[75] Philos. Transact. f. the year 1834, sowie Poggendorffs Annalen, Bd. XXXIV.

[76] Macedonio Melloni, geboren den 11. April 1798 in Parma, gestorben den 11. August 1854, war Professor der Physik zu Parma, später Direktor des Konservatoriums der Künste und Gewerbe in Neapel. Seine zahlreichen Abhandlungen über strahlende Wärme erschienen in den »Annales de Chimie et de Physique«, sowie in Poggendorffs Annalen.

[77] Philosophical Transactions, 1800,437.

[78] Neben Melloni haben sich besonders Knoblauch, Magnus, Tyndall und Leslie um die Erforschung der strahlenden Wärme verdient gemacht.

[79] Siehe den 12., 13., 14. und 15. Abschnitt des dritten Bandes.

[80] S. F. Thompson, Faraday und die englische Schule der Elektriker. Vortrag. Halle a. S. Knapp 1901.

Die kleine Schrift bietet eine gute Übersicht über Faradays Leben und seine wissenschaftliche Tätigkeit. Sie schildert ferner den Einfluß, den Faraday auf die weitere Entwicklung der Wissenschaft und der Technik ausgeübt hat.

[81] Tyndall, Faraday und seine Entdeckungen. Braunschweig 1870. S. 167 ff.

[82] Thilorier stellte zuerst flüssige und feste Kohlensäure dar; Natterer verflüssigte Stickoxydul und führte für verflüssigte Gase die jetzt gebräuchlichen eisernen Flaschen ein.

[83] Faraday, Ann. de chim. et de phys. T. XVIII. Gilberts Annalen Band LXXI und LXXII.

[84] Experimental researches in electricity, 3 vol., London 1839-55. Übersetzt von S. Kalischer, Berlin 1891. Das Gesamtwerk umfaßt 30 Reihen. Reihe I-XIII bildet den Inhalt der Nummern 81, 86, 87, 126, 128, 131, 134, 136 und 140 von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von W. Engelmann.

[85] Ostwalds Klassiker Nr. 81, S. 27 u. f. Die betreffenden Abhandlungen Aragos erschienen in den Ann. de chim. et de phys. T. XXVII, XXVIII und XXXII.

[86] 1838 durch Rieß und gleichzeitig durch Marianini. Siehe Poggendorffs Annalen, Bd. 47 (1839) S. 65 und Memorie di fisica sperimentale Modena 1838.

Peter Theophil Rieß wurde 1800 in Berlin geboren, wirkte dort als Professor der Physik und starb im Jahre 1883. Sein Hauptwerk erschien 1853 unter dem Titel »Die Lehre von der Reibungselektrizität«. Stefano Marianini wurde 1790 in Piemont geboren. Er wirkte als Professor der Physik in Modena.

[87] Palmieri und Santi Linari, Poggend. Ann. Bd. LIX u. LXII.

[88] Über die Entdeckung des elektrischen Rückstandes berichtet Poggendorff in seiner Geschichte der Physik im 5. Bande auf S. 496 und 509. Die Entdeckung ist danach Wilson und Gralath zuzuschreiben; sie erfolgte aber gleichzeitig, vielleicht auch früher durch Winkler im Jahre 1746. Über die Bedeutung, welche Wilson, Gralath und Winkler für die Elektrizitätslehre besitzen, siehe auch im III. Bande (Abschnitt 2) dieses Werkes.

[89] Kohlrausch hat später den Rückstand aus der Influenzwirkung erklärt. Poggendorffs Annal., Bd. 91 (1854) S. 56 u. 179.

[90] Ostwalds Klassiker Nr. 86, S. 33.

[91] Siehe die III. Reihe von Faradays Experimentaluntersuchungen über Elektrizität. Philos. Transact. f. 1833. Die III., IV. und V. Reihe dieser Untersuchungen wurden in deutscher Übersetzung als Nr. 86 von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, W. Engelmann, 1907.

[92] Ann. de chimie et de phys. T. LI, pag. 72.

[93] Ostwalds Klassiker, Nr. 87, S. 36.

[94] Philosoph. Transactions f. 1834. In deutscher Übersetzung zusammen mit der VI. und VIII. Reihe herausgegeben als Nr. 87 von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, W. Engelmann, 1897.

[95] Ostwalds Klassiker, Nr. 87, S. 48.

