BERLIN
240. Brustbild Lucrezias del Fede.
246. Madonna in trono mit Heiligen. 1528.
DRESDEN
77. Das Opfer Abrahams. 1529.
76. Verlobung der heiligen Katharina. (Vielleicht unter Mitarbeit Domenico Puligos entstanden.)
FLORENZ
Accademia
75. Toter Christus (Fresko.)
(Ohne Nummer.) Hospital-Scene. Fresko. Frühwerk.
76. Vier Heilige. 1528.
61. Zwei Engel. Ursprünglich ein Teil des Bildes No. 76.
77. Predella zu No. 76. Nicht ganz eigenhändig.
Palazzo Pitti
58. „Pietà.“ 1524.
66. Bildnis eines jungen Mannes.
81. Heilige Familie. 1529.
87 und 88. Darstellungen aus der Geschichte Josephs.
124. Verkündigung an Maria. Um 1512-1513.
163. „ „ „ 1528. Bildete ursprünglich den Abschluss des Berliner Gemäldes No. 246.
174. Die Disputation über die Dreieinigkeit.
184. Bildnis eines jungen Mannes.
191. Himmelfahrt Mariae (unvollendet).
225. „ „ 1526.
272. Der jugendliche Johannes.
307. Madonna in der Glorie mit Heiligen. 1524.
Uffizien
93. „Noli me tangere“. Frühwerk.
188. Bildnis eines jungen Mädchens.
280. Selbstportrait. Fresko.
1169. Bildnis eines Mannes.
1112. Madonna dell’ Arpie. 1517.
1176. Wiederholung des Portraits No. 66 im Palazzo Pitti.
1254. Der heilige Jacobus mit zwei Chorknaben. 1528.
Chiostro dello Scalzo
Fresken aus dem Leben Johannes des Täufers und vier allegorische Frauengestalten:
Die Taufe Christi. 1511.
Die Predigt Johannis. ca. 1515.
Die Taufe des Volkes. 1517.
Die Gefangennahme. 1517.
Der Tanz der Salome. 1522.
Die Enthauptung des Täufers. 1523.
Die Darreichung des Hauptes. 1523.
Die Verkündigung an Zacharias. 1523.
Die Heimsuchung. 1524.
Die Namengebung. 1526.
Chiesa della Santissima Annunziata
Fünf Fresken mit Scenen aus dem Leben des heiligen Filippo Benizzi. 1509-11.
Die Anbetung der Könige. 1511.
Die Geburt Marias. 1514.
Kapelle links vom Eingang: Brustbild des Heilands.
Kreuzgang: „Madonna del Sacco.“ Fresko. 1525.
Ehemaliges Kloster von San Salvi.
Das heilige Abendmahl. Fresko. In Auftrag gegeben 1519, war jedoch 1525 noch nicht begonnen.
LONDON
17. Heilige Familie.
690. Bildnis eines Künstlers.
Hertford House
Madonna mit Kind und drei Engeln.
Sammlung Leopold von Rothschild.
Die „Madonna del Fries“.
LYON
161. Verkleinerte eigenhändige Wiederholung des Opfers Abrahams zu Dresden. Erwähnt 1531.
MADRID
385. Madonna mit Kind, dem heiligen Joseph und einem Engel.
387. Das Opfer Abrahams. Verkleinerte eigenhändige Wiederholung des Originales in Dresden. 1529.
MÜNCHEN
1066. Heilige Familie. Eigenhändige freie Replik der Heiligen Familie im Louvre No. 380.
NEAPEL
19. Kopie von Raffaels Bildnis Leos X. mit zwei Kardinälen im Palazzo Pitti No. 40.
PANSHANGER
Sammlung des Earl of Cowper.
Bildnis des Domenico Conti? 1523.
Bildnis einer Frau, sog. „Laura.“
Bildnis eines Mannes in ländlicher Tracht.
Predelle mit Scenen aus dem Leben Josephs.
PARIS
379. Die „Charitas“. 1518.
380. Heilige Familie. 1518-19.
381. Heilige Familie. 1518.
PETERSBURG
24. Heilige Familie. Replik des Londoner Bildes No. 17 mit Hinzufügung der Gestalt der heiligen Katharina.
PISA
Dom.
Die heilige Agnes, die heilige Katharina und die heilige Margarethe. 1525.
Die beiden Bilder des Täufers und des Apostels Petrus, die, ebenfalls im Dom befindlich, mit den Darstellungen der drei weiblichen Heiligen zu einem Gemälde vereint waren, sind wohl kaum eigenhändig.
