| |
Die Lichtquelle steht: |
|
| A |
|
. . . . richtig, |
| B |
{ | zuweit zurück, wenn Rand rot |
| { |
zuweit vor, wenn Rand blau |
|
| C |
|
. . . . zuweit links |
| D |
|
. . . . zuweit rechts |
| E |
|
. . . . zu hoch |
| F |
|
. . . . zu tief |
Darnach hat man die Lichtquelle in kürzester Zeit richtig centrirt. Alsdann wird ein Bild eingesetzt und scharf eingestellt. Man thut gut, den Trieb des Objectives so zu stellen, dass nach beiden Seiten gleicher Spielraum ist, und zunächst durch Hin- und Herschieben des Objectivträgers möglichst scharf einzustellen. Der letzte Schliff geschieht mit Hülfe des Triebes. Wenn man in einem grösseren Saale auf weite Entfernung hin projicirt, ist es oft schwierig, die Schärfe des Bildes vom Apparate aus zu beurtheilen. Man kann sich dann mit Vortheil eines Opernglases bedienen.
In der Projections-Laterne wird ein Bild nach dem andern eingesetzt. Während des Wechselns wird das Objectiv bedeckt, das Bildfeld also völlig verdunkelt oder die Bilder werden ohne das herein- und herausgehoben. Beides ist wenig schön.
Neuerdings habe ich einen Dissolver für das einfache Sciopticon construirt, welcher das Bild an allen Theilen gleichmässig verschwinden lässt, also ohne das Bild abzuschneiden, und der das Bildfeld nicht verdunkelt. In gleicher Weise erscheint das neue Bild; es gewinnt — von vorneherein scharf — an allen Stellen zugleich gleichmässig an Kraft, bis es klar und deutlich da ist.
Eine weitaus schönere Wirkung ergiebt sich, wenn man das eine Bild in das andere übergehen lässt. Dies kann man aber nur mit Hülfe zweier Sciopticons erreichen, deren Lichtfelder sich genau decken. Es werden in die beiden Laternen zwei Bilder eingesetzt, welche zu einander passen — etwa zwei Aufnahmen derselben Landschaft, die eine im Sommer, die andere im Winter. Zunächst wird das Sommerbild gezeigt; dann lässt man die Laterne langsam ausser Wirkung treten, während die andere Laterne immer stärker werdend das Winterbild auf die Wand wirft.
Man kann auf diese Weise eine unendliche Zahl der prachtvollsten Effecte erzielen.
Arbeitet man mit Petroleumlicht, so müssen beide Lampen unausgesetzt brennen. Vor den Objectiven befinden sich Dissolver, welche durch einen Hebelmechanismus miteinander verbunden. Wenn man den Handgriff bewegt, so öffnet sich der eine Dissolver in gleichem Maasse, wie der andere sich schliesst; während also das eine Bild verschwindet, gewinnt das zweite allmälig an Intensität.
Die Dissolver, welche dabei zur Verwendung gelangen, »Katzenauge« genannt, haben in ihrer Form Aehnlichkeit mit einem Momentverschluss. Sie bestehen aus zwei Messingplatten, welche sich in entgegengesetztem Sinne auf einander bewegen und die Oeffnung dazwischen dementsprechend verengen oder erweitern.
Für Kalklicht kommt ein anderer Dissolver zur Verwendung, welcher in die beiden Gasleitungen eingeschaltet wird. Während das eine Bild auf der Wand ist, erlischt das Licht in der zweiten Laterne und es bleibt dort nur ein kleines Leuchtgasflämmchen brennen, woran sich beim Drehen der Kurbel die Knallgasflamme wieder entzündet. Die Verwandlungen gehen hiermit sehr gleichmässig von Statten. Ausserdem wird viel Gas gespart.
Eine grosse Zahl der schönsten Effecte und Verwandlungen können nur mit drei Laternen vorgeführt werden, und viele für das Doppel-Sciopticon passende Bilder kommen in drei Laternen schöner zur Geltung.