[96] Ostwalds Klassiker, Nr. 87, S. 61 u. f.

[97] Faradays Experimentaluntersuchungen, VII. Reihe (Ostwalds Klassiker Nr. 87, Fig. 14.)

[98] Ostwalds Klassiker Nr. 87, S. 77.

[99] Tyndall, Faraday und seine Entdeckungen. Braunschweig 1870. S. 59. Die Stelle, die von Tyndall etwas abgeändert und verkürzt ist, findet sich in der XVII. Reihe der Experimentaluntersuchungen. Siehe auch Ostwalds Klassiker Nr. 134, S. 97.

[100] Siehe Band III, S. 237-239.

[101] Siehe Band III, S. 224.

[102] Auguste Arthur de la Rive wurde in Genf am 9. Oktober 1801 geboren. Er war Professor der Physik an der Akademie zu Genf und starb im Jahre 1873.

[103] Poggendorffs Annalen Bd. 78, S. 289.

[104] Faraday, Experimental researches ser. XIX. Siehe auch Poggendorffs Annalen, Bd. LXVIII, S. 105. Die XIX. Reihe wurde neuerdings zusammen mit der XVIII. Reihe als 136. Bändchen von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1903.

[105] D. h. in der Verbindungslinie der Pole.

[106] Faraday, Experim. research. ser. XX. oder auch Poggendorffs Annalen Band LXIX. Die XX. und XXIII. Reihe der Experimentaluntersuchungen Faradays wurde neuerdings in deutscher Übersetzung als 140. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1903.

[107] Experimentaluntersuchungen über Elektrizität. XIV. Reihe. Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 131. Leipzig, Verlag von W. Engelmann 1902.

[108] J. Tyndall, Faraday und seine Entdeckungen. S. 67.

[109] G. S. Ohm, Die galvanische Kette, mathematisch bearbeitet, Berlin 1827.

[110] A. J. v. Oettingen in Ostwalds Klassikern Nr. 87, S. 178.

[111] C. F. Gauß, Die Intensität der magnetischen Kraft auf absolutes Maß zurückgeführt; herausgegeben von E. Dorn als 53. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften.

[112] Im 20. Abschnitt des III. Bandes, S. 302 u. f.

[113] Siehe Bd. III. S. 224.

[114] Annales de chimie et de physique XV, S. 222.

[115] Jean Baptiste Biot wurde 1774 in Paris geboren. Biot war ein sehr vielseitiger Forscher. Er wirkte als Professor der Physik und der Astronomie in Paris und starb dort 1862.

[116] Felix Savart wurde 1791 geboren; er wirkte als Professor der Physik in Paris und hat sich besonders durch seine akustischen Untersuchungen bekannt gemacht. Er starb in Paris im Jahre 1841.

[117] In der Formel bedeutet i die Stromstärke, m die Polstärke, ds ein Stromelement, r die Entfernung des Poles von dem Stromelement und w den Winkel, den die Richtung des Stromelementes mit r bildet.

[118] Siehe Band III, S. 228 u. f.

[119] Der vollständige Ausdruck des elektrodynamischen Grundgesetzes lautet:

K = (i . i1 . ds . ds1)/r2 · (3 cos θ . cos θ1 - 2 cos ε).

Siehe Annales de chimie et de phys. Bd. 20, pag. 60. Der Titel der Ampèreschen Abhandlung lautet: Mémoire sur la théorie mathématique des phénomènes électrodynamiques etc.

[120] Siehe die Einleitung der Ohmschen Schrift.

[121] Seine ersten Veröffentlichungen über diesen Gegenstand finden sich in Schweiggers Journal vom Jahre 1825 und 1826. Erwähnt sei noch, daß 1892 eine Gesamtausgabe der Schriften Ohms erschien und zwar bei J. A. Barth in Leipzig.

[122] In Frankreich und in England wurde man mit dem Ohmschen Gesetz erst bekannt, nachdem Pouillet 1887 seine Richtigkeit mit Hilfe der von ihm erfundenen Sinusbussole nachgewiesen hatte. Pouillet erwähnte Ohms Entdeckung nicht, obgleich er sie sehr wahrscheinlich kannte. Prioritätsansprüche, die zugunsten Pouillets geltend gemacht wurden, haben jedenfalls keine Berechtigung.

[123] G. Th. Fechner, Maßbestimmungen über die galvanische Kette. Leipzig 1831.

