Abb. 93. Scarpelli: Der Bibabo. („Sieh einmal, wie garstig er ist. Wenn du nicht artig bist, wird er dein Baby auffressen!“)

(Il Numero, Rom.)

THE LAST LINE.

Abb. 94. C. Harrison: Deutschlands letztes Aufgebot.

(Punch, London.)

Abb. 95. Rea Irvin: Das fünfte deutsche Reservekorps, bestehend aus Männern zwischen 60 und 75 Jahren.

(Aus den „Letters of a Japanese School-boy“ im „Life“, New York.)

Abb. 96. A. Johnson: Frankreichs letztes Aufgebot.

(Kladderadatsch, Berlin.)

Abb. 97. Sidney Greene: Deutschlands letztes Aufgebot.

(Evening Telegram, New York.)

Ein anderes sehr beliebtes Thema ist das deutsche K-Brot, das sich die Franzosen als ein Brechmittel schlimmster Art vorzustellen scheinen (Abb. 87). Métivet zeichnet ein Bild „Boulangerie allemande“ mit der Unterschrift: „Après le pain K, le pain KK. Ça ne sent pas bon un K, deux K, trois K! Cette histoire-là finira par vingt Q.“ (Wortspiel für vaincu = besiegt). Ein anderes Bild von Maxa zeigt einen Offizier im Gespräch mit einem Kinde. „— M’sieur, J’veux faire du pain pour vos soldats! —“ ...??? — „ ... KK!“ — Am besten ist noch die große farbige Zeichnung von Abel Faivre „La grande vie à Berlin.“ In einem eleganten Lokale sitzt ein Deutscher, sehr nachlässig gekleidet, wie ihn sich der Franzose vorstellt; der Primgeiger tritt an den Tisch und fragt: „Quelle morceau, M’sieur, préfère-t-il?“ Die Antwort lautet: „Un morceau de pain.“

Der Verlag von „Le Rire“ hat zu Weihnachten und Neujahr eine Postkartenserie herausgegeben, um diese an die Soldaten ins Feld zu schicken: (Les Voeux de la France à nos Soldats pour Noël et le Jour de L’An. 12 Cartes Postales en couleurs. Publiées par le Journal Le Rire rouge.) Sie sind verhältnismäßig anständig, teilweise sogar sentimental. Es sind Zeichnungen von Barrère, Delaw, Faivre, Fabiano, Florès, Guillaume, Gerbault, Métivet (Joli cadeau a faire à nos soldats; eine elsässische Puppe mit dem Lorbeerzweig des Siegers), Meunier, Roubile, Vallet, Willette (Les étrennes de Marianne; die französische Republik mit Elsaß und Lothringen an der Hand). Die Karten tragen sämtlich französischen und englischen Text und sind sehr stark anglophil gehalten. Wollte man nun hiernach urteilen, so wäre es mit der angeblichen geheimen Feindschaft der Franzosen gegen die Engländer nicht so schlimm.

Als die deutschen Zeitungen berichteten, es würde notwendig sein, die zirka 20 Millionen Schweine in Deutschland aus Mangel an Futter zu schlachten, brachte Bigot ein Bild „Les derniers mobilisés“, ein Schwein, mit tränenden Augen im Gespräch mit einem Metzger: „Sagen Sie Sr. Majestät dem Kaiser, daß auch wir 22 Millionen Schweine bereit sind, unser Blut für das deutsche Vaterland zu vergießen.“

Abb. 98. „Odaliske ‚Victoria‘, der Sultan ruft Euch!“ „Der ruft mich schon seit drei Jahren ... aber ich bin nicht für ihn geschaffen!“

(Pasquino, Turin.)

Abb. 99. Ein Titelblatt der neugegründeten italienischen Zeitschrift „Il Numero“.

Wesentlich harmloser ist eine, für Freunde von Sprachscherzen nicht uninteressante Karte mit folgendem Text (ein Gespräch zwischen dem Kaiser und einem Arzt):

Docteur, je re Metz entre vos mains mon auguste Pér(s)onne. Je re.. Sens Toul les Meaux. J’ai mal dans l’Aisne et ma Vistule me fait souffrir. Je suis Arras..se. Mézières en Guise de Bouillon j’ai pris du Champagne et ça me Reims les boyaux.

