Fußnoten:

[1] F. Lenormant: Die Geheimwissenschaften Asiens. Jena 1878. S. 23.

[2] II. 30.

[3] Western Asia Inscriptions. IV. 33. Z. 36–48.

[4] Speziellen Nachweis gab ich in meinem Faustbuch, S. 153ff.

[5] Der Höllengöttin.

[6] Diese Vorstellung kommt bekanntlich auch im Hexenwesen vor.

[7] dito.

[8] Vgl. Jesaias 13, 21.

[9] Die Krankheit wurde von den A. zuweilen als persönliches Wesen gedacht.

[10] Punkte bedeuten Verstümmelungen des Urtextes.

[11] Eas Gemahlin.

[12] Vgl. den die Ägypter behandelnden Abschnitt.

[13] Western Asia Inscriptions. IV. 16. 2.

[14] Beiname Eas.

[15] Western Asia Inscriptions. IV. 6. Col. 5.

[16] I. 181.

[17] Western Asia Inscriptions. IV. 3. Col. 2. Z. 3–26.

[18] Demnach wurde die magische Heilkunde auch von Frauen ausgeübt.

[19] D. h. man magnetisierte die Kameelshaut wie heute zu Tage Papier oder Watte.

[20] Auch hier begegnen wir einer Transplantation der Krankheit in die Elemente.

[21] Jes. 34. 13, 14.

[22] Nergal.

[23] dito.

[24] um-uruk.

[25] Tiamat.

[26] Essai de commentaire des fragments cosmogoniques de Bérose.

[27] II. 30.

[28] Western Asia Inscriptions. IV. 56. Col. 1.

[29] Western Asia Inscriptions. IV. 56. Col. 2.

[30] Also die Zauberei mit den ausgeschnittenen Fußstapfen wie im Mittelalter.

[31] Nestelknüpfen.

[32] Slane: Prolegomènes d'Ibn Chaldûn. T. I. p. 177.

[33] Vgl. in meinen Geheimwissenschaften S. 636ff. die von Paracelsus und Carrichter geschilderten Hexenkünste.

[34] Western Asia Inscriptions. IV. 7.

[35] Vgl. Dantes: Lasciate ogni speranza voich'entrate.

[36] D. h. die Sonne während ihrer nächtlichen Wanderung.

[37] Der Feruer entspricht also ungefähr dem transscendentalen Subjekt du Prels.

[38] II. 30.

[39] Sanch. 42. Ed. Orelli.

[40] Saturn entsprach schwarz, Jupiter blau, Mars roth, der Sonne gelb, Venus grün, Mercur grau oder bunt und dem Mond weiß.

[41] Origenes contra Celsum. VI. S. 646.

[42] Western Asia Inscriptions. III. 52. 3.

[43] II. 29.

[44] De Divinatione. I. 41.

[45] Prediger Salomonis. X. 20.

[46] Hesekiel. XXI. 26.

[47] Deuteron. 18. 11.

[48] Cicero: De Divinatione. I. 43. II. 35.

[49] Loc. cit. 41.

[50] Loc. cit. I. 33.

[51] Loc. cit. II. 23.

[52] Levit. XIX. 26.

[53] Jerem. X. 2.

[54] Hist. nat. II. 70. 81. II. 20. 18. 43. 52. 17.

[55] Johannes Lydus: De ostentis. 21. S. 86. Ed. Kase.

[56] Lenormant: Choix de textes cunéiformes. Bd. IV.

[57] Plinius: Hist. nat. 52. 53.

[58] Müller: Die Etrusker. Bd. II. S. 162–178.

[59] Plinius: Loc. cit.

[60] II. 30.

[61] De operatione Daemonum.

[62] Also ähnlich wie die spiritistischen Klopflaute.

[63] Psellus: De operatione Daemonum.

[64] Richt. IX. 37.

[65] II. Sam. V. 25.

[66] Richt. IV. 5.

[67] Macrob. Saturn. II. 16.

[68] Apud. Phot. Bibl. cod. 94. Ed. Becker.

[69] De re rustica. III. 17. 4.