Gustav Theodor Fechner wurde 1801 in der Lausitz geboren. Er wirkte zunächst als Professor der Physik und später als Professor der Philosophie an der Universität Leipzig. Fechner gehört zu den Begründern der neueren, auf einer engen Verbindung mit den Naturwissenschaften fußenden Philosophie. Er ist der Entdecker des psychophysischen Grundgesetzes. (Siehe an späterer Stelle dieses Bandes.)

[124] Siehe S. 89 dieses Bandes.

[125] Philosophical Transactions 1821. S. 7.

[126] Näheres über sein Leben siehe an späterer Stelle dieses Bandes. Joule veröffentlichte seine Untersuchung im Philosophical Magazin, Bd. XIX (1841). Siehe auch Doves Repertorium, Bd. VIII, S. 309 und 317.

[127] Poggendorffs Annalen Bd. LXI (1844) S. 18. Heinrich Friedrich Emil Lenz wurde 1804 in Dorpat geboren. Er wirkte als Professor der Physik in Petersburg und starb im Jahre 1865.

[128] John Frederic Daniell wurde 1790 in London geboren; er wirkte dort als Professor der Chemie und starb 1845.

[129] Siehe Band III, S. 237 u. f.

[130] Jean Peltier wurde 1785 in der Nähe von Paris geboren. Er war Privatgelehrter und starb 1845 in Paris. Über Peltiers Entdeckung siehe Poggendorffs Annalen Bd. 43 (1838) S. 324.

[131] Im Jahre 1834.

[132] Poggendorffs Annalen Bd. XXXI (1834), S. 483.

[133] Poggendorffs Annalen Bd. XXXIV (1835), S. 385.

[134] Franz Neumann, Erinnerungsblätter von seiner Tochter, mit Titelbild, Faksimiles und Abbildungen im Text. Tübingen und Leipzig 1904.

Das Buch behandelt Neumann weniger als Forscher, sondern als einen Menschen, dessen Selbstlosigkeit, Pflichttreue und Forschungsdrang im höchsten Grade vorbildlich sind. Unter den vielen schönen Beispielen sei hier nur eins mitgeteilt. Als Neumann eine mineralogische Durchforschung des Riesengebirges unternommen hatte, schenkte er die gesammelten Mineralien und Gesteine dem Staat. Der Aufforderung, sich wenigstens seine Reisekosten ersetzen zu lassen, entsprach er, indem er sich eine Mark für den Tag berechnete.

[135] Siehe S. 99 dieses Bandes.

[136] Beide Arbeiten Neumanns erschienen in den betreffenden Jahrgängen der Berliner Akademie der Wissenschaften. Ihrer grundlegenden Bedeutung wegen wurden sie als 10. und 36. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften durch Neumanns Sohn von neuem herausgegeben. Die Abhandlung vom Jahre 1845 führt den Titel: Die mathematischen Gesetze der induzierten elektrischen Ströme. Der Titel der späteren Abhandlung (von 1847) lautet: Über ein allgemeines Prinzip der mathematischen Theorie induzierter elektrischer Ströme.

[137] Siehe Bd. III, S. 303 u. f.

[138] Wilhelm Weber wurde 1804 als Sohn eines Professors der Theologie in Wittenberg geboren. Seine ersten Untersuchungen stellte er gemeinsam mit seinen Brüdern an. Mit Ernst Heinrich Weber verfaßte er die »Wellenlehre auf Experimente gegründet« und mit Ernst Weber die »Mechanik der menschlichen Gehwerkzeuge«. Während die Brüder sich auch weiterhin physiologischen Untersuchungen widmeten, wurde Wilhelm Weber, nachdem Gauß seine Berufung nach Göttingen bewirkt hatte, ganz für die Physik gewonnen. In gemeinsamer Tätigkeit widmeten sich Gauß und Weber insbesondere der Erforschung des Erdmagnetismus. (Siehe Bd. III, S. 307). Im Jahre 1833 verbanden sie die Sternwarte und das physikalische Institut durch den ersten elektromagnetischen Telegraphen. 1837 wurde Weber gleich sechs anderen Göttinger Professoren seines Amtes entsetzt, weil er sich gegen den Bruch der Hannoverschen Verfassung erklärt hatte (Die berühmten Göttinger Sieben). Er war zunächst stellenlos, lehrte dann einige Jahre in Leipzig, wurde aber 1849 in seine Stellung nach Göttingen zurückberufen. Dort war er bis zu seinem im Jahre 1891 erfolgten Tode mit wissenschaftlicher Arbeit beschäftigt. Auch die akademische Lehrtätigkeit Webers war wie diejenige Neumanns eine ganz hervorragende.

