[361] Ostwalds Klassiker Nr. 45, S. 37.

[362] Ostwalds Klassiker Nr. 45, S. 91, sowie auch Ostwalds Geschichte der Elektrochemie. S. 992 u. f.

[363] Phil. Transact. v. 1821.

[364] Eine mit Kalium gefüllte Büchse wurde mit dem Rettungsgürtel verbunden. Das Kalium entzündete sich, sobald es mit dem Wasser in Berührung kam.

[365] Intimeres aus dem Leben Davys enthält die Skizze über Berzelius und Davy, welche Kahlbaum im III. Bande der Mitteilungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften veröffentlichte. 1904. S. 277 u. f.

[366] Gilberts Annalen 1822, LXXI, S. 244.

[367] Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher, 1908, S. 280.

[368] Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 63. Herausgegeben von J. A. v. Oettingen. Leipzig. Verlag von Wilh. Engelmann 1895.

Die Abhandlung H. C. Oersteds erschien im Jahre 1820 unter dem Titel »Experimenta circa effectum conflictus electrici in acum magneticam«. Sie wurde von Gilbert übersetzt und in seinen Annalen (Bd. LXVI) veröffentlicht. Diese Übersetzung wurde mit geringen stilistischen Änderungen und wesentlich gekürzt der Neuausgabe zugrunde gelegt.

[369] Ostwalds Klassiker Nr. 63, S. 9 u. f.

[370] Man muß sich die Stahlbänder senkrecht zur Ebene der Zeichnung verlaufend vorstellen.

[371] J. J. Rousseaus Briefe über die Anfangsgründe der Botanik. Sie fesselten auch Goethe in hohem Grade und erschienen in deutscher Übersetzung (M. Möbius) in Leipzig bei J. A. Barth. 1903.

[372] Annales de Chimie et de Physique XV, 1820, S. 59 u. 170.

[373] Annales XV, S. 67: Si l'on se place par la pensée dans la direction du courant, de manière qu'il soit dirigé des pieds à la tête de l'observateur, et que celuici ait la face tournée vers l'aiguille; c'est constamment à sa gauche que l'action du courant écartera de sa position ordinaire celle des ses extrémités qui se dirige vers le nord.

[374] Übersetzt herausgegeben im Jahre 1822 bei Leopold Voß in Leipzig.

[375] Ampère und Babinet. Tafel I, Fig. 3.

[376] Ampère und Babinet. Tafel I, Fig. 2.

[377] Ampère und Babinet. Tafel I. Fig. 12.

[378] Ampère, Annales de chimie et phys. XV. S. 188 ff.

[379] Siehe Heller, Gesch. d. Phys. II, S. 609.

[380] Heller, Geschichte der Physik II, S. 609.

[381] Ampère, Mémoire sur la théorie mathématique des phénomènes électrodynamiques uniquement déduite de l'expérience. Ann. de Chimie et de Phys. Bd. 20, S. 60.

[382] Wüllner, Lehrb. d. Experim. Physik. IV, S. 673 u. f.

[383] Ampère und Babinet. Tafel II, Fig. 29.

[384] Ampère und Babinet. Tafel II, Fig. 14.

[385] Ann. de Chimie et de Phys. Bd. 18, 1821, S. 320-322.

[386] Ampère und Babinet. 1822. S. 115.

[387] Siehe S. 1 dieses Bandes.

[388] Annales de Chimie et de Physique XV. S. 93 u 110.

[389] Annales de Chimie et de Physique. Bd. 27, 1824, S. 363.

[390] Siehe an späterer Stelle.

[391] Thomas Johann Seebeck wurde 1770 in Reval geboren. Er wurde 1818 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin und starb dort 1831.

[392] Th. J. Seebeck, Magnetische Polarisation der Metalle und Erze durch Temperaturdifferenz. Siehe Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 70, S. 8 u. f. Die Abhandlung erschien zuerst in den Berichten der Berliner Akademie der Wissenschaften von 1822/23. Die Entdeckung der Thermoelektrizität erfolgte 1822.

[393] Nobili, Sur un nouveau galvanomètre (Bibl. univ. XXV. 1824.) Leopoldo Nobili wurde 1781 in der Nähe von Reggio geboren. Er war Professor der Physik am großherzoglichen Museum in Florenz und starb dort 1835.

[394] Melloni, La Thermochrôse ou la coloration calorifique. Neapel 1850. Macedonio Melloni wurde 1798 in Parma geboren. Er war dort Professor der Physik. Später lebte er in Paris; zuletzt leitete er das Observatorium auf dem Vesuv. Melloni starb im Jahre 1854.

