Fig. 644.

Fig. 644.

Trigonia costata Sow. Brauner Jura. Württemberg. (1/2 nat. Größe.)

Fig. 645.

Fig. 645.

Trigonia cfr. aliformis Park. Senonkreide. Vaels bei Aachen. (Nat. Größe.)

Fig. 646.

Fig. 646.

Schloß von Trigonia pectinata Lam. Recent. Australien.

5. Familie. Astartidae. Gray.

Dickschalige, gleichklappige, marine Muscheln mit kräftigen Schloßzähnen (meist 2, seltener 1 bis 3 in jeder Klappe); vordere Seitenzähne fehlen, hintere leistenartig, rudimentär oder fehlend. Band äußerlich. Muskeleindrücke oval, über dem vorderen häufig ein Fußmuskeleindruck. Silur bis jetzt. Hauptentwicklung in Trias, Jura und Kreide. Die paläozoischen Gattungen besitzen meist leistenartige hintere Seitenzähne.

Fig. 647.

Fig. 647.

Pleurophorus costatus King.

a Beschaltes Exemplar aus dem Zechstein von Byers Quarry, England, 2/1 (nach King).

b Steinkern aus dem Zechstein von Gera (nach Geinitz).

Fig. 648.

Fig. 648.

Cardita (Palaeocardita) crenata Mstr. Ob. Trias. St. Cassian, Tirol.

Fig. 649.

Fig. 649.

Venericardia imbricata Lam. Eocän. Grignon bei Paris.

? Anodontopsis M'Coy (Pseudaxinus Salter, Orthodontiscus Meek), ? Matheria Billings. Silur.

? Pachydomus Morris (Megadesmus Sow.), ? Guerangeria Oehlert, Prosocoelus, Mecynodon Keferst., Goniophora Phill., Cypricardinia Hall, Cypricardella Hall (Microdon Hall). Devon.

Pleurophorus King (Fig. 647). Quer verlängert, vierseitig; Wirbel terminal. Oberfläche mit einigen schräg nach hinten gerichteten Radialrippen oder glatt. Schloßzähne 2:2 stark divergierend, außerdem je ein langer, leistenförmiger hinterer Seitenzahn. Devon bis Trias; Hauptverbreitung im Perm.

Fig. 650.

Fig. 650.

Astarte Voltzi Ziet. Dogger. Gundershofen, Elsaß. (Nat. Größe.)

Fig. 651.

Fig. 651.

Astarte (Crassinella) obliqua Desh. Unt. Oolith. Bayeux. Calvados.

Fig. 652.

Fig. 652.

Opis Goldfussiana d'Orb. Ob. Jura. Nattheim.

Fig. 653.

Fig. 653.

Goodallia miliaris Defr. sp. Grobkalk. Grignon. (Nach Deshayes.)

Fig. 654.

Fig. 654.

Woodia profunda Desh. Eocän. (Sables inférieures.) Aizy bei Laon.

Cardita Brug. Länglich vierseitig, trapezoidisch, mit stark nach vorne gerückten Wirbeln, und mit radialen, etwas schuppigen Rippen verziert, meist mit Lunula. Ränder gekerbt. Schloßzähne (2:2-3) sehr schief, fast leistenförmig. Trias bis jetzt.

Subgenus: Palaeocardita Conr. (Fig. 648). Wie vorige, aber mit hinterem Seitenzahn. Trias bis Kreide.

Venericardia Lam. (Fig. 649). Rundlich dreieckig oder herzförmig, radial gerippt. Schloßzähne schief, leistenförmig. Seitenzähne fehlen. Kreide. Tertiär bis jetzt.

Astarte Sow. (Crassina Lam.) (Fig. 650). Rundlich dreieckig, kreisförmig oder oval, schwach gewölbt, dick; außen glatt, konzentrisch gestreift oder gefurcht. Unter den Wirbeln eine schwach vertiefte Lunula. Schloßzähne 2:2, der vordere der rechten Schale groß und dick. Karbon bis jetzt.

Subgenera: Astartella Hall (Karbon), Coelastarte Böhm, Praeconia Stol., Crassinella Bayle (Fig. 651), Prorokia Böhm. (Jura), Eriphyla Gabb. (Kreide), Grotriania Speyer. Tertiär.

Opis Defr. (Fig. 652). Dreiseitig, herzförmig, glatt oder konzentrisch gefurcht. Wirbel stark vorragend, nach vorne gekrümmt. Lunula ungemein tief, kantig begrenzt. Schloßzähne (2:1) lang, leistenförmig. Trias bis Kreide.

Opisoma Stol. (Jura), Seebachia Neumayr (Kreide), Goodallia Turton (Fig. 653), Woodia Desh. (Fig. 654). Tertiär und jetzt.

