uf ihrem Wege kamen nun die Pilger an einen herrlichen Strom. Der König David nennt ihn Gottes Brünnlein[109] und Johannes den Strom des lebendigen Wassers[110]. Der Weg zog sich gerade am Ufer dieses Stromes entlang. Hier wanderten Christ und sein Gefährte mit großer Wonne, und durch jeden Trunk aus diesem Wasser des Lebens ward ihr ermatteter Geist sehr erquickt. Auf beiden Seiten des Stromes standen Fruchtbäume aller Art, deren Blätter das Blut der erhitzten Wanderer kühlten. Grüne, das ganze Jahr mit Lilien prangende Wiesen begleiteten den Strom, hier konnten sich die Pilgrime zum Schlafe niederlegen und im Frieden ruhen[111]. Wachten sie auf, so aßen sie von den Früchten der Lebensbäume und tranken von dem Wasser des Stromes. Das taten sie viele Tage und Nächte. Dabei sangen sie:
Nach diesen Tagen der Erquickung traten die Pilger ihre Reise wieder an (denn sie hatten ihr Ziel noch nicht erreicht); nachdem sie noch einmal gegessen und getrunken, brachen sie auf.
Jetzt sah ich in meinem Traum, daß, noch ehe sie weit gegangen waren, sich auf einmal der Weg von dem Strom immer weiter entfernte und dabei rauh und immer rauher wurde, was die beiden Wanderer mit Traurigkeit, ja mit Verdruß erfüllte; denn ihre Füße waren von dem vielen Gehen empfindlich geworden. Gleichwohl durften sie nicht vom Weg abweichen und wanderten, wenn auch sehr entmutigt[112], doch still weiter, indem sie sich nach einem angenehmern sehnten. Sie bemerkten bald, daß sich an der linken Seite der Straße eine Wiese — Abwegswiese genannt — hinzog, auf welche ein Steg hinüberführte.
„Liegt diese Wiese längs des Weges,“ sagte Christ, „so laß uns hinübergehen!“ Er trat an den Steg und bemerkte einen Fußpfad, der auf der andern Seite des Zaunes immer der Straße entlang zu laufen schien. „Das ist ja, wie ich’s wünsche,“ rief er, „da drüben gehen wir besser; komm, lieber Hoffnungsvoll, wir wollen es versuchen.“
„Aber wie, wenn dieser Pfad von unserm Weg abführen sollte?“ versetzte Hoffnungsvoll.
„O nein!“ sagte Christ. „Das fürchte ich nicht. Sieh nur, geht er nicht beständig neben dem Weg her?“
So ließ sich Hoffnungsvoll von seinem Gefährten überreden und folgte ihm über den Steg. Sie gingen auf diesem Fußpfad allerdings angenehmer, auch erblickten sie bald einen Mann, namens Selbstvertrauen, der denselben Pfad eingeschlagen hatte. „Wohin geht dieser Fußpfad?“ riefen sie ihm nach.
„Nach der Pforte des Himmels,“ antwortete er.
„Siehst du?“ sagte Christ, „habe ich es dir nicht gesagt? Nun wissen wir doch, daß wir auf dem rechten Weg sind.“
Nun folgten sie ihrem Führer; aber die Nacht überfiel sie, und es wurde so finster, daß sie ihn nicht mehr sehen konnten. Zu ihrem Entsetzen hörten sie ihn bald darauf in eine tiefe Grube hinabstürzen, in der er elendiglich umkam. Der Fürst dieses Landes hatte die Grube machen lassen, um all die ruhmredigen Narren hier zu Fall zu bringen. Christ und sein Gefährte riefen, erhielten aber nichts zur Antwort als das Ächzen des Sterbenden.
„Ach, wo sind wir hingeraten?“ klagte Hoffnungsvoll, und Christ wußte vor Scham nichts zu erwidern. Indes hatte sich ein furchtbares Wetter zusammengezogen, das sich Donner und Blitz und Regengüssen über die Pilgrime entlud.
