[5] Ueber die Skikjälker in Sibirien siehe u. a. Nicolaes Witsen „Nord en ost Tartarye.Amsterdam 1705 (Seite 820).

[6] Lieutenant Greely. Three Years of Artic Service. London 1886. Vol. I. S. 199.

[7] Aus Xenophons Anabasis ersieht man übrigens, daß schon 400 Jahre v. Chr. die Bewohner der armenischen Gebirge die Sitte kannten, den Pferden Truger oder etwas ähnliches unter die Hufe zu binden.

[8] Schuhe aus roh gegerbten oder auch ganz rohen Ochsenhäuten mit Haaren darauf. Sie werden ebenso wie die Finnenschuhe der Lappen in Norwegen ganz allgemein zum Skilaufen verwendet.

[9] Die von Greely angegebenen Daten über den Kochapparat, der auf der von ihm geleiteten Expedition in Anwendung kam, lauten ein wenig sonderbar und die angeführten Zahlen müssen unkorrekt sein; denn danach müßte man bei diesem Kochapparat 95% von dem Brennwerth des verbrauchten Alkohols ausnützen können, was eine Unmöglichkeit ist. Noch sonderbarer sind die von Payer mitgetheilten Daten; denn nach diesen sollte man mit dem Kochapparat auf der Tegethof-Expedition mehr als 100% von dem Brennwerth des Alkohols ausgenützt haben.

[10] Die Wirkung war bei Allen, selbst bei den Lappen, ganz auffallend und ist sicher auf die empyreumatischen Oele, Kafëon, zurückzuführen, deren starke giftige Wirkung bekannt ist. Wahrscheinlich enthält der Kaffeeextrakt infolge seiner Zubereitungsweise diese Stoffe in weit höherem Maße als der auf gewöhnliche Weise bereitete Kaffee, während gleichzeitig der Mangel des als beruhigendes Mittel wirkenden Kafëin ebenfalls durch die Zubereitungsweise verringert wird.

[11] Eine Reihe von Versuchen, die mit englischen Soldaten vorgenommen wurden, sind in dieser Beziehung sehr bezeichnend. Eine Abtheilung Soldaten erhielt den Befehl, eine bestimmte Strecke in möglichst kurzer Frist zu marschiren; einigen von ihnen wurde Cognac in verschiedenen Quantitäten mitgegeben, während Andere nur Wasser erhielten. Es stellte sich dann heraus, daß, je mehr Alkohol während des Marsches genossen war, desto mehr Zeit gebraucht wurde.

[12] Ich verwendete die sog. Eastman’s American Stripping Films.