Sire, quand on m’a appelé j’ai dit Givet de Spa. Quelle La Fère! votre Majesté était Seine quand elle vivait dans l’Oise..iveté elle marchait les Rhin Cambrai.

Oui, c’est l’Anvers de la médaille, je ne Craonne plus maintenant j’ai La Ferté bien abatue.

Je trouve votre pouls un peu Laon, il faudrait prendre de l’elexir de Longwy.

Abb. 100. Ein Titelblatt des neugegründeten italienischen Witzblattes „Il 42°“, das nach dem deutschen 42 cm-Mörser benannt ist.

Die durch fetten Druck hervorgehobenen Städtenamen bezeichnen die Orte, an denen nach Meinung der Franzosen die Deutschen Niederlagen erlitten haben oder zum Rückzug gezwungen wurden; diese sind mit gleichen oder ähnlich klingenden Worten der französischen Sprache, die Krankheitssymptome schildern, in Verbindung gebracht. Die Übertragung in richtiges Französisch lautet: „Docteur, je remets entre vos mains mon auguste personne. Je ressens tous les maux. J’ai mal dans l’aine et ma fistule me fait souffrir. Je suis harassé. Mais hier en guise de bouillon j’ai pris du champagne, et ça me rince les boyaux etc. — Je trouve votre pouls un peu lent, il faudrait prendre de l’élixir de longue vie.“ In deutscher Übersetzung: „Herr Doktor, ich lege in Ihre Hände meine hohe Person. Ich fühle wieder alle Übel. Ich habe Schmerzen in der Leistengegend, und meine Fistel läßt mich leiden. Ich bin abgemattet. Gestern habe ich an Stelle von Bouillon Champagner genommen, und das durchwühlt mir die Gedärme. — .... — Ich finde Ihren Puls etwas langsam, es würde nötig sein, Lebenselixir zu nehmen!“ —

Abb. 101. Der Tapfere. „Madame, Sie haben kein Recht, mich feige zu nennen; wissen Sie nicht, daß die Fliegen (mouches) schädlicher sind als die Boches?“

(Le Matin, Paris.)

Abb. 102. Schwedische Karikatur auf den Treubruch Italiens.

„Nun habe ich mein Schwert so lange geschliffen, bis ein Dolch daraus geworden ist“.

(Söndags Nissen.)

Al primo degli italici cantori
che ora fronteggia l’allemanno fuoco
si mandera dell’oro affinchè un poco
fronteggi il fuoco dei suoi creditori

Abb. 103. Italienische Karikatur auf D’Annunzio.

Aus der Weihnachtsnummer 1914 von „Il Numero“.
(Die italienischen Verse ahmen den Stil Annunzios nach.)

„Dem ersten der italienischen Dichter, der jetzt dem deutschen Ungestüm die Stirn bietet, wird man Gold schenken, damit er auch dem Ungestüm seiner Gläubiger die Stirn zu bieten vermag“.

Solche Sprachscherze scheinen in allen Feldzügen aufzutauchen. Auch im amerikanisch-spanischen Kriege von 1898 waren sie an der Tagesordnung.

Vergessen werden dürfen auch nicht die Karikaturen der bekannten Pariser Tageszeitungen. Die meisten bringen täglich von bekannten Künstlern Beiträge, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wie die Wochenblätter. Zeichnerisch sind sie meist recht gut. Mit wie wenig Strichen sind beispielsweise auf der hier abgebildeten Karikatur (Abb. 83) von Sacha Guitry aus „Le Journal“ die charakteristischen Züge des österreichischen und des deutschen Kaisers wiedergegeben! Das Gesicht Wilhelms II. ist nur durch eine einzige Schnurrbartlinie dargestellt, und doch wird ihn niemand nach der Abbildung verkennen. —

Abb. 104. Robert Minor: Die Weckeruhr.

(World, New York.)