„Ach,“ seufzte Hoffnungsvoll, „daß ich auf meinem Weg geblieben wäre!“
„Wer konnte denken,“ sagte Christ, „daß dieser Weg uns irreführen würde?“
„Mir wollte er von Anfang nicht gefallen,“ erwiderte Hoffnungsvoll, „wie ich dir auch bemerklich machte. Jedoch wollte ich dir nicht widerstehen, denn du bist älter als ich.“
Christ. O lieber Bruder, zürne mir nicht! Es ist mir sehr leid, daß ich dich vom Weg ab in eine so große Gefahr geführt habe. Vergib mir, ich hatte nichts Böses im Sinn.
Hoffnungsvoll. Sei ruhig, lieber Bruder, ich vergebe dir, und ich glaube, es soll uns noch zum Besten dienen.
Christ. Du bist barmherzig; aber wir dürfen hier nicht stehenbleiben; wir wollen versuchen zurückzugehen.
Hoffnungsvoll. Aber, lieber Bruder, laß mich vorangehen!
Christ. Nein, erlaube mir, vorauszugehen, damit, wenn uns irgendeine Gefahr droht, sie mich zuerst treffe; denn durch meine Schuld haben wir uns beide vom Weg entfernt.
Hoffnungsvoll. Nein, du sollst nicht vorangehen; denn weil dein Gemüt in Unruhe ist, so könnte es dich leicht wieder vom Weg abführen.
Kaum hatten sie versucht, den Rückweg anzutreten, da hörten sie zu ihrer Ermutigung eine Stimme, die ihnen zurief: „Richte dein Herz auf die gebahnte Straße; darauf du gewandelt hast, und kehre wieder um!“ (Jer. 31, 21.)
Indes war aber das Wasser sehr angewachsen, und der Weg wurde äußerst gefährlich. Ich dachte dabei: „Wieviel leichter ist es doch, den guten Weg zu verlassen, als ihn wieder zu erreichen!“
Gleichwohl wagten sie den Rückweg, aber es war schon so finster und die Flut schon so hoch, daß sie oft in der äußersten Lebensgefahr schwebten. Alle ihre Mühe, den Steg in der Nacht wieder zu erreichen, war umsonst. Endlich fanden sie einen kleinen Zufluchtsort, wo sie bis zum Tagesanbruch aushalten wollten, und da sie sehr ermüdet waren, wurden sie bald vom Schlaf übermannt.
Nicht weit von der Stelle, wo sie lagen, war eine Burg, Zweifelsburg genannt, die der Riese Verzweiflung bewohnte, auf dessen Grund und Boden die Pilgrime jetzt schliefen. Am frühen Morgen erhob sich der Riese, um nach seiner Gewohnheit sein Gebiet zu durchstreifen, und bald gewahrte er die schlafenden Fremden.
Mit grimmiger und barscher Stimme hieß er sie aufstehen und fragte sie: „Wer seid ihr, und was habt ihr hier zu tun?“
Zitternd schlugen sie ihre Augen auf. „Wir sind Pilgrime,“ sagten sie, „und haben den Weg verloren.“
„Ihr habt euch an mir vergangen, rief der Riese; denn mein Gebiet habt ihr betreten, mit mir müßt ihr nun gehen!“
Sie waren sich ihrer Schuld wohl bewußt und fanden daher keine Kraft in sich, dem Gewaltigen zu widerstehen, der sie vor sich her in seine Burg trieb, wo er sie in einen finstern, schmutzigen Kerker warf. Hier lagen sie vier Tage, ohne einen Bissen Brot, ohne einen Trunk Wasser zu genießen. Kein Lichtstrahl drang in ihre Finsternis; kein Mensch fragte, wie es ihnen gehe. Sie waren hier in übler Lage, dazu fern von Freunden und Bekannten[113]. Christ war ganz untröstlich, weil sein Rat zu einem so schrecklichen Ausgang geführt hatte.