[70] Cicero: De Divinatione. II. 46.

[71] Western Asia Inscriptions. III. 562.

[72] In meinem Faustbuch und den Geheimwissenschaften.

[73] Ant. Jud. IV. 14. 2.

[74] Herodot I. 132.

[75] Inschrift von Behistan. Taf. I. § 10–14.

[76] I. 131. III. 16.

[77] Damascius: De principiis. 125.

[78] De Is. et Osir. Ed. Reiske. S. 369.

[79] VII. 114.

[80] I. 103. 120. VII. 19.

[81] De vit. philos. prooem. 6.

[82] Plinius: Hist. nat. XXX. 2.

[83] Loc. cit. XXX. 5.

[84] Nach Kleukers Zendavesta. Th. III.

[85] Vgl. die biblische „Wurzel Jesse“, ferner 4 Mos. 24. 17 und zahlreiche Parallelen aus der Geburtsgeschichte Christi.

[86] Symbol der Mondsichel. Auch in der jüdischen Geheimlehre ist Michael der Erzengel des Mondes.

[87] Vgl. Jes. 7, 14.; Ev. Matth. 1, 20–23.; Luc. 1, 31ff.

[88] Vgl. die Offenbarung Johannis.

[89] Duzakh ist der Aufenthaltsort der Verdammten und Dews. Doch wird am Ende der Welt Ahuramazdâ den Duzakh vernichten. Vendid. Farg. XIX. II. No. XVIII.

[90] Vgl. das oben über die Wahrsagung aus Neugeborenen Mitgeteilte.

[91] Izeschné, Ha. 42.

[92] Vendid. Farg. 19.

[93] Kurzweg „Teufel“.

[94] Also in Wirklichkeit vielleicht der Oberste der medischen Magier.

[95] Man bemerke die Parallele zu Herodes.

[96] Jupiter.

[97] Venus.

[98] Der zweite Amschaspand.

[99] Wahrscheinlich Darius Sohn des Hystaspes.

[100] Zerduscht-nameh. Kap. 14.

[101] Nach der Tradition wurde Zoroaster 77 Jahre alt. Kleuker setzt seine Geburt in das Jahr 589.

[102] Ich kürze hier Kleukers weitläufige Darstellung der Tradition ab. Beim Übergang über den Araxes verrichtete Zoroaster ein ähnliches Wunder wie Moses, indem er nämlich seine Anhänger trockenen Fußes durch den Fluß führte.

[103] Dieses Fest wurde während der fünf letzten Tage des Jahres gefeiert.

[104] Zoroasters Vetter.

[105] Der zweite Monat des Jahres.

[106] Der fünfzehnte Tag.

[107] Das kaspische Meer.

[108] Zerduscht-nameh. Kap. 21.

[109] Vendid. Farg. 19.

[110] Zerduscht-nameh. Kap. 22. Die Amschaspands entsprechen den Planetengöttern und Erzengeln.

[111] A. a. O., Kap. 25.

[112] A. a. O., Kap. 59.

[113] Nach Bahman-Jescht bat Zoroaster Ahuramazdâ zweimal um Unsterblichkeit.

[114] Zerduscht-nameh. Kap. 60 u. 61.

[115] Nach der Tradition Djemschid, der sich am Schluß seiner Regierung wollte anbeten lassen.

[116] Zerduscht-nameh. Kap. 25. Vgl. die Versuchungsgeschichte Christi.

[117] Zerduscht-nameh. Kap. 25.

[118] Berühmter Destur-Mobed (gelehrter Priester). Gewissermaßen eine Reincarnation Zoroasters; eine Art neuer Buddha.

[119] Zerduscht-nameh. Kap. 28.

[120] Vgl. die später zu erwähnende kabbalistische Lehre von der Schachi nach.

[121] Diese Engelämter gingen in die jüdische Geheimlehre über. Nach der Kabbala herrscht Hariel über die nützlichen Tiere. Vgl. Berith Menucha. Fol. 37a.

[122] Ized des Feuers; bei den Juden Jehuel. Ber. Men. loc. cit.

