toujours perdrix

essen müsse. Der König erwiderte, dass er ihm die Notwendigkeit der Abwechselung habe einleuchtend machen wollen. Doch erwähnt kein französisches Wörterbuch diesen Ausspruch. Dass er, obgleich in keinem spanischen Wörterbuche befindlich, auch in Spanien bekannt ist, ergiebt sich aus dem Bänkelsängerliede "Curiosa Relacion Poetica, En Coplas Castellanas del verdadero aspecto del mundo y estado de las mujeres" (Barcelona 1837), worin es heisst:

como dice el adagio

Que cansa de comer perdices

(d. h. wie das Sprichwort sagt, dass man es müde wird, Rebhühner zu essen).—

[71] Eine Ermittelung der Quelle wäre hier sehr erwünscht.

Petit-maîtres

Herrchen

nannte man während der Zeit der Fronde (1648-53) eine politische Partei, an deren Spitze der grosse Condé, dessen Bruder Conti und der Herzog von Longueville standen, weil sie die Herren (les maîtres) des Staats sein wollten. Voltaire, der dies ("Louis XIV" ch. 3) berichtet, fügt hinzu: "Man giebt jenen Namen heutzutage anmassenden und schlechterzogenen jungen Leuten". Heute versteht man darunter so viel wie "Stutzer".

Nach den Mémoiren der Mdme de Motteville (Amst. 1739: I p. 407) nannte man die jungen vornehmen Waffengefährten und Günstlinge des Condé, mit denen er in dem Salon der Königin Anne d'Autriche zu erscheinen liebte, deswegen "petits-Maîtres", weil er selbst der Herr des Staates zu sein schien.—

Das Wort Ludwigs XIV. (reg. 1643-1715):

L'État c'est moi,

Der Staat bin ich,

ist unverbürgt und jedenfalls nicht im April 1655 vor dem Parlamente gesagt worden, wie erzählt wird. Chéruel (1855, "Administration monarchique en France", B. II, S. 32-34) sagt:

"Hierher versetzt man nach einer verdächtigen Tradition die Erzählung von der Erscheinung Louis' XIV. im Parlament, im Jagdrock, eine Peitsche in der Hand, und hierhin verlegt man die berüchtigte Antwort auf die Bemerkung des ersten Präsidenten, der das Interesse des Staates hervorhob: 'Ich bin der Staat'. Statt dieser dramatischen Scene zeigen uns die zuverlässigsten Dokumente den König, wie er allerdings dem Parlament Schweigen gebietet, aber ohne einen unverschämten Hochmut zur Schau zu tragen".

Ein handschriftliches Journal, das Chéruel erwähnt, schliesst die Erzählung der Scene im Parlament also:

"Nachdem Seine Majestät sich schnell erhoben hatten, ohne dass irgend Jemand in der Versammlung ein einziges Wort gesagt, kehrten Sie nach dem Louvre und von da nach dem Walde von Vincennes zurück, woher Sie am Morgen gekommen waren und wo Sie vom Herrn Kardinal erwartet wurden".

Hierzu fügt Edouard Fournier ("l'Esprit dans l'histoire", 3. Auflage, S. 271):

"Also Mazarin erwartet den König, um von ihm zu erfahren, wie Alles abgelaufen ist, und namentlich um zu hören, wie der junge Fürst seine gewiss vom Kardinal selbst angefertigte Lektion aufgesagt hat; und in diese vom Kardinal eingegebene Lektion, von der der Schüler nicht mit einem Worte abweichen durfte, sollte sich eine für die Macht des alten Ministers wenigstens ebenso beunruhigende, wie für das Ansehen des Parlaments drohende Phrase, wie 'Ich bin der Staat' plötzlich eingeschlichen haben? Das ist unmöglich. Der Staat war noch nicht Ludwig XIV.; er war noch immer Mazarin".

Dulaure ("Histoire de Paris", 1853, S. 387) behauptet freilich:

"Er unterbrach einen Richter, der in einer Rede die Worte 'der König und der Staat' gebrauchte, indem er mit Hoheit ausrief: 'L'État c'est moi'".

Ludwig XIV. hätte damit allerdings nur ausgesprochen, was seine Höflinge empfanden. Sein Bewunderer und Günstling, der Bischof Bossuet, schrieb (Oeuvres XXIII, p. 643; Par. 1864) vom Fürsten: "tout l'état est en lui" und verglich ihn mit Gott. Nach der "Revue britannique" (Mai 1851, S. 254) wäre aber Königin Elisabeth von England Urheberin des Wortes.—

Tant de bruit pour une omelette (au lard)!