[395] Humboldt, Kosmos. Bd. I. Abschn. 3.

[396] Zu Beaumont en Auge.

[397] Siehe S. 361 des II. Bandes dieses Werkes.

[398] Laut Gesetz vom Jahre 1842. Laplace, Oeuvres complètes. 7 Bde. 1843-1848.

[399] Wolf, Geschichte der Astronomie. S. 510.

[400] Eine ausführliche Darstellung der Entwicklung der Gravitationsmechanik von Newton bis Laplace enthält das Werk von Todhunter, A history of the mathematical theories of attraction and the figure of the earth from the time of Newton to that of Laplace. London, Macmillan and Co.

[401] Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels oder Versuch von der Verfassung und dem mechanischen Ursprunge des ganzen Weltgebäudes, nach Newtonschen Grundsätzen abgehandelt von Immanuel Kant. Als 12. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von A. J. von Oettingen. 2. Aufl. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1898.

[402] Thomas Wright, Theory of the Universe. London 1750. Wrights Bedeutung wurde neuerdings durch Jacobi gewürdigt. (Max Jacobi, Ein Vorläufer der Kant-Laplaceschen Theorie von der Weltentstehung. Preußische Jahrbücher, Bd. 117, 2. Heft).

Der genauere Titel der Schrift von Wright lautet: An Original Theory or New Hypothesis of the Universe founded upon the laws of Nature. Kant hatte von dem Buche Wrights durch eine Besprechung in einer deutschen Zeitschrift Kenntnis erhalten.

Wright wurde 1711 geboren. Er nahm an der Expedition teil, welche die Royal Society im Jahre 1769 zur Beobachtung des Venusdurchganges nach Kanada sandte. Wright starb im Jahre 1786.

[403] Siehe Bd. II, S. 394.

[404] Ostwalds Klassiker Nr. 12, S. 41 u. f.

[405] Ostwalds Klassiker Nr. 12, S. 53 u. f.

[406] Ostwalds Klassiker Nr. 12, S. 38.

[407] G. H. Darwin, On the tidal friction of a planet attended by several satellites. Phil. Trans. London, 1881. II. p. 491 f.

[408] H. v. Helmholtz (Vorträge II, S. 84).

[409] Piazzi wurde 1746 geboren. Er erbaute und leitete die Sternwarte in Palermo und starb 1826 in Neapel.

[410] Karoline Herschels Memoiren und Briefwechsel. Deutsch von Scheibe. Berlin 1877.

[411] Im Jahre 1757.

[412] Smith, Harmonics.

[413] In einem Brief vom 15. Februar 1783, abgedruckt im Göttinger Magazin der Wissenschaften und Literatur. III, 584.

[414] Herschel, On the remarkable appearances at the polar regions of the Planet Mars. 1784.

[415] Nach seiner Angabe beträgt die Rotationszeit des Saturn 10 Stunden 29 Minuten.

[416] Philosoph. Transactions 1795, II. Tab. XXIV.

[417] Herschel, On the proper motion of the Sun and the Solar System. 1783.

[418] Siehe S. 246 dieses Bandes.

[419] Herschel, On the construction of the heavens. Phil. Trans. 1784. Eine Übersetzung mit einem nach Kants Durchsicht hergestellten Auszug aus Kants Naturgeschichte des Himmels erschien 1791.

[420] Messier in den Abhandlungen der Pariser Akademie der Wissenschaften vom Jahre 1771. S. 435. Catalogue des nébuleuses et des amas d'étoiles, observées à Paris par M. Messier.

[421] W. Herschel, Über den Bau des Himmels; übersetzt von J. W. Pfaff. Leipzig 1850. Taf. I, Fig. 2. (Nr. 53 des Verzeichnisses von Messier.)

[422] 1834-1838.

[423] W. Herschel, Über den Bau des Himmels. Taf. II, Fig. 16.

[424] Kosmos, Bd. I, Abschn. 3.

[425] Holden, Wilhelm Herschel, Sein Leben und seine Werke. Übersetzt von Valentiner. Berlin 1882.

[426] A. a. O. S. 214.

[427] Über den Ursprung der von Pallas gefundenen und anderer ihr ähnlichen Eisenmassen und über einige damit in Verbindung stehende Naturerscheinungen von Chladni. Riga 1794.

[428] Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher, 1908. S. 169.

[429] Ein großes Stück des Pallaseisens befindet sich in den Königlichen Sammlungen zu Berlin.

