[1] dwaalen: irren, umherirren.

[2] leige: schlecht.

[3] Aart: Etwas, einigermaaßen.

[4] deftig: kräftig, stark, heftig.

[5] elennigen: elend machen, abquälen.

[6] quaasken: läppisch, ungereimt reden.

[7] lut: lautet.

[8] Anlustern: Anhören.

[9] Schmüüstern: Lächeln.

[10] faaken: oft.

[11] niggelken Wäärde: sonderbaren Worten.

[12] Ick rieke: ich denke, halte dafür.

[13] nett: ganz, eben, genau, gerade.

[14] Huusingedöönte: Hausgeräth.

[15] Hööken: Ecken, Winkeln.

[16] Stiie: Stätte, Bauergut.

[17] man: aber, doch.

[18] Fuulstööle: Lehnstühle.

[19] 't liik't: es paßt.

[20] halfböördig: unächt, verbastardet, unvollkommen.

[21] bidoon'ske: zutrauliche, anschmiegende.

[22] nütte: nützlich.

[23] liike uut: gerade heraus.

[24] verfumfeyede: vernachlässigte, verdorbene.

[25] grätts'k doonen: großthun, prahlen.

[26] Das gewohnte »he« verleitet den Landmann, wenn er hochdeutsch sprechen will, dazu, dem »er« ein h vorzusetzen.

[27] Paul: Pfahl.

[28] Geerkaamer: (Geräthekammer) Sakristey.

[29] kiddelig Aus: kitzliches Aas.

[30] Achterbeene: Hinterbeine.

[31] Tüs, tüs!: ruhig, stille, sachte!

[32] (züüf) tööf: warte.

[33] Verwank: Gelegenheit.

[34] daskete: drosch.

[35] Tag: Zug.

[36] daal: herunter.

[37] lu't: lautet.

[38] tüsken: zwischen.

[39] A jas, a jas!: Pfui, Pfui!

[40] Moorsprauke: Muttersprache.

[41] Niggelaut: das Neue, Ungewöhnliche.

[42] stump: gänzlich.

[43] Bibärigheeden: Albernheiten, Fratzen.

[44] Tuäge: Aufzüge.

[45] beschonken: berauscht, angetrunken.

[46] putzig: schnurrig, lustig, possierlich.

[47] allewisse weg: in einem fort, beständig.

[48] Tieckebaunen Miäl: Pferdebohnen-Mehl.

[49] nietske: sehr, tüchtig.

[50] Mest: Messer.

[51] 'n farssen Keerl: ein starker Kerl.

[52] 'n Palten: ein Fetzen, Schnitte.

[53] de Beckens vull schleit: die Näpfe füllt.

[54] lüchtern: linken.

[55] 'n twas un wisse: queer und fest.

[56] talldicke: zolldicke.

[57] 'n biilings: der Reihe nach.

[58] lüstet: beliebt, gefällt.

[59] 'n Schlart: ein Klacks, Haufen.

[60] vulldaun: satt, gesättigt.

[61] unseligen: schmutzigen.

[62] Inschläunerske: Aufgeberin.

[63] drock': eilig.

[64] Bessemoor: Großmutter.

[65] Lickmäutigste: was weich, zum Lecken ist.

[66] breetpanzede: breitbauchige.

[67] Ütze: Kröte.

[68] Veerhachtiidds Gasteriggen: vier hohen Festtags-Schmäuse.

[69] Prie'mt'roggens: Präbendebrod, eine Art weißes Roggenbrod in Westphalen.

[70] Kurreln: Rollen, Scheiben.

[71] Antkevaar: Urgroßvater.

[72] hartkösterig: hart von Rinde.

[73] siin Mest nütte to wettet: sein Messer tüchtig dazu geschärft.

[74] Fäskegrund: Riegel- (Gitter) Grund — (Faschinen).

[75] in eenen Rattse: mit einem Risse.

[76] tiärgeden: zerrten, neckten.

[77] toproostede: zutrank.

[78] kibbelkawweln: widersprechen, zanken.

[79] rissen: rutschen, fortgehen.

[80] stump: durchaus, gar.

[81] Waarmölge: Wermuth.

[82] Piipenlüllsel: Tabacks-Pfeifenjauche.