[139] W. Weber, Elektrodynamische Maßbestimmungen. Leipzig 1846.

[140] Wenn man die Elektrizitätsmengen mit e, e1 und ihre Entfernung mit r, die relative Geschwindigkeit mit dr/dt und die relative Beschleunigung mit d2r/dt2 bezeichnet, dann nimmt Webers Gesetz folgende Form an für die Kraft, welche die Elektrizitätsmengen aufeinander ausüben:

(ee1)/r2 (1 - 1/c2 · dr/dt + 2r/c2 · d2r/dt2)

[141] Riccardo Felici wurde 1819 in Parma geboren. Er wirkte als Professor der Physik in Pisa.

[142] Riccardo Felici, Über die mathematische Theorie der elektrodynamischen Induktion. Als Bd. 109 von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von E. Wiedemann. Leipzig, W. Engelmann, 1899.

[143] Ostwalds Klassiker, Bd. 109.

[144] W. Weber, Messung starker galvanischer Ströme bei geringem Widerstande nach absolutem Maße. 1840. (Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften, Bd. 142. Leipzig, W. Engelmann, 1904.) Die Tangentenbussole konstruierte Pouillet, indem er das einfache Galvanometer zu einem Meßapparat umgestaltete (1837). Weber gab 1840 der Tangentenbussole eine Form, durch die er sie zum Messen starker Ströme besonders geeignet machte.

[145] Die Berechnung besteht darin, daß man die Tangente des Ablenkungswinkels der Nadel mit einer konstanten Zahl multipliziert, die von der Größe des Kupferringes und der absoluten horizontalen Intensität am Beobachtungsorte abhängt. Letztere betrug für Göttingen 1,78. (Siehe Bd. III, S. 310.)

[146] Wilhelm Weber, Über das elektrochemische Äquivalent des Wassers (Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften, Bd. 142. Leipzig, W. Engelmann, 1904.)

[147] Sie betrug bei dem Apparat, den Weber konstruierte, 253600 mm.

[148] Von 164 mm Durchmesser.

[149] 1130 Windungen.

[150] 4638330 Quadratmillimeter.

[151] W. Weber, Messungen galvanischer Leitungswiderstände nach einem absoluten Maße, 1851. (Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften, Bd. 142. Leipzig, W. Engelmann, 1904.)

[152] Poggendorffs Annalen Bd. 94 (1856) S. 10-25. Siehe auch Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Bd. 142, S. 20 u. f.

[153] Siehe an späterer Stelle dieses Bandes.

[154] Siehe Liebigs Anleitung zur Analyse organischer Körper. Braunschweig 1837. 2. Aufl. 1853.

[155] Wöhler und Liebig, Untersuchungen über das Radikal der Benzoësäure, in den Annalen der Pharmazie, Bd. 3, S. 249 ff. Neuerdings herausgegeben von Hermann Kopp als Nr. 22 von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1891.

[156] Siehe S. 127.

[157] Martrès im Jahre 1803.

[158] Ostwalds Klassiker Nr. 22, S. 7 u. f.

[159] Gelegentlich der Jahrhundertfeier des Geburtstages Liebigs ist eine umfangreiche Literatur über diesen Forscher entstanden, von der hier einiges angeführt sei:

Jakob Volhard, Justus von Liebig. Sein Leben und Wirken. Annalen der Chemie, Bd. 328 (1903) Heft 1, S. 1-40.

G. F. Knapp, Justus von Liebig nach dem Leben gezeichnet. Annalen der Chemie, Bd. 328 (1903), Heft 1, S. 41-60.

Beide Abhandlungen sind als Sonderheft unter dem Titel »Justus von Liebig, Gedenkblätter zu dessen hundertjährigem Geburtstage« erschienen (Winter, Leipzig 1903).

Volhard, einer der hervorragendsten Schüler Liebigs, hat der chemischen Wissenschaft auch die bedeutendste Biographie des großen Forschers beschert.

Jacob Volhard, Justus von Liebig. 2 Bde. Leipzig 1909.

