About This Book
Eine alternde, unverheiratete Frau lebt allein in ihrem Elternhaus und führt ein sparsames, zurückgezogenes Leben. Ihre Bildung, Liebe zu Blumen und eine lebhafte Einbildungskraft verwandeln Gegenstände zu vertrauten Gefährten; besonders eine alte, unzuverlässige Stutzuhr begleitet und stört ihre Gedanken, weckt sie nachts und beeinflusst ihre Entscheidungen. An einem Weihnachtsfest verhindert das Ticken der Uhr, dass sie die gewohnte Familienfeier aufsucht; stattdessen verbringt sie den Abend in Erinnerung an frühere Zeiten und an verstorbene Angehörige. Die Erzählung schildert mit ruhigem Ton die Einsamkeit, die innere Lebensgestaltung und die tröstliche Bedeutung von Erinnerungen und kleinen Ritualen im Alltag.
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