[83] stump: ganz und gar.

[84] Floomen: Schweinefett.

[85] Pruumen: Pflaumen, Zwetschen.

[86] twas: queer.

[87] Raamenroot: Ruß aus dem Schornstein.

[88] 'n Praus: eine Weile.

[89] gawwe: geschwind.

[90] 'n Liep' vull: einen Löffel voll.

[91] doonen: geben.

[92] Schatthuasen: Strümpfe ohne Fußende.

[93] leige: schlimm, elend.

[94] Aum: Athem.

[95] uut'n Eene: aus einander.

[96] taubästig: zähe; eigentlich hart von Rinde.

[97] wanken un waagen: verkehren.

[98] Bill: Schnabel.

[99] ree: fertig.

[100] siine leewen Wüörmkes to'n Vermaak: seinen lieben Kinderchen zum Vergnügen.

[101] 't wööre'r wual liike nau: es wäre wohl einerlei.

[102] Eesen: Grauen, Furcht, Entsetzen.

[103] Hartebiiten: Gewissensangst.

[104] grein: weinte.

[105] to'r Läär giewen: zum Besten geben.

[106] nääe: ungern.

[107] Luaaen: Loden, Zweige.

[108] Wiien: Weiden.

[109] Baa'moor: Hebamme.

[110] Vadderstand: Gevatterstand.

[111] F'rier: Fourier.

[112] as de wat: als Einige.

[113] bi: gegen.

[114] Steertvadder: Nebenpathe.

[115] kasselt: getauft.

[116] Füntelsteen: Taufstein.

[117] verfehren: erschrecken.

[118] spalkern: zappeln, trampeln.

[119] gnatzig: grämlich.

[120] de riäterige Saabeltriine: die rappelige Schwätzerin, die geschwätzige Plaudertasche.

[121] unnewieten: unbescheiden, zudringlich.

[122] Kraummoor: Wöchnerin.

[123] inbellske: eingebildete, stolze.

[124] nett: gerade.

[125] buawen batt: überdem.

[126] vor düsse eene Keer: mit diesem einen Male.

[127] grappsgierige: habsüchtige.

[128] Grentel: Riegel, Vorreiber.

[129] doste: durfte.

[130] afgäusken: ablocken, abzwacken; eigentlich: Jemandes Gutmüthigkeit benutzen.

[131] met'n Stanke rüümen: einen Quark zurücklassen, kahl abziehen.

[132] 't Eere: das Ihrige.

[133] uutluawen: vermachen, zusagen.

[134] Uutspriöcke: Confirmation.

[135] aarmet nich: macht nicht arm.

[136] knüffket: grunzt.

[137] unbeschuft: unmanierlich, unbehobelt.

[138] bittersten: geringsten, kleinsten.

[A] bi mi to Lanne is de Rankornunge ungefeer de Düsse:

1. de Heer B'stoor; 2. de Heer Vuaget; 3. de Schoolmester; 4. de Kierken P'rviiser's; 5. de Unnervuaget, of de Twankmester, as se 'ne auck wual heetet; 6. de Baaemoor; 7. de Schniider; 8. de Schwiinehee'r, met'n grauten Häären; 9. de Baartschräpper un Haarkläuwer; 10. de Bittker; 11. de Nachtwiäker met'r Riätern.

An miinen Landsmann N. N.

Eerste Breef.

As ick Ju vergaunen Meitiidt tospröök, leigen Ji mi an, dat 'k Ju dach af un an es wier saunen aarigen Breef up Plattdüütsk to schriiwen mogte, dann Juue Ölste harr 'sick an den vorrigen elennige[1] ergetzet un 'r mächtige nau verlanget, dat 'k dach bi Tiidt un Geliegenheet es wier 'n Paar Riige uut'r Fieren loopen lauten mogte. Den Gefallen will 'k Ju geeren doonen, dann de eene Leefde is wisse der Annern werth un wi sind je auck sin Liewe,[2] van Schöölers Tiien an, dicke Fründe wiesen un de Ölste was aparte alltiidt sau 'n leeflicken[3] Kinnergeck, dat 'k 't em nau na Dank weet, wo he us jümmeran Allens geern to Willen dää, daar he van wüste, dat 't us man ichtens[4] vergnöögen konn. Nu bin 'k 'r faarts'n Sönndage Uänern[5] bi an e fangen un schicke Ju hier den eersten Breef, daar, wann uuse leewe Herrgatt Liewen un Gesundheet lät, na wual 'n Paar achter nau kuomen kiönet.

