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Die jenische Sprache

Chapter 26: T.
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About This Book

Die Darstellung versammelt Einleitung, Anmerkungen und umfangreiche Verzeichnisse veralteter sowie aus der Zigeunersprache stammender Lexeme, ein Deutsch–Jenisch-Wörterbuch, eine alphabetische Liste jenischer Stammwörter, Sprachproben und tradierte Schnadahüpfel. Sie dokumentiert einen süddeutsch geprägten Händlerjargon, behandelt Herkunft und Wandel geheimer Sprechweisen und ordnet das Material redaktionell durch Korrekturen, Ergänzungen und erläuternde Anmerkungen. Die Wortlisten und Beispielsätze fungieren als Nachschlagewerk und kulturgeschichtliche Quelle zu den Sprachgewohnheiten umherziehender Handwerker und Händler; anstößige Prosastellen wurden ausgesondert, musikalische Überlieferungen dagegen als authentischer Bestand erhalten.

Stroh, Rauschert

Strohbett (Strohlager), Rauschertsauft

Strom, Flu(h)te[1960]

Strumpf, Streifling (plur.: Streiflinge)[1961]

Strumpfwirker, Streiflingpflanzer[1962]

Stube, Schrende[1963]

Stuhl, Sitzling[1964]

stumm sein, nobis dibere od. schmuse[1965] (d. h. „nicht[s] sprechen“)[1966]

Stundenfrau (Methodistin), Blibelmos(s)[1967]

Stundenhaus (Methodistenhaus), Blibelkitt[1968]

Stundenleute (Methodisten), Blibelulme[1969]

Stundenmann (Methodist), Blibelkaffer[1970]

Stute, Trabertmoss (d. h. eigtl. „Pferdefrau“, weibliches Pferd)[1971]; vgl. Hengst

Summe, Bich[1972], Lobe[1973]

Suppe, Schnall[1974]

Süßigkeit, Süs(s)ling[1975]

T.

Tabak, Toberich[1976]; Tabak rauchen, dämpfe oder toberiche[1976]; Tabak schnupfen, Toberich muffe (d. h. „Tabak riechen“)[1977]

Tabaksbeutel, Toberichrande[1978] od. Toberichreiber[1979]

Tabakspfeife, Toberichschure[1980] od. auch bloß Toberich

Tafel, Klettert[1981]

Tag, Schei[1982]; Tag und Nacht, Schei und Leile[1983]

Taler, drei Räp(p)le (d. h. „drei Mark“)[1984]

Tand, Nobis (d. h. eigtl. „nichts“)[1985]

Tanne, Jahrestöber od. Kracherstöber (d. h. „Waldbaum“)[1986]

Tante (von väterl. Seite), Patrisglied[1987], (von mütterl. Seite), Mamereglied[1988]; vgl. Oheim u. Neffe

Tanz, Niklerei[1989]

tanzen, nikle

Tänzer, Nikler, fem.: Niklere

Tasche, Rande[1990]

Taschenspieler, Randeschnurrant[1991]

Tasse, Schottel[1992]

Taube, Fläderling[1993]

tauglich, dof od. duft[1994], g’want[1995]

Teich, Flu(h)te[1996]

Teller, Schottel[1992]

Tempel, Duft[1997]

Tenne, Schaffel[1998]

teuer, grandich[1993]

Teufel, Koele[1999]

Teufelsbraten, Koelebossert[2000]

Teufelstisch (?), Koeleklettert[2001]

teuflisch, koelich[1999]

Theater, Niklerei[1989]

Thee, Süs(s)ling[2002]

Tiegel, Nolle[2003], Russling[2004]

Tisch, Klettert[2001]

Tischler, Klettertpflanzer[2005]

Tochter, Model[2006], auch wohl Glied[2007]

Tochterkind, Modelgalm[2008]

Tochtermann, Modelkaffer[2009]

Tochtersohn, Modelfi(e)sel[2010]

Tollhaus, Ni(e)sekitt, Nilleskitt[2011]

Tollkopf, Ni(e)seki(e)bes, Nilleki(e)bes[2012]