[123] Destur=Gelehrter, Mobed=Priester, Herbed=Initiierter.

[124] Feuertempel.

[125] Ized der Metalle; bei den Juden Azazel. Vgl. Buch Henoch.

[126] Ized der Reinheit; den Juden unbekannt.

[127] Ized des Wassers; bei den Juden Michael. Ber. Men. l. c.

[128] Ized der Gewächse; bei den Juden Alpiel. Ber. Men. l. c.

[129] Vgl. Ev. Matth. 28, 19.

[130] Der heilige aus 72 kameelhaarenen Fäden bestehende Gürtel der Parsen.

[131] Oberster der Ized, mit Silik-mulu-khi, dem Demiurgos, Logos usw. usw. vergleichbar. Herr des Lichtes und der Sonne, Geber alles Guten usw.

[132] Contra Celsum. Lib. VI.

[133] Die betr. Stelle steht: Vendidad, I. Fargard, und lautet: „Der elfte Ort und die Stadt des Überflusses, die ich, der ich Ahuramazdâ bin, schuf, war Heetomeante, die Stadt der Verständigen und Glücklichen. Aber der totschwangere Angrômainyus brachte daselbst Magie in Gang, die häßliche Kunst. Sie macht allerlei Blendschein und giebt alles. Sie scheint groß, aber wenn sie sich auch mit der höchsten Gewalt aufstellt, so kommt sie doch vom Urgrunde des Bösen, vom Vater alles Unglücks. Weit ist sie von dem Großen, von dem der Gutes thut.“

[134] Nach Kleuker im Jahre 549 v. Chr.

[135] Zerduscht-nameh. Kap. 37. Vgl. Lucas 2, 46 usw.

[136] Ahuramazdâ heißt auch der 1., 8., 15. und 23. Tag jeden Monats.

[137] Aufenthaltsort der Dews und Verdammten; Hölle.

[138] Nach Abu Djafar soll Gustaspes ursprünglich dem Sabäismus gehuldigt haben.

[139] Fünfzig Pfund.

[140] Also die mediumistischen Erscheinungen der Feuerfestigkeit und des forcirten Pflanzenwachstums.

[141] Die persischen Zauberer bedienten sich also derselben Stoffe wie die Hexen des Mittelalters.

[142] dito.

[143] Zoroaster verlangt also wie Christus als Vorbedingung Glauben.

[144] Wir begegnen hier also Spuren der Physiognomik.

[145] Vermutlich um der Seelenwanderung zu entgehen.

[146] Ized der Krieger.

[147] Keim der guten Werke.

[148] An dieser Stelle ist vermutlich unter den verschiedenen Arten des Feuers auch das Feuer Burzin verstanden, welches im Bun-Dehesch (siehe nächsten Abschnitt) als ganz besonders heilig bezeichnet wird. Es wird vom Blitz entzündet und das „Feuer der Feldarbeiter“ genannt, weil es von diesen ganz besonders verehrt wird. Gustaspes errichtete ihm ein Dadgah (Heiligtum) auf dem Berge Revan in Khorasan.

[149] D. h. der Anhänger der protomedischen Religion.

[150] Im Zoroastrismus ist das Himmlische das Vorbild des Irdischen.

[151] Die ebene Oberfläche des Wassers ist Sinnbild des Eben- und Gleichmaßes, des Maßhaltens.

[152] Verschiedene Arten von Feuer, welche durch Sonnenbrand, den Blitz und das Aneinanderreiben von Hölzern entzündet und besonders verehrt wurden.

[153] dito.

[154] dito.

[155] Nicht mit Kaschmir zu verwechseln.

[156] Zoroaster stand der Annahme nach in den dreißiger Jahren.

[157] Abteilung, Kapitel, des Zendavesta.

[158] Vermutlich eine Art Yogis.

[159] Aban Jescht, Kap. 26 u. 27.

[160] Kl. Ravaets, Fol. 63.

[161] Über den Ursprung der Lehre von Zrvâna-akarana s. oben S. 70.

[162] Man vergleiche damit du Prels Abhandlung über den Genius des Sokrates.