[521] Navigation par le Capitaine Jacques Cartier aux iles de Canada, ed. par d’Avezac. Paris 1863.
[522] Die Resultate der beiden ersten Entdeckungsfahrten sind auf einer Karte niedergelegt, welche Jomard in seiner Sammlung mittelalterlicher Karten (Monuments de la géogr.) unter dem Titel: Karte eines Piloten Heinrichs II. von Frankreich veröffentlicht hat. Es kann aber gegenwärtig als erwiesen betrachtet werden (vgl. Bull. de l’acad. d. inscript. et belles lettres. Août 1867), daß die Karte noch unter Franz I. im Jahre 1542 entworfen ist.
[523] Francis Parkman, Die Pionniere Frankreich’s in der neuen Welt. Deutsch v. Fr. Kapp. S. 30. Stuttgart 1875.
[525] Hakluyt, Voyages III, 58.
[526] A. H. Markham, The Voyages and workes of John Davis the navigator. London, 1880. (Hakluyt Soc. Vol. 59.)
[527] A. H. Markham, John Davis p. 208.
[528] Nach Davis’ Bestimmung; Hope Sanderson liegt aber 72° 42′ n. Br.
[529] L. c. p. 47 this day and night we passed by a very great gulfe.
[530] The Worldes hydrographical discription. London 1595, wieder abgedruckt in A. H. Markham, John Davis p. 192–238.
[531] Davis machte 1591 bis 1593 unter Thomas Cavendish die Expedition nach der Magalhãesstraße und in der Zeit von 1598 bis 1604 mehrere Reisen nach Indien. Während der letzten Fahrt wurde er an der Ostküste von Malaka von asiatischen Piraten meuchlings überfallen und am 29. oder 30. December 1605 erschlagen.
[532] G. M. Asher, Henry Hudson, the navigator. London 1860 (Hakluyt Soc. Vol. 27).
[533] Prickett schreibt in seinem Tagebuche (Asher, Hudson. p. 111): About the middle of the moneth of November dyed John Williams, our gunner: God pardon the masters uncharitable dealing with this man.
[534] Clements R. Markham, The voyages of William Baffin. London 1881 (Hakluyt Soc.).
[535] Im Jahre 1821 hat Edward Parry dieselben Gebiete erforscht; seine Beobachtungen über die Flut stimmen mit Baffin überein, die Breitenbestimmungen Baffins fand er nahezu richtig. (Second voyage, London 1824, p. 33.)
[536] Nur Parry, 1819, und Nares, 1875, haben es mit Erfolg ausgeführt.
[537] Es scheint, als ob Baffin später an der Westseite, also von Asien her durch den großen Ocean, den Ausgang der Nordwestpassage zu finden hoffte. Um nach dieser Richtung seinem Lieblingsplan noch einmal näher treten zu können, ging er in den Dienst der ostindischen Compagnie, mit deren Unterstützung er sein Vorhaben ausführen zu können hoffte. Nachdem er schon eine Fahrt nach Indien gemacht, wurde ihm der Auftrag ertheilt, in Verbindung mit dem Schah Abbas von Persien die Portugiesen aus Ormuz zu vertreiben. Hier wurde er während der Belagerung der portugiesischen Citadelle am 23. Januar 1622 durch einen Kanonenschuß getödtet.
[538] Im Ptolemäus, Ulm 1482. Die Karte von Nordeuropa ist in getreuer Copie veröffentlicht in Nordenskiöld, Die Umsegelung Asiens und Europa’s auf der Vega. I, S. 48.
[539] Ebenda.
[540] Rerum Moscoviticarum commentarii. Abtheil. II. Fol. XXVIII. Wien 1549. Navigatio per mare glaciale.
[541] Gomara, Historia general. Anvers 1554. Fol. 16 verso. Agora ay mucha noticia y esperiencia, como se nauega de Noruega hasta passar por debaxo el mesmo Norte. — Fol. 10. Y continuar la costa hazia el Sur la buelta de la China. Olao Godo me contaua muchas cosas de aquella tierra y navegacion.
[542] In Historia de gentium septentrionalium variis conditionibus. Basel 1567.
[543] Verrazzano schreibt in seinem (oben S. 506) erwähnten Brief an Franz I. von Frankreich: Lo estremo della Europa, che sono i limiti di Norvegia, che stanno in gradi 71. (Asher, Hudson the navigator. p. 226.)