Topf, Nolle[2003]

Töpfer, Nollepflanzer[2005]

Tor, Ni(e)se, Nille[2011]

töricht, ni(e)sich, nillich

Tornister, Rande[1990]

tot, begert (d. h. „gestorben“)[2013]

töten (totmachen, totschlagen [Spr.]), deisen[2014]

Totenbahre, Begersore[2015]

Totenbett, Begersauft[2016]

Totengeruch, begerische Mufferei[2017]

Totengräber, Begerkaffer[2018]; vgl. auch Leichenbeschauer

Totenschein, Begerkritzler[2019]

Totschläger, Deiser[2014]; vgl. Mörder

Tracht (Kleidung), Kluft[2020]

trächtig, grandiche Rande (d. h. eigtl. „dicker Bauch“)[2021]; vgl. schwanger

tragen, buk(e)le(n) (Spr.)[2022]

Tränen, Glemsen (substantivierter Infinitiv)[2023]

Trank, Schwächerei[2024]

Tränke (Viehtränke), Schwäche[2024]

Traube, Säftling[2025]; vgl. Weintraube

traurig, schofel (Spr.)[2026]

treu, dof[2024]

treulos, lenk, schofel[2026] od. nobis dof[2027]

trinken, schwächen[2024]

Trinkgelage, Schwächerei

Trinkgeschirr, Schwächglansert (eigentl. „Trinkglas“)[2028], Schwächnolle (eigtl. „Trinktopf“)[2029] od. Schwächschottel (eigtl. „Trinkschüssel“)[2030]

Trinkglas, Schwächglansert

Trinkschale, Schwächschottel

Tropf, Ni(e)se, Nille[2031]

Trotz (Zorn) Stumpf[2032]

trotzig (zornig), stumpfich

trübe, schundich (d. h. eigtl. „schmutzig“)[2033]

Trübsal, nobis Dof (d. h. „nicht gut, nichts Gutes“)[2034][2027]; vgl. Übel

trunken (betrunken), geschwächt[2024]; vgl. berauscht

Trunkenheit, Schwächer

Truppen, Lanengere (d. h. „Soldaten“)[2035]

Tuch (Gewebe), Bochdam[2036]

Tuchmacher, Bochdampflanzer[2037]

tüchtig, duft[2038], g’want[2039]

tückisch, lenk, schofel[2026]

tugendhaft, dof[2038]

U.

übel (zum Übergeben, Erbrechen schlecht), gielerich (Spr.)[2040]

Übel (das), nobis Dofs (d. h. „nichts Gutes“)[2027][2034] vgl. Trübsal

Überfluß, grandich Schure od. Sore[2041]; vgl. Reichtum

übergeben (sich) (= sich erbrechen), giele[2040]

Übergeben (das) (= Erbrechen), Giele

übermütig sein, grandiche pflanzen[2042]; vgl. stolz sein

übernachten, auch das Übernachten erlauben (v. S. des Wirtes), fehten (Spr.)[2043]

übernachten, im Freien —, Blatt (blatt) pflanzen (Spr.)[2044]

Überrock, Malfes[2045]

überschreiben, überfeberen[2046]

übersehen, überlinzen[2047]

Uhr, Gluber (Gluper [Spr.]), Kluper (Spr.) od. Luber[2048], auch Gengle[2049]

Uhrgehäuse, Luberkitt[2050]

Uhrkette, Luberschlang, Gluperschlang (Spr.)[2051]

Uhrmacher, Genglespflanzer, Luberpflanzer[2037]

Uhrschlüssel, Luberglitschin[2052]

Uhrtasche, Luberrande[2053]

umblicken, umlinzen[2044]

umbringen (töten), deise[2054]

umfahren, umruadle[2055]

umfallen, umbohle[2056]

umhergehen, umherbosten[2057]

umhertanzen, umhernikle[2058]

umhertragen, umherbukle[2059]

umkommen (sterben), begere[2060]

umschauen, umlinzen[2047]

umsonst, nobis (eigtl. = „nichts“)[2061]

umwerfen, umbohle(n) (Spr.)[2056]

unanständig, schofel[2062]

unbedeckt, nobis ankluftet (d. h. „nicht angekleidet“)[2063]

unbekannt, gneis nobis (d. h. „[ich] kenne [es] nicht“)[2064]

unecht, nobis dof (d. h. „nicht gut“)[2065]