Bi der lesten Dansserigge, waar se sick alltohaupe sau elennige goot[6] verlusteert harren un bes up den bedrööweden Hiilenkiiker[7] van 'n Wichte, dat'r den ganzen uutspiirigen[8] Auwend in eene hen sau betüntelt[9] un piilik[10] 'n hier satt, as 'ne Uule in Stierwensnääen, dat van Teewes un Meewes Nicks n wüste un p’rfass nich uptodeggen was, me mogt’r auck met anstellen wat me woll, sau seelenvergnööget wöören, — nu, daar was et je auck schlichtens[11] up an e legt und en Jedereene dröög’r je auck’t Siine geeren to bi, — menden de Fruuslüüe, daar ick aparte van all’ miin Liewe lank geeren met schnacket un hanteert hebbe, dat ick et Plattdüütske dann dach na nich heel verleert harre un et duchte mi auck, as wann se miine Naaskerigge na wual sau jeewe[12] geeren anlustern mogten.

Miin beste Vermaak harr’k alldach met Juuer Aulsken, dann de was den ganzen Auwend sau küürsk, und harr’t alle in eene hen sau drock un hille[13], as 'ne Katte de siewen Pötte met ens to licken het. Se was alltiidt all’n ranketank, beliewet Wicht, as wi na tohaupe in’n Kergissem[14] wöören un et gefällt eene, wann me Söcke na der Hand es wier n süht un sick uäwertüüget, dat de fröhlicke Sinn’r dach na sau wat inne bekliiwen bliewen is. Mi is’t up’n Handvull Nooten sin Liewe auck nich an e kuomen, wiete Ji wual, un ick gläuwe vorwahr, wann wi auck de heele Nacht düür e daasket[15] un rawawwet[16] harren, wi wöören’t aparte na nich mööe wooren. Putzen[17] un Kortswiile miötet 'r af un an driiwen weeren, harr jener Mann wisse auck seggt, un harr siine Fruwwen met’r Meßfuarken kiddelt; man ganz sau butt streiken wi den Baß dach nich, dat schall us nin Minske nauseggen; dann wann ick’r es Eenen tüsken schmeit, wöören Ji’r auck faarts met allerhande aardige Aepsen un Himphamperiggen[18] uut’r Ölgemiölen achter inne, dat’t alle man in eenen Vergnöögen togaunen moste.

Wat harren sick de Wichter abers auck up e tämt un wacker maaket[19]! Se stööken eene vorwahr in de Augen, as Wihnachtspuppen un Pauskegger un säugen se nich alltohaupe uut, as wann se uut Hengelspötten drunken harren? Man de fiinen Stadtheerens wöören'r auck alle in eene hen ümme to to klucken, as de Hahnens ümme de Leggehööntkes, un mi ducht de Aulen dääen'r auck wual sau ganz unrecht nicht anne, wann se af un an es na der Jügde ümme keiken, dann de is unerfahren un däärlik, un 't is wual 'n wahr Luatelwaart[20], dat'r seggt: »Wann de Voss anfänkt to preddigen, mot me de Gauseküüken in Achte niemen.«