So z. B. »Das Haus in Brand.« Zunächst sieht man das Haus am Tage: eine belebte Strasse. Es wird Abend, Nacht. Da bricht Feuer aus, die Flammen lodern zum Himmel. Schliesslich erscheint die Feuerwehr. Es kommen hierzu fünf Bilder zur Verwendung. Oder die »Wassermühle.« Erst erscheint die Mühle im Sommer; das Mühlrad dreht sich. Es wird Nacht. Der Mond steigt auf und spiegelt sich im Wasser. Dann erfolgt der Uebergang zum Winter. Schneesturm. Das Mühlrad ist eingefroren. In dieser Art lassen sich eine Menge prachtvoller Effecte mit der dreifachen Laterne vorführen.
(Projection undurchsichtiger Gegenstände.)
Einen grossen Reiz hat von jeher die allbekannte Wundercamera ausgeübt. Aber die Menge minderwerthiger Instrumente, welche dem Publikum geboten werden, haben diesen Apparat, ebenso wie die Laterna Magica, sehr in Miskredit gebracht.
Es geht bei diesem Apparate ausserordentlich viel Licht verloren, und es ist daher eine sehr intensive Lichtquelle erforderlich.
Mit Petroleumlicht lässt sich hier überhaupt nichts Brauchbares erreichen; das Bild wird zu schwach. Man könnte es höchstens dazu verwenden, um mit Hülfe solcher Bilder Zeichnungen anzufertigen; aber auch dann nur in kleinem Maassstabe.
Ein gutes Resultat kann man nur mit Kalklicht oder mit electrischem Licht erzielen.
Jedes Sciopticon lässt sich leicht in eine Wundercamera verwandeln. Man braucht dazu nur an Stelle des Objectivträgers einen einfachen, besonders hierfür gefertigten Ansatz anzubringen. Die Strahlen werden durch den Condensor unter einem Winkel von 45 Grad auf den Gegenstand geworfen und das Objectiv projicirt ein Bild desselben auf die Wand. Es können damit Papierbilder bis zur Visitkartengrösse sowie andere Gegenstände aller Art — ganze Münz-, Siegel-, Briefmarkensammlungen, das Werk einer Uhr, Holzschnitte aus Büchern etc. projicirt werden. Mit Kalklicht (Sicherheitsbrenner) erhält man ein vorzügliches Bild bis zu anderthalb Meter Grösse, was meist ausreicht; mit stärkerer Lichtquelle (gemischte Gase oder electrisches Licht) bekommt man ein entsprechend grösseres Bild.
Das Sciopticon steht hierbei mit der Rückseite fast nach der Projectionswand hin. Man muss das Licht, welches hier ausstrahlt, durch einen Schirm oder einen dichten Vorhang absperren.
Wer mit Kalklicht oder mit electrischem Licht arbeitet, sollte nicht versäumen, sich einen derartigen Ansatz zu seinem Sciopticon anzuschaffen.
Was den Reiz dieser Projectionen erhöht, ist die Wirkung der Farben; man sieht die Gegenstände auf der Wand so, wie sie in Natur sind, nur vergrössert. Besonders Münzen nehmen sich vorzüglich aus.
Bei einer derartigen Vorrichtung, wie sie sich an jedem Sciopticon anbringen lässt, wird von den Strahlen, welche der Gegenstand nach allen Seiten hin aussendet, nur ein geringer Theil ausgenutzt, da das Objectiv verhältnissmässig im Durchmesser zu klein ist.
Ein bedeutend besseres Resultat erhält man offenbar, wenn man ein Objectiv mit grosser Oeffnung verwendet, welches möglichst viel Licht aufnimmt und auf die Wand wirft; je grösser die Oeffnung desto besser.
Es kommt hierbei ein besonderer Apparat zur Verwendung, welcher aus einem einfachen Kasten besteht. Vor die Rückwand wird der zu projicirende Gegenstand angebracht; die Lichtquelle — Kalklicht oder electrisches Licht — befindet sich im Innern des Kastens an einer Seite und wirft ihre Strahlen direkt, ohne Condensor, auf das Object.
Mit diesem Apparat kann man Alles projiciren. Unsere Abbildung (Fig. 17) zeigt die Projection einer Hand. Die Wirkung ist geradezu überraschend: man glaubt die Hand eines Riesen vor sich zu haben; so natürlich wird die Farbe, die Bewegung und das Relief wiedergegeben.