Unflat, Schund[2066]

unflätig, schundich

ungekocht, nobis gesichert[2067]

Ungeziefer, Keneme[2068]

ungläubig, nobis wo(h)nisch (d. h. „nicht katholisch“)[2069], nobis gril(l)isch (d. h. „nicht evangelisch“)[2070], nobis diboldisch (d. h. „nicht jüdisch“)[2071]

Unglück, Schofelei[2062]

Unglücksvogel, Schofeleifläderling[2072]; vgl. auch Rabe

ungültig, hauret nobis (d. h. „[es] ist nichts“)[2073]

unkeusch, nobis dof[2065]

unklug, ni(e)sich, nillich[2074]

Unkraut, Koelesgroenert (d. h. „Teufelskraut“)[2075]

unnütz, nobis (d. h. eigtl. „nichts“)[2061]

unpäßlich, begerisch[2076]

Unrat, Schund[2077]

unrein, schundich[2077]

unrichtig, nobis dof[2075]

unsauber, schundich[2074]

Unschlitt, Horboge- od. Hornikelschmunk (d. h. „Rinds- od. Ochsenfett“)[2078]

unschuldig, dof[2065]

unsinnig, ni(e)sich, nillich[2074]

unsittlich, schofel[2062]

unsterblich, begert nobis (d. h. „stirbt nicht“)[2076][2079]

untauglich, nobis dof[2075]

unten, unterkünftig[2080]

untergehen, unterbosten[2081]

Unterkleid, unterkünftige Kluft[2082]

Unterrock, unterkünftiger Malfes[2083]

unterschreiben, unterfebere[2084]

Untersuchung, Diberei[2085] od. Schmuserei[2086] (d. h. [beides] etwa = „Fragerei“)[2087]

untreu, nobis dof[2065]

unverehelicht (unverheiratet), nobis vergrönt[2088]

unverletzt, nobis begerisch[2076]

unvernünftig, hegelich[2089], ni(e)sich, nillich od. nuschich[2074]

unverschämt, lenk, schofel[2062]

unverständig s. unvernünftig

unwillig, stumpfich[2090]

unwissend, nillich[2074]

unzüchtig, nobis dof[2065]

unzweckmäßig, hauret nobis (d. h. „[es] ist nichts“)[2091]; vgl. ungültig

Urin, Flösle, Flösslete[2092] od. Flösselflu(h)te[2093]

Uringlas, Flösselglansert[2094]

Urintopf, Flösselnolle[2095]

Urkunde, Kritzler[2096]

V.

Vater, Patris[2097]

Vaterhaus, Patriskitt[2098]

Vaterstadt, Patrissteinhäufle[2099]

verarmt, dercherich[2100]

verbluten, verratten[2101]

verbrennen, verfunken[2102]

Verdienst, Bereimerei[2103], Pfreimerei[2104] (d. h. „Bezahlung, [Lohn]“)[2105]

verdrießlich, stumpfich[2090]

verehelichen (sich) s. heiraten

verehelicht (verheiratet), vergrönt[2088]

verfault, vermuft[2106]

verfertigen, pflanzen[2107]

Verfertiger, Pflanzer (nur in Zus. gebräuchlich)

vergüten, bereimen[2103], pfreimen[2104]

verhauen, verguffe[2108], verkobere[2109], verstenze[2110]

Verhör, Diberei (eigentl. etwa „Fragerei“)[2111]; vgl. Untersuchung

verkaufen, verbaschen (Spr.), vergremen, verkemere[2112], verkitschen[2113]

Verkäufer, Verkemerer, Verkitscher

verkleiden, verkluften[2114]

verlachen, ausschmol(l)en[2115]

verlangen, derchen[2116]

verlängern, grandicher pflanzen (d. h. „größer machen“)[2117]

verlaufen, verbosten[2118]

verleugnen, kohlen (eigtl. „lügen“)[2119]

verlogen, Kohl[2120]

verlöschen, ausfunken[2121]