So viel Lärm um einen Eierkuchen (mit Speck)!

führen französische Schriftsteller auf den Dichter Desbarreaux († 1675) zurück. Dieser bestellte während eines Ungewitters an einem Freitag, also einem Fasttage, im Wirtshause einen Eierkuchen mit Speck. Als der fromme Wirt dies Gericht widerstrebend auftrug, erfolgte ein heftiger Donnerschlag, so dass der Ärmste vor Entsetzen in die Kniee sank. Da ergriff Desbarreaux seinen Eierkuchen und warf ihn zur Beruhigung des Mannes mit jenen Worten aus dem Fenster ("Oeuvres de Voltaire", édit. Beuchot, tom. 43, p. 511).—

Der Herzog von Montausier (1610-90) von Ludwig XIV. 1668 zum Gouverneur des Dauphin ernannt, lies durch Bossuet und Huet Ausgaben der alten Klassiker

in usum delphini

zum Gebrauch für den Dauphin

besorgen, worin die anstössigen Stellen aus dem Texte weggelassen und erst am Schlusse zusammengestellt sind. Seitdem wendet man diesen Ausdruck auf alle aus Sittlichkeitsgründen verstümmelte Schriften an.—

Aus der Zeit seiner Regentschaft (1715-23) stammt des Herzogs Philipp von Orléans Wort

Roué

Geräderter, Galgenschwengel,

womit dieser Fürst die lichtscheuen Genossen seiner Gelage zu bezeichnen liebte (s. "Mémoir. compl. et authent. du duc de Saint-Simon". Nouv. édit. 40 voll. Par. 1843. Tome XXIII, p. 20, Tome XXV, 61). Heute wird es gebraucht wie "vornehmer Wüstling".—

Der Grosskaufmann und Handelsintendant Jean Claude Marie Vincent, Seigneur de Gournay (1712-59) sprach in einer Versammlung von Physiokraten, vermutlich im September d. J. 1758, das zur Parole der Freihandelsschule gewordene Wort:

Laissez faire, laissez passer!

Gewerbefreiheit! Handelsfreiheit!

"Laissez-nous faire!" hatte aber schon ein Grosskaufmann Legendre, wahrscheinlich François Legendre, der Verfasser eines damals verbreiteten Rechenbuches, in einer von Colbert vermutlich im Jahre 1680 berufenen Versammlung von Kaufleuten gesagt.—

Aus Vincent de Gournays Munde stammt auch (nach Baron Grimms "Correspondance", Juli 1764) das Wort:

Bureaukratie.

(vrgl. A. Oncken in "Berners Beiträgen zur Geschichte der Nationalökonomie" No. 2. S. 1-131: "Die Maxime 'Laissez faire et laissez passer', ihr Ursprung, ihr Werden. Ein Beitrag zur Geschichte der Freihandelslehre." Bern, 1886).—

Il n'y a que le premier pas qui coûte,

Es kommt nur auf den ersten Schritt an,

erklärt uns Gibbon ("History of the decline" u. s. w. 1776-88, VII, cap. 39, Anm. 100) mit den Worten:

"Der katholische Märtyrer hatte sein Haupt eine beträchtliche Strecke entlang in seinen Händen getragen; doch machte einmal bei einer ähnlichen Erzählung eine Dame meiner Bekanntschaft die Bemerkung: la distance n'y fait rien, il n'y a que le premier pas qui coûte". Schon Condillac bringt ("Cours d'études", "Art d'écrire" II, 10, Parma 1775) diese Geschichte, spricht aber ganz allgemein von einer "femme d'esprit", und auch Louvet de Couvrays "Faublas" (1787) giebt in der Vorrede an: "Une femme d'esprit dit: il n'y a que le premier pas qui coûte". Littré teilt unter "pas" die Condillacsche Geschichte mit. Quitard hingegen berichtet im "Dictionnaire des proverbes", Frau du Deffand (1697-1780) habe es zum Kardinal Polignac gesagt, als dieser die Länge des Weges betonte, den der auf dem Montmartre enthauptete heilige Dionysius bis nach Saint-Denis mit seinem Haupte in den Händen zurücklegte; und allerdings rührt es von ihr her, denn sie selbst nennt sich in einem Briefe vom 7. Juli 1763 an d'Alembert als Verfasserin des Wortes.

vrgl. "Trois Mois à la Cour de Frédéric." Lettres inédites de d'Alembert publiées et annotées par Gaston Maugras. Paris, 1886. p. 28.—

Der Zeit Ludwigs XV. (reg. 1723-74) gehört (nach Hénault "Mémoires", S. 4) ein Wort des damals mit der Bewachung des Buchhandels betrauten Grafen d'Argental an. Er hatte den Litteraten Abbé Desfontaines vor sich laden lassen, um ihm einen Verweis wegen des Missbrauchs seiner Feder zu erteilen. Als Desfontaines sich folgendermassen entschuldigte: "Aber ich muss doch leben, Excellenz", antwortete d'Argental:

Je n'en vois pas la nécessité.

Ich sehe nicht ein, dass das nötig ist.