6. Familie. Crassatellidae.

Schale oval oder länglich. Oberfläche konzentrisch gestreift oder gefurcht. Schloßzähne 1-3 in jeder Klappe; Seitenzähne fehlen oder schwach entwickelt. Band innerlich, in einer Grube unter den Wirbeln. Kreide bis jetzt. Marin.

Fig. 655.

Fig. 655.

Crassatella plumbea Chem. sp. Grobkalk. Damery bei Epernay. (2/3 nat. Größe.)

Fig. 656.

Fig. 656.

Crassatella Bronni Merian. Oligocän. Weinheim bei Alzey. (Nat. Gr.)

Crassatella Lam. (Fig. 655, 656). Dickschalig, länglich oval, vorne häufig mit Lunula. Schloßzähne 2:2. Etwa 70 fossile und 36 lebende Arten. Kreide bis jetzt.

Triodonta Koenen (Oligocän), Ptychomya Ag., Stearnsia White (Kreide).

Gouldia Ad. Oval, klein. Schloßzähne 2:1-2. Vordere Seitenzähne leistenartig. Kreide bis jetzt.

7. Familie. Megalodontidae. Zitt.[48]

Schale gleichklappig, sehr dick, meist glatt oder fein konzentrisch gestreift. Schloßplatte breit, mit 2:2 starken, ungleichen Schloßzähnen und zuweilen einem vorderen und hinteren Seitenzahn. Band äußerlich, durch dicke Fulcra gestützt. Hinterer Muskeleindruck meist auf einer hervorragenden Leiste gelegen, vorderer klein. Devon bis Jura.

Die Megalodontiden beginnen im Devon und endigen im Jura. Hauptverbreitung in der alpinen Trias. Sie stehen einerseits den Astartiden, anderseits den Pachyodonten, und zwar der Gattung Diceras nahe. Sie werden vielfach als Vorläufer der letzteren betrachtet. Nach G. Böhm zeigt Pachyerisma genetische Beziehungen zu Cardium.

Fig. 657.

Fig. 657.

Megalodon (Eumegalodon) cucullatus Goldf. Devon. Paffrath bei Köln. (Nat. Größe.)

Fig. 658.

Fig. 658.

Megalodon (Neomegalodon) triqueter Wulfen sp. Trias-Dolomit. Bleiberg, Kärnthen.

Fig. 659.

Fig. 659.

Megalodon (Neomegalodon) Gümbeli Stopp. Rhätische Stufe. Elbigenalp, Tirol. (Nach Gümbel.)

Megalodon Sow. (Tauroceras, Lycodus Schafh., Conchodon Stoppani) (Fig. 657-659). Schale gewölbt, oval oder dreiseitig gerundet, glatt oder konzentrisch gestreift. Wirbel nach vorne gekrümmt. Schloßrand sehr breit. Rechte Klappe mit zwei ungleichen, stumpfen, länglichen, durch eine tiefe Zahngrube getrennten Schloßzähnen; unmittelbar vor dem kleineren Vorderzahn befindet sich der halbmondförmige, kleine, aber sehr stark vertiefte vordere Muskeleindruck. Linke Klappe ebenfalls mit einem großen hinteren und einem kleineren vorderen Schloßzahn. Seitenzähne fehlen. Hinterer Muskeleindruck in beiden Klappen schwach vertieft, länglich, auf einer vorragenden Leiste. Die älteste devonische Art (Eumegalodon cucullatus Goldf. Fig. 657) hat runzelige, undeutlich geteilte Schloßzähne und glatte gerundete Schale. Die triasischen Arten erreichen zuweilen bedeutende Größe und sind meist durch eine vom Wirbel bis zum hinteren Unterrand verlaufende Kante ausgezeichnet, die Schloßzähne glatt, der hintere rechte meist durch eine Längsfurche verdoppelt (Neomegalodon Gümb.). Sie finden sich in ungeheurer Menge hauptsächlich im sogen. Dachsteinkalk (Dachsteinbivalve) der Nordalpen und im oberen Hauptdolomit der Südalpen, sowie in Raibler und rhätischen Schichten.

Pachyerisma Morris und Lyc. (Pachymegalodon Gümb.). Äußere Form wie bei Megalodon. Schloßplatte sehr breit. Vorderer Muskeleindruck halbkreisförmig, viel größer als bei Megalodon, stark vertieft; hinterer Muskeleindruck auf einer Leiste. Neben den beiden Schloßzähnen jederseits noch ein kräftiger hinterer Seitenzahn, sowie ein rundlicher vorderer Seitenzahn. Trias bis oberer Jura.

Durga Böhm. Wie vorige, aber ohne hintere Muskelleiste. Lias.

Protodiceras Böhm. Lias. P. (Megalodon) pumilus Gümb.