Der Riese Verzweiflung hatte eine Frau, mit Namen Mißtrauen. Als sie sich zur Ruhe begeben hatten, erzählte er ihr, wie er zwei Pilgrime, die sein Gebiet betreten, eingefangen und in den Kerker geworfen habe. „Was meinst du, was soll ich nun mit ihnen tun?“ fragte er sie. Die Frau erkundigte sich, was das für Leute wären, woher sie kämen und wohin sie reisten. Nachdem sie dies erfahren, riet sie ihm, den Männern zuerst einmal mit einer tüchtigen Tracht Prügel aufzuwarten. In der Frühe des andern Morgens begab sich der Riese also nach dem Rat seiner Frau, mit einer Keule von wildem Apfelholz bewaffnet, zu seinen Gefangenen und jagte sie im Kerker herum, als ob sie Hunde wären, obwohl sie ihn nicht mit einem einzigen Wort beleidigt hatten. Danach fiel er über sie her und schlug sie so entsetzlich, daß sie auf dem Boden liegenblieben, ohne sich rühren zu können. Darauf verschloß er den Kerker wieder und überließ sie ihrem Jammer. Sie brachten denn auch den ganzen Tag nur mit Seufzen und Klagen hin.
In der folgenden Nacht besprachen sich der Riese und seine Frau weiter über die Gefangenen, und als letztere erfuhr, daß sie noch am Leben wären, riet sie ihm, dieselben zu bereden, sich selbst das Leben zu nehmen.
Am Morgen fand sich der Riese wieder bei den Unglücklichen ein, und da er sie noch sehr an den Wunden des vorigen Tages leiden sah, riet er ihnen, einem so elenden Leben durch Messer, Strick oder Gift ein Ende zu machen, denn aus diesem Gefängnis würden sie nie wieder herauskommen. Sie wagten es, ihn um Befreiung zu bitten, aber mit gräßlichen Gebärden, brüllend wie ein Löwe, fiel er über sie her und hätte sie ohne Zweifel umgebracht, wenn er nicht plötzlich von heftigen Krämpfen, wie er sie zuweilen bei Sonnenschein bekommt, befallen worden wäre. Dadurch war er des Gebrauchs seiner Hand für eine Zeitlang beraubt und zog sich deshalb zurück, sie ihren Gedanken überlassend. Die Gefangenen beratschlagten nun miteinander, ob es das beste wäre, seinem Rat zu folgen oder nicht, und begannen darüber folgendes Gespräch:
„Bruder,“ sagte Christ, „was sollen wir tun? Wir führen jetzt ein jämmerliches Leben. Ist es nicht besser, augenblicklich zu sterben als so zu leben? Der Tag müsse verloren sein, darin ich geboren bin. Warum bin ich nicht gestorben von Mutterleibe an? (Hiob 3, 3. 11.) Viel lieber ist mir das Grab als dieser Kerker. Soll uns dieser Riese noch länger peinigen?“
Hoffnungsvoll. Allerdings, unsre Lage ist entsetzlich, und der Tod, der uns daraus erlöste, wäre uns willkommen; aber laß uns wohl bedenken, daß der Herr des Landes, dahin wir gehen, gesagt hat: „Du sollst nicht töten!“ Keinem andern dürfen wir das Leben nehmen, noch weniger aber dem Rat des Riesen folgen und uns selbst umbringen. Wer einen andern tötet, kann nur den Leib töten; tötest du dich selbst, so tötest du Leib und Seele zugleich. Du sprichst von der Ruhe im Grab, mein Bruder; hast du die Hölle vergessen, in die sich die Mörder hinabstürzen? Du weißt, „ein Totschläger hat nicht das ewige Leben bei ihm bleibend“ (1. Joh. 3, 15). Überdies hat der Riese nicht alle Gewalt in seinen Händen; andre, die ebenso wie wir in seinem Gefängnis waren, sind wieder entkommen. Wer weiß, Gott, der Schöpfer der Welt, läßt ihn vielleicht sterben, oder er vergißt einmal die Tür zuzuschließen, oder er wird wieder einmal, während er bei uns ist, von seinen Krämpfen befallen und verliert den Gebrauch seiner Glieder. Sollte dies je wieder geschehen, so werde ich mich ermannen und das Äußerste versuchen, um seinen Händen zu entgehen. Ein Tor bin ich gewesen, daß ich es nicht eher versucht habe. Laß uns nur noch ein wenig aushalten, mein Bruder, vielleicht kommt bald die Zeit unsrer Erlösung. Laß uns nur nicht Selbstmörder werden!
