1 Morga f. 156. 

2 1867 wurde die Zahl der gewerbesteuerpflichtigen Chinesen auf 2589 geschätzt, davon gehörten 30 zur 1ten, 517 zur 2ten, 812 zur 3ten, 746 zur 4ten Steuerklasse. Von einer Gesammtbevölkerung von 18600 waren etwa 525 Landbauer. (Engl. Kons. 1869.) 

3 Zu Morga’s Zeit wurde den spanischen Beamten und Geistlichen wöchentlich eine Anzahl Leute zugewiesen (Polistas), die ihnen für geringen Lohn (¼ r. täglich und Reis) häusliche Dienste verrichten mussten.. Alle übrigen, Spaniern geleisteten Dienste, auch bei der Schifffahrt, bei Bauten u. s. w. waren freiwillig und nach Verabredung zahlbar. (Morga 156 v.) 

4 Crawfurd (Dict. 345) verweist auf die Aehnlichkeit der Barangays mit den angelsächsischen Hundreds and tithings. 

5 Diese Zentralkasse (caja central = caja del ramo = caja real) enthält zu Zeiten bis 40 Millionen Realen (fast 3 Millionen Thlr.). Dieser, aus den Ueberschüssen entstandenen Kasse entlehnt die spanische Regierung Geld, wenn sie es gebraucht, beispielsweise war der Bestand der Kommunalkasse im Oktober 1866 = 83,137 Esc., der der Propios und Arbitrios = 413,534 Esc., zusammen = 4,966,710 Realen. Eine mir zur Einsicht mitgetheilte R. O. vom 6. März 1866 befahl Anstalt zu treffen, um eine vom Staatsschatz geschuldete Summe von 2,250,364 Realen an die Zentralkasse der Kolonie zurückzuzahlen. 

6 Die Verordnung von 1786 ist nie zur Ausführung gekommen, weil sie dem Wesen der spanischen Kolonialpolitik widerspricht; thatsächlich werden solche Ueberschüsse nach Madrid gesandt und dort zur Deckung der dringendsten Bedürfnisse verwendet. In den Philippinen wird fast nichts, wie bereits mehrfach erwähnt, für produktive Anlagen verausgabt. 

7 (Sinibaldo Mas) La Chine et les puissances chrétiennes, Paris 1861. 

8 Vermuthlich Lei-tschi, Nephelium litchi Wight. 

9 Es schien angemessen hier nur den Flächeninhalt der grösseren Inseln zu geben. Die mehrere Seiten umfassende, von einem Hülfsarbeiter des Generalstabes, auf Grundlage der Coello’schen und der spanischen hydrographischen Karte ausgeführten Berechnungen sämmtlicher Inseln haben nur für Geographen Interesse, und sollen daher unverkürzt in einem der nächsten Hefte der Berliner Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde erscheinen. 

10 F. B. Engelhardt, Der Flächenraum der einzelnen Staaten in Europa und der übrigen Länder auf der Erde. Berlin 1853. 

11 Rechnet man hierzu, wie im Anuario, die thatsächlich unabhängigen Inseln Basilan 23.2, Sulu 14.5, Taui-taui etc., zusammen 27.5 □M., so erhält man 6365.5 □M. 

12 Bemerkungen und Ansichten auf der Entdeckungsreise von O. von Kotzebue 1821. 

13 Geognostische Beobachtungen auf der Reise von O. von Kotzebue 1829. 

14 Reise um die Erde. Berlin 1835. 

15 Constitucion geognostica de las Islas filipinas. Anales de minas. 2. 197–212. 1841. Spätere Bände habe ich nicht einsehen können. 

16 Voyage de la Bonite. Géologie. Paris 1844. 

17 U. S. Exploring expedition under the command of C. Wilkes. Geology by Dana. Philadelphia 1849. 

18 Wiener Akad. Ber. 36. 121. 1859. 

19 Zs. geol. Ges. 14. 358. 1862. 

20 Zs. f. allgem. Erdkunde. N. F. 10. 249. 1861 u. 13. 81. 1862. 

21 Kosmos. Bd. 4. 405. 

22 Auch auf Java fand L. Horner (J. Miner. 1838. 2) in einigen der Südsee zufallenden Flüssen »granitische, syenitische und dioritische Gesteine«, über welche ich bei Junghuhn keine Angabe finde. Vgl. Jahrb. geol. Reichsaust. 9. 291 und 294. 1858. 

23 Die Lage des Serangani in oder bei Mindanao erscheint nicht sicher festgestellt. Ob der Vulkan von Davao, an der Bai von Davao oder Tagloc, und der von Sujut (O. der Bai von Ilana) thätig sind oder nicht, ist ungewiss. Von einem Vulkan auf der zwischen Mindanao und Negros gelegenen Insel Siquijor oder de Fuegos ist nichts Genaues bekannt. 

24 Semper Skizzen, p. 14. 

25 Horsburgh (Citat in Berghaus, geohydrographischem Memoir von den Philippinen 1832) spricht von einer Lava oder Cap islet genannten Insel mit Lavamassen, nördlich vom Cabo Engaño. Bezieht sich diese Angabe auf Camiguin? 

26 Vom Mainit, der eng verbunden zu sein scheint mit dem Maquiling, sagt de la Gironière (Citat in Perrey Documents sur les tremblements de terre dans l’archipel des Philippines), dass er bisweilen Flammen und Rauch ausstösst. Dieser Berg wäre demnach in die Reihe der thätigen Vulkane zu stellen. 