[430] Von dieser gibt Halley Nachricht; Philosophical Transactions, n. 360. S. 978.

[431] Von der in der Histoire de l'académie des sciences, 1761, S. 28 Nachricht gegeben wurde.

[432] Wie in den Mémoires de l'académie de Dijon, Bd. I. S. 42 erzählt wird.

[433] Silberschlag (1721-1791), Oberbaurat und Mitglied der Akademie in Berlin, nahm an, daß diese Feuerkugel aus den Dünsten der zahlreichen Leichen entstanden sei, die im Sommer des Jahres 1762 die Schlachtfelder bedeckten. (!!)

[434] Diese Vermutung Chladnis ist später durch die spektralanalytische Untersuchung der Gestirne bestätigt worden.

[435] Neuere Untersuchungen haben zu dem Ergebnis geführt, daß sich zahlreiche Elemente, die sämtlich auch an der Zusammensetzung der Erde beteiligt sind, als Bestandteile der Meteoriten nachweisen lassen. Die Annahme Chladnis, daß das Universum im wesentlichen überall die gleiche chemische Zusammensetzung hat, steht auch mit der Kant-Laplaceschen Hypothese im Einklang und hat durch die moderne Astrophysik ihre Bestätigung gefunden.

[436] Gilberts Annalen 15,74 und 16,44, 70.

[437] Bieberstein, 1802.

[438] Howard, 1802.

[439] G. Rose, Abhandlungen der Berliner Akademie der Wissenschaften 1863. S. 33.

[440] Johann Friedrich Benzenberg, 1777-1846.

[441] Heinrich Wilhelm Brandes, 1777-1834.

[442] Benzenberg und Brandes, Versuch, die Entfernung, die Geschwindigkeit und die Bahnen der Sternschnuppen zu bestimmen, 1800.

[443] Siehe Band II S. 80.

[444] J. Bapt. Guglielmini de diurno terrae motu experimentis physico-mathematicis confirmato. Bologna 1792.

[445] Versuche über das Gesetz des Falles. Dortmund 1804.

[446] Von Reich in einem Schacht bei Freiberg.

[447] Zu den ersten Physikern, welche die Wärme ohne die Annahme eines besonderen Stoffes zu erklären suchten, gehörte Daniel Bernoulli I. (Siehe Bernoullis im Jahre 1716 erschienene Schrift: Phoronomia sive de Viribus et Motibus corporum solidorum et fluidorum). Man hat Bernoulli auf Grund der von ihm entwickelten Ansichten als einen der Begründer der kinetischen Gastheorie hingestellt (Rühlmann, Handbuch der mechanischen Wärmetheorie. Bd. I. 1876. S. 72).

Dieselbe Ansicht von der Natur der Wärme entwickelte ein Jahrzehnt später der große Euler in einer in den Abhandlungen der Petersburger Akademie vom Jahre 1727 erschienenen Arbeit »Tentamen explicationis phaenomenorum aeris«.

Soweit es sich um bloße Andeutungen handelt, läßt sich die mechanische Wärmetheorie bis auf Bacon und auf Hooke (Micrography, London 1667. S. 12) zurückverfolgen.

[448] Sein eigentlicher Name ist Benjamin Thompson.

[449] Philosophical Transactions. 1799.

[450] Philosophical Transactions. 25. I. 1798.

[451] Rumford, Untersuchung der durch Friktion hervorgebrachten Wärme, vorgelesen in der Königl. Sozietät der Wissenschaften, den 25. Januar 1798.

[452] In den »Contributions to phys. and medic. knowledge« collect. by Beddoes. 1799.

[453] Der Versuch wurde von Davy in der Weise angestellt, daß zwei Eisstücke unter einer luftleeren Glasglocke bei einer unter dem Gefrierpunkte liegenden Temperatur vermittelst eines Uhrwerkes aneinander gerieben wurden.

[454] Erasmus Darwin (der Großvater von Charles Darwin), Frigoric experiments on the mechanical expansion of air. Phil. Trans. 1788.

[455] J. Dalton, Experiments and Observations on the Heat and Cold produced by the mechanical condensation and rarefaction of air. Manch. Soc. V, p. II (1802).

[456] Ein Arbeiter einer Gewehrfabrik soll diese Entdeckung bei Versuchen mit der Windbüchse gemacht haben. Rosenberger, Geschichte der Physik Bd. III. S. 224.

[457] Siehe S. 266 dieses Bandes.

[458] Mém. de la Société d'Arcueil I, 180 (1807).

[459] Mach, Prinzipien der Wärmelehre, S. 210.