Der am wenigsten verhaßte von allen Geistern, die verneinen, muß sich ungleich zahmer betragen, wenn er sozusagen unter militärischer Kontrolle steht, wie es bei dem Blatte „Le Héraut“ der Fall ist, das die französischen Gefangenen im Lager von Zossen herausgegeben haben. Es ist nur eine Nummer erschienen, und diese ist schon heute eine bibliophile Seltenheit. Das vom lithographischen Stein abgezogene, vier Großfolioseiten umfassende Blatt ahmt nicht ungeschickt den Stil der großen französischen Tageszeitungen nach. Rédacteur principal ist ein gewisser Eugène Dienne; als Chefredakteur zeichnet Luc Fichtner, der auch im Anzeigenteil sein Pelzgeschäft in Paris empfiehlt. Dieser Annoncenteil ist durchaus ernst gemeint; er gibt ein treffliches Bild davon, welchen Ständen die französischen Gefangenen angehören. Wir finden da Inserate über die Baumschulen Legrux in Douai, über die Milchzentrifuge Cambraisienne in Maubeuge usw. usw. Leitartikel, wissenschaftliche und Sportnachrichten, nichts fehlt. „Le but essentiel du Héraut est de propager sous une forme gaie, vivante, et de faire comprendre, l’esprit de Fraternité.... Nos pensées restent graves; sans l’oublier jamais, qu’il nous soit permis de chasser le cafard, suivant l’expression imagée des coloniaux, surmontant le regret de la Patrie éloignée, par une réaction de gaité saine et de bon aloi, légitime et nécessaire ...“ — Nette Federzeichnungen sind in den Text eingestreut, von denen Abb. 88 eine Probe gibt.

Abb. 105. Der einzige Überlebende.

Amerikanische Karikatur.

Unter den Zossener Gefangenen sind auch eine Anzahl Künstler und Lehrer, die sich ihre freie Zeit durch Anfertigung von scherzhaften Originalaquarellen vertreiben, die von guter Begabung zeugen und denen infolgedessen auch ein künstlerischer Wert nicht abzusprechen ist. Zwei dieser farbigen Originale auf Postkarten sind hier in schwarzer Reproduktion abgebildet (Abb. 89 und 90), Spottblätter auf die mitgefangenen „Verbündeten“. Andere Karten zeigen zum Teil in sehr derber Darstellung, „Les Aborts“, „Toilette intime“, „A la Queue“ (das Essenfassen; hier hat der Künstler, um die Eßmarke im Original auf der Karte verwenden zu können, sogar auf die eigene Ration verzichten müssen).

In Frankreich selbst sind die in der Etappe, ja sogar im Schützengraben erscheinenden Zeitungen (im Stile unserer Bierzeitungen) fast noch zahlreicher als bei uns, wenn sie auch an Güte lange nicht an die Liller Kriegszeitung heranreichen, die wohl das weitaus Beste in ihrer Art darstellt. Auch in der Vergangenheit haben weltgeschichtlich bewegte Zeiten solche Gelegenheitszeitungen hervorgebracht. Man denke an die zur Zeit der Choleraepidemie 1831 erschienenen Blätter, an die zahlreichen kurzlebigen Zeitungen des Jahres 1848. Und ganz besonders hatte „Le Héraut“ schon 1870 einen Vorgänger in der Zeitung „Prométhé“, die französische Gefangene in Spandau herausgaben und die heute zu den gesuchtesten Seltenheiten zählt.

Abb. 106. F. Jüttner: Wilson will nicht.

(Lustige Blätter, Berlin.)

Die kranke Marianne.

„Sie leiden an der Englischen Krankheit, Madame; ich habe Ihnen hier ein deutsches Pulver verschrieben, das wird helfen!“

Abb. 107. Arnold: Deutsche Feldpostkarte aus Lille.

