Die Studie zeichnet das Leben und Denken des Philosophen im historischen Umfeld nach und zeigt, wie seine mathematisch-physikalischen Arbeiten den Weg zu seinen philosophischen Ideen bereiteten. Sie untersucht sein Verhältnis zur Scholastik, seine Beiträge zur Mathematik, die dynamische Naturphilosophie, die Vorstellung einer aktuellen Seele und das Bestreben nach einer Einheit der Wissenschaften. Weiterhin werden Wandel der Substanzbegriffe, das Prinzip der Kontinuität, Aspekte eines neuen Idealismus sowie die Verbindung von Philosophie und Theologie behandelt. Abschließend reflektiert der Autor die Bedeutung dieser Gedanken für die Fortentwicklung der deutschen Philosophie, ohne in systematische Interpretationsstreitigkeiten einzutreten.