Man is se eerst de Bruut,
Kümmt 't meestig anners uut;
Dann fällt 't bi der Neeren af
Un tüsken 'n Käären is vull Kaff[134].

Dach dat maak't mi nich quaut,
Ick hewwe nine Naut;
Heft 't Wicht man ichtens Lust un Moot,
Dann wöör't auck al sau jeewe goot.

Man heft't 'n quaaen Sinn,
Daar ick nin Fründ van bin,
Un mierk't me dat bi gooer Tiidt,
Sau maak 'me sick'r faarts van quiit,

Süß geht me Unglück an. —
Sau 'n Lüüt eeg't[135] auck nin'n Mann
De 't ehrlick ment, un trüü un recht;
Sau 'n Stänkerees[136] is mi to schlecht.

Nu, goot Dink will Wiile hebben. Friggen un Backen geräth nich jümmer, un et schall sick alle na wual riigen[137].

Man waarschuwwet mi den frommen Jungen, dat he sick nich alleine düür 'n schäun Ziiferblatt[138] begäusken[139] lät. »Friggerigge, Blindöökerigge[140] auck dat schäunste Ziiferblatt heft allmangsens en schuorweden Ees. Vor dreehunnert Jahren fröög al 'n klook' Mann: »Ick woll wual wieten wo de Junge heete, de sick van Wichtern nich wat narren lööte?« De beste Küügeler kann auck wual es'n Puudel schmiiten. Deswiegen rüünsket[141] em dach bi Tiien in 't Ahr, dat he sick nich auck beööwen lauten un sick vor allen Dingen 'n Fruusminske toleggen müüge, daar he wisse van si, dat 't nich allstolange tor Faasel loopen hewwe, daar eene dann lichte vorgieten Braud of'n Kuckuksküüken met in 'n Kaup krigt, un dat he'r in Verdrag un Friäe met liewe. »Bieter 'n schluuten Wiif[142] as'n kiiwen Wiif[143] — segg'k Ju. Dann wann'n 'n Manne dat Unglücke uäwerkümmt, dat he an 'ner fuulen, wispeltüürigen[144], gäwweligen[145], auwiisigen[146], miikerigen[147] Quaasketriine[148], of 'ner heersken[149], katthäärigen, glubietsken[150], jewwekewwesken Gaffeltange behangen blift, daar he gaaruut nich met eggen of plöögen kann, de alltiidt vor em hier schnawwet[151] un klippertaanet as 'ne Vuugelriäter un de Bücksen[152] jümmeran alleine anne hebben will, un de 'r 'n heelen Dag Nicks 'n dööt as Schellen un Bellen, dat de Mann, Kinner un Denste nich Dag of Nacht Friäe in 'n Huuse hebbet, un wann'r dann buawen batt na ßaantkerige aule Wiekenbliäer un leigmuulede Uphissers un Upstööperskens[153][G] tüsken kuomet, de eer Hellenverniin[154] in de Leuchen[155] blauset, dann lät auck de beste Mann wenner[156] de Ahren hangen un 't is nin Wunner, dat de Völker[157] auck baule mismöödig weeret un den dullbriägesken Bellhaamer[158] van 'n Wiiwe an'tleste beööwet un bedreeget, war se ichtens kiönet un daarmedde geht dann auck de beste Werthskup baule 'n eeslings[159]. Sau'n unglückelk-bedaart[160] Minske mag wual driiste seggen, dat he met den Hellendüüwel alle siine Wiäldaage to Graawe driägen heft, as't de wiise Sirach Cap: 25. V. 21 u. s. w. al to verstaunen gift un dann geht't'r insgemeen to, as de Bispriöke segt: Miine Fruwwe heft mi leef un ick hewwe se wier leef, sau leef, dat 'k se wual alle Daage met'n Bessemstiele küßken mogte. Deswiegen: »Kregget de Henne un schwigt de Haan, dann is't Huus'r üüwel an;« un »'n Wiif dat met'n Koppe will buawen uut; dat dööt viel Schaaen un richt't alldach Nicks uut.« Dat sind zwaarens al 'n Paar aule, man wahre Pundwäärde[161], segg 'k Ju, de auck wual sau lange in Ehren un Würden bliiwen schiölet, as de Welt steht un'r Wiiwervolk inne is ...