Durch diesen Zuspruch beruhigte Hoffnungsvoll einstweilen das Gemüt seines Bruders, und so verharrten sie denn den Tag über miteinander im Finstern in ihrer traurigen und kummervollen Lage.
Gegen Abend kam der Riese wieder in den Kerker, um zu sehen, ob sie seinen Rat befolgt hätten. Er fand sie aber noch am Leben — am Leben, dies ist fast alles, was man von ihnen sagen kann, da sie vor Hunger und Durst und dem brennenden Schmerz der Wunden in diesem finstern Loch kaum noch Atem schöpfen können —; und mit grimmiger Wut rief er ihnen zu, da sie seinen Rat verachtet, so solle es schlimmer mit ihnen werden, als wenn sie nie geboren wären.
Zitternd und bebend vernahmen sie diese Worte, vor denen Christ in Ohnmacht fiel. Da er wieder zu sich gekommen war, sprach er aufs neue davon, ob es für sie nun doch nicht besser sei, sich das Leben zu nehmen.
„Mein Bruder,“ hob Hoffnungsvoll wieder tröstend an, „gedenke doch nur daran, wie tapfer du sonst gewesen bist! Apollyon konnte deiner nicht mächtig werden; alle jene Schrecknisse im Tal der Todesschatten übermochten dich nicht. Durch wie viele Prüfungen, Angst und Nöte bist du schon gegangen! Und jetzt solltest du völlig verzweifeln? Du siehst, auch ich, von Natur viel schwächer als du, schmachte mit dir in demselben Kerker. Hat mich der Riese nicht ebensosehr verwundet wie dich? Auch ich genieße keinen Bissen Brot, keinen Tropfen Wasser, ich liege ebenso wie du in Finsternis und Trauer. Aber laß uns nur noch ein wenig dulden! Wie männlich warst du auf dem Markt der Eitelkeit! Nicht Ketten konnten dich schrecken, nicht Gefängnis, nicht blutiger Tod. Welche Schande, wenn wir nun verzweifeln wollten!“
Wieder war es Abend geworden, und als der Riese und seine Frau sich zurückgezogen hatten, fragte sie ihn, wie es mit den Gefangenen stände und ob sie seinem Rat gefolgt. Er antwortete: „Es sind halsstarrige, durchtriebene Menschen! Lieber erdulden sie alle Grausamkeit, als daß sie sich selbst umbringen.“ Sie erwiderte: „Dann führe sie morgen einmal in den Burghof und zeige ihnen die Gebeine und Schädel derer, die du schon in die andre Welt befördert hast, und mache es ihnen klar, daß du sie vor Ablauf einer Woche ebenso in Stücke zerreißen werdest, wie du es mit andern ihresgleichen getan.“
Der Tag war kaum angebrochen, so begab sich der Riese in den Kerker und trieb die Gefangenen hinauf in den Hof, der mit Menschengebeinen bedeckt war. „Diese,“ sagte er, „sind einst Pilgrime gewesen wie ihr; sie sind in mein Gebiet gekommen wie ihr, und ich habe sie in Stücke zerrissen, sobald es mir gefiel. So werde ich in wenigen Tagen auch mit euch tun. Jetzt geht zurück in euren Kerker!“ Und als sie sich umwandten, schlug er sie und trieb sie mit unbarmherzigen Hieben wieder hinab. Ihr Jammer überstieg an diesem Tag alle Grenzen.
Am Abend unterhielten sich der Riese und seine Frau wieder über die Gefangenen. Er sprach seine Verwunderung darüber aus, daß er sie weder durch Schläge noch durch Überredung aus der Welt schaffen konnte. Frau Mißtrauen sagte: „Ich fürchte sehr, daß sie noch in der Hoffnung leben, es werde jemand kommen und sie aus dem Kerker befreien, oder daß sie Dietriche bei sich haben, wodurch sie zu entkommen hoffen.“
„Meinst du, liebe Frau?“ antwortete der Riese. „Dann will ich sie morgen früh gleich durchsuchen.“
Um Mitternacht fingen Christ und Hoffnungsvoll an zu beten und beteten fort bis zu Tagesanbruch. Auf einmal rief Christ wie erschrocken aus: „O ich Tor! Ich liege hier in diesem stinkenden Kerker und könnte frei und fröhlich meine Straße ziehen! Ich habe ja den Schlüssel der Verheißung in meinem Busen, der gewiß alle Schlösser der Zweifelsburg öffnet.“
„Was sagst du? Das ist ja herrlich, lieber Bruder!“ rief Hoffnungsvoll. „Nimm ihn heraus und versuch’s damit!“
Christ zog ihn hervor und versuchte es sogleich an der Kerkertür, die sich augenblicklich öffnete, so daß Christ und Hoffnungsvoll heraustreten konnten. Sie gingen bis zu der äußern Tür, die auf den Burghof führt, und öffneten sie ebenfalls mit dem Schlüssel der Verheißung. Nun kamen sie an das große eiserne Tor, das letzte Hindernis. Das Schloß ließ sich nur mit großer Mühe und vereinter Anstrengung aufschließen, allein auch dieses gelang endlich. Sie stießen es auf, um in Eile zu entfliehen. Jedoch das Knarren des eisernen Tores war so laut, daß der Riese darob erwachte und sich eilends aufmachte, um seinen Gefangenen nachzujagen. Seine Glieder wurden aber gelähmt durch plötzlich eintretende Krämpfe, so daß er sich nicht von der Stelle bewegen konnte. Die Pilger eilten davon und erreichten bald wieder des Königs Heerstraße, wo der Riese ihnen nichts mehr anhaben konnte.
Bei dem Steg blieben sie stehen und berieten miteinander, wie man die Wanderer, die ihnen etwa nachkommen würden, vor dem Gebiet des Riesen warnen könnte. Sie beschlossen, daselbst eine Säule aufzurichten, worauf sie folgende Worte eingruben: „Über diesen Steg geht es nach der Zweifelsburg, wo der Riese Verzweiflung haust, der den König der himmlischen Stadt verachtet und Seinen heiligen Pilgern nach dem Leben steht.“
Diese Inschrift ward nachmals von vielen gelesen, und diese entgingen dadurch der Gefahr.
Als sie nun die Warnungssäule errichtet hatten, erhoben sie ihre Stimme und sangen:
Fußnoten:
[109] Gottes Brünnlein hat Wassers die Fülle (Ps. 65, 10).
[110] Und er zeigte mir einen lautern Strom des lebendigen Wassers, klar wie ein Kristall (Offenb. 22, 1).
[111] Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser; Er erquicket meine Seele (Ps. 23, 2. 3).
[112] Und das Volk ward verdrossen auf dem Weg (4. Mos. 21, 4).
[113] Ich bin elend und ohnmächtig, daß ich so verstoßen bin; ich leide Deine Schrecken, daß ich schier verzage (Ps. 88, 16).