POGGIO A CAJANO (BEI FLORENZ)
Cäsar empfängt den Tribut der Tierwelt. Fresko. 1521. Von Andrea nur begonnen, im Jahre 1580 von Alessandro Allori beendet.
WIEN
39. „Pietà“.
42. Tobias und der Engel.
(Vielleicht unter Mitarbeit Domenico Puligos entstanden.)
[1] Wo eine nähere Bezeichnung fehlt, ist als Aufenthaltsraum eines Bildes immer die Hauptgalerie des Ortes anzusehen. Die Zahlen vor dem Bildnamen beziehen sich auf den Katalog der betreffenden Galerie, die Zahlen hinter dem Gemälde bezeichnen das Entstehungsjahr, sofern dies gesichert erscheint. Atelier- und Schulbilder sind in dies Verzeichnis, das nur die ganz oder zum größten Teil eigenhändigen Werke umfassen soll, nicht aufgenommen.
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Sammlung illustrierter Einzeldarstellungen
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BARD, MARQUARDT & CO., BERLIN W. 62
Dr. Wilhelm von Scholz in „Der Tag“ vom 3. August 1904:
Georg Brandes beginnt unter dem Titel „Die Literatur“ eine Reihe literarischer Essays von verschiedenen Verfassern (im Verlage Bard, Marquardt & Co., Berlin) herauszugeben, die der „Kunst“ und der „Musik“ des gleichen Verlages entspricht. Der erste, mit ganz entzückenden Wiedergaben antiker Plastiken und heroischer Landschaften geschmückte Band bringt „Unterhaltungen über literarische Gegenstände“ von Hugo von Hofmannsthal.
„Hamburger Fremdenblatt“ vom 6. August 1904:
In gleichem Stil und in gleicher Ausstattung wie die bekannten Bändchen, welche unter dem Namen „Die Kunst“ erscheinen, gibt die Verlagshandlung Bard, Marquardt & Co., Berlin W. 57, nun auch eine Bibliothek „Die Literatur“ heraus. In Georg Brandes, dem berühmten dänischen Schriftsteller, der mit gleicher Kenntnis die heimische wie die deutsche Literatur beherrscht, hat die Verlagshandlung einen Herausgeber gewonnen, dessen Name dafür bürgt, dass wir es durchweg mit ernsten und beachtenswerten Arbeiten zu tun haben. Es handelt sich auch hier um Einzeldarstellungen, welche die „grossen schöpferischen Persönlichkeiten“ behandelt, aus deren Leistungen sich der organische Bau unserer Kultur zusammensetzt und weiter ausbildet. Ohne Zweifel wird „Die Literatur“ dieselbe freundliche Aufnahme finden wie „Die Kunst“, welche sich so schnell in die Gunst des wirklich gebildeten und nachdenklichen Publikums eingebürgert hat.
„Neue Hamburger Zeitung“ vom 13. August 1904:
Die neue Sammlung von Essays will im Zusammenhang und in innerer Anlehnung an die in demselben Verlage erscheinenden Sammlungen „Die Kunst“ (Richard Muther) und „Die Musik“ (Richard Strauss) „ein Gesamtbild der Kulturbestrebungen und Anschauungen unserer Zeit in Einzeldarstellungen entwickeln“, und neben der Charakteristik der Persönlichkeiten auch die für unsere Kultur wesentlichen ästhetischen Zeitfragen auf dem Gebiet der „Literatur“ und des „Theaters“, berücksichtigen. Dafür, dass wir nicht bloss ein „Programm“ zu sehen bekommen, bürgt der Name Georg Brandes; und die beiden ersten Bände sind ganz dazu angetan, dem neuen Unternehmen starke Sympathien zu sichern.
„Berliner Morgen-Post“ vom 16. Juli 1904:
Der Verlag hat mit seiner hübschen Sammlung „Die Kunst“ so viel Glück gehabt, dass er ihr jetzt eine neue unter dem Sammeltitel: „Die Literatur“ folgen lässt. Das Wesen dieser Sammlung ist nicht etwa die Einzelbiographie, sondern der Essay überhaupt. Unsere Zeit hat Geschmack bekommen an kurzen, knappen, interessant geschriebenen Aufsätzen. Bard hat den guten Gedanken gehabt, zu der geschmackvollen Ausstattung auch noch interessanten Bildschmuck, Vignetten, Reproduktionen alter Kupfer und Zeichnungen hinzuzufügen. Das erhöht noch mehr den abgeschlossenen Charakter der Bändchen.
Deutsche Buch- und Kunstdruckerei, G. m. b. H., Zossen.