Voltaire erzählt dasselbe in einem Briefe vom 23. Dez. 1760 an den Marchese Albergati Capacelli in Bologna; doch nennt er nicht d'Argental, sondern spricht nur von einem Staatsminister.—L. F. Huber begann eine Recension in der Jenaer allgemeinen Litteraturzeitung: "Monseigneur, ich muss ja doch leben, sagte ein Pasquillant zum Polizeilieutenant Sartine, der ihm sehr aristokratisch antwortete, dass er die Notwendigkeit dessen nicht einsähe". (L. F. Hubers sämtliche Werke seit dem Jahre 1802. 2. T. S. 151.) Jean Jacques Rousseau ("Emile", Buch 3, 1761) lässt "einen Minister" das Wort zu "einem unglücklichen satirischen Schriftsteller" sagen. Nach dem "Commentaire historique sur les oeuvres de lauteur de la Henriade" (1776, in Voltaires "Oeuvres complètes", Gothaer Ausg., Bd. 48, S. 99) hörte Desfontaines (1685-1745) dies Wort von d'Argenson (1652-1721), dem Chef der Pariser Polizei. Schiller notierte im Entwurfe zu einem Trauerspiele "Die Polizei": 'Die bekannte Replik: Ich muss aber ja doch leben, sagt der Schriftsteller—Das seh' ich nicht ein, antwortet Argenson'. (Schillers Werke, Historisch-kritische Ausg. von Karl Goedeke, 1. Bd. S. 262.)—

Die Inschrift des Berliner Invalidenhauses v. J. 1748

Laeso et invicto militi

Dem verwundeten, doch unbesiegten Krieger

soll vom Marquis d'Argens (1704-71) herrühren (s. König: "Vers. ein. hist. Schild. der Residenz Berlin", T. 5, Bd. 1, S. 100, Berlin 1798; und Gallus: "Gesch. d. Mark Brandenb." B. 6, S. 130. Züllich. u. Freyst. 1805). Camille Paganet ("Hist. de Fréd, le Gr.", Vol. 1, Livr. 2, p. 416. Par. 1830) giebt jedoch Maupertuis (1698-1759) als Verfasser an.—

Après nous le déluge!

Nach uns die Sündflut!

(d. h. "wir leben frech und flott darauf los, nach uns geschehe, was da will!") soll die Marquise von Pompadour (1720-64) gesagt haben (s. "Mém. de Mdme. du Hausset". 1824: "Essai sur la marq. de Pomp." S. 19 u. Mlle. Fel in "Le Reliquaire de M. Q. de la Tour" par Ch. Desmaze. Par. 1874, S. 62). Benutzt ist wohl das Wort eines unbekannten griechischen Dichters

ἐμοῦ θανόντος γαῖα μιχθήτω πυρί

Nach meinem Tode geh' die Welt in Flammen auf,

welches Cicero ("de fin." 3, 19, 64), Seneca ("de clem." 2, 2, 2) und Stobaeus ("Ecl." 2, 6, 7) citieren. Tiberius soll es (nach Cassius Dio, 48, 23) mit Vorliebe gebraucht haben und Nero sprach, als es einst in seiner Gegenwart angeführt wurde: "Vielmehr schon während ich lebe" und steckte Rom in Brand (s. Sueton "Nero" 38 u. Zonaras 11, 3).—

Nach Fournier ("Paris démoli", Einleit. p. 39) entstand das Wort

Restaurant

für Speisehaus 1765 in Paris dadurch, dass ein gewisser Boulanger über die Thür seines Speisehauses, mit Verhunzung der Stelle, Matth. 11, 28 setzte: "Venite ad me omnes, qui stomacho laboratis, et ego vos restaurabo". (Kommt her zu mir Alle, die ihr am Magen leidet, und ich will euch erquicken.)—

Mystificieren, Mystification

stammt von dem im 18. Jahrhundert entstandenen

mystifier,

wovon:

mystification und mystificateur

abgeleitet worden sind, Worte, die erst 1835 in das Wörterbuch der französischen Akademie aufgenommen wurden. "Mystifier" wurde für den bis zur Narrheit eitlen und leichtgläubigen Dichter Poinsinet († 1769) von seinen Bekannten erfunden, die sich die wunderlichsten Scherze mit ihm erlaubten, ihm z. B. vorschlugen, sich das Amt des Ofenschirms beim Könige zu kaufen, und ihn bewogen, sich zu diesem Zwecke wochenlang die Schenkel zu rösten, um sich an die Kaminhitze zu gewöhnen (s. Littré; Grimms Korrespondenz, 15. Sept. 1764; Jean Monets Memoiren, Bd. 2).—

Le silence du peuple est la leçon des rois

Das Schweigen des Volkes ist eine Lehre für die Könige

ist aus der am 27. Juli 1774 zu St. Denis für Ludwig XV. gehaltenen Leichenrede des Abbé de Beauvais, Bischofs von Senez († 1790), hergestellt, in welcher es heisst: "Le peuple n'a pas sans doute le droit de murmurer, mais sans doute aussi il a le droit de se taire, et son silence est la leçon des rois". (Sermons panégyriques et oraisons funèbres de l'abbé de Beauvais, Paris 1807, 1 vol., p. 243.)