Abers 'r wöören auck sau'n Paar loorske Schleisters un Bissewentken[21][22] manken, de wual nich to biister viele[23] met der gooen aulen Tiidt mehr in'n Sinne hebben mogten, as de Koh na Büntke und de Bulle Joost hedde; dann de keiken uut hauge Fensters un harren sieker wual all Husaaren in 'n Quarteere hatt, de eer ann're Tucht un Tüürlüüre[24] leert harren. De hüütige Welt is nu eenmal nich anners, un me weet leider wual, wo mehr 'me de Katten striepet, wo häuger se den Steert hält. — Et is al goot, dat me de Kinner wat leeren lät, man et docht in 't Geheel nich, wann me de Wichter in de Welt jahnen lät, as in 'n hallen Pott, dat se to viele nigge Tenten sehet un hääret; dann weeret'r lichte Allerhööntkes van, to'm Minnsten bliiwet se nich resolut un natüürlick un me mot'r herneigest sau schliie, schliie[25] met ümme gaun, as met'n Egge up'r Schwingen. Na miinen butten Begriepe dooet de Aulen up 'n Besten, wann se eer de Brautläupen[26] bi Tiien aart häuger hanget un ninen Minsken wat up't Lickebrett[27] legget, dann wann me de Düüfkes met Annisölge bestrickt, sind de Aarende'r auck faarts achter. De Rüüens de 'n Braaen ruacken hebb't, will't 'ne auck geeren belicken. Waar Knuäckskes sind de düüget, dar gift't auck Rüüens de se müüget; seggt 'n ault Spreckwaart un de 't Schmantpöttken[28] nich vor de Katten waaret, werd beschnoopet un beschlickert[29]; daarümme is et vull bieter vor de Wichter, met'r Uulen to sitten, as met'n Jäckster[30] to wippen. De wiisen Aulen höölen'r al vor, me miöte de Ziegen den Steert nich to lank wassen lauten un me kiöne ehr 'n Pott vull Fläue hööen, as 'ne Bissewentke van 'n Wichte. Wann me se eerst waarschuwwen[31] mot un seggen: »Kättken, hööt diine Kläuntkes,« is't de meesten Tiidt al to laate. Sau me de Gäuse wuöhnt, sau gaaet se, un 'n Jäckster hüppelt, all waar he geht.

He-Ji dat vosshärige Aapengesichte van 'n Jungen auck wual 'n Käären betüürt[32], de sick sau viele up siin Danssen inbell'de un sau 'n Narre was, dat he alle in eene hen vordanssen woll? He harr achter auck na Platz e noog hatt un daar häärde he eegentlick auck hen. De tralthackede Abelhans haspelde sick un gönk spradden[33], as 'n Gaante[34], de 'n Liepel in 'n Steerte heft, un woll dat graute Waart jümmeran alleine föören un daarbi schneit he alle wisse weg up[35] dat de Balkens knappeden. Antleste verdraut he mi dach, dann wann se 'n Menewett, oder 'n Schleifer födderden, speerde sick de loorske[36] Jantke vor allen Düüren as 'n Schruuthahne un woll allemal 'n Jägerschottsken, 'ne Hacke — se — se, 'n Radwasker un alle söcke Knuackenfillers hebben, un daar gneesede[37] he bi, as 'n Iisel de 'n Pund Braud kriigen harr. Man ick schneit'r em baule met'r Twassaagen[38] düür un siä: »Hanfentken! Diine Uptüäge sind hier nich an e bracht, dann se klappet as 'n Kohdreck in 'n Gaarenkietel; deswiegen raae ick di, maack di man nich allstogröön, Du Eckeltiewe[39], süß mogten di de Ziegen frieten.« Dat konn de Quieksteert[40] an siin seere Been[41] biinen.

Buttke bi Buttke; dat het: 'n Jeder bi siines Gliiken; dann Ordnunge regeert de Welt, de Knüppel de Hunde un de Kantschoo de Russen. Waar Colonus Schwalenbierg vordansset, entfeerne sick 'n Jedder, de nich to 'n haugen Buurenstande häärt, siä'k man; dau wöören siine Gärte[42] baule gaar.