Nu, sau 'n Harteleid kann 'n Frömmsten un Besten tostäuten, dann wel kann faarts allen Minsken in 'n Hartekolk kiiken? un den plegt 't auck up 'n Eersten to uäwerkuomen, innerwiilens se van Natuur naugiewsk n sind un geeren sau lange in Gedult staaet, bes 'n an'tleste de Kopp uut'r Keer[162] kümmt, of se'r uäwer in 't Gress biitet un dann kümmt achternau den unwiisen Jobellersken[163] de Rögge[164] met Huulen un Blarren to laate. — O Heere, o Welt! Wat is sa 'n aarm Minske to beduuren, den sau'n elendig Harteleid to erkinnet[165] is. —

Ick rieke dann dach met Gatt auck nich, dat Juue Siöhne't maaken schiöle, as jener Junge, de sick auck an't Friggen giewen harr un up'n Lüüt verfallen was, dat al met mehr annern Jungens in 'n Küüre[166] wiesen was. He mende, dat möste dach wual 'n heelen Meister van 'n Wichte sien un dachte, as de Buur sick uutdrücket, dat he daar 'n Aulen met 'n Jungen kreige, dann ümmesüß wöören 'r wual nich sau Viele achter hier.

Se wöören auck Handels eens, un lööten sick na Gebüür upbeen[167]; man as de P'stoor se 't drüdde Mal van der Kanzeln schmieten[168] harr, gönk de Brüügen na'r Weeme un lunkaarde hällekens[169] bi'n P'stoor in 't Huus, af'r nine Insaage daunen wööre. De bescheede en van nei.

Dat föllt den Jungen up un as he 'n Käären vor sick hen miimert harr, siä he to den Heeren: Nu will 'k't auck nich; dann nu ducht mi, dat'r dach wual sau viele nich achter is, as ick wual ment harr, süß scholl sick wual sachte Een of Anner rägt hebben.

Man nu gönk 't na 'r haugen Treppen[170] un daar wöörd den Jungen to erkinnet, dat he 't Lüüt alldach niemen moste. Dat gaf abers 'ne unsachte Liewerigge un se stönnen in saunen Unfriäen tohaupe, dat 't antleste an 't Knuffen un Buffen[171] gönk. Dau fönk de Fruwwe, de de haugen Treppen van tovüüren al wual kennde, an to klaagen un brachte vor, dat eer Mann se röökelause mishandelde. Se wöörden tohaupe vorbeschedt un as de Heerens den Manne dat Beschweer siiner Fruwwen vorhöölen, siä he: Miine Heerens, dat Wiif lügt alle wat 't seggt, dann ick bin de frömmste Minske van 'r Welt un hebbe 't siin Liewe up söcke Wiise nich trakteert. Man de Fruwwe nam dat Waart un siä: Gatt's Wier un nich Eene! Begrüüßluusest[172] Du Dullbriägen mi nich Dag vor Dag met'r Knufffuust[173] un hest du Leigheet[174] mi nich na van Muaren in de Trönjen schlaagen dat 't 'ne Aart harr un man sau schmackede? De Augenschiin is aller Welt Tüüge; seh't mi es hier nan Koppe! Is mi dat Schnatthüüsken nich nau sau dicke as 'n Püüster? Dat wasket di de Rhiin nich af un de Heerens schiölet 'r di auck wual diin Genannt[175] vor to erkinnen, dann se miötet dach van Gatt un Rechtswiegen den Unschülligen goot toschlaun[176] un ick denke dann schall'r't Dünnebeer wual achter nau loopen. Nei siä he, blieken dull[177], du löppst'r wual miie[178]; ick hewwe di je man iewen met'n Schnuffdooke an e ticket. Dat schall wual wahr sienen, anwerde de Fruwwe; hest du siin Liewe auck wual 'n annern Wiskeldook e hatt as en düssen? un daar met nam se de Niäsen tüsken de Finger un Baats! schlöög se eeren Mann an 'n Hals dat 't quabbede[179], dat de Heerens auck sehnen mogten, wat he des Muarens vor 'n Schnufdook e bruuket harr. He wöörd to Verdriägsamkeet un Gemackhaulen an e wiesen un gönk wual met'n töörn'sken Koppe[180] met siinen Wiiwe na Huus.

Nu, waar 'n Paar Ehelüüe sick nich goot tohaupe verdriäget, hebb't se de meesten Tiidt van beeden Siien Schuld. t' is al'n ault van te Jahre: Pack schlöög sick, Pack verdröög sick; un sau schall't met de De, daar ick iewen van e küürt hebbe, antleste auck wual gaunen sienen, dann ick hewwe nau der Tiidt wual es häärt, et schiöle sick met de Beeden dach bietert hebben; dann as de Dokters un P'krauters met de Kreggenfööte van Rieknungen kuomen wöören, harr' he dach e ment, dat wöören düüre Schuffdooksdüffkes wiesen. Me plogde wual ehr auck wual es to seggen, me miöte sick eerst 'ne Tiidt lank beruuken un to 'm Minnsten 'n Schiepel Salt tohaupe up e tiärt hebben, ehr me sick nowwe kinnen leere un de meesten Tiidt is de Unverdrag tüsken Ehelüüen man 'ne inbellske[181] Krankheet, de sick met'n Jahren legt, wann sick de stiiwen Köppe bäuget; — dann is 'r leider man Nicks mehr to beduuren, as dat me uäwer de Kortswiile sau ault e wooren is. Daarümme segg' ick:

»Wann twee sick maaken willt to Een,
De maaken eerst't Gemöth gemeen.
Denn uäwer Twas[182] to liggen in'n Sack,
Is vor Elkeen 'n[183] 'n lästig Ungemack.«

Man dat segg 'k Ju, dat Ji mi, wann't met'n Anierwen sau wiet is, to 'r Hachtiidt nich vergietet; dann will wi'r na es nütte wat achter bööten[184] un ick mot aparte na ens in miinen aulen Daagen met Juuer Aulsken eenen aftriäen[185]. Wat meene Ji, wann Ji un ick un se un de, dann na es 'n aulen düütsken Menewett vordansseden? wi wollen eer aparte na wat van de echten ehrdaags'ken Tuuren vorföören, daar dat junge Volk Nicks mehr af n weet, un ick bin 'r vorwahr nich goot vor, dat'r dann antleste nich auck na'n Schienenstäuter, oder 'n annern Dullen achter up möste.

Man Een's woll'k mi dann dach wual geeren uutbidden, nämlick dat Ji nich togiewen schiölen, dat se, wann se den Bruutwaagen bringet, 'n Hahnen vorne up den eersten Waagen faste bäunen, den se dann, dat he stännig kreggen schiöle, vor Gewalt sauviel Brannewiin in 'n Hals geetet, dat em antleste de blaue Leuche uut'n Bille schleit un he up 'ne unbarmhartige Wiise verrecken mot. Düsse röökelause Bedriif woll mi, wannk't in miinen Kinnerjahren wual es met ansehnen moste, jedesmal al't Harte afbiiten[186] un ick mot liike uut[187] seggen, dat ick söckes wat vor 'n Düüwels Infall un vor 'ne unminsklicke un sündlicke Deerquielerigge haule, de, wo se nich al van sülwent af e bracht is, dann dach van obrigkeitswiegen bi schwaarer Straffe verbuaen weeren scholl. — Niem 't'r leewer 'n Viggeliinstriiker un 'n Klar'nettenbiiter mehr vor, dann dat lut vor sinnige[188] Ahren vull bieter, as dat kläglicke Kreggen van'n besuapenen, stierwenden aulen Hahnen; un saviel will 'k Ju faarts bi Tiien wual wicken[189], dat, wann Ji de rööklause Saake nich naulauten schollen, ick vorwahr met'r Bruut auck nich 'n Trett to 'm Danssen ansette; dann de söcke lästerlicke Leigheet met Lusten ansehnen mag, kann na miiner Meenunge auck nin goot Gemöthe hebben un is sieker to annern Harthartigheeden tiigen Minskenkinner un 't aarme Vee auck nich to goot. »Deerteschinner, Lüüefiller.« — Man 't gift leider unner de Vorneimen hen un wier auck Hartnacken noog[190]; dann dat mot dach vorwahr auck wual Eene sien, de den fiif of sess Müüsen, de he es in 'n 'ner Kruupfallen lebendig e fangen harr, vor Düüwelslust eerst de Steerte uutlauck[191], ehr he se den Teckels uäwerlööt. Daar kwam'k vor Kortens es up to — man ick konn't dann dach nich ansehnen un de Traunen kweimen mi'r bi in de Augen, dat't in uusen frommen Daagen na söcke unbarmhartige Lüüe gift, daar me se nich vermooen sien scholl.