8. Familie. Isocardiidae. Gray.

Schale porzellanartig, gleichklappig, frei, geschlossen, mit angeschwollenen, nach außen und vorne gekrümmten Wirbeln. Band äußerlich, vor den Wirbeln in zwei Äste gespalten, die in Furchen bis zu den Wirbelspitzen fortsetzen. Muskeleindrücke ziemlich stark vertieft. Schloßzähne leistenförmig, dem Schloßrand parallel. Mantellappen des Tiers geschlossen mit einer vorderen Öffnung für den Fuß und einer hinteren für den Sipho. Trias bis jetzt.

Fig. 660.

Fig. 660.

Isocardia striata d'Orb. Portlandkalk. Cirey, Haute-Marne. (Nach Loriol.)

Fig. 661.

Fig. 661.

Schloß von Isocardia lunulata Nyst. Crag. Antwerpen.

Physocardia v. Wöhrm. (Craspedodon Bittner). Beide Schalen stark gewölbt, mit kräftigen seitlich gedrehten Wirbeln, glatt. Rechte Sch. mit einem gebogenen, leistenförmigen Schloßzahn, linke mit zwei liegenden Schloßzähnen, wovon der untere stärker als der obere. Seitenzähne fehlen. Alpine Trias (St. Cassianer und Raibler Schichten). Ph. Ogilviae v. Wöhrm.

Dicerocardium Stopp. Ob. Trias. (Hauptdolomit) Alpen und Himalajah.

Isocardia Lam. (Fig. 660, 661). Herzförmig oder oval, hochgewölbt, konzentrisch gestreift oder glatt. Wirbel stark angeschwollen. Jederseits zwei verlängerte, liegende Schloßzähne und ein hinterer leistenartiger Seitenzahn. Jura bis jetzt.

9. Familie. Chamidae. Lam.
(Pachyodonta p. p. Neumayr).

Schale dick, ungleichklappig mit nach vorne eingerollten Wirbeln, bald mit der linken, bald mit der rechten Klappe aufgewachsen. Die festgewachsene Schale zuweilen kegelförmig. Das Band liegt hinter den Wirbeln in einer vertieften Furche zwischen den Schalen, gabelt sich aber nach vorne und verläuft jederseits in einer Rinne bis zur Wirbelspitze. Schloß in einer Schale mit zwei stumpfen, durch eine Zahngrube getrennten Zähnen, in der andern mit einem zwischen zwei Zahngruben gelegenen Zahn. Muskeleindrücke groß, häufig auf besonderen Leisten gelegen. Mantellinie ganzrandig. Schale aus einer dünnen Prismen- und einer dicken inneren Porzellanschicht zusammengesetzt. Oberer Jura bis jetzt. Marin.

Das Tier der einzigen lebenden Gattung (Chama) hat zwei Paar ungleiche Kiemenblätter, einen bogenförmigen, nicht vorstreckbaren Fuß, verwachsene Mantellappen, welche drei entfernte Öffnungen frei lassen, eine vordere für den Fuß, eine untere hintere für die Kiemen- und eine obere hintere für die Afterröhre.

Die Chamiden bilden mit den Capriniden und Rudisten die Gruppe der Pachyodonten (Neumayr) und stellen wahrscheinlich einen infolge der Befestigung einer Schale eigentümlich differenzierten Seitenzweig der Heterodonten dar. Sie haben sich möglicherweise aus den Isocardiiden entwickelt.

Fig. 662.

Fig. 662.

Diceras arietinum Lam. Coralrag. St. Mihiel, Meuse. (2/3 nat. Größe.)

Die Einkrümmung der Wirbel nach vorne und die Lage des Bandes bestimmen stets mit Sicherheit rechte und linke Klappe. Die zwei Schloßzähne können jedoch bald der rechten, bald der linken Schale angehören, die andere Klappe besitzt alsdann nur einen Zahn. Bei den normalen Formen ist die linke Schale aufgewachsen, bei den inversen die rechte. Einzelne Gattungen (Chama, Diceras) besitzen normale und inverse Arten.

Diceras Lam. (Heterodiceras, Plesiodiceras Mun.-Chalmas, Pseudodiceras Gemmellaro) (Fig. 662. 663). Schale dick, glatt, ungleichklappig, beiderseits gewölbt, mit dem Wirbel der größeren (bald rechten, bald linken) Klappe aufgewachsen, normal oder invers. Wirbel stark vorragend, spiral nach außen und vorne gedreht. Band hinten durch starke Nymphen gestützt, vorne gespalten. Schloßplatte dick, rechte Klappe mit einem mächtigen, gebogenen, verlängerten, dem Schloßrand fast parallelen Zahn und einem schwächeren liegenden vorderen, linke mit einem einzigen großen, ohrförmigen, unten ausgebuchteten Schloßzahn, dahinter eine verlängerte Zahngrube. Der hintere Muskeleindruck auf einer vorragenden Leiste. Oberer Jura.

Fig. 663.

Fig. 663.

