in Vorder- und Seitenansicht. |
| Fig. 36. | Röntgenbild der linken Hälfte des Unterkiefers des Homo Heidelbergensis. |
| Fig. 37. | Die drei Molaren derselben Hälfte in anderer Aufnahme. |
| Fig. 38 a u. b | J 1 derselben Hälfte in Vorder- und Seitenansicht. |
| Fig. 39 u. 40. | Röntgenbild der rechten und linken Hälfte des Unterkiefers eines recenten Europäers, der annähernd dasselbe Lebensalter erreicht hat, wie der Homo Heidelbergensis. |
Diese Bilder wurden mit dem Röntgenapparate des zahnärztlichen Institutes der Universität Heidelberg unter gütiger Mitwirkung des Herrn Professor Port hergestellt.
Tafel X.
| Fig. 41 u. 42. | Der Unterkiefer des Homo Heidelbergensis von oben und unten gesehen zur Veranschaulichung des Zahnbogens. Beide Figuren in ungefährer natürlicher Größe. Den im Text enthaltenen genauen Maßen seien noch folgende hinzugefügt: |
| 1. | Entfernung der Berührungsstelle der mittleren Incisivi |
| a) von der distalen Seite des dritten Molaren rechts 65 mm, links 64 mm, | |
| b) von dem distalen Ende des Condylus rechts 130,4 mm, links 127 mm. | |
| 2. | Entfernung der Außenränder des zweiten Molaren 66,5 mm. |
| 3. | Entfernung der beiden Condyli voneinander innen gemessen 86 mm, außen gemessen 131,6 mm. |
Man vergleiche auch die Horizontalkurven in Fig. 47, Taf. XIII.
Tafel XI.
| Fig. 43. | Homo Heidelbergensis. Profilprojektion der Mandibula: aa = Horizontalstellung der Alveolarebene. BB = Basaltangente. RR = Ramustangente. CC = Condylocoronoidtangente. ι = Inzision. ιμ = Inzisionvertikale. μ = Schnittpunkt derselben mit der Basaltangente. pp = Postmolarvertikale. vv = Coronoidvertikale. f = Lage des Foramen mentale. cm = Lage des Foramen mandibulare. sl = Lage der Fossa sublingualis. |
| Fig. 44. | ─── Homo Heidelbergensis. ┈┈┈ Recenter Europäer (B.A.C. 390). - - - Afrikan. Neger (B. N. C. 20). |
Tafel XII.
| Fig. 45. | ─── Homo Heidelbergensis. - - - Australier-Melville Island (K. 80). ┈┈┈ Dajak (B. N. C. 104). |
| Fig. 46. | ─── Homo Heidelbergensis. ┈┈┈ Hylobates syndactylus. Hylobates lar. - - - Gorilla ♀ (B.). _._._. Orang ♂ (B.). |
Tafel XIII.
| Fig. 47. | Homo Heidelbergensis. Horizontal-Kurven. | ||
| I | ┈┈┈ durch den Alveolarrand: | a = Grenze zwischen Caninus und Prämolaren. | |
| b = Grenze zwischen Prämolaren und Molaren. | |||
| II | ─── durch die Foramina mentalia, die mit f bezeichnet sind. | ||
| III | - - - dicht über dem Basalrand; bei x defekte Stelle. | ||
| Fig. 48. | Vergleichende Projektion der Mediankurven-Diagramme der Symphyse (— Homo Heidelbergensis). Gemeinsame Einstellung auf Inzision und Alveolarhorizont. | ||