Den Düt juöcket, wann he 't liäsen scholl, de klegge sick.

Nu Adjüs! Gatt bewahre Ju vor Bissen un Wiepsteerten[192] un vor duusent Düüwel. Giiwet 'n Ölsten 'n Kußhand van mi, man dooet nich as jener Junge, den de Aule torööp: Gif den Heeren 'n Kußhändken un segge: »Gooen Dag, du Iisel.«

Nauschrift.

Ji siäen mi wisse lest es, dat Ji Ju met'r Tiidt wual es 'n niggen Wuostekietel tüügen[193] wollen, wann Ji'r es sau jeewe[194] ankuomen konnen.

Nu bin'k düsser Daage es bi uusen Aksienaater[195] wiesen, dann 'k woll mi auck na wual een of anner Huusingedöönte[196] toleggen, dat me in der Huushällunge van doonen[197] heft un daar me in'r Aksione allmangsens wualfeiler anraaket, as wann me't sick nigges maaken lätt. Daar steht reefaarts auck 'n grauten kuapern'n Kietel, daar wual sachte 'n Stiige Emm'-vull[198] Waater in gaunen müüget un de na miiner Meenunge sau goot as nigge is. De werd bi'r neigsten Aksione met up e settet un ick mogte Ju wual anraaen, dat Ji'r dann hen kweimen, dann et konn sick dach schlumpen[199], dat Ji 'ne wual Schluur-Kaups[200] kreigen.

Ji schiölet den Aksienaater wisse al wual kinnen un auck wual wieten waar he wuohnet. Et is de De, de'r jümmeran allerhande putzige Infälle tüsken schmitt un de aulen Reetskuppen[201] manngsens söcke niggelke[202] Naamens gift, as t. B. »'ne Suppentarriine van Wassermanns Pozzeleen,« (Wassermann is 'n eeren Pöttker[203]) dat is: 'n eeren'n Nachtpott; »'n Treppenschäuner,« dat is 'n Striikbret, daar me de Mester un Gauweln uppe strickt, de se süß gemeeniglick up de Treppenpöste to schiärpen plieget; »'n kaupt 't in der Tiidt, dann he ji't in der Naut,« dat is 'ne Weege; »'n schmööen Fuulstool of 'ne eensittenne Schlaupstiie, met Pierehaare stoppet un as ji wual sehet met wackern, blöömeden Plüüs uäwertrocken, sünner Insatt[204];« daar ment he 'n Suargestool miie, un »sünner Insatt,« dat het saviele as sünner de aulen Upkäupersken, de meestig jümmeran de Eersten sind, de na de Aksionen loopet, dat se de besten Plätze kriiget un sick dann up't leeweste up eer beste Gemack in söcke Stööle faste settet. Wann de Stool dann up roopen werd, plegt he'r insgemeen to to setten »wann'k sau'n Ault van te Jahre as'r den heelen Namiddag inne sieten heft to brööen un to schnuarken, met in 'n Kaup geiwe, scholl'r mi wual nich Eene wat vor been, dann wel will söcke Fuulbrööerskens[205] wual vor Geld kaupen, de he ümmesüß to Danke noog kriigen kann, un auck al wual uäwerlästig satt in'n Huuse hebben mag.« Man 'ne Stülpe[206] of 'n Deckel is bi den Kietel nich biie, de mosten Ji aparte dach wual nigges maaken lauten, dann't is all'nhand gefährlick saunen grauten Pott sünner Deckel up'n Füüre to hebben. Daar weet ick Ju 'n Leedken van to singen, daar Ju alldach vor eesen[207] schall.


As ick na'n lüt'k Junge was, de in 'r Piiken lööp, harren se in uusen Huuse es 'n Paar Meifierskens schlachtet un'r auck Blootwuöste un Woppkenbraut van e maaket; dat mot dann wisse eerst e schrempet[208] weeren, ehr 't in 'n Keller of up de Schneisen[209] kriegen werd un in 'n Wiimen[210] kümmt, un dann dansset 't in den glöönigen Kietel wisse alle düür 'n eene up un daal. Dat woll P'stoors Willemken auck es geeren sehnen; un de Kuäckske nam mi in'n Backvull[211] un büürde[212] mi in te Häugte, dat ick in den Kietel kiiken konn. Man dat geföllt mi sau, dat mi alle in eene hen de Sinn'r na lüstede, dat'k't na wual ens wier sehnen woll. Nu harren wi bi'n Holtheerde unnern Boosen[213] na bito 'n Wiinduawen, de van Backsteenen up e müürt was. De Kuäckske was 'n Trett bi'r Siit gaunen un harr mi alleine bi 'n Heerde lauten; man wat harr'k to doonen? As'n Imme[214] kladderde ick buawen up dat Biheerd[215] un tratt up 'n Kantsteen, dat'k'r bieter in reckhalsen konn', man de Steen harr sick läs e giewen un kippede un p'rdoots! lag ick met ens uäwerto in den glöönigen Wuostekietel, un wann de Kuäckske 'r nich to'n Glücke jüst up to kuomen wööre un mi'r bi eenen Beene met'n Schnappe[216] wier uutrieten harr, as 'ne Pogge[217], harren se'r mi auck man faarts schrempet wier uutfisken un met de Wuöste togliiks priggen[218] konnt. 't is miin nowweste[219] Dencken, dat uuse Au'm-Hinnerk faarts Hals uäwer Kopps met 'n Piere na'r Stadt jaagen un 'n Dokter haalen moste. Unners de kwam, harren se mi al met Black[220], dat se bi Kannenswiise van 'n Köster haalt harren, beguaten, dat'k vorwahr wual uutsehnen hebben mag as 'n lütken Düüwel, un wual'n Schiepel Wuorteln un Eerdappel unner'n Stäuter kriigen, daar se mi eenen kaulen Pannekooken na'n annern van ümme't ganze Liif backeden un antleste dach met Gaddes un Dokters Hülpe na ens wier torechte kreigen.

Na dat Upkuäcksel, rieke ick, hebb'k de fiine Huut e kriegen, de de Wichter alltiidt sau feer[221] in de Augen stöök; man'k woll Ju dach wual wahrschuwwen, dat Ji'r bi Tiien bieter na wier sehnen mogten, dat'r Ju nich auck es 'ne Blaage in fällt, dann't mogt'r auck wual es leiger met uutkuomen un me süht hieruut, dat Eene de Kinner allmanngsens röökelause üm'n Hals kuomen kiönet, daar me nich de feerensten Gedachten[222] anne heft.

Ja, wann uuse leewe Herrgatt de nich bieter waarde, as de Minsken 't bii'n besten Willen kiönet, waviel schollen'r dann wual uäwerscheeten[223] un graut van weeren?

To'n Neigsten gift't'n Capittel uäwer ehrdaages un nu.

[1] Iäten: Essen.

[2] Dööntekost: Festgericht, Festtagsessen.

[3] Priämt'roggen: Präbendebrod von Roggenmehl.

[4] sülbacken'n Braae: selbst gebackenen Brode.

[5] Tobiete: Zubiß.

[6] Genwern: Ingwer.

[7] lange Roggens: ellenlange Weißbröde.

[8] Weggen: große, flache, kuchenartige Weißbröde, von feinem Mehl.

[9] vor 'ne Aardigheet: aus Freundlichkeit; hier, zum Zierrath.

[10] Deftiges: Tüchtiges, Kräftiges.

[11] Wiise: Sitte, Gebrauch.

[12] liike uut: grade aus.

[13] Toreesels: Zubereitungen.

[14] reefaart: jetzt, heutiges Tages.

[15] Salsteriggen: Brühen; von Salse: Brühe, Tunke.

[16] vergiewet: vergiften.

[17] uurden: wühlten.

[18] piirkeden: suchten.

[19] vulldaun: gesättigt.

[20] eeslicke fuul: gräulich schmutzig.

[21] unnüüsel: eckelhaft.

[22] pänntkefett spielen: lecker, fett essen.

[23] Gemack: Behaglichkeit, Bequemlichkeit.

[24] Iäteldiske: Speisetische.

[25] Sapp: Saft.

[26] anners: sonst.

[27] Fliggebalg: Pflegebauch, Fresser.

[28] Vullkumst: volles Maaß, Befriedigung, Genüge.

[29] Fiäsen: Fetzen.

[30] Elt: Schwielen.

[31] verklichtede: verstauchte.

[32] krüüsk: (von krüüen ausjäten) eigen, lecker, der das Beste aussucht.

[33] Wopkenbraud: Wurstbrod.

[34] hennige: ziemlich, einigermaßen.

[35] Sönndage: Speckwürfel.

[36] Steertrööwen: Schwanzknorpel.

[37] Schlüngesel: Geschlinge, Sehnen.

[38] Willwass: s. g. wildes Fleisch.

[39] Schliepkanne: ein hölzernes Gefäß, worin den Arbeitern Bier auf den Acker zugeführt wird.

[40] donne: stramm, aufgedunsen.

[41] Bolze: Kater.

[42] grummelt: donnert.

[43] farsse: (forçe) starke.

[44] Pütte: Ziehbrunnen.

[45] Dräugte: dürre.

[46] Saut: Brunnen.

[47] dat de Saut em 'n dräugen Ees tohöölt: daß der Brunnen ihm den trockenen Boden zeigte.

[48] Beertööte: hölzernes Biergefäß.

[49] lunkepankede: schlenderte.

[50] ankede: ächzte.

[51] Suugen: Säue.

[52] siölig: schmutzig.

[53] bifligget: zu sich nehmen, beipacken.

[54] Piirke-Jannöckel: langsamer Esser, der sich das Beste auswählt.

[55] Bultknoost: Erdklumpen.

[56] Wöösebraake: Wüstling.

[57] 'n ichtens halfschlieten-ordentlick Minske: ein nur irgend halbwege ordentlicher Mensch.

[58] Geneet: Genuß.

[59] Oul: aufgewühlter Schmutz.

[60] Lillauf: Epheu.

[61] Schnüssel: Schnautze.

[62] Fuhr: Fuhre, Graben.

[63] verschraut: schräg.

[64] Bill: Schnabel, Mund.

[65] Tüsken: zwischen.

[66] Tant: Zahn.

[67] töörensk: zornig, böse.

[68] niederträchtig un gemeen: herablassend und populär.

[69] Büürbaum: Hebebaum.

[70] Schrautdüüre: Seitenthür.

[71] Wammen: Wampe, der Magen des Rindviehes.

[72] Müssen: dicke Enddärme.

[73] Balkenschlapp: Bodenluke.

[74] Bawwe: Vater.

[75] Mömme: Mutter.

[76] ruum: raum, völlig.

[77] Krüüsdriägers: Krücken.

[78] Biflootsschütte: Umfluthsstaue.

[79] liien: zurückhalten, bergen.

[80] kruusket: geschaudert, Widerwillen empfunden.

[81] Kantshaaken: Arm.

[82] wisse: fest, kräftig.

[83] tohüüet: sorgfältig zugedeckt, eingepackt.

[84] beliewet: lebhaft, fröhlich.

[85] der Naukumst: der Nachkommenschaft.

[86] Neigte: Nähe.

[87] eeget: verdient.

[88] beliikteeken: nachweisen.

[89] kummfaart: vorwärts.

[90] Helpup: Bettquaste.

[91] in de Hand raagen: zulangen, in die Hand legen.

[92] 'n leepen Zissemänntken: einen schlechten Streich.

[93] Puckelribbas: Prügel, Schläge.

[94] Pinnsüwwel: Pfriemen.

[95] Hiile: Unterboden.

[96] tierget: gezerrt, geneckt.

[97] 'n näut'lk un präutl'k Schuur: ein verdrießliches Schauer, Mißlaune.

[98] andöönt'lk: empfindlich.

[99] Amöör: Humor, Laune.

[100] entelne Keer: einzelnes Mal.

[101] 't in der Nüffen hebben: es in der Nase haben; mißgestimmt sein.

[102] lebendige Braudkuärwe: lebendige Brodkörbe, Kinder.

[103] Juue Et: Eure Sie (Frau).

[104] guölig: ergiebig; guölig Käären: ergiebiges, gut ausfallendes Korn.

[105] Dwasdriiwers: Durchtreiber.

[106] Mashacken: rüstige Kinder, die Wind und Wetter nicht scheuen.

[107] 'n Paar Twiiskes: Zwillinge (der Landmann setzt die Zahl hinzu) deshalb sagt er auch:

[108] dree Driiskes: Drillinge.

[109] tosprieke: besuche.

[110] freese: befürchte.

[111] jobellen: schreien vor Schmerz, jaulen.

[112] uutlübbet: verschnitten.

[113] Haagetülße: Mandelgeschwüre.

[114] Kiwwen: Kinnladen.

[115] buawenbatt: überdem.

[116] Tönjesfüür: St. Antonifeuer, die Rose.

[117] lüchtern Schucht: linken Schulter.

[118] röggesk Pinnschwiär: entzündetes Blutgeschwür.

[119] Pliiten: Ungemach, Beschädigungen.

[120] Miskweim: Mißbehagen, Mißgeschick.

[121] sick striiwsk haulen: sich hart halten; Widerstand entgegensetzen.

[122] ichtens: irgend.

[123] wiis e wooren: gewahr geworden; erfahren.

[124] wier begriäse: wieder erhole.

[125] geiwe: rüstig, kräftig.

[126] Föögesmann: Brautwerber.

[127] Baas: (holländ.) Meister.

[128] in'n Küüre: im Gerede.

[129] Sinnigheet: Gefallen, Behagen.

[130] Aart Mööskekröömkes: einiges Vermögen, gute Mitgift.

[131] Bruutens: Bräute.

[132] bölken: aufstossen, fig. großthun.

[133] kortens: kürzlich.

[134] Kaff: Abfall, Schmutz vom Korn.

[135] eeg't: verdient.

[136] Stänkerees: Zänkerin.

[137] riigen: in Ordnung kommen.

[138] Ziiferblatt: Gesicht.

[139] begäusken: verleiten.

[140] Blindöökerigge: Blendwerk.

[141] rüünsken: verstohlen zusagen.

[142] 'n schluuten Wiif: eine eingezogen, still für sich lebende Frau.

[143] 'n kiiwen Wiif: ein zanksüchtiges Weib.

[144] wispeltüürigen: flatterhaften.

[145] gäwweligen: tändelhaften.

[146] auwiisigen: eigensinnigen, verzogenen.

[147] miikerigen: albernen, kindischen.

[148] Quaasketriine: Salbaderin.

[149] heerske: herrische.

[150] glubietske: lauerbissige.

[151] vor em hier schnawwet: bissig vor ihm her spricht.

[152] Bücksen: Hosen.

[153] Uphissers un Upstööperskens: Aufhetzer und Aufstachlerinnen.

[154] Hellenverniin: Höllengift.

[155] Leuchen: Flammen.

[156] wenner: bald.

[157] de Völker: die Dienstboten, das Hausgesinde.

[158] den dullbriägesken Bellhaamer: die tollköpfige Haderkatze, Xantippe.

[159] 'n eeslings: rückwärts.

[160] unglückelk-bedaart: übel-berathen, bethört.

[161] Pundwäärde: gewichtige Worte.

[162] uut'r Keer: aus der Richtung.

[163] Jobellersken: Bellhämmern.

[164] Rögge: Reue.

[165] to erkinnet: auferlegt.

[166] in 'n Küüre: im Gerede.

[167] upbeen: aufbieten.

[168] van der Kanzeln schmieten harr: proclamirt hatte.

[169] lunkaarde hällekens bi'n P'stoor in't Huus: frug heimlich, vorsichtig beim Pastor nach.

[170] na'r haugen Treppen: zum Gerichte, Consistorio.

[171] Knuffen un Buffen: Stoßen und Schlagen.

[172] begrüüßluusest: mißhandelst.

[173] Knufffuust: geballte Faust.

[174] Leigheet: Bösewicht.

[175] diin Genannt: dein Recht, deine gesetzliche Strafe.

[176] goot toschlaun: beistehen.

[177] blieken dull: bellend toll, wüthend.

[178] du löppst'r wual miie: du bist wohl verrückt.

[179] quabbede: quatschte.

[180] met 'n töörn'sken Koppe: mit zornigem Sinne.

[181] inbellske: eingebildete.

[182] uäwer Twas: quer.

[183] vor Elkeen 'n: für Jedermann.

[184] 'r nütte wat achterbööten: tüchtig was beginnen, aufstellen.

[185] eenen aftriäen: tanzen.

[186] 't Harte afbiiten: das Herz zerreissen.

[187] liike uut: gerade heraus.

[188] sinnige: zarte.

[189] wicken: prophezeien.

[190] noog: genug.

[191] uutlauk: ausriß.

[192] Bissen un Wiepsteerten: Irrthum und Schwärmerei.

[193] tüügen: zeugen, anschaffen.

[194] jeewe: leidlich, billig.

[195] Aksienaater: Auctionator.

[196] Huusingedöönte: Hausgeräthe.

[197] van doonen: nöthig.

[198] Emm'-vull: Eimer voll.

[199] schlumpen: zufällig ereignen.

[200] Schluur-Kaups: guten Kaufs, billig.

[201] Reetskuppen: Geräthschaften.

[202] niggelke: seltsame.

[203] 'n eeren Pöttker: ein Töpfer, der irdenes Geschirr macht.

[204] sünner Insatt: ohne was darin sitzt.

[205] Fuulbrööerskens: Faulsitzerinnen, Müssiggängerinnen.

[206] 'ne Stülpe: eine Stürze, Deckel.

[207] eesen: grauen, schaudern.

[208] schrempet: übergekocht, gekrimpt.

[209] Schneisen: Knüttel zum Aufhängen der Würste etc.

[210] Wiimen: Rauchfang.

[211] in'n Backvull: in die vollen Arme.

[212] büürde: hob.

[213] Boosen: der hölzerne Rauchfang über dem Heerde.

[214] Imme: Biene.

[215] Biheerd: ausgemauerter Nebenheerd.

[216] met 'n Schnappe: augenblicklich, im Nu.

[217] Pogge: Frosch.

[218] priggen: mit Nadeln stechen, damit die Luft ausgeht.

[219] nowweste: äußerstes.

[220] Black: Dinte.

[221] feer: wahrscheinlich das englische fair, hübsch, lockend, liebreich, kirre.

[222] Gedachten: Gedanken.

[223] uäwerscheeten: übrig bleiben.

[224] Riöke: Geruch, Witterung.

[225] 'n Bieten: ein Bissen.

[A] Fricasse.

[B] Ragout.

[C] Dat is unner annern eene van de Wäärde, daar me, wenn me se richtig schriiwen will, vull mehr Bookstaawen anne verquackeln mot, as eegentlick behöeflick wööre; man dat heft siinen Grund daarinne, dat 't 'n franzöösk Waart is. Düt Waart boocksteweer't se: »poupeteau« (dat het up düütsk »Püppken« un bedut 'n Schmoorbrääeken van Kalffleesk, dat de Kuäckske tohaupe rullet, dat 't baule uutsüht, as 'n Wickelpüppken) un sprieket't kort af uut, as daar buawen steht. Man wat will me daar viele up seggen? Dooet 't dach — as Ji in den sesten Breewe sehnen schölet — de Düütsken hen un wier auck. Sa'n Pupeto is alldach al'n ault van to Jahre; in aulen Tiien hedde 't 'n Rülleken, un 't is man 'ne niggemoodske Abeligheet, jüst as sau viele Annere, wann se hüüte meenet, se miöten Eene de aulen Schnurrbraaens met nigge Wäärde anööwen, dann 'k segge Ju, 't schmicket hüüt to Daage na jüst nich anners as dautomaulen, as ick na man 'n upschuaten Jüngesken was; un wann miin siälge Bessevaar, de in siinen Lesten nich mehr sehnen konn, 'r man 'n Riöke[224] van in de Niäsen kreig, plogde he vor Wiäldaage met 'r Fuust up'n Disk to schlaunen un to seggen: Nu Hundsfott kumm 'r uut! dat is 'n Bieten[225] den de beste Domheere nich to verschmaaen höft.

[D] Fricandon.

[E] beefsteak.

[F] Cotelet.

[G] Sebastian Brandt seggt:

»Höde di vor bösen olden Wiiwen,
»Mit Bösheit se Alles mengen un drywen;
»Dann wat de Düwel nich uthrichten kan,
»Dar moth he ein oldt Wyff tho han.«

un

»Dörne un Disteln stecken seer,
»Overst falsche Tungen noch veel mehr.«

Mogte dach 'n Jedder vor siiner eegenen Düüren kiiren un siin eegen Flass hiekeln. —