He mormelde na 'n Mundvull Wäärde in'n Baart un harr' siinen Kraul[43] wual geeren na ens wier begunnen, un mende, he wöör't wual aart fiiner gewuohnt, man ick maakede em begriiplick, dat't up'r Baßviolen[44] nich fiiner 'n gönge, aparte wann me'n Keerl vor sick hebbe as he, de van vorn 'n Iisel un van achter 'n Osse si. Dat schlauck he daal un schnupps was he beet un fönk an vor sick hen to miimern[45], as wann he uäwerliä, wat bi söcke Ümmestände 't Beste to doonen sii. Antleste, as he nau nich rissen[46] woll, siä 'k em sachte in't Ahr: Du Schlunkenschleef[47] hest sin Liewe na nin goot Gaaren spunnen un mendest, hier wual de Jäcksters up 'n Neste to fangen, man söcke Bieten sind vor diinen Bill nich wuossen. Wann du nu nich wenner uutneggest, will'k di den Steert es upbiinen un di es 'n Käären kasterviolen[48], dat du nich wieten schast, waar du henkruupen wult. Dau mogte em dann dach bedünken, dat't wual't Klöökste wööre, dat he sick man nich länger twasbäumen lööte un den Düüwel man bi Tiien up'r Nacken neime, dann begiignede he em herneigest nich. He schmeit den vössigen Kopp in de Nacken un siä met 'n haufärrigen Gebähr, dat em jüst anstönd, as wann 'n Kaulhaase sick tiigen 'n Waarwulf steggert: »Auck de Löwwen miötet sick vor de Müggen waaren.« Dat schlut as 'ne Tange up't Fierken, entmodde ick em un daarmet greip he na siinen Pollendeckel un wiege was de aabele Praulhans, as wann he weg e puußet wööre. Söcke Lifflaffers[49], daar me wual van seggen kann: »Puchers un Praulers sind nine Fechters,« süht me wual faaken, dann se bisset[50] allerweggens herümme, daar se meenet dat 't wat to haseleeren giewe; me kann se abers baule mööten; se wiiret sick meestig met'n korten Stocke un me kann se baule sau tamm kriigen, dat me se up de Hand setten un wegpuußen kann, as'n Flüüsen. Me het se hier un daar met'n rechten Naamen: »Kaptein-Muule.« — Sau geh't't, wann Gielgäuse[51] sick met Lüüen gemeen maaken will't, daar se nich tüsken häärt un sick nich na regeeret —

Grüüßet Liisken duusent mal van mi. Wo is't met den däärlicken Wichte, is't auck na sau auwiisig[52] un eesig[53] vor Gaffeltangen[54] un Iweditzen[55]? Wi leigen Jungens hebb't dat aarme Lüüt'r faaken[56] noog met e quielet un ick kann't mi nau baule sülwent nich vergiewen, dat'k, as wi verbolgenen Niegenmäuners[57] eenes Daages in'n Haasebrooke herümme ränkstert[58] un Miike[59], Pielpoggen[60] Sprinkstaapels[61] Läuwerkenpünße[62], Iweditzen un alle söcke unnüsele[63] Undeerte fangen harren, em es saunen Lanksteert un e wieten[64] in de Hand dää, daar et van in'n Eene schaut[65], as wann'r 'n Schneischiöte[66] van 'n Dacke stärtet. Wann 'k 'r nau wual es an denke, wat wi Düügenichte dat fromme Lüüt allmanngsens röökelause[67] beleidigeden; wann wi em de krawweliggen[68] Eckeltiewen und Jockäuseangeln[69] achter't Bösken[70] schmeiten, un den ganzen Kopp me't Kliewen[71] todeckeden un se em achternau in de langen Haare to vertalterden[72] dat 't 'n heelen Dag wat wier uuttoreen[73] un uuttofliggen[74] harr, dann kann 'k 't mi nu nagraae auck ganz goot begriipen, dat 't us all manngsens nütte lüük[75] to weeren moste un sick vorwahr auck wual geeren verschulkede[76], wann wi leigen Jackhälse[77] ankweimen; man in 'n Grunde harren wi dat sööte Kniip in 't Hertken dach sau leef, dat wi em wual Sucker mümmeln mogt harren. Af et 'r na wual es an e denket, dat ick em, wann wi Beeden alleine wöören, sau geeren 'n Küßken gaf?.. Daar kam mi Meggers Hiermken es up to; de fröög mi, wo mi de Lickerigge grauts lüsten kiöne? Man ick mende, wat 't dach wual Sööters up'r Welt n geiwe. Dau siä de Schlapps van 'n Jungen, dann hest du sin Liewe na wual nine Schwiineknuäckskes gnaaget[78]?... Nu Söckes is e wiesen, un Jungens sind Jungens un Fliegels togliik. De Eene is van Rüggenstrau, de Annere is iewen sau. Verstand un Naugedanken kuomet nich vor Jahren un de Jügde mot eerst 'n ittelke Paar Narrenschoo verschliiten, vor dat se wiis werd.

"Ungetuagene Kinner,
gaaet to Wierke as Rinner.
"

Et gaae Ju toaupe wual! Neigstens mehr van söcke Saaken.