[160] So äußerte sich über ihn der Dichter Platen, mit dem Liebig in Erlangen befreundet war.

[161] J. v. Liebigs biographische Aufzeichnungen. Vgl. die Berichte der Deutschen chemischen Gesellschaft. XXIII,785.

[162] J. v. Liebig, chemische Briefe erschienen 1844 und erlebten seitdem viele Neuauflagen und Übersetzungen. Liebig ragte als Schriftsteller in solchem Maße hervor, daß selbst ein J. Grimm ihn sprachgewaltig nannte.

[163] Dr. Buch.

[164] Im Jahre 1817. Siehe Schweiggers Journal 23, S. 309 u. 430.

[165] Von diesem Zeitpunkt an bis zum Tode von Berzelius standen Berzelius und Wöhler in engster, wissenschaftlicher und freundschaftlicher Beziehung. Diesem Verhältnis entsprang ein umfangreicher, für die Geschichte der Chemie bedeutungsvoller Briefwechsel. Er erschien unter folgendem Titel:

Berzelius, J. und Wöhler, F., Briefwechsel. Mit einem Kommentar von J. v. Braun; herausgegeben von O. Wallach. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1901. Bd. I (717 S.) und Bd. II (743 S.).

[166] Auf die Möglichkeit einer Isomerie chemischer Verbindungen hat schon A. v. Humboldt in seinem Werke »Versuche über die gereizte Nerven- und Muskelfaser« (1797) hingewiesen. Er sagt dort: »Drei Körper a, b, c können sehr wohl aus gleichen Mengen Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff und Metall zusammengesetzt und dennoch in ihrer Natur unendlich verschieden sein.« (E. O. v. Lippmann, A. v. Humboldt als Vorläufer der Lehre von der Isomerie. Chemiker-Zeitung 1901. Nr. 1.)

[167]

Cyansaures Ammonium Harnstoff.

[168] Siehe Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1908, S. 279.

[169] Herausgegeben von H. Kopp als 26. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1891.

[170] Thomas Graham wurde 1805 in Glasgow geboren. Er wirkte als Professor der Chemie in Glasgow und in London, war Mitglied der Royal Society und starb im Jahre 1869. Graham ist besonders durch seine Untersuchungen über die Diffusion der Gase und die Osmose bekannt geworden. Von der Konstitution der Salze handelt eine 1836 in den Philos. Transact. erschienene Abhandlung Grahams (Inquiries respecting the constitution of salts...).

[171] Ostwalds Klassiker Nr. 26, S. 25.

[172] Ostwalds Klassiker Nr. 26, S. 59.

[173] Er nannte es Benzin.

[174] Eilhard Mitscherlich, Über das Benzin und die Verbindungen desselben. Herausgegeben von J. Wislicenus als 98. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1898.

[175] C6H5COOH + CaO = CaCO3 + C6H6.

[176] CH3COONa + NaOH = Na2CO3 + CH4.

[177] CCl3COOK + KOH = K2CO3 + CHCl3.

[178]

Mitscherlich fand 92,46 (statt 92,31) Kohlenstoff,
und 7,54 ( " 7,69) Wasserstoff.

[179] Durch Zinin im Jahre 1841. Journal für prakt. Chemie 27, 149.

[180] Ostwalds Klassiker, Nr. 98, S. 14.

[181] Ostwalds Klassiker, Nr. 98, S. 18.

[182] Als 27. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften, herausgegeben von A. von Bayer. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1891.

[183] Biographisches über Bunsen enthält die von seinem Schüler und Nachfolger Theodor Curtius gehaltene Gedächtnisrede. Universitätsdruckerei in Heidelberg 1900.

Eine vortreffliche Würdigung der wissenschaftlichen Leistungen und der Persönlichkeit Bunsens enthält die Gedenkrede, die einer seiner bedeutendsten Schüler und Mitarbeiter, Sir Henry Roscoe, am 29. März des Jahres 1900 in der Londoner chemischen Gesellschaft hielt. Sie ist im I. Bande der von der Deutschen Bunsen-Gesellschaft gesammelten Abhandlungen Bunsens (Bd. I, S. XV u. f.) in deutscher Übersetzung wiedergegeben. Die gesammelten Abhandlungen Bunsens umfassen 3 Bände. Sie wurden von W. Ostwald und M. Bodenstein herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1904.