[544] Nordenskiöld, Die Umsegelung Asiens und Europa’s. I, 317.
[545] Der Reisebericht in Hakluyt, Principal Navigations. London 1598. p. 234 ff.
[546] Nordenskiöld, Die Umsegelung Asiens und Europa’s. I, 58.
[547] Hakluyt, Principal Navigations. London 1598. p. 274.
[548] Hakluyt, Principal Navigations. London 1598. p. 445.
[549] Nordenskiöld, Die Umsegelung Asiens und Europa’s. I, 203.
[550] A chronological history of the voyages into the arctic regions. London 1818. p. 99.
[551] J. K. J. de Jonge, De opkomst van het Nederlandsch Gezag in Oost-Indie. s’Gravenhage 1862. p. 10. S. Müller, Geschiedenis der noordsche compagnie. Utrecht 1874. p. 27.
[552] John Balaks Brief ist veröffentlicht in Hakluyt. I, 509. London 1598.
[553] De Jonge, De opkomst. p. 167.
[554] Mercator hatte auf seine Polarkarte die Inschrift gesetzt: Euripus ob celerem fluxum nunquam congelatur.
[555] S. Müller, Geschiedenis. p. 39. Resolutien der Staten-Generaal. 9. mei 1595. ebenda p. 358–60.
[556] Linschoten, Voyasie ofte schip-vaert by Noorden om. Amsterdam 1598. Derselbe, Navigatio in orientalem sive Lusitanorum Indiam. Hagae Comitis 1599. Die Reisen Barendszons sind beschrieben in Gerrit de Veer, Vraye description de trois Voyages des mers tres admirables etc. Amsterdam 1598. Von diesem Werke existiren auch holländische und latein. Ausgaben.
[557] Nordenskiöld I, 217, ist der Ansicht, daß den Holländern auf ihrer ersten und zweiten Reise der Weg nach dem Ob und Jenissei offen gestanden. Wenn sie die Fahrt fortgesetzt hätten, bis sie an einem der beiden Flüsse zu bewohnten Gegenden gekommen wären, so wäre ganz sicher schon im Anfang des 17. Jahrhunderts auf diesem Wege ein bedeutender Handel zwischen Nordasien und Europa entstanden.
[558] Die Resolution ist wieder veröffentlicht in Nordenskiöld I, 218.
[559] Müller, Geschiedenis. Bijlage V. p. 362 dat von stads wege twee schepen... datelyk zullen werden toegemaect. Die Expedition wurde also nicht, wie Nordenskiöld I, 218 schreibt, von Kaufleuten in Amsterdam, sondern von der Stadt ausgerüstet.
[560] An dieser Insel, welche 1603 auch von den Engländern aufgefunden wurde, trieben diese in den folgenden Jahren eine ergiebige Walroßjagd, bis man, seit 1610, als bei der Bäreninsel der Fang geringer wurde, sich nach Spitzbergen wandte.
[561] Daß Rijp nicht um Spitzbergen herum gesegelt ist, beweist P. A. Tiele in Aardrijksk. Genotsch. Deel. III, p. 136. Amsterdam, 1878. Vgl. auch S. Müller, Geschiedenis, p. 43, Anmerkung 3.
[562] Barentzoen, Nieuwe Beschr. ende Caertboeck van de niedlandtsche Zee, citirt in Müller, Geschiedenis, p. 38.
[563] Das Winterlager Barendsz.’s ist erst 1871 durch den norwegischen Polarfahrer Carlsen wieder aufgefunden; bis dahin hatte kein Schiff den Nordosten Nowaja Semlja’s wieder erreicht.
[564] Blavius, Atlas major, lat. Ausgabe. 1665. I. Fol. 24 und 31.
[565] Die von Pontanus 1611 entworfene Karte (wiedergegeben im Nordenskiöld I, 220) rückt Hudsons äußersten Punkt an der Küste Grönlands, Hold with hope, um 20 Meridiane zu weit nach Osten, bis unter den Meridian von Edinburgh, aber vermuthlich nach den Angaben Hudsons selbst, welcher keine Längenbestimmung in seinem Tagebuche angesetzt hat.
[566] De Jonge, Opkomst I. p. 28–30. S. Müller, Geschiedenis. p. 60–66.