[460] Scheele, Chemische Abhandlung von der Luft und dem Feuer. (Ostwalds Klassiker, Nr. 58, S. 54).

[461] Durch Ritter. Siehe Gilberts Annalen VII, 1801. S. 525.

[462] Philosoph. Transact. 1802.

[463] William Hyde Wollaston wurde 1766 geboren. Er war Mitglied der Royal Society und starb 1828 in London. Wollaston entdeckte das Rhodium und das Palladium. Seine Erfindung, Platin zu schmieden, brachte ihm so reiche Mittel ein, daß er davon als Privatmann leben konnte.

[464] Thomas Young wurde 1773 geboren. Er wirkte als Professor der Physik an der Royal Institution in London und war Mitglied der Royal Society. Young starb 1829 in London. Er gehörte zu den vielseitigsten Menschen, die je gelebt haben. Young war Arzt, Philosoph, Mathematiker, Physiker, Archäologe und gleichzeitig ein Weltmann, der in den vornehmsten Kreisen Londons einen Ruf als Reiter, Musiker und Maler genoß. Derselbe Young, der auf den Gebieten der Physik und der Physiologie so Hervorragendes leistete, gehörte zu den ersten Archäologen, denen die Enträtselung der Hieroglyphen gelang.

[465] Philos. Transact. 1804. S. 1.

[466] Young, On the theory of light and colours. Phil. Transact. 1802. Seite 12.

[467] Helmholtz, Handbuch der physiologischen Optik. Leipzig 1876. S. 291 u. f.

[468] Newton, Optice. Lib. III. Quaestio XXVI: Annon radiorum luminis diversa sunt latera, diversis proprietatibus congenitis praedita?

[469] Étienne Louis Malus wurde 1775 in Paris geboren. Er besuchte dort die Schule für Militäringenieure und später die École polytechnique, wo Monge auf ihn aufmerksam wurde. (Über Monge s. S. 120 u. f.). Schon damals wandte sich Malus optischen Untersuchungen zu. Seine wissenschaftliche Tätigkeit wurde durch den Feldzug nach Ägypten und andere napoleonische Kriege unterbrochen. Später wirkte Malus an der École polytechnique in Paris, wo er schon im Jahre 1812 starb.

[470] Sur une propriété de la lumière réfléchie par les corps diaphanes. Gelesen 1808. Veröffentlicht in den Mémoires d'Arcueil II. 143 (1809).

[471] Aragos Werke. Bd. III. S. 117.

[472] Augustin Jean Fresnel wurde 1788 in der Normandie geboren. Er besuchte die École polytechnique zu Paris und starb dort 1827. Fresnel wirkte an der École polytechnique und als Mitglied einer Leuchtturmkommission. In dieser Stellung hat er sich um die Verbesserung der Leuchtvorrichtungen sehr verdient gemacht (Fresnelscher Prismenapparat).

[473] Fresnel, Mémoire sur la diffraction de la lumière (Annales chim.-phys. I. 1816 et XI, 1819).

[474] Mémoire sur la loi des modifications, que la reflexion imprime à la lumière polarisée.

[475] Z. B. die von Hamilton abgeleitete und von Lloyd am Aragonit nachgewiesene konische Refraktion. Hamilton in Poggendorffs Annalen Bd. XXVIII. Lloyd ebenda.

[476] Foucault, Sur les vitesses relatives de la lumière dans l'air et dans l'eau (Annales chim. phys. XLI. 1854).

[477] Siehe an späterer Stelle.

[478] Betrachtungen über die bewegende Kraft des Feuers und die zur Entwicklung dieser Kraft geeigneten Maschinen von S. Carnot. Übersetzt und herausgegeben von W. Ostwald. Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 37. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1892. Der Titel des Originals lautet: Réflexions sur la puissance motrice du feu et sur les machines propres à développer cette puissance par S. Carnot. Paris 1824.

[479] Dieser wurde samt der Abhandlung im Jahre 1878 von Carnots Bruder herausgegeben (Paris, Gauthier Villars).

[480] Mach, Prinzipien der Wärmelehre. S. 215.

[481] Mach, S. 218.

[482] Siehe S. 52 dieses Bandes.

[483] Gilberts Annalen VII. 1801. S. 137.

[484] Philos. Transact. 27. III. 1800, S. 255. Investigation of the Powers of the prismatic Colours to heat and illuminate Objects.

[485] Philos. Trans. 24. IV. 1800, S. 284. Experiments on the Refrangibility of the invisible Rays of the Sun.