Vermögen, grandich Schure od. Sore[2122]; vgl. Reichtum

vermögend, grandich Schure[2120]

vernichten, deisen[2123]

vernünftig, kochem[2124]

verpfänden, vergondere[2125]

verprügeln s. verhauen

Verrat, Verdibert[2111][2126]

verraten, verdibern

Verräter, Verdiberer

verrucht, schofel[2127]

verrückt, ni(e)sich, nillich, nuschich[2128]

verschämt, dof[2129]

verschlagen s. verschmitzt

verschließen, beschrenken[2130]

verschlossen, beschrenkt

verschmitzt, kochem[2124]

versengen, verfunken[2121]

verspotten, ausschmol(l)en (d. h. „auslachen“)[2115]

verständig, kochem[2124]

verstimmt (ärgerlich), stumpfich[2131]

verstorben, begert[2132]

vertrinken, verschwächen[2133]

verwahrlost s. heruntergekommen

verzehren, achilen[2134], biken, butten, kahle[2135]

Vieh, Sore[2136]

Viehpulver, Kuiete[2137]

Viehtränke, Schwäche[2133]

viel, grandig[2138]

vielmals, grandicher (wohl Komparativ)

visieren (den Paß kontrollieren), flebben; visiert, geflebbt[2139]

Vogel, Fläderling[2138]

Vogelbauer (Käfig), Fläderlingskitt[2140] od. Fläderlingsstenkert[2141]

Vogeleier, Flederlingsbäzeme[2142]

Vogelnapf, Fläderlingsnolle[2143]

Vogelspießer, Fläderlingsschnellen[2144]

voll, grandig[2138]

vorbeten, vorblible[2145]

Vorderfuß, Vordertritt[2146]

Vorderkopf, Vorderki(e)bes[2147]

Vorderzahn, Vordernäpfling[2148]

vorjährig, voriges Ja(h)ne[2149]

vorlügen, vorkohlen[2150]

vorsagen, vordibere[2151], vorschmuse[2152]

vorschießen (leihen), vordogen (eigentl. „vorgeben“)[2153]

vorschreiben, vorfeberen[2154]

vorsingen, vorschallen[2155]

vorspielen, vornikle[2156]

Vorstadt, Vorsteinhäufle[2157]

vortanzen, vornikle[2156]

Vortänzer, Vornikler

vortrefflich, dof[2129]

vortrinken, vorschwächen[2133]

vorzüglich, dof[2129], grandich[2138]

W.

Wachsfackel (-kerze, -licht), Schein[2158]

Wachthaus (d. h. eigtl. „Nachthaus“), Leilekitt[2159]

Wachtmeister, grandicher Schuker (d. h. „großer“ oder [genauer] „größerer [od. Ober-] Gendarm“)[2160]; vgl. Oberwachtmeister

Wachtstube, Leileschrende[2161]

Waffenschmied, Lattepflanzer[2162]

Wagen, Rädling[2163], Ruedel[2164]

Wagner (Kutschenbauer), Rädlingpflanzer[2156][2155]

Wahnsinn, Ni(e)serei, Nillerei[2128]

wahnsinnig, ni(e)sich, nillich, nuschich

wahrhaft, dof[2129]

Wahrsagen (das), Kasperei[2165]

Wahrsager, Kasperer; Wahrsagerin, Kaspere

Wald (Waldung), Jahre, Kracher[2166]

Waldhüter s. Flurschütz.

