Beim Verleger dieses ist ferner erschienen:
Kobbe, Theod. von, die Schweden im Kloster zu Uetersen: Historischer Roman. 8. 1830.
1 Rt. 4 ggr.
— — humoristische Skizzen und Bilder. 8. 1831. geh.
21 ggr.
— — Die Leier der Meister in den Händen des Jüngers, oder: achtzehn Gedichte in fremder Manier, und eins in eigener. gr. 8. 1826.
12 ggr.
— — Reiseskizzen aus Belgien und Frankreich. Nebst einer Novelle, der anonyme Brief. 8. 1835. brosch.
— — Wesernymphe. Novellen und Erzählungen. gr. 8. 1831, brosch.
1 Rt. 8 ggr.
— — Briefe über Helgoland, nebst poetischen und prosaischen Versuchen in der dortigen Mundart. 1840. brosch.
12 ggr.
Sodann erschien so eben:
Greverus, Reiselust in Ideen und Bildern aus Italien und Griechenland. 2 Bde.
1r Bd.: Reise in Italien
1 Rt. 12 ggr.
2r Bd.: Reise in Griechenland.
1 Rt. 12 ggr.
Gall, Ferd. v., Reise durch Schweden. 2 Bde.
1 Rt. 16 ggr.
Fußnoten:
[1] Ich verstehe darunter die Menschen vom Regiment »Lieblosigkeit.«
[2] Ich habe schon anderweitig bemerkt, daß die Namen der Wirthshäuser bei Hamburg größtentheils vom Anhalten der Pferde hergenommen sind, als Luhrop (Laur auf), Stahwedder (Steh wieder), Jappob (Japp auf), Kruppunner (Kriech unter), und Oha.
[3] Die Personen sind: Thraso, ein Offizier. Gnatho, dessen Schmarotzer. Parmeno, ein Diener des Phädria.
[4] Senex depontanus. Ein Greis, der nicht mehr über die Brücke zu den Volkscomitien gehen durfte.
[5] Name des damaligen Custos.
[6] Die Anspielung ist etwas à la Pater Abraham a Santa Clara. Dieser predigte: »Es giebt allerhand Narren: Tanznarren, Freßnarren, Hofnarren, Spielnarren, Saufnarren, Geldnarren. Daher steht auch geschrieben: Narraverunt patres et nos narravimus omnes.«
[7] Die Bäckergesellen hatten sich dermalen mit ihren Meistern veruneinigt und waren ausgezogen gewesen, jedoch nach stattgehabter Vereinigung zurückgekehrt.
[8] Und diese Zeit wandte der Director der Altonaer Schule Professor Struve, den bekannten Virgil’schen Vers
sehr glücklich parodirend auf Hamburg und Altona an:
[9] Das Verlangen der Musensöhne, ihre Siebentagsfliegen Excellenzen mit einer Schildwache vor ihren Häusern zu ehren, wurde in Gnaden abgeschlagen. Dagegen ritten sie, mit den Rang eines Generallieutnants bekleidet, rechts am Kutschenschlag neben den Majestäten, während sich die wirklichen Obristen mit dieser Ehre an der linken Seite des Wagens begnügen mußten.
[10] Junker Slenz war bekanntlich der Commandeur eines Freicorps im Anfang des sechszehnten Jahrhunderts, das er an fremde Potentaten zu einzelnen Kriegszügen vermiethete. Er fand seinen Tod in Ditmarsen, wohin er den König Hans von Dänemark begleitete. Seine Soldaten trugen die Devise »Wahr di Buhr, de Gard de kummt.« Als diese aber schwer bewaffnet im Morast stecken geblieben, wurden sie von den leichtfüßigeren des Terrains kundigen Ditmarsen mit den Contrevolutions-Worten »Wahr di Gard de Buhr de kummt« erschlagen.
[11] Die Lastthiere des Staats, die am Meisten mit Arbeit Geplagten sind immer die Frommsten. Freilich! wie soll die auch der Hafer stechen? da die Pferde, die ihn am Meisten verdienen, ihn bekanntlich nicht bekommen.
[12] Diesen letzten Titel hat der König von Dänemark seitdem abgelegt und die früher confiscirten reichsunmittelbaren Ranzau’schen Güter ganz dem guten Dänemark einverleibt. Das ist hart für die Gräflich Rauzau’schen Schwerdtmagen und Spielmagen, und, da ich zu den letzten gehöre, auch für meinen Magen. — Wer will meinen Anspruch an die dänische Krone kaufen? Drei Herrschaften und drei und dreißig Edelgüter — Wer bietet Geld?