Mirabeau wendete das Wort am 15. Juli 1789, dem Tage nach dem Falle der Bastille, in der Nationalversammlung also an: "Le silence des peuples est la leçon des rois".—

Die erste Sammelausgabe der Werke Chamforts (1746-94) ist von Ginguéné im Jahre 3 besorgt. Der 1. Bd. enthält eine "Notiz über das Leben Chamforts", in welcher es (S. 58) von ihm heisst: "Der Mann, der unseren in feindliche Länder ziehenden Soldaten als Devise vorgeschlagen hatte:

Guerre aux châteaux! Paix aux chaumières!"

Krieg den Palästen! Friede den Hütten!

Im Protokoll der Konventsitzung vom 2. Pluviôse im Jahre 2 wird über die Feier des Jahrestags des 21. Januar berichtet: "Die Jakobiner begaben sich darauf nach dem Platz der Revolution an den Fuss der Bildsäule der Freiheit, um dort den Schwur zu leisten: Tod den Tyrannen, Friede den Hütten!"—

Chamfort "Caractères et Anecdotes" (Oeuvres choisies, éd. A. Houssaye, p. 80) giebt unbestimmt einen geistreichen Mann als den Erfinder des Wortes an:

La France est une monarchie abosolue, tempérée par des chansons.

Frankreich ist eine absolute, durch Gassenhauer gemässigte Monarchie.

Nach der Ermordung Pauls, Kaisers von Russland, im Jahre 1801 sagte ein russischer Grosser zu Graf Münster, dem hannöverschen Gesandten:

Le despotisme, tempéré par l'assassinat, c'est notre Magna charta.

Der durch Meuchelmord gemässigte Despotismus ist unsere Verfassung.

Von Lanfrey ("Histoire de Napoléon I.", Tom. 2, Kap. 6 gegen Ende) wird als geistreiches Wort Talleyrands bei dieser Gelegenheit angeführt: "L'assassinat est le mode de déstitution usité en Russie". "Der Meuchelmord ist der in Russland übliche Modus der Thronentsetzung."—

Nach Barrau ("Histoire de la révolution", 2. Ausg., S. 134) hätte Abbé Maury (Mitgl. d. Constit. 1789-91) in der Constituante, unterbrochen von lärmenden Kerlen auf der Tribüne, mit dem Ausrufe: "Monsieur le Président, faites taire ces sansculottes" den Ausdruck:

sans-culottes

geschaffen, der sich so erklärt, dass die Republikaner die sonst übliche Kniehose (culotte) mit der bis zu den Füssen reichenden (pantalon) vertauscht hatten. Nach Bourloton et Robert ("La commune", Paris 1872, S. 169) hätte er es lärmenden Frauen auf der Tribüne zugerufen. Will man aber Peter Duponceau glauben, so citierte Maury nur ein schon bekanntes Wort, das zuerst Baron Steuben in Washingtons Winterlager von 1777-78 den abgerissenen "tapferen Offizieren der Revolutionsarmee beigelegt" habe. (vrgl. Friedr. Kapp: "Leb. d. amerik. Generals Fr. W. v. Steuben" S. 97. Berlin 1858.)—

Il est peu de distance de la roche Tarpéienne au Capitole,

sagte Mirabeau (1749-91) in seiner Rede vom 22. Mai 1790; d. h. "selbst ein Senator kann als Hochverräter zum Tode verurteilt werden". Jouy wiederholte das Wort in dem Text zu Spontinis zuerst am 15. Dez. 1807 aufgeführten Oper "la Vestale" (3, 3) in der Form: "La roche Tarpéienne est près du Capitole" "Nicht weit vom Capitol da steht Tarpejens Klippe".—

Vandalismus

ist zum ersten Male von Grégoire, Bischof von Blois, in einem Berichte an den Konvent gebraucht worden. "Ich schuf dies Wort, um die Sache zu töten", sagt er in seinen "Memoires" (t. 1, p. 346, Ausg. von 1837).—

Sans phrase(s)

Ohne Redensarten

ist verkürzt aus: "La mort sans phrases", was bei der Abstimmung über die Art der Behandlung Ludwigs XVI. in der Konventsitzung vom 17. Januar 1793 Sieyès (1748-1836) gesagt haben soll, aber nicht gesagt hat, wie aus "Le Moniteur", 20. Jan. 1793, hervorgeht. Sieyès stimmte mit: "La mort". Auch sagte er:

Ils veulent être libres et ne savent pas être justes.