A Linke (angeheftete) Schale von Diceras arietinum Lam. St. Mihiel, Meuse. (2/3 nat. Größe.) B Rechte Schale von Diceras Zitteli Munier-Chalmas. Tithon. Stramberg. (2/3 nat. Größe.) (a Vorderer, a' hinterer Muskeleindruck, c großer Schloßzahn, d Zahngrube, l Bandfurche, s Leiste für den hinteren Muskeleindruck.)

Apricardia Guéranger. Cenomanien. Turonien.

Requienia Mathéron (Fig. 664a). Sehr ungleichklappig, glatt, mit dem spiral gedrehten Wirbel der linken Klappe aufgewachsen. Rechte Klappe deckelförmig, flach, mit spiralem Wirbel. Schloßzähne sehr schwach. Hinterer Muskeleindruck auf einer Leiste. Untere Kreide, hauptsächlich im Urgonien von Süd-Europa, der Alpen und Texas verbreitet. R. ammonia Goldf.

Subgenus: Toucasia Mun.-Chalmas (Fig. 664 b, c). Wie vorige, jedoch beide Schalen mit Kiel. Urgonien. T. Lonsdalei Sow.

Matheronia Mun.-Chalmas. Urgonien. Cenomanien.

Fig. 664.

Fig. 664.

a Requienia ammonia Goldf. Urgonien. Orgon, Vaucluse. (1/3 nat. Größe.) b, c Kleines Exemplar von Requienia (Toucasia) Lonsdalei Sow. sp. Ebendaher. b Linke, c rechte Schale von innen. (Nat. Größe.)

Bayleia Mun.-Chalm. Turon. B. Pouechi Mun.-Chalmas.

Monopleura Mathéron (Fig. 665. 666). Sehr ungleichklappig, glatt, gestreift oder gerippt, stets invers, mit der rechten entweder spiral eingekrümmten oder kegelförmig verlängerten Schale aufgewachsen. Linke Klappe deckelförmig, konisch oder flach mit zwei kräftigen, durch eine Zahngrube getrennten Schloßzähnen. Rechte Schale mit einem schrägen, zwischen zwei Zahngruben gelegenen Zahn. Band äußerlich, jederseits in einer vom Schloßrand nach den Wirbeln verlaufenden Rinne. Hinterer Muskel auf einer Leiste. Untere Kreide (Urgonien) von Süd-Europa und Texas.

Fig. 665.

Fig. 665.

Monopleura trilobata d'Orb. Schrattenkalk. Orgon, Vaucluse. a, b Exemplar in nat. Größe von vorn und hinten. c Unterschale von innen (nat. Größe).

Fig. 666.

Fig. 666.

Monopleura varians Math. Urgonien. Orgon, Vaucluse. Beide Schalen in nat. Größe von innen.

Himeraelites di Stef. (Unt. Kreide).

Valletia M.-Ch. (Neocom), Gyropleura Douvillé (Cenoman bis Senon), Caprotina d'Orb (Fig. 667). Neocom bis Turon.

Chama Lin. (Fig. 668). Ungleichklappig, mit der linken, seltener mit der rechten Schale aufgewachsen. Wirbel nach vorne gekrümmt. Band in einer Rinne hinter den Wirbeln, nach vorne häufig gespalten und bis zur Wirbelspitze fortsetzend. Oberfläche mit hervorragenden konzentrischen Blättern oder Stacheln verziert. Schloßzähne stumpf, etwas gekerbt, verlängert. Muskeleindrücke groß, nicht auf Leisten gelegen. Kreide bis jetzt; hauptsächlich im Eocän.

Fig. 667.

Fig. 667.

Gruppe bestehend aus Caprotina semistriata d'Orb., C. striata d'Orb. und einem glatten Radioliten aus dem Grünsand von Le Mans (nach d'Orbigny.)

Fig. 668.

Fig. 668.

Chama squamosa Lam. Eocän. Hampshire. (Nat. Größe.)

10. Familie. Caprinidae. Fischer.[49]
(Pachyodonta p. p. Neumayr).

Schale sehr ungleichklappig, dick, invers. Die aufgewachsene rechte Klappe konisch oder spiral, mit einem starken, zwischen zwei Gruben gelegenen Schloßzahn; linke Schale frei, eingekrümmt oder spiral, der dicke Schloßrand mit zwei, durch eine Grube getrennten Zähnen, wovon der vordere stärkere durch ein vertikales Septum gestützt wird. Band äußerlich. Hinterer Muskeleindruck auf einer in den Schloßrand verlaufenden Leiste. Äußere Schalenschicht prismatisch, dünn, innere porzellanartig, dazwischen in einer oder in beiden Klappen eine von zahlreich parallelen Kanälen durchzogene oder mit zelligen Maschen ausgefüllte Mittelschicht. Nur in der Kreide.

Fig. 669.

Fig. 669.

Längsdurchschnitt der größeren Schale von Caprina adversa, um die Zwischenkammern in der inneren Schalenschicht zu zeigen.

Fig. 670.

Fig. 670.

Querschnitt durch die größere freie Schale von Caprina communis, um die parallelen Kanäle in der mittleren Schalenschicht zu zeigen.

Fig. 671.

Fig. 671.

Plagioptychus Aguilloni d'Orb. Kreide. Gosau. (2/3 nat. Größe.)

Caprina d'Orb. (Gemmellaria M.-Ch. Cornucaprina Futterer) (Fig. 669. 670). Sehr ungleichklappig, dickschalig, mit der Spitze der kegelförmigen, rechten Klappe aufgewachsen; linke Schale größer, spiral eingerollt. Band hinter den Wirbeln gelegen. Innere Schalenschicht der Unterschale aus konzentrischen Schichten zusammengesetzt, die zuweilen Hohlräume zwischen sich frei lassen (Fig. 669). Die Mittelschicht der freien spiralen Schale von zahlreichen einfachen, weiten Parallelkanälen vom Schloßrand bis zum Wirbel durchzogen (Fig. 670). Schloßzahn der aufgewachsenen Klappe sehr stark, zwischen dem hinteren Muskeleindruck und dem Außenrand eine Reihe von Vertiefungen. Cenoman. Die typische Art (C. adversa d'Orb.) erlangt eine beträchtliche Größe.

Schiosia Böhm. Wie Caprina, aber kleine Unterschale etwas spiral und beide Schalen von einfachen Kanälen durchzogen. Cenoman. Ober-Italien.

Fig. 672.

Fig. 672.

Plagioptychus Aguilloni d'Orb. (Pl. Coquandi Math.) aus dem Rudistenkalk von Le Beausset, Var. A rechte, B linke Klappe ein und desselben Individuums von innen (2/3 nat. Größe). (a vorderer, a' hinterer Adduktor, l Ligamentfurche, c vorderer, c' hinterer Schloßzahn der linken Klappe, d' Zahngrube, s Septum der linken Klappe.) C Querschnitt durch die kleine Schale in der Nähe des Randes (vergrößert.) (y Kanäle der mittleren Schalenschicht. Postanger bei St. Gilgen.

Plagioptychus Math. (Sphaerucaprina Gemmellaro, Orthoptychus Futterer) (Fig. 671. 672). Rechte Klappe konisch oder eingerollt, mit dem Wirbel aufgewachsen, linke Klappe gewölbt, mit eingekrümmtem Wirbel. Band äußerlich in einer tiefen Rinne hinter den Wirbeln nach vorne gegabelt und jederseits in einer Furche bis zur Wirbelspitze verlängert. Schloß und Schalenstruktur ähnlich Caprina, jedoch die freie Schale in der inneren Schalenschicht mit weiten Parallelkanälen, deren Begrenzungswände sich nach außen mehrfach verästeln und dadurch eine größere Anzahl in dreieckigen, nach innen zugespitzten Räumen verteilter, feiner peripherischer Parallelkanäle bilden. Cenoman. Turon.

Polyconites, Sellaea di Stef. Unt. Kreide Sicilien.

Caprinula d'Orb. (Chaperia Mun.-Chalmas) (Fig. 673. 674). Rechte Schale verlängert, aufgewachsen, konisch oder mit eingekrümmtem Wirbel; linke Klappe spiral eingerollt, kleiner. Beide Schalen von zahlreichen parallelen Kanälen durchzogen, wovon die peripherischen erheblich kleineren Durchmesser besitzen als die inneren. Schloß ähnlich Caprina. Cenoman. Turon. Besonders häufig in Portugal, Sicilien und Texas.

Fig. 673.

Fig. 673.

Caprinula Baylei Gemm. Kreide von Addaura bei Palermo. 1/2 nat. Größe (nach Gemmellaro).

Fig. 674.

Fig. 674.

a Querschnitt durch die untere, b durch die obere Schale von Caprinula Boissyi d'Orb. (c Zähne, x Zahngruben, u Wohnkammer des Tieres, s Septum). 2/3 nat. Größe (nach Woodward).

? Ichthyosarcolites Desm. (Caprinella d'Orb). Kreide. I. triangularis Desm.

Coralliochama White. Rechte Schale konisch, verlängert, aufgewachsen, linke kleiner, mit eingekrümmtem Wirbel. Vorderer Schloßzahn sehr kräftig, durch ein Septum gestützt; hinterer Schloßzahn schwach. Radialkanäle wie bei Plagioptychus, nach innen durch eine grobzellige Schalenschicht begrenzt. Unterschale mit einer dünnen äußeren Prismenschicht und einer blätterigen Innenschicht, dazwischen eine sehr dicke, aus vertikalen, polygonalen, hohlen Zellen zusammengesetzte Mittelschicht. Kreide. Californien. C. Orcutti White.

11. Familie. Rudistae. Lam.[50]
Pachyodonta p. p. Neumayr. Hippuritidae Woodw.)

Sehr ungleichklappige, dicke, mit der Spitze der verlängert kegelförmigen rechten Klappe aufgewachsene Schalen; linke Klappe niedrig, konisch oder flach deckelförmig. Ligament innerlich (oder fehlend). Oberschale durch mächtige, zapfenförmige Zähne in die Unterschale eingefügt und nur in vertikaler Richtung beweglich. Muskeleindrücke in der Deckelschale an vorragenden Apophysen befestigt. Marin. Nur in der Kreide.

Die Unterschale besteht aus zwei Schichten; davon wird die äußere, welche meist eine beträchtliche Dicke erlangt, aus aufrechten, der Längsachse parallelen Prismen gebildet, die durch zahlreiche horizontale Böden abgeteilt sind. Auf den Querböden bemerkt man wie auf dem Oberrand radiale Gefäßeindrücke. Im Gegensatz zu der gegitterten äußeren Schalenschicht ist die innere porzellanartig und besteht aus dicht aufeinander liegenden parallelen Blättern. Bei sehr rasch wachsenden, zylindrischen Formen bleiben nicht selten zwischen den Blättern Hohlräume frei, welche den Luftkammern der Cephalopoden gleichen und den Hohlräumen im Innern großer Austern entsprechen (Fig. 681); die äußere prismatische Schicht widersteht der Verwitterung besser als die innere und ist zuweilen noch vollständig erhalten, während die innere aufgelöst und weggeführt ist. Die Steinkerne des vom Tier bewohnten Hohlraumes liegen dann, durch einen leeren Zwischenraum getrennt, frei in den Schalenhüllen.

Die Oberschale ist ebenfalls aus einer meist wenig dicken prismatischen Außenschicht und einer porzellanartigen Innenschicht zusammengesetzt. Bei Hippurites ist erstere von einem komplizierten Kanalsystem durchzogen.

Die Rudisten entfernen sich in ihrem ganzen Habitus und Bau am weitesten von den normalen Lamellibranchiaten. Ihre Beziehungen zu den Chamiden, und namentlich zu Monopleura und Caprotina, wurden zuerst von Quenstedt erkannt und später von Woodward, Bayle, Zittel, Munier-Chalmas, Douvillé u. a. bestätigt. Ältere Autoren hatten die Rudisten bald für Vertreter einer besonderen Klasse, bald für Cephalopoden, Cirripeden, Brachiopoden, Korallen oder Anneliden gehalten. Die Mehrzahl der Rudisten lebte gesellig; sie erfüllen häufig ganze Schichten, wobei die Spitzen der Unterschalen meist nach unten gerichtet sind. Trotz ihrer Häufigkeit ist es aber ungemein schwierig, ja in vielen Fällen sogar unmöglich, die beiden Schalen voneinander zu trennen und das Innere zu präparieren. Von manchen Arten ist darum auch das Schloß erst unvollkommen bekannt.

Biradiolites d'Orb. (Radiolites Bayle) (Fig. 675). Schale kegelförmig, bikonisch oder zylindrisch. Unterklappe konisch, gerade, mehr oder weniger verlängert, vertikal gerippt oder aus horizontalen Blättern zusammengesetzt, häufig mit zwei glatten oder längs gestreiften, vom Oberrand bis zur Spitze verlaufenden Bändern, die nach Douvillé die Lage der After- und Atemröhre bezeichnen. Äußere Schalenschicht dick, aus polygonalen, großen vertikalen Prismen zusammengesetzt. Oberschale deckelförmig, flach oder konisch mit zentralem oder exzentrischem Wirbel. Auf der Innenseite der Deckelschale ragen zwei lange, schmale, außen längsgeriefte Zähne vor (Fig. 675 c, c'), die durch einen ziemlich breiten Zwischenraum getrennt sind; dieselben passen in zwei scheidenförmige, nach innen und unten offene, innen vertikal gestreifte Alveolen (d, d') der Unterschale, welche unmittelbar in die Wand eingefügt sind. Neben diesen Alveolen liegen jederseits die sehr großen, ungleichen, wenig vertieften Muskeleindrücke (a, a'), welche in der Oberschale auf starken und breiten, längsgefurchten, unmittelbar neben den Schloßzähnen vorragenden Apophysen befestigt sind. Ligament unbekannt. Mittlere und obere Kreide von Europa und Texas.

Fig. 675.

Fig. 675.

a, b Biradiolites cornu-pastoris d'Orb. Mittlere Kreide (Carentonien) von Pyles bei Périgeux. 1/2 nat. Größe (nach Bayle). a Schale mit Deckel von außen. (B, C die beiden feiner gerippten Bänder.) b innere Ansicht der Unterschale von oben gesehen. (d Vordere, d' hintere Zahnalveole, a vorderer, a' hinterer Muskeleindruck, B, C gestreifte Bänder der Außenwand, m Mantellinie, u Wohnkammer und leerer Raum zwischen den Zahnalveolen.)

c Deckelklappe von Radiolites Bournoni Desm. sp. Obere Kreide (Dordonien). St. Mametz, Dordogne. 1/3 nat. Größe (nach Bayle). (c Vorderer, c' hinterer Schloßzahn, a vordere, a' hintere Muskelapophyse.)

Fig. 676.

Fig. 676.

Radiolites angeiodes Lam. Mittlere Kreide. Gosau, Oberösterreich. a Vollständ. Exemplar mit Deckel in nat. Gr. b Deckelschale von St. Gilgen, Salzburg (nat. Gr.). (A Schloßfalte, c, c' Schloßzähne, a und a' Muskelapophysen.)

Bei dem Subgenus Lapeirousia Bayle, (Rad. Jouanettia Desm.) sind die beiden glatten Bänder innerlich durch zwei vorspringende Pfeiler ersetzt; bei Synodontites Pirona die zwei Zähne der Oberschale verwachsen. Sauvagesia Douvillé besitzt eine Schloßfalte.

Joufia Böhm. Ob. Kreide. Venetien.

Radiolites Lam. (Sphaerulites Delamétherie Birostrites Lam., Jodamia Defr., Dipilidia, ? Agria Math.) (Fig. 676. 677). Äußere Form und Struktur wie Biradiolites, jedoch mit zwei glatten oder quer gestreiften Längsbändern. Obere Schale zwischen den beiden Schloßzähnen mit einer einspringenden Falte (Schloßfalte). Unterschale ebenfalls mit einer Schloßfalte, in deren zweischneidigen Oberrand sich die Falte der Oberschale einfügt. Die Schloßzähne der Oberschale werden in der Unterklappe von zwei freistehenden vertikalen, innen gestreiften Alveolen (d d') aufgenommen, die meist durch Quersepten mit dem Innenrand der Schloßfalte verbunden sind. Die beiden Gruben (x u. x') neben der Schloßfalte werden, wie Pethö und Douvillé nachgewiesen, teilweise von einem innern Ligament ausgefüllt, das sich vor dem inneren Ende der Schloßfalte in der Oberschale befestigt. Die Muskeleindrücke (a' und a) sind vertikal gestreift und wie bei Biradiolites beschaffen. Sehr häufig in der Kreide (vom Urgon bis Senon) in Europa, Nordafrika, Kleinasien, Palästina, Indien, Nord- und Südamerika. Am verbreitetsten in der mittleren und oberen Kreide.

Fig. 677.

Fig. 677.

Verkieselte Unterschale von Radiolites foliaceus Lam. Aus dem Carentonien von Ile d'Aix, Charente. 2/3 nat. Größe (nach Goldfuß). (A Schloßfalte, d vordere, d' hintere cannelierte Zahnalveole, a vorderer, a' hinterer Muskeleindruck, x und x' leere Gruben zu beiden Seiten der Schloßfalte, y ∨förmige Grube am inneren Ende der Schloßfalte.)

Fig. 678.

Fig. 678.

Äußere Schalenschicht der Unterklappe von Radiolites mit sehr großen hohlen Prismen. Kreide vom Monte Gargano, Italien. (Nat. Größe.)

Bayle hatte die mit Schloßfalte versehenen Formen als Sphaerulites, die ohne Schloßfalte als Radiolites bezeichnet, dabei aber übersehen, daß Lamarck den Namen Radiolites einer Art mit Schloßfalte beigelegt hatte.

Fig. 679.

Fig. 679.

Hippurites Gosaviensis Douvillé. Kreide. Gosautal in Oberösterreich. (1/2 nat. Größe.)

Fig. 680.

Fig. 680.

Hippurites Oppeli Douvillé. Nefgraben bei Rußbach, Salzburg. (1/2 nat. Größe.) (A Furche der Schloßfalte, B Furche des vorderen, C des hinteren Pfeilers.)

Fig. 681.

Fig. 681.

Hippurites organisans Montf. Vertikaler Durchschnitt einer zerbrochenen Schale ohne Wohnkammer, um die Querböden und Zwischenkammern zu zeigen. (Nat. Größe.)

Bournonia Fischer. Wie Radiolites, jedoch ohne Schloßfalte und Ligament. Obere Kreide. Rad. Bournoni d'Orb.

Die Gattungen Dipilidia, Birostrites und Jodamia sind auf innere Steinkerne von Sphaerulites basiert.

Fig. 682.

Fig. 682.

Hippurites radiosus Desm. Obere Kreide (Dordonien) von Royan, Charente. 2/3 nat. Gr. (nach Bayle).

a Deckelschale. (c Vorderer Schloßzahn, c' und c'' hintere Zähne, a polsterförmige Apophyse des Muskeleindrucks, A Schloßfalte, B Furche, dem vorderen, C dem hinteren Säulchen der Unterschale entsprechend.

b Innere Ansicht der Unterschale von oben gesehen. (A Schloßfalte, B vorderes, C hinteres Säulchen, d Alveole des vorderen, d' und d'' der beiden hinteren Zähne der Oberschale, a und a' zweiteiliger Muskeleindruck, u Wohnkammer des Tieres, x kleine, leere Grube neben der Schloßfalte.)

Fig. 683.

Fig. 683.

Hippurites cornu-vaccinum Goldf. Gosau. (1/2 nat. Größe.) Vertikaler Durchschnitt, um die Einfügung der Schloßzähne sowie die beiden Schalenschichten zu zeigen.

Hippurites Lam. (Fig. 679-683). Unterschale verkehrt kegelförmig, kreiselförmig oder zylindrisch, gerade oder gebogen, zuweilen bis 1 m lang, mit der Spitze festgewachsen, der Länge nach gerippt oder glatt, mit drei vom Oberrand zur Spitze verlaufenden Längsfurchen (A B C). Oberschale deckelförmig, flach oder niedrig konisch, mit zentralem Wirbel, häufig von zwei runden oder länglichen Löchern durchbohrt, die Außenschicht mit Poren (den Mündungen von kurzen Kanälchen) bedeckt, welche in stärkere, vom Wirbel nach dem Rand ausstrahlende Radialkanäle einmünden. Die dicke Außenschicht der Unterschale ist häufig bräunlich gefärbt und besteht aus dünnen horizontalen Parallelblättern, die wieder aus vertikalen Prismen zusammengesetzt sind. Die innere weiße Schalenschicht ist porzellanartig und enthält im unteren Teil der Schale zuweilen leere Zwischenräume. Den drei Furchen der Oberfläche entsprechen im Innern drei vorspringende, durch Duplikatur beider Schalenschichten entstehende Falten, wovon die vordere (Schloßfalte A) dünner, länger oder auch kürzer ist als die beiden hinteren Säulchen (B C), welche am Innenende verdickt und oben mit einem Knöpfchen gekrönt sind. Bei den Untergattungen d'Orbignya Woodw. (Hipp. bioculatus Lam.) und Batolites Montf. (Hipp. organisans Lam.) verkümmert die Schloßfalte; bei Pironaia Menegh. springen hinter den beiden Säulchen eine Anzahl accessorischer Falten vor. Die zwei hinteren Säulchen sind nach Douvillé den zwei glatten Bändern von Radiolites homolog und bezeichnen die Lage der After- und Atemröhren; ihre verdickten Köpfe passen in die beiden Löcher der Oberschale. Das vordere Säulchen ist in der Tiefe mit dem inneren Ende der Schloßfalte durch eine Querwand verbunden und von dieser geht eine zweite Querwand nach dem Rande aus, so daß zwischen Schloßfalte und vorderem Säulchen zwei Gruben (d'' und d') zur Aufnahme von Zähnen der Oberschale entstehen. Zwei weitere Septa beginnen am inneren Ende der Schloßfalte und richten sich divergierend nach der vorderen Wand, woselbst sich über denselben die zwei großen nahe an einander gerückten Muskeleindrücke (a a') befinden. Die Grube d nimmt den vorderen Hauptzahn der Oberschale auf, die Grube x enthält nach Woodward das innere Ligament, allein Douvillé konnte Ligamentreste bis jetzt nur am inneren Ende der Schloßfalte beobachten, woselbst dasselbe ein vertikales Band zu bilden scheint. In den Alveolen der Schloßzähne zwischen der Schloßfalte und dem Pfeiler A sind kleine accessorische Muskeleindrücke.

Der Schloßapparat der Deckelklappe ist sehr schwierig zu präparieren und erst von wenigen Arten bekannt. Die Schloßfalte bildet einen schwachen, einspringenden Kiel. Der vordere zapfenförmige Zahn (c) besitzt in der Nähe seiner Basis zwei polsterartige Erhöhungen (a und a'), welche den Muskeleindrücken der Unterschale entsprechen. Hinter dem Vorderzahn ragen auf gemeinsamer hufeisenförmiger Basis zwei weitere dicht nebeneinander gelegene Zähne (c' c'') vor, welche sich in die Gruben d' und d'' der Unterschale einfügen. Die Hippuriten sind ungemein häufig in der mittleren und oberen Kreide der Alpen und Pyrenäen, der Provence, Charente, ferner von Istrien, Dalmatien, Griechenland, Sicilien, Kleinasien, Persien und Algerien. Sie finden sich hauptsächlich in litoralen Seichtwasserbildungen. Für die Unterscheidung der Arten sind die Beschaffenheit des Schlosses der Unterschale und die Form und Verteilung der Poren auf der Deckelschale maßgebend.

Barrettia Woodw. Kreide. Jamaica und Guatemala.