Nicht nur Laternenbilder können mit dem Sciopticon projicirt werden, sondern auch wissenschaftliche Experimente aller Art.
An Stelle des Bildhalters wird das Instrument eingesetzt — eine Glascüvette zum Vorzeigen chemischer Versuche, ein Galvanoscop u. dergl.
Für manche Experimente ist eine besondere Anordnung nothwendig, welche gestattet, horizontal liegende Gegenstände zu projiciren. Eine derartige Vorrichtung lässt sich an jedem Sciopticon anbringen. Beim Universitäts-Projections-Apparat, welcher speciell für wissenschaftliche Projectionen bestimmt ist, geht die Umwandlung von der einen in die andere Form sehr schnell und einfach vor sich.
Mit diesem Apparate lässt sich auch ein Polariscop verbinden, welches die merkwürdigen Erscheinungen des polarisirten Lichtes zeigt.
Für die Projection microscopischer Objecte wird vor dem Sciopticon eines Projections-Microscop angebracht, welches kleine Präparate — das Auge der Fliege u. dergl. — in Riesengrösse auf die Wand wirft.
Besonders für Lehranstalten ist der Werth der wissenschaftlichen Projection nicht zu unterschätzen.
Druck von Oskar Leiner in Leipzig.
38117
Illustrirtes Verzeichniss
über
Projections-Apparate
Sciopticons, Nebelbilder-Apparate
für Petroleumlicht,
Kalklicht und electrisches Licht,
Photographirte und gemalte Projectionsbilder
sowie Instrumente
zur Darstellung wissenschaftlicher Experimente
steht kostenfrei zu Diensten.
Ed. Liesegang, Düsseldorf.
Sciopticons.
Die Apparate sind solide gebaut, sie werden in einem
abschliessbaren Kasten geliefert.
Sciopticon Nr. 1
| mit vierdochtiger Lampe | M | 105 | .-- | |
| Nr. 1 mit Tachyscop C 20 | M | 135 | .-- | |
Sciopticon Nr. 2 |
||||
| mit dreidochtiger Lampe | M | 85 | .-- | |
| Nr. 2 mit Tachyscop C 20 | M | 115 | .-- | |
Sciopticon Nr. 3 |
||||
| mit fünfdochtiger Lampe | M | 125 | .-- | |
»Wenn ich Ihnen bisher noch nicht meinen herzinnigsten Dank für das unvergleichliche Sciopticon aussprach, so liegt es daran, dass ich erst am Weihnachtsfeste meine Kinder damit überraschte; unbeschreiblich gross war das Entzücken. Das Sciopticon hat meine Erwartungen sehr übertroffen; es ist brillant und herrlich in seiner Wirkung, wie anders ich von der Firma Liesegang nicht erwarten konnte.«
Joh. Bienert.
Die Sciopticons können auch als Vergrösserungs-Laternen
verwendet werden.
Ed. Liesegang, Düsseldorf.
Kalklicht-Apparate
von vorzüglicher, vielfach bewährter Construction.
decoration_p68_re Kalklicht-Brenner decoration_p68_re
| zu verwenden als Sicherheits-Brenner für Sauerstoff-Alkohol oder für gemischte Gase |
M | 30 | .-- |
decoration_p68_li Sauerstoff-Generator decoration_p68_re
| (Sicherheits-Retorte) mit Gasometer zusammen | M | 130 | .-- |
»Was den Sauerstoff-Entwickler und Gasometer anlangt, so leisteten beide wirklich Ausgezeichnetes, bei sehr grosser Bequemlichkeit und vollkommener Gefahrlosigkeit. Wenn man die Retorte sauber hält, was eigentlich selbstverständlich, verliert man keinen Sauerstoff und kann dieselbe lange halten, namentlich, wenn man das Innere mit Vaselin etwas fett hält.«
Victor Weigt.
»Mit dem Nebelbilderapparat, Doppelsciopticon, bin ich sehr zufrieden, auch mit der Gasbereitung, selbe geht mir sehr flott von den Händen und bereite ich in 10 Minuten genug Gas für 21/2 Stunden Vorstellung.«
L. Frankel.
Elektrische Bogenlampen
in jedem Sciopticon und Projections-Apparat anzubringen,
für Gleich- und Wechselstrom.