Wallnuß, Krächerle[2167]

Wanne, Schottel[2168]

Wanst, Rande[2169]

Wanze, Mufkenem (d. h. „Stinklaus“)[2170]

Ware, Sore[2171]

Waschbecken, Pfladerschottel[2172][2168]

Wäsche, Pfladersore[2172][2171]

waschen, pfladeren

Wäscherin (Waschfrau), Pfladermoss[2173]

Waschhaus, Pfladerkitt[2174]

Waschwasser, Pfladerflu(h)te[2175]

Wasser, Flu(h)te[2176]

Wasserfaß, Flu(h)tesoe[2171]

Wasserhuhn, Flu(h)tegachne[2166] od. Flu(h)testierer[2177]

wässerig, flu(h)tich; vgl. feucht

Wasserkrug, Flu(h)tenolle[2178]

Wassermühle, Flu(h)terolle[2179]

Wasserstelze s. Bachstelze

Wassersuppe, Flu(h)teschnall[2180]

Wasservogel, Flu(h)tefläderling[2181]

Weck s. Semmel

weg (fort)!, schef(f)t’ schiebes (d. h. „geh weg [fort]!“)[2182]

Weg, Strade[2183]

Wegegeld, Stradebich[2184]

wegfahren, wegruadla[2185]

weglaufen, wegbosten[2186]

wegnagen, wegnäpfen[2187]

wegnehmen s. nehmen

wegsehen, weglinzen[2188]

wegstehlen, wegschniffen[2189], wegschoren[2190]

wegtragen, wegbukle[2191]

Wegweiser, Stradelinzer[2183][2188]

Weib, Goi[2192], Mokel[2193], Mos(s) (Dim.: Mös[s]le [Spr.])[2194]

Weiberbrust, Schwächerle[2195]

Weiberrock, Mos(s)malfes[2196]

weibisch, weiblich, mossich[2196]

weibliches Glied s. Glied; vgl. Scham

Weide (= Weidenbaum), Kupferstöber (d. h. eigtl. etwa „Grasbaum“)[2197]

Weidmann (Jäger), Grünling[2198]

Wein, Johle[2199]

Weinbeere, Säftling[2200]

Weinberg, Säftlingsore[2201]

weinen, glemsen[2202]

Weinfaß, Johlesore[2199][2201]

Weinflasche (-glas), Johleglansert[2203]

Weinhaus, Johlekitt[2204]

Weinkrug, Johlenolle[2205]

Weinrebe, Johlespraus[2206]

Weinstock, Johlestöber[2207]

Weintraube, Säftling[2200]

Weißbrot, Dofelehm (od. dofer Lehm [Spr.]) (d. h. „gutes [feines] Brot“)[2208]

Weizen, Gib, Kupfer[2209]

Wellfleisch, Bossert, Mass (d. h. [beides] eigtl. nur „Fleisch“)[2210]

wenig, nobis grandig (d. h. „nicht viel“)[2211]

werfen, plotzen[2212], auch bohlen (Spr.)[2213]

wertlos, nobis dof (d. h. „nicht gut“)[2129]

Wiege, Galmesauft (wörtlich „Kinderbett“)[2214]

willig, dof[2129]

winzig, nobis grandig (d. h. „nicht groß“)[2211]

Wirt, Beizer, Koberer[2215]

Wirtin, Beizere, Kobere

Wirtshaus, Wirtschaft, Beiz, Kober od. Koberei

wischen, pfladere[2216]

Witterung (= Geruch), Mufferei[2217]

Wöchnerin, Deislere[2218]

wohl (gesund), nobis begerisch (d. h. „nicht krank“)[2219]

wohlbeleibt, grandicher Rande (d. h. eigtl. „dicker Bauch“)[2220]

wohlwollend, dof[2129]

Wohnung, Fehte (bes. Herberge)[2221], Kitt (bes. Haus)[2222]

Wolle, Jerusalemsfreundstrauberts (d. h. „Schafhaare“)[2223]

Wortwechsel (Zank), Stämpferei[2224]

Wundarzt, Begersins[2225] od. (genauer) Dupfsins (d. h. etwa „der Stechmann“)[2226]

Wurst, Rondling od. Rundling[2227]

Wurstessen, Rondlingachilerei[2228] od. Rondlingbikus[2229]

Wurstfleisch, Rondlingbossert[2230]

Wursthaus, Rondlingsore[2231]

Wurstsuppe, Rondlingschnall[2232]

wüst, lenk (Spr.)[2233]

wütend, grandich[2211], stumpfich[2224]