Sie wollen frei sein und verstehen nicht gerecht zu sein.

Ebenfalls soll er zuerst im Jahre 1793 das später von Napoléon III. aufgenommene Wort:

Natürliche Grenzen

auf den Rhein angewendet haben. (Ludwig Häusser, "Deutsche Geschichte", 3. Aufl., Bd. 2, S. 19.) Der Gedanke kommt schon 1444 in einem Manifeste des Dauphin, später Ludwig XI., vor, und wurde Gegenstand einer lebhaften litterarischen Fehde am Ende des 15. und Anfange des 16. Jahrhunderts.—

Bertrand Barère (1755-1841) sagte am 26. Mai 1794 im Konvent (s. "Moniteur" vom 29. Mai): "Wenn voriges Jahr die von Houchard befehligten Truppen alle Engländer vertilgt hätten, anstatt durch ihre Anwesenheit unsere Festungen zu vergiften, so wäre England in diesem Jahr nicht wieder gekommen, um unsere Grenzen anzugreifen.

Nur die Toten kehren nicht zurück,

Il n'y a que les morts qui ne reviennent pas,

aber die Könige und ihre Sklaven sind unverbesserlich; sie müssen verschwinden, wenn Sie wollen, dass der Friede Bestand habe, wenn Sie wollen, dass die Freiheit gedeihe". Einige Tage später wiederholte er das blutige Wort (Macaulay: "Bertrand Barère") und Napoléon I. citierte es auf St. Helena mit Bezug auf sich am 17. Juli und am 12. Dez. 1816. (O'Meara, "Napoléon in exile".)—

Die männliche Jugend von Paris, die nach dem 9. Thermidor 1794 sich zum Vorkämpfer der Contrerevolution aufwarf, soll den Namen

Jeunesse dorée

Goldjugend (reiche junge Leute)

als Spitznamen geführt haben. Adolf Schmidt ("Pariser Zustände während der Revolutionszeit von 1789-1800", Jena 1874, T. I, No. 12: "Die Mythe von der Jeunesse dorée") weist aber nach, dass der Ausdruck nur einmal von dem Romanschreiber Pagès im zweiten, anfangs 1797 erschienenen Teile seiner "Geheimen Geschichte der französischen Revolution" in der Form: "die Pariser Jugend, welche man auch la jeunesse dorée nannte" gebraucht wurde, ohne je weiter vorzukommen, bis im Jahre 1824, gleichsam mit einem Schlage, die Taufe der Pariser Jugend der Revolutionszeit als "Jeunesse dorée" durch Mignet, Thiers, Thibaudeau und Prudhomme vollzogen ward. Wir bezeichnen heute damit die üppige Jugend der Hauptstädte.—

Ils n'ont rien appris ni rien oublié

Sie haben nichts gelernt und nichts vergessen

schrieb 1796 de Panat an Mallet du Pan ("Mém. et Corresp. de Mall. du Pan." rec. p. Sayous. II, 197).—

La grande nation

Die grosse Nation

nannte General Bonaparte die Franzosen in der Proklamation, die er 1797 beim Verlassen Italiens an die Italiener richtete (s. Lanfrey: "Nap. I." 1, 10 Anf.). Er wiederholte es oft[72] und hat noch am 31. Okt. 1816 auf St. Helena vor Las Cases (s. dess. "Mémorial de Sainte Hélène") behauptet, er sei der Erfinder des Wortes. Ob er es wirklich war, lässt sich bezweifeln; denn (nach Glaser: "Graf Joseph Maistre" Berl. 1865. S. 17) schrieb J. Maistre schon 1794 an Vignet des Etoles: "Was ihren Hochmut betrifft, so bedenken Sie nur, dass es unmöglich ist, Glied einer grossen Nation zu sein, ohne es zu fühlen" . . . und auch Goethe brauchte den Ausdruck "die grosse Nation" von den Franzosen bereits in den 1793 und 1795 geschriebenen "Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten". Napoléon III. aber hob die Autorschaft seines Oheims ausdrücklich in dem Schreiben hervor, das er u. d. 12. Apr. 1869 zur Verherrlichung von dessen 100. Geburtstage durch eine Pensionserhöhung der Veteranen an den Minister Rouher richtete.—

[72] Vrgl. Laurent: "Gesch. d. Kais. Nap." K. 6; Lanfrey III, 4: Häusser: "Deutsch. Gesch." 3. Aufl. II, 575-6: "Une année de la vie de l'Emp. Napol." p. A. D. B. M. . . . . . ., lieut. de grenad. 3. Ausg. Berl. 1816. S. 142, 3; Hinrichs: "Polit. Vorles." Halle 1843. I, 224.