Näheres auf Anfrage.
Ed. Liesegang, Düsseldorf.
Glasphotogramme
für das Sciopticon und den Nebelbilder-Apparat, nach
Naturaufnahmen, klar und scharf,
in einer Auswahl von mehreren tausend Nummern.
Preis per Stück Mark 1.50.
decoration_p69_li Ansichten aus allen Erdtheilen und allen Ländern. decoration_p69_re
Naturwissenschaftliche Bilder (Physik und Chemie), mehrere astronomische
Serien etc.
Zusammenstellung von Bildern eines bestimmten Gebietes
auf Wunsch.
Gemalte Bilder aller Art in grosser Auswahl.
»Geradezu artistisch unvergleichlich brillant und geschmackvoll habe ich Ihre colorirten Ansichten gefunden, auch die uncolorirten haben einen herrlichen Ton, und habe ich nur bedauert, dass Sie mir gerade von diesen nicht mehr gesandt haben. Die Photomikrographien sind scharf und fein aufgenommen.«
W. Motty.
Aristotyp-Platten
zur Herstellung von Laternen-Bildern.
Dieselben brauchen, wenn man eilig ist, nicht einmal
fixirt zu werden. Der Farbton ist angenehm.
Preis per Dutzend Mark 2.50.
Ed. Liesegang, Düsseldorf.
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| Die Projections-Kunst. | |
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Preis jährlich M 3.—. Einzelheft M —.75.
Inhalts-Verzeichniss der früheren Jahrgänge auf Verlangen.
Ed. Liesegang, Düsseldorf.
Ed. Liesegang, Düsseldorf.
Das illustrirte Preis-Verzeichniss
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Photographische Apparate
Bedarfsartikel aller Art, Papiere, Präparate, Cartons,
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wird auf Wunsch gratis und franco versandt.
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Lichtdruck, Autotypie, Photolithographie
werden prompt angefertigt.
Verzeichniss
von
Werken und Zeitschriften
aus dem Gebiete der
Photographie
in technischer, wissenschaftlicher und künstlerischer
Beziehung
sowie aus dem Gebiete der
Projektions-Kunst
welche im Verlage von
Ed. Liesegang in Düsseldorf
erschienen sind.
Die
Grundlinien der Amateur-Photographie.
Von Max Allihn.
Ein kleines Handbuch für Anfänger wie auch für Geübte.
Mit Abbildungen.
Preis M 2,50.
Inhalt: Die photographischen Objektive. Die Lochcamera. Die Glaslinse. Die Focuslänge. Die Lichtstärke des Objektivs und die Tiefe der Zeichnung, die Farbenzerstreuung, die Verzeichnung. Sphärische Aberration und Coma. Krümmung des Bildfeldes und Astigmatismus. Falsches Licht. Das Portrait-Objektiv. Die Aplanate. Die richtige Focuslänge. Die Anastigmate. Die Tele-Objektive. Die einfache Linse. Monocle- oder Brillenglasobjektive. Die photogr. Camera. Verschiebung und Drehung. Die Atelier-Camera. Die Reise-Camera. Die Doppelcassette. Die Hand-Camera. Das Stativ. Der Momentverschluss. Verschlüsse mit einfacher Bewegung. Verschlüsse mit hin- und hergehender Bewegung. Die Dauer der Oeffnung. Die Bromsilber-Gelatine-Platte. Die Bestandteile der Trockenplatte. Die Herstellung der Bromsilberplatte. Die Prüfung der Trockenplatte. Die Farbenwirkung der Trockenplatte. Farbplatten. Die Herstellung der Farbplatten. Lichthöfe und Solarisation. Films. Die Entwicklung des Bildes. Die Dunkelkammer. Das rothe Licht. Die Geräthe der Dunkelkammer. Die Entwicklung. Der Oxalat-Entwickler. Die alkalischen Entwickler. Der Hydrochinon-Entwickler. Pyrogallol. Eikonogen Paramidophenol. Metol. Amidol. Glycin. Vergleichung der Entwickler. Die Praxis der Entwicklung. Die Standentwicklung. Rapid-Entwicklung, gemischte Entwickler, partielle Entwicklung. Die Vollendung und Bearbeitung des Negativs. Fixiren und Waschen. Entwicklungsfehler und ihre Besserung. Verstärkung. Abänderung des Charakters der Negative. Lacküberzug. Das Positiv-Verfahren. Albumin-, Salz- und Harzpapiere. Das Vergolden der Drucke. Chlorsilber-Gelatine-Emulsion. Das Tonfixierbad. Chlorsilber-Gelatine Emulsion mit Entwicklung. Die Chlorsilber-Collodium-Emulsion. Das Platin-Tonbad. Bromsilber-Gelatine-Papiere. Der Platin-Druck. Das Platin-Auscopier-Verfahren. Das Argentotyp-Verfahren. Der Pigment-Druck. Schwierigkeiten. Uebersicht über das Positiv-Verfahren. Die Haltbarkeit der Copien. Photographische Arbeiten. Das Portrait. Der photographische Ausflug. Die Momentaufnahme. Die stereoskopische Aufnahme. Aufnahme bei künstlichem Licht. Die Vergrößerung. Das Diapositiv. Duplikatnegative. Die Retouche. Die Copirtechnik.