27 Entdeckungsreise. II. 137. 

28 Vgl. auch Zs. f. allg. Erdkunde. N. F. 6. 71. 1859. 

29 Dana l. c. 545 sah dort Blöcke zelliger Lava und graue Tuffe, denen von Manila ähnlich. 

30 A. von Humboldt. Kosmos IV. 522 u. 287. 

31 S. die Abbildung in Choris Voyage pittoresque. 1820. 

32 U. S. Explor. Expedition V. 317. 

33 Bull. soc. géogr. 19. 79. 1842, im Auszuge in d’Archiac hist. d. progrès de la géologie. 1. 544. 1847. 

34 Description physique des îles Canaries. Paris 1836. 437. 

35 Citat bei Chevalier p. 227. 

36 d’Archiac histoire de la géologie 3. 520. 

37 Die Nummuliten von Borneo beschrieb Verbeek im Jahrb. Miner. 1871. 1. 

38 Zs. f. allg. Erdkunde. N. F. 13. 86. 

39 l. c. 204. 

40 Vgl. die Angabe von Itier. S. 7. 

41 Vgl. die krystallographischen Bestimmungen von Dauber. Wien. Akad. Ber. 42. 26. 

42 Es liegt dort gewonnenes Kupfer vor. 

43 Weiter östlich sollen 6 Stunden von Lauang flussaufwärts bei Binontuan marmorartige Kalke anstehen. 

44 Die Zähne sind etwas zahlreicher und schmaler als bei A. inaequivalvis Brug. 

45 M. Thévenot, Rélations de divers voyages curieux. Paris 1591. (Wie später angeführt wird, war die Jahreszahl irrig.) 

46 Die Makrocephalen im Boden der Krym und Oesterreichs. Mém. de l’acad. imp. des sciences de St. Pétersbourg. Sér. VII. T. II. No. 6. 

47 L. A. Gosse, Essai sur les déformations artificielles du crâne. Annal. d’hygiène publique et de méd. légale. Paris 1855. Juill. 

48 Da seit Thévenot kein neuerer Autor von der Flathead-Mode auf den Philippinen spricht, so wird man diese Schädel mindestens nicht hinter das 16. Jahrhundert verlegen. Die Kalkincrustation konnte sich in einigen Jahrhunderten ganz wohl gebildet haben, doch ist es auch denkbar, dass nach ihrer Bildung die Schädel beliebig lange unverändert bleiben, und dass sie dennoch einer sehr viel älteren Zeit angehören. 

49 Für zwei Schädel von Madura bei J. van der Hoeven (Catal. craniorum p. 38) berechne ich den Breitenindex zu 80,4 und 78,4, den Höhenindex zu 79,7 und 84,6. 

50 Meyen (Nova Act. Acad. Leop. Car. 1834. Vol. XVI. suppl. I. p. 47), der auch den Schädel einer Tagalin von Manila abbildet, rechnet diesen Stamm nebst den Bewohnern der Carolinen, Marianen u. s. w. zur Rasse der Oceanier. Schetelig (Transact. Ethnol. Soc. 1868. VII.) stellt die Luzonesen bestimmt zu den Malaien. Nach seinen Messungen hat ihr Schädel einen Breitenindex von 83,5 bei einem Höhenindex von 77; Davis habe bei Bisayer-Schädeln 80 und 79 berechnet. 

51 Welcker berechnet für diese einen Breitenindex von 75 bei einem Höhenindex von 77. Einer der Dajak-Schädel bei van der Hoeven hat einen Breitenindex von 75,2, ein zweiter von 78,7. 

52 Schädel und Skelet gehören jedoch offenbar nicht zusammen. 

53 Der eine trägt die Inschrift Semarrona Ilamada Omang, der andere Semarron Ilamado Baringeag (?). 

54 Die von Hrn. Jagor geäusserte Meinung, dass dieser Berg identisch mit dem Vulkan Yriga sein müsse, der in der Provinz Camarines auf Luzon am See Bugi oder Buhi liegt, ist später von Hrn. Schetelig bestätigt worden. In einem früheren Briefe nennt Hr. Schetelig den Häuptling Capitän Juan Galapnid. 

55 Das Os femoris ist 38 Centim. lang, die Tibia 30,5, das Os humeri 27, der Radius 21. 

56 Die Stelle steht in Relations de divers voyages curieux, Paris 1664, II., und zwar in der Relation des Isles Philipines, faite par un religieux qui y a demeuré 18 ans, p. 6. Es heisst daselbst: ils auoient accoustumé dans quelques-unes de ces Isles, de mettre entre-deux ais la teste de leurs enfans, quand ils venoient au monde, et la pressoient ainsi, afin qu’elle ne demeura pas ronde, mais qu’elle s’estendit en long; ils luy applatissoient aussi le front, croyant que c’estoit un trait de beauté de l’auoir ainsi

57 Pour ce qui est des dents, elles (les femmes) imitent en tout les hommes: ils se les liment dès leur plus tendre jeunesse, les vns les rendent par là esgales, les autres les affilent en pointes, en leur donnant la figure d’une scie, et ils couvrent d’un vernis noir et lustré, ou de couleur de feu, et ainsi leurs dents deuiennent noires ou rouges comme du vermillon; et dans le rang d’en haut, ils font vne petite ouuerture qu’ils remplissent d’or, qui brille d’avantage sur le fond noir ou rouge de ces vernis. 

58 Nach einer Mittheilung des Hrn. Semper feilen nur die Negritos von Mariveles und der Nachbarbezirke die Zähne in der angegebenen Weise. Bei den übrigen Negrito-Stämmen, welche er besuchte, fand er diese Sitte nicht.