C'est plus qu'un crime, c'est une faute,

Das ist mehr als ein Verbrechen, das ist ein Fehler,

soll Polizeiminister Fouché (1763-1820), andere nennen Talleyrand, über die Hinrichtung (20. 3. 1803) des Herzogs d'Enghien durch Konsul Bonaparte gesagt haben.—

Barère ("Mémoires", Par. 1842, T. 4, p. 447) erzählt, dass Talleyrand (1754-1838) 1807 in einer Unterredung mit dem spanischen Gesandten Jzquierdo, der ihn an seine zu Gunsten Karls IV. von Spanien gemachten Versprechungen erinnerte, gesagt habe:

La parole a été donnée à l'homme pour déguiser sa pensée.

Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen,

was als eine witzige Umdrehung des Satzes von Molière ("Le mariage forcé" Sc. 6. Pancrace) erscheint:

"La parole a été donnée à l'homme pour expliquer sa pensée."

Heinrich Heine hingegen schreibt ("Ideen. Das Buch Le Grand" 1826. Kap. XV; Ges. W. I, 296) ersteres Wort Fouché in der Form zu:

Les paroles sont faites pour cacher nos pensées.

Vor Talleyrand und Fouché jedoch liess Voltaire (Dialog 14 "Der Kapaun und das Masthuhn") den Kapaun sagen: "Die Menschen bedienen sich des Gedankens nur, um ihre Ungerechtigkeiten zu begründen, und sie wenden die Worte nur an, um ihre Gedanken zu verbergen"; und vor Voltaire sagte Young († 1765) in der Satire "Universal passion, the love of fame", II, v. 207:

Where nature's end of language is declined,

And men talk only to conceal the mind.

Wo man den Zweck der Sprachnatur verneint

Und man nur spricht, zu hehlen, was man meint.

Der Gedanke ist den Alten entlehnt; denn schon in der Spruchsammlung des sogenannten Dionysius Cato lautet das 26. Distichon des 4. Buches:

Perspicito tecum tacitus quid quisque loquatur;

Sermo hominum mores et celat et indicat idem;

Ganz im Stillen bedenk' es mit dir, was Einer gesprochen;

Menschliche Rede verhüllt die Gesinnung so, wie sie sie anzeigt;

nachdem längst zuvor Plutarch ("de recta ratione audiendi" c. 7, p. 41 D.) bemerkte: αἱ δὲ τῶν πολλῶν διαλέξεις καὶ μελέται σοφιστῶν ... τοῖς ὀνόμασι παραπετάσμασι χρῶνται τῶν διανοημάτων ... (Die meisten Sophisten brauchen in ihren Streitübungen und Kunstreden die Worte als dichten Schleier für die Gedanken.)—

Der Kaffee muss heiss wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie ein Engel, süss wie die Liebe sein

und:

Surtout pas de zêle!

Vor allen Dingen keinen Eifer!

oder:

Pas trop de zêle!

Nur nicht zu viel Eifer!

oder:

Trop de zêle!

Zu viel Eifer!

sind Worte, die auch auf Talleyrand zurückgeführt zu werden pflegen; und für dessen Abneigung gegen grosse Dienstbeflissenheit giebt Mdme de Rémusat (Mémoires, 1880, Bd. 3, S. 174) allerdings die Quelle mit Talleyrands Worten an seinen Nachfolger Champagny, als er ihm die Ministerialbeamten vorstellte: "Vous les trouverez fidèles, habiles, exacts, mais, gràce à mes soins, nullement zélés". Sie fügt hinzu, dass Talleyrand dies dann dem Kaiser erzählte, der darüber lachte.—

Légitimité, Legitimität

für: "Recht der angestammten Fürsten" ist nach Thiers ("Consulat et Empire", t. XVIII, p. 445) eine von Talleyrand erfundene Bezeichnung.—

Als am 7. Sept. 1812 an der Moskwa die Sonne aufging, rief Napoléon I. seinen Offizieren mit den Worten

Voilà le soleil d'Austerlitz!

Das ist die Sonne von Austerlitz!

die siegreiche Schlacht vom 2. Dez. 1805 ins Gedächtnis zurück, (vrgl. Ségur "Hist. de Napol. et de la grande armée pend. l'année 1812", VII, 9.)—

Du sublime au ridicule il n'y a qu'un pas

Vom Erhabnen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt

sagte Napoléon I. auf seiner Flucht aus Russland mehrmals zu seinem Gesandten de Pradt in Warschau (Dez. 1812)[73]. Er gab damit nur einem oft dagewesenen Gedanken seine bleibende Form. Marmontel († 1799) sagte bereits: "En général, le ridicule touche au sublime" (Oeuvr., t. V, p. 188). Wieland ("Die Abderiten", Bd. 3, Kap. 8; 1774): "Die Dummheit hat ihr Sublimes so gut als der Verstand, und wer darin bis zum Absurden gehen kann, hat das Erhabne in dieser Art erreicht, was für gescheute Leute immer eine Quelle von Vergnügen ist", und Thomas Paine ("The age of reason", 1794, T. II. g. E. Anm.): "Wenn Schriftsteller und Kritiker vom Erhabnen sprechen, so sehen sie nicht, wie nahe es an das Lächerliche grenzt".—

[73] S. de Pradts "Hist. de l'ambassade dans le Grandduché de Varsovie en 1812", Berl. 1816.—Schon in den "Mémoires de Madame de Rémusat 1802-8", publiés par son petit-fils Paul de Rémusat, Paris 1880, T. III, p. 55 u. 56 heisst es: "Bonaparte hat oft gesagt, dass nur ein Schritt vom Erhabenen zum Lächerlichen wäre".