Wenn je reiche Erfahrungen in glänzender Weise kurz, klar und zuverlässig zum Ausdruck gelangten, so ist dies bei den »Grundlinien der Amateur-Photographie« der Fall! Herr Pastor Allihn hat als Vorsitzender des Correspondenz-Vereins von Freunden der Photographie mit geschultem Blick die Wünsche des Amateurs erkannt und mit Beherrschung des Stoffes und der Feder ein in der That vorzügliches Buch geschrieben, das man gern liest und stets wieder gern zur Hand nimmt. Die Frage des Amateurs nach dem Warum in der Photographie ist hier ausserordentlich klar und ausreichend erschöpfend beantwortet.
Das gut ausgestattete Buch behandelt auf 202 Seiten sieben Capitel, wie aus obigem Inhalt hervorgeht.
Einen besseren Wegweiser für den Amateur zu photographischem Wissen als die Grundlinien kennen wir nicht!
Photographisches Centralblatt.
Der Name »M. Allihn« hat in Amateurkreisen einen guten Klang und das sichert auch den Grundlinien etc. eine freundliche Aufnahme bei den Amateur-Photographen. Wir können das Buch nur empfehlen, und zwar aus mehreren Gründen. Zunächst macht der Verfasser nicht für eine bestimmte Firma Reklame und meidet deshalb das übertriebene Lob einzelner photographischer Bedarfsartikel; ferner geht er der Sache stets auf den Grund und erklärt die Erscheinungen in entsprechender Weise; endlich zeigt er sich auch als gut unterrichteter, belesener Fachmann, der die Neuheiten des Gebietes kennt, aber nur diejenigen empfiehlt, die auch schon erprobt sind und sich bewährt haben.
Wiener Photograph. Blätter.
Ed. Liesegang, Düsseldorf.
ABC der modernen Photographie.
Von Prof. W. K. Burton.
7. Auflage. 142 Seiten. Mit 15 Abbildungen.
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Inhalt: Der Apparat. Chemikalien. Dunkelzimmer. Belichtung der Platten. Entwicklung mit Eisenoxalat. Entwicklung mit Pyrogall. Objective. Landschaftsaufnahmen. Anwendung der verstellbaren Visirscheibe und des verschiebbaren Objectivbrettes. Augenblicksaufnahmen. Portraits. Fehler und deren Abhilfe. Verstärkung der Negative. Firnissen. Papiernegative und Gelatinefolien. Drucken und Tonen mit haltbar gesilbertem Papier. Silbern des Albuminpapiers. Fehler beim Silberdruck. Aufkleben. Satiniren und Aufbewahren. Platindruck. Aristodruck. Schnelldruckpapiere. Vignettiren. Eincopiren von Wolken. Diapositive. Vergrösserungsverfahren. Tabelle der Belichtungszeiten.
Anleitung zum Photographieren.
9., vollkommen umgearbeitete Auflage. 88 Seiten. Mit Abbildungen.
Preis M 1.—.
Inhalt: Der photographische Apparat. — Das Negativverfahren. — Das Beleuchten, Entwickeln, Fixiren und Verstärken. — Die Positivverfahren mit Eiweiss-, Aristo-, Celloidin- und Bromsilberpapier. — Direktes Vergrössern auf Papier.
Ueber diese beiden Schriftchen sagt Dr. K. Müller in der »Natur«: »Die für die Photographie schon seit Jahren unermüdliche Verlagsbuchhandlung hat mit den vorliegenden beiden Schriften einen glücklichen Griff gethan, indem sie zwei Anleitungen zu einem höchst niedrigen Preise herausgab, welche für den ersten Unterricht im Photographiren Alles leisten, was man von solchen Anleitungen erwarten darf. Das bezeugen auch am besten die wiederholten Auflagen dieser Schriften. Man sollte aber beide stets zusammen kaufen, da Nr. 2 (Anleitung) weiter geht, als Nr. 1 (ABC) durfte, ohne sich zu weit auszudehnen. Diese Nr. l aber gehört ohne Zweifel zu den besten Anleitungen in kürzester Fassung und verständlichster Sprache. Das Beste in dem Ganzen ist, dass die handliche Schrift nichts voraussetzt, sondern Alles erläutert. Nr. 2 giebt ihren Inhalt schon auf dem Titel an, sodass wir darüber nichts weiter zu sagen haben, als dass sie noch einfacher lehrt, wie Nr. 1. Beide Schriften können leicht in die Tasche gesteckt werden, um sie zu jeder Zeit bei sich zu führen. Wir haben ihnen deshalb eine eigene Rubrik eingeräumt, weil wir ganz besonders auf sie aufmerksam machen wollten.«
Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
Handbuch
des
Practischen Photographen.
Von Dr. Paul E. Liesegang.
13. Ausgabe. Ueber 1000 Seiten Mit 318 Abbildungen.
Gebunden. Preis M 15.—.
Dieses Handbuch umfasst auf mehr als tausend Druckseiten alles, was dem praktischen Photographen von Interesse sein kann, die Aufnahme-Verfahren, mit Bromsilbergelatine und mit dem nassen Collodion-Verfahren die Druckverfahren mit Eiweisspapier, mit den Gelatinepapieren, mit Chlorsilbercollodion und mit Kohlepapier und ist durchaus nur practischen Inhaltes, jede theoretische Speculation sorgfältig vermeidend. Nach einer geschichtlichen Einleitung findet sich darin eine Beschreibung des photographischen Apparates, der verschiedensten Objective, der Cameras, Stative und Belichtungsvorschriften (Momentverschlüsse). Es folgt die Anwendung des Apparates zum Porträtiren, illustrirt durch zahlreiche Abbildungen von Ateliers bekannter Photographen des In- und Auslandes, die Beleuchtung, Einrichtung von Reflex- und Beleuchtungsschirmen, die Rembrandt-Beleuchtung, die Hintergründe und deren Anfertigung, die innere Ausstattung des Ateliers und das Stellunggeben. Hieran schliesst sich ein Aufsatz über Landschaft und Architectur, die Reiseausstattungen berücksichtigend, über Magnesiumblitzlicht-Apparate, die Aufnahme von Panoramen und die Anfertigung von Momentbildern. Ein längerer Abschnitt ist der Reproduction nach Stichen, Zeichnungen, Gemälden und der Copie nach Kunstwerken, Medaillen, Mustern und Maschinen gewidmet. Auch die Stereoscopie ist eingehend behandelt. Die zweite Abtheilung handelt von den Collodionverfahren, sie beschreibt die Einrichtung des Dunkelzimmers, die Gerätschaften, das Aufnahmeglas, die Bereitung sämmtlicher Präparate, von der Collodionwolle an bis zum Firniss; die Präparation, Belichtung, Entwickelung u. s. w. der nassen Collodionplatte, das Abziehen der Negative; auf dreissig Seiten bringt sie eine Zusammenstellung der Fehler und ihrer Abhülfe, durch Holzschnitte erläutert. Dann folgt das noch so wenig bekannte Verfahren mit Bromcollodion, die Herstellung von umgekehrten, sowie von vergrösserten Negativen und das Collodiontransportverfahren; ein Abschnitt über Ferrotypie, und die Beschreibung der Trockenverfahren mit Badplatten wie mit Bromsilbercollodion, der auch wieder ein Fehlerverzeichniss angehängt ist. In der dritten Abtheilung findet man die Bereitung der Bromsilbergelatine eingehend beschrieben, ferner das Giessen, Trocknen, Zerschneiden, Verpacken und Aufbewahren der Platten, das Belichten, das Entwickeln mit Pyrogall, Eisenoxalat, Hydrochinon und anderen Entwicklern, das Fixiren, Kräftigen und Abschwächen der Negative. Auch das Ablösen der Schichten, die directe Reproduction von Bildern, sowie das Verfahren mit Gelatinefolien (Films) ist hier beschrieben. Ein ausführliches Fehlerverzeichniss folgt zunächst, dann die Nachhülfe bei Gelatine-Negativen, sowie die Bereitung und Behandlung von Bromsilberpapier. Ein Capitel über das Centrifugiren der Emulsion bildet den Schluss. Die vierte Abtheilung ist dem Silberdruck gewidmet. Die Bereitung und Behandlung des Eiweiss- wie des Arrowrootpapiers, die Negativretouche, das Drucken, Tonen, Fixiren und Auswaschen, sowie das Trocknen und Aufkleben der Abdrücke ist hier beschrieben, es folgt ein Fehlerverzeichniss, Abschnitte über das Gelatiniren, das Drucken mit Masken, das Vignettiren, das Eincopiren von Hintergründen, über die Negativcombination, das Salomonbild und über Abdrücke auf mattem Papier, auf Leinwand, Seide, Holz etc. Ausführlich beschrieben ist ferner die Photochromie, das Druckverfahren mit Chlorsilbercollodion mit, wie ohne Entwickelung, die Vergrösserungsverfahren bei Sonnenlicht und künstlichem Licht, sowie eine ausführliche Beschreibung des Druckverfahrens mit Aristopapiers. In der fünften Abtheilung ist das Kohledruckverfahren auf's eingehendste beschrieben, die Bereitung des Kohlepapiers, sowie dessen Behandlung für Abdrücke auf Papier, Glas, Carton, Zeichenpapier, Alba- und Silberplatten. Wiederum ist ein Fehlerverzeichniss angeschlossen. Dem Combinationsdruck, dem Eincopiren von Wolken und dergl., der Negativ-Vervielfältigung, dem Vergrössern auf Kohle, der Retouche sind besondere Capitel gewidmet. Ein Anhang befasst sich mit der Bestimmung des Silbergehaltes photographischer Bäder, mit dem Wiedergewinnen des Goldes und Silbers aus den Rückständen. Beigegeben sind ferner die alphabetischen Inhaltsverzeichnisse, aus denen man schnell jeden gewünschten Gegenstand nachschlagen kann. Dass von früheren Auflagen des Werkes Uebersetzungen in die französische, englische, italienische, holländische und russische Sprache erschienen sind, beweist ebenso wie die günstige Beurtheilung seitens der Fachpresse, die Brauchbarkeit dieses Buches.
Von diesem Werk sind die folgenden 5 Abtheilungen einzeln zum Preise von je M 2.50 zu beziehen:
I. Der photographische Apparat
und dessen Anwendung zur Aufnahme von Porträts,
Ansichten, Reproductionen.
Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
II. Die Collodion-Verfahren.
Nasses und trocknes Collodion.
III. Die Bromsilber-Gelatine.
Ihre Bereitung und Verwendung.
IV. Der Silberdruck
und das Vergrössern photographischer Aufnahmen.
V. Der Kohledruck
und dessen Anwendung beim Vergrösserungs-Verfahren.
Zur Vervollständigung
werden den vorstehend angeführten fünf einzelnen Abtheilungen die Einleitung, der Anhang, das Hauptregister sammt der Einbanddecke zum Preise von M 1.50 nachgeliefert.
»Dr. Liesegang's wichtiges Werk über Photographie ist eines der vollständigsten practischen Lehrbücher, die bis jetzt veröffentlicht wurden, und enthält alle Details bis zur heutigen Stunde.« Photogr. News. — »Wir sind überzeugt, dass diese Arbeit den Operateuren grosse Dienste leisten wird. Der Verfasser, wie jeder weiss, einer der Meister unserer Kunst, behandelt darin ex professo die meisten jetzt so sehr interessirenden Verfahren. Durch die resumirte Form und die treffliche Anordnung hat der Liebhaber der Photographie darin eine Art von Nachschlagebuch, worin er ohne Zeitverlust die gewünschte Belehrung findet. Wir danken unserem geehrten Collegen herzlich im Namen der photographischen Wissenschaft für das Werk.« Moniteur de la Photographie. — »Ein sehr wichtiges Werk.« Moniteur de la Photographie. — »Wir kündigen mit Vergnügen das Erscheinen einer neuen Auflage von Dr. Liesegang's Handbuch der Photographie an. Der grosse Abschnitt des Werkes, welcher der Beleuchtung und Stellung gewidmet ist, ist besonders werthvoll. Wir bedauern nur eins, dass das Buch in deutscher Sprache geschrieben ist und deshalb von den meisten unserer Leser nicht benutzt werden kann.« Philadelphia Photographer. — »Die vorliegende Auflage des Liesegang'schen Handbuchs enthält durchweg nur brauchbare und durch langjährige Praxis bewährte Methoden. Das Handbuch hat in diesem seinen Rahmen schon so Vorzügliches geleistet, gar Mancher hat nach Anleitung desselben die Photographie erlernt, sodass es mit Recht als ein bewährtes und erprobtes bezeichnet werden darf.« Dr. Jacobsens Industrie-Blätter.
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Die
Bromsilber-Gelatine.
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Von Dr. Paul E. Liesegang.
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Inhalt: Geschichtliches. Das Bromsilber. Die Gelatine. Die Herstellung der Emulsion. Das Dunkelzimmer für die Emulsionsbereitung. a) Koch-Emulsion. b) Ammoniak-Emulsion. c) Schwach empfindliche Emulsion. Geräthe. Die Glasplatten. Das Begiessen der Platten. Plattenpräparirmaschinen. Das Trocknen der Platten. Das Zerschneiden der Gelatineplatten. Das Verpacken und Aufbewahren der Platten. Die Belichtung. Das Entwickeln der Negative. Entwicklung mit Pyrogall. Haltbare Pyrogall-Lösungen. Das Entwickeln mit Eisenoxalat. Jod und Fixirnatron im Eisenoxalat-Entwickler. Cyansilber im Entwickler. Sensibilisatoren. Das Entwickeln mit Hydrochinon. Der Hydroxylamin-Entwickler. Paramidophenol-Entwickler. Andere Entwickler. Schaukelvorrichtung. Das Fixiren. Das Alauniren. Das Waschen der Negative. Das Trocknen der Negative. Kräftigung zu dünner Negative. Mit Quecksilberchlorid. Mit Jodquecksilber. Mit Bromquecksilber. Mit Eisenvitriol. Mit Gallussäure. Mit Pyrogall und Uran. Mit Hydrochinon. Mit Silbernitrat. Das Abschwächen zu kräftiger Negative. Mit Blutlaugensalz. Mit Eisenchlorid. Mit Chlorkupfer. Mit Kupfervitriol. Aufnahmen mit feuchten Gelatineplatten. Farbenempfindliche Platten. Negativpapiere und Folien (Films). Fehler, deren Ursachen und Abhilfe. Fehlerhafter Zustand der Emulsion. Fehler beim Präpariren der Platten. Beim Trocknen. Beim Entwickeln. Beim Fixiren. Beim Waschen der Negative. Beim Trocknen der Negative. Beim Verstärken. Beim Abschwächen mit Eisenchlorid. Beim Firnissen. Beim Drucken. Nachhilfe bei Gelatine-Negativen. Directe Reproduction von Bildern, Negative nach Negativen, Positive nach Positiven. Abziehbare Gelatineschichten. Umgekehrte Negative. Abdrücke auf Bromsilbergelatine-Papier. Tonen der Abdrücke. Das Centrifugiren der Emulsion.
»Ein wundervoll verfasstes Schriftchen. Es umfasst das Gebiet der Bromsilber-Gelatine bis auf den heutigen Tag und zwar bespricht es das Thema in rein praktischer Form, mit angebrachter Weglassung aller theoretischen Erörterungen. Man kann sich darin vollständig über alles zum Gegenstand gehörige orientiren.«
Photographic Journal.
Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.