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Vierzig Jahre aus dem Leben eines Toten. Band 1 / Hinterlassene Papiere eines französisch-deutschen Offiziers cover

Vierzig Jahre aus dem Leben eines Toten. Band 1 / Hinterlassene Papiere eines französisch-deutschen Offiziers

Chapter 23: Fußnoten.
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About This Book

Ein memoiristisches Werk eines französisch-preußischen Offiziers verbindet Kindheitserinnerungen und städtische Szenen mit umfangreichen Berichten über Garnisonsleben, Regimentspraxis und lange Märsche. Es schildert Aufenthalte in zahlreichen französischen und italienischen Städten, Seereisen, Belagerungen und Gefechte sowie zwischenmenschliche Episoden und amoröse Verwicklungen. Politische Unruhen und die Gewalt der Umbruchszeit treten immer wieder in den Blick; zugleich liefern die Schilderungen detailreiche Reiseporträts und atmosphärische Eindrücke der bereisten Regionen. Die Darstellung wechselt zwischen persönlichen Reflexionen, konkreten Feld- und Reiseepisoden und lebendigen Alltagsbeobachtungen.

Fußnoten.

[1] Dies war der Titel, der damals dem Frankfurter Senat gegeben werden mußte.

[2] Man vergesse nicht, daß Frau Rat Goethe im Jahr 1789 spricht.

[3] Voltaire selbst erzählt die ihn betreffenden Frankfurter Vorfälle ganz ähnlich, nur etwas zugespitzter.

[4] Ich habe später zu Paris einen Invaliden gekannt, der mir erzählte, daß er damals zwölf Livres von seinem Kapitän erhalten habe, um zu schreien: „Nous sommes trahis!

[5] Cüstine spielt hier auf den Verkauf Hessen-Kasselscher Untertanen an die Engländer an, für welche der Landgraf einen bestimmten Preis per Kopf erhielt, und die die Engländer als Soldaten in ihren Kolonien verwandten. Das ganze Land hatte kaum 400000 Einwohner, von denen mehr als 20000 der kräftigsten Männer für den englischen Dienst verhandelt wurden. Die englischen Seelenkäufer kamen nach Kassel, wo sie Mann für Mann wie erkauftes Vieh untersuchten und betasteten, ob sie auch tauglich seien! Eltern, die klagten oder murrten, wenn man ihnen die Kinder mit Gewalt raubte, kamen sofort in Ketten oder ins Zuchthaus. Daher stammte auch der reiche Privatschatz Georg Wilhelms, den er bei seiner Flucht dem alten Rothschild in Verwahrung gab, den dieser so gut verwaltete, daß er selbst Millionen erwarb, und daher datiert sich der ursprüngliche Reichtum der Rothschilde.

[6] Leider ist aus diesem Badeörtchen, was es damals noch nicht war, in neuerer Zeit eine schmachvolle Spielhölle geworden, in welchem ehrlose Industrieritter die Gimpel zu jeder Jahreszeit rupfen dürfen.

[7] Wenn einmal das Roulement (Wirbel) vor dem Abmarsch geschlagen war, wurden keine Reklamationen wegen unbezahlter Schulden von den Chefs mehr angenommen.

[8] Daß er ihm nur einen Strohsack zum Schlafen geben könne.

[9] Groß-Major hieß damals der erste Stabsoffizier eines Regiments, der im Rang nach dem Oberst folgte.

[10] Bei jedem Bataillon der leichten Infanterie befanden sich damals eine Kompagnie Karabiniers und eine Kompagnie Voltigeurs, die Kompagnien dü Centre hießen Chasseurs. Die beiden erstern hatten eine haute paye von 5 Centimes per Mann und per Tag.

[11] Je weiter ein Regiment marschiert, desto mehr häufen sich die Gewehre, Säbel, Patrontaschen und so weiter desselben, weil die von allen zurückbleibenden Kranken mitgeführt werden.

[12] Eine Felukke ist ein offenes Küstenschiffchen, mit einem Mastbaum, aber ohne Vordeck, das auch durch Rudern in Bewegung gesetzt wird.