Das Napoléon I. zugeschriebene Wort

Tout soldat français porte dans sa giberne le bâton de maréchal de France

Jeder französische Soldat trägt den Marschallstab in seiner Patronentasche

steht in "La vie militaire sous l'Empire" par E. Blaze, (Par. 1837) 1, S. 5 und wird S. 394 in der Form wiederholt: "Nous avons tous un brevet de maréchal de France dans notre giberne". Nach den "Mémoires de Madame de Rémusat 1802-1808" (T. III., Paris 1880, p. 86 u. 87) wurden die Nachrichten aus Deutschland 1806 nach der Schlacht bei Jena aus einer Stadt Braunschweigs vom Briefe eines vermeintlichen Soldaten begleitet, in dem es heisst: "Nichtsdestoweniger ist es wahr, sagte man, dass ein Soldat, welcher zu sich sagen kann: Es ist nicht unmöglich, dass ich Marschall, Fürst oder Herzog wie jeder Andre werde, durch diesen Gedanken ermutigt werden muss".—

Die soziale Frage

ist, wie von Treitschke in einer Vorlesung "Über den Sozialismus" am 5. März 1879 lehrte eine von Napoléon I. erfundene und später auch von Napoléon III. angewendete Phrase, die zum Klappern der demokratischen Tyrannei gehörte.—

Man liess den Grafen von Artois, später Karl X., in der "Restauration" im Moniteur mit einem Programme debütieren, das gewöhnlich umgestaltet wird zu:

Il n'y a rien de changé en France, il n'y a qu'un Français de plus,

Es ist Nichts in Frankreich geändert, es ist nur ein Franzose mehr vorhanden.

Es ist dies aber dem Grafen von Artois untergeschoben nach der "Revue contemporaine" vom 15. Febr. 1854 (S. 53), wo Beugnot, der zeitweilige, mit der Leitung der Regierungspresse beauftragte Minister des Innern, folgende Entstehungsgeschichte des Wortes giebt. Er hatte den Grafen von Artois am Tage seines Einzuges, 12. April 1814, gegen 11 Uhr abends verlassen, um sich zu Herrn von Talleyrand zu begeben.

"Ich fand ihn", erzählt er, "mit den Herren Pasquier, Dupont de Nemours und Angles im Gespräch über den Verlauf des Tages, den man einstimmig als vortrefflich anerkannte. Talleyrand erinnerte daran, dass nun auch ein Artikel im Moniteur notwendig wäre, und Dupont bot sich an, ihn zu verfassen. 'Nein', erwiderte Talleyrand, 'er würde zu poetisch ausfallen. Ich kenne Sie. Beugnot ist der Mann dazu. Er kann gleich ins Bibliothekzimmer gehen und schnell einen Artikel schreiben, den wir dann an Sauvo schicken'.—Ich mache mich an die Arbeit, die erst nicht schwierig war. Als ich aber an die Antwort des Prinzen auf Talleyrands Anrede komme, stocke ich. Einige einem tiefen Gefühle entsprungene Worte machen durch den Ton, in dem sie gesagt werden, durch die Gegenwart der Dinge, durch die sie veranlasst worden sind, Eindruck; handelt es sich aber darum, sie ohne diese Umgebung aufs Papier zu bringen, so sind sie kalt, zum Unglück vielleicht lächerlich. Ich gehe also zu Talleyrand zurück und teile ihm meine Verlegenheit mit. 'Nun', antwortete er, 'was hat denn der Prinz gesagt?'—'Nichts Erhebliches; er schien mir sehr bewegt und vor allen Dingen bestrebt, seinen Zug fortzusetzen'.—'Nun, wenn Ihnen das, was er gesagt, nicht passt, so machen Sie ihm eine Antwort'.—'Eine Rede, die er nicht gehalten hat?'—'Da ist doch keine Schwierigkeit. Machen Sie eine gute, zu der Person und zu dem Augenblick passende Rede, und ich bürge dafür, der Prinz heisst sie gut und wird nach zwei Tagen glauben, er hat sie gehalten. Er wird sie gehalten haben, und von Ihnen wird nicht weiter die Rede sein'.—Gut.—Ich gehe, versuche eine zweite Fassung und bringe sie zur Censur zurück.—'Das geht nicht', sagt Talleyrand, 'der Prinz macht keine Antithesen und erlaubt sich nicht die geringste Redefloskel. Seien Sie kurz, einfach und sagen Sie etwas, was für die Redenden und Zuhörenden mehr passt, weiter nichts'.—'Mir scheint', fiel Pasquier ein, 'dass viele Gemüter von der Furcht vor den Veränderungen bewegt sind, welche die Rückkehr der bourbonischen Prinzen veranlassen muss; vielleicht müsste man diesen Punkt zart berühren'.—'Sehr gut', sagte Talleyrand, 'das empfehle ich Ihnen auch'. Ich versuche eine andere Redaktion und werde zum zweiten Male abgewiesen, weil ich mich nicht kurz gefasst habe und der Stil gekünstelt sei.—Endlich gelingt mir folgende, die im Moniteur abgedruckt ist, und wo ich den Prinzen sagen lasse: 'Kein Zwist mehr, Friede und Frankreich. Endlich sehe ich es wieder! und nichts ist darin geändert, ausser dass ein Franzose mehr vorhanden ist' (et rien n'y est changé, si ce n'est qu'il s'y trouve un Français de plus). 'Dies Mal ergebe ich mich', sagte endlich der grosse Tadler. 'Dies ist die Rede des Prinzen. Ich sage gut dafür, dass er sie gehalten hat. Sie können jetzt ruhig sein'."