Es gibt nur ein Land, dessen Presse Frankreich im Deutschenhaß zu überbieten suchte, und das ist Italien. Ist man doch dort so weit gegangen, zu dem Zwecke Deutschland und Österreich zu bekämpfen und Italien zum Kriege gegen seine Verbündeten zu hetzen, eigens Witzblätter zu gründen. „Il Numero“ ist ein solches Erzeugnis des Krieges, dem die Aufgabe zufiel, die Leidenschaften gegen die italienische Neutralität und die Zentralmächte, vor allen Dingen gegen Österreich, zu schüren. Von den italienischen Witzblättern steht künstlerisch dieser „Il Numero“ immerhin am höchsten. Was die andern leisten, ist unsagbar trostlos. Auch das Blatt des italienischen Klerus „Il Mulo“, das in Bologna erscheint und wohl so ziemlich das einzige ist, das nicht deutschfeindlich auftritt, sondern eher noch eine dem deutschen Reiche gegenüber freundliche Absicht verfolgt, besitzt unter seinen Zeichnern nicht einen, der auch nur den geringsten Ansprüchen, die man an einen Karikaturisten stellen muß, gerecht wird. Immerhin soll ausdrücklich anerkannt werden, daß der italienische Klerus hier ein Blatt geschaffen hat, das wenigstens das verbündete Deutschland und Österreich nicht angreift. „Il Mulo“ kämpft wie „Bastone“ „gegen französische Freimaurerei und englischen Krämergeist“. Ein doppelseitiger Karton in der Weihnachtsnummer richtete sich sogar ausdrücklich gegen Frankreich, weil es sich mit dem Waffenstillstand während der Weihnachtsfeiertage nicht einverstanden erklärt hatte.

Abb. 108. Rich. Rost: Im Dreadnought-Lazarett in Malta.

(Jugend, München.)

Abb. 109. Max Richter: Der Saisontanz 1914/15.

(Ulk, Berlin.)

Ganz besonders arbeitet das Witzblatt „Asino“ gegen die beiden Kaiser der Zentralmächte; es ist auch nicht einmal andeutungsweise möglich, den Inhalt der Schmähbilder, die ein gewisser Rata Langa verbrochen hat, wiederzugeben. Die Existenz eines solchen Blattes wäre in Deutschland unmöglich, selbst wenn es sich nur gegen die Feinde richtete. Das, was „L’Asino“ bietet, stellt den tiefsten Grad von Verleumdung und Lügen dar, der denkbar ist. Dabei sprüht in dem ganzen Blatt kein Funke von Humor auf, der vielleicht noch mit einem oder dem andern der „Scherze“ versöhnen würde. Allerdings hat ja gerade Italien nie Überfluß an Witz besessen. Vielleicht sind auch diese Exzesse wüster Geschmacklosigkeit auf metallische Händedrücke der Alliierten zurückzuführen. Eine besondere Rubrik „Tedescherie“ verzeichnet Schandtaten der Deutschen, gegen welche jene in französischen Blättern beinahe als sanft bezeichnet werden müssen. Die meist in Grün und mit starkem Rot gedruckten Abbildungen haben schon äußerlich etwas Blutrünstiges. Abbildung 82 gibt eine der zahmsten wieder. Den Höhepunkt der Gemeinheit erreichte das Blatt in seiner Weihnachtsnummer, wo es unter dem Titel „Il Natale Tedesco“ einen betrunkenen deutschen Soldaten zeigt, wie er mit seinem Bajonett das Jesuskind aufspießt, während ein anderer die Mutter Maria ermordet, ein dritter den heiligen Josef erwürgt und zwei andere den Esel seiner Habe berauben!

Abb. 110. Bülow: „Lieber Freund, hier bin ich!“ Salandra: „Einen Augenblick! Sieh dir mal erst ein wenig meinen Kopfschmuck an!“

(Il Punto.)

Das bereits erwähnte neue satirische Wochenblatt „Il Numero“ steht, wie schon gesagt, künstlerisch wesentlich höher. Eine ganze Reihe geschickter Zeichner arbeiten dafür. Die Nummern, die zehn Centesimi kosten, haben oft einheitlichen, geschlossenen Inhalt; so wendet sich beispielsweise ein Heft gegen die Schweiz, die angeblich ihre Neutralität in allzu deutschfreundlichem Sinne ausgenutzt hat. Auch der 42 cm-Mörser spielt in diesem Blatte eine große Rolle, wie in der Zeichnung „Der Gleichmacher“ von Nirsoli (Abb. 36). Cadorin zeichnet die kommende Hagia Sofia in Konstantinopel (Abb. 91). Ein anderer Künstler, Scarpelli (scarpe = Schuhe; daher die Signatur links unten) zeigt den deutschen Kaiser, wie er das durch die Neutralität „gefesselte“ Italien mit der Türkei schreckte (Abb. 93). Zu den zahlreichen Blättern gegen den österreichischen Kaiser gehört eine Zeichnung von Nasika „La Bocca del Cattaro“, ein Ausdruck der Freude über die Beschießung dieses süddalmatinischen Hafens durch die französische Marine, die ja übrigens recht trostlos verlief und an jenen berühmten „Sieg“ der Franzosen bei der Beschießung des Leuchtturmes Pelagosa erinnert; damals bestand die Beute aus den Unterhosen des Leuchtturmwächters, zwei alten Hennen, dreißig jungen Hühnern, zwei Tauben, einer Ziege, einem Kanarienvogel und einem halben Hektoliter Wein, die alle von den französischen Matrosen mitgeschleppt wurden. — Daß auch die italienischen Zeitungen den Krieg in Gestalt von Karikaturen verarbeiten, zeigt Abbildung 110; auch in dieser kurz vor Eintritt Italiens in den Krieg erschienenen Zeichnung kommt bereits die deutschfeindliche Tendenz zum beredten Ausdruck.

Abb. 111. Grandjouan: Bulgariens Entscheidung.

L’Europe: „Que veux-tu, enfant terrible, du halva turc ou du caviar russe?“
Ferdinand: „Ah, maman Europe, comme j’aime la Macédoine!“

(Europa: „Was willst du, schreckliches Kind, türkischen Honig oder russischen Kaviar?“ Ferdinand: „Oh, Mama Europa, ich liebe Balkan-Allerlei!“ Macédoine bedeutet im Französischen sowohl Macedonien, wie auch ein Gericht von allerlei Gemüsen oder Früchten.)

(Le Rire Rouge, Paris.)

Seit dem Herbste 1915 ist aber Italien unzufrieden, auch mit seinen neuen Verbündeten. Die Ereignisse überstürzen sich, besonders auf dem Balkan! Rumänien, das früher schwankte (Abb. 113), will, wie Griechenland, seine Neutralität wahren und nicht mitmachen, Bulgarien hat seine Entscheidung getroffen und sich den Zentralmächten angeschlossen, weil es, seine Interessen richtig erkennend, sich nicht an ein abwärts rollendes Rad binden wollte (Abb. 111). Schon vor Monaten hat Jordaan im „Notenkraker“ gezeigt, wo man England an der Gurgel packen muß (Abb. 27).

Abb. 112. Britisches Phlegma. „Ich möchte den Herrn General bitten, statt des Stacheldrahtes einen einfachen Zaun anlegen zu lassen, damit unsere Fußbälle nicht leiden.“

(Careta, Rio de Janeiro.)

Abb. 113. Mad-Odessa: Das schwankende Rumänien.

(Le Rire Rouge, Paris.)

Abb. 114. Die große Schlacht. Napoleon: „Herrlich, wie sich unsre Truppen verteidigen.“ Moltke: „Und unsre sich schlagen.“ Bismarck: „Fast noch besser als zu unsrer Zeit.“

(Campana de Gracia, Barcelona.)

Kein Wunder, daß der „Figaro“ schon im Oktober 1915 jammert: „Wenn die Deutschen in Konstantinopel einrücken, wenn sie weiter die große Handelsstraße von der Elbmündung zur Mündung des Euphrat und Tigris eröffnen, dann ist es um die englische Weltherrschaft geschehen. Das ganze großartige Gebäude des britischen Reiches wird dann bis in seine Fundamente ins Wanken gebracht, von Zypern bis nach Ceylon, vom Nil bis zum Ganges. Aber wenn die bepickelhaubten Hyperboreer und ihr Kaiser den Bosporus erreichen, so bedeutet das auch das Ende des russischen Reiches. Es ist desgleichen zu Ende mit der Bestrebungen Italiens in der Levante, die sie als Erbe der Cäsaren überkommen haben. Alles, was Italien dann zu tun hat, beschränkt sich darauf, wieder einmal wie zu Dantes Zeit, die Herberge des Volkes von vorwitzigen Altertumskrämern und teutonischen Hochzeitsreisenden zu sein (!), während zur selben Zeit germanische Eisenbahnlinien über die alten Römerstraßen laufen, östlich von der Adria wie im Asien des Lukullus und Pompejus.“

Abb. 115. Saturn zur Erde: Anfänger!!

Amerikanische Karikatur.


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Anmerkungen zur Transkription

Abb. 100: Das Witzblatt hieß “Il 420”, nicht “Il 42°”.
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