In der "Revue rétrospective", 2. série, t. IX., p. 459 heisst es: "Der Graf von Artois, der am folgenden Tage die Erzählung seines Einzuges las, rief aus: 'Das habe ich ja nicht gesagt'. Man machte ihn darauf aufmerksam, dass er es notwendigerweise gesagt haben müsse, und die Redensart blieb historisch".—

Das Wort, welches General Cambronne in der Schlacht bei Waterloo (18. Juni 1815) gesagt haben soll:

La garde meurt et ne se rend pas,

Die (alte) Garde stirbt und ergiebt sich nicht,

hat er selbst, der sich bei Waterloo ergab und nicht blieb, stets auf das Entschiedenste in Abrede gestellt. Trotzdem hat man die Statue, welche ihm in seiner Geburtsstadt Nantes errichtet wurde, mit dem Ausspruche geziert. Nach Fournier ( "l'Esprit dans l'histoire", 2. Ausg., Paris 1860, S. 361) ist der Journalist Rougemont der Erfinder dieses Wortes, das er am 19. Juni 1815 im "L'Indépendant" abdrucken liess[74]. Übrigens erhoben die Söhne des Generals Michel gegen die Inschrift an Cambronnes Statue Protest und beanspruchten die Worte für ihren Vater.—

[74] S. Larousse "Fleurs historiques", p. 440 bis 447; des Obersten Dehnel "Erinnerungen deutscher Offiziere in britischen Diensten aus den Kriegsjahren von 1805-1816"; "Das Leben des Freiherrn Hugh von Halkett, königlich hannoverschen Generals der Infanterie. Nach dessen hinterlassenen Papieren und Quellen entworfen von E. von dem Knesebeck, königlich hannoverschen Generalmajor", Stuttgart 1865; General von Fransecky "Militair-Wochenblatt", 25. April 1876. Nach Roger Alexandre "Le Musée de la conversation" (1892, p. 158) hätte die Phrase zuerst am 24. Juni 1815 im "Journal genéral de la France" gestanden.

Man nennt das Zwischenreich von 1815:

Les Centjours,

Die Hunderttage,

obgleich es über diese Zeit hinausging. Die Schuld trägt der Seinepräfekt, der Ludwig XVIII. (reg. 1814-24), der am 19. März aus Paris entschwunden war, bei seinem Wiedereinzuge am 8. Juli als schlechter Rechner in seiner Anrede "hundert Tage" aus Paris abwesend sein liess.—

Derselbe Monarch nannte bald nach dem Einzuge dankbar die gefügige zweite Kammer

Chambre introuvable

eine Kammer, wie sie sich so leicht nicht wiederfindet.

Später jedoch, als sich die Gefügigkeit bis zu unbequemem Fanatismus steigerte, eignete sich der Hohn den Ausdruck für jede Kammer an, die monarchischer sein will als der Monarch.—

L'exactitude est la politesse des rois

Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige

ist auch ein Wort Ludwigs XVIII. (vrgl. Oelsners Brief aus Paris v. 8. Juli 1817 im "Briefw. zw. Varnhagen v. Ense und Oelsner" I, 119 und "Souvenirs de J. Laffite" Par. 1844. I, 150).—

Las Cases teilt im "Mémorial de Sainte Hélène" (Paris 1823-24) unter dem 8. April 1816 folgendes Wort mit, das Napoléon I. ihm gegenüber aussprach: