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Die Stimme: Roman in Blättern. / Zweite, von der Verfasserin neubearbeitete Ausgabe. cover

Die Stimme: Roman in Blättern. / Zweite, von der Verfasserin neubearbeitete Ausgabe.

Chapter 12: Hinweise zur Transkription
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About This Book

A first-person, fragmentary narrative follows a woman’s search for a lost singing voice and for self-understanding through childhood memories, relationships, artistic encounters, and shifting moods. Lyrical, episodic sections—framing prelude, motifs, and variations—assemble scenes of emotional estrangement, erotic longing, and aesthetic awakening, with music and anima imagery linking disparate moments. The narrator meditates on divorce, creative impulse, ecstatic peaks and melancholic depths, and the effort to render inner melody into expression, treating voice as a central symbol of identity, longing, and spiritual renewal.

Urteile der Presse
über die Werke von Grete Meisel-Heß:

Über »Die sexuelle Krise« schreibt Karl Jentsch in der »Zeit« in Wien: »Schon dieser erste Teil ist ein großartiges Werk. Großartig durch die erschöpfende Darstellung aller erdenkbaren und wirklich vorkommenden Seelenzustände, die das Geschlechtsleben verursacht. (Die Verfasserin kennt auch die Psyche des Mannes auf das genaueste und wird ihr gerecht, was sie mehrfach in Gegensatz zu bekannten Forderungen der Frauenrechtlerinnen bringt.) Großartig auch durch die naive Kühnheit oder kühne Naivität, mit der sie das Intimste ausspricht, die aber, eben als Naivität einer edlen und reinen Seele, nichts Anstößiges hat und jeden Versuch einer Verdächtigung entwaffnen muß.«

Über »Das Wesen der Geschlechtlichkeit« urteilt u. a. Professor Gramzow: »Schon der Titel deutet die gewaltige, umfassende Aufgabe an, die hier in Angriff genommen ist. Aber nicht nur riesenhaftes Wissen liegt ihrem Buch zugrunde, sondern auch eindringende Denkkraft .... Man möchte vermuten, daß sich bodenlose Tiefen des Erlebens hinter dem Buche auftun. Kein Teilproblem der sexuellen Frage bleibt unerörtert. Nicht nur der Zusammenhang der Formen und Forderungen des sexuellen Lebens mit allen Angelegenheiten der Gesellschaft, sondern auch die Verschärfung der sexuellen Krise durch den Weltkrieg erfährt eingehende Behandlung .... Mit größtem Wahrheitsmut wird überall das letzte Wort der erreichten Erkenntnis ausgesprochen. Mir scheint es Bewunderung und Dank zu verdienen.«

(»Zeitgeist« des Berliner Tageblatts.)

Franz Graetzer: »Daß das Werk ein monumentales Kunstwerk geworden ist, daß es auf keiner Seite das Dichtertum seiner gedankenreichen Verfasserin verleugnet, ist dem Kritiker, der die Gesamterscheinung der – vielseitig bedeutenden – Frau im Auge behält, wesentlich. Wer in wesentlichen sachlichen Voraussetzungen anderer Meinung ist, wer so manchen Teil der großen Sexualsoziologie, die sie gibt, nicht restlos anzuerkennen vermag: der gerade legt Wert darauf, vor alle Einschränkungen und Einwände den Ausdruck seiner unbedingtesten Bewunderung und Verehrung gegenüber der hier vollbrachten Leistung und der genialen Persönlichkeit, die sie schuf, gesetzt zu wissen .... Das Werk weitesten Kreisen und allen Schichten unserer Zeitgenossen zugänglich und vertraut zu machen, sollten alle einflußreichen Deutschen, Parlamentarier, Ärzte, Erzieher, Kirchenfürsten und Künstler sich zur Pflicht machen! Die unmittelbarsten positiven Werte des Buches empfehlen sich allen Einsichtigen von selbst

(Exzerpta medica.)

Danziger Zeitung: »Das Buch ragt leuchtturmartig aus der Masse der Sexualliteratur hervor ....«

(Professor Dr. Kafemann.)

Der März: »Ihre Darlegungen lesen sich, wie sie geschrieben sind, »in einem Zuge«; sie ermüden trotz strenger Wissenschaftlichkeit nirgends ....«

(Otto Corbach.)

Über »Die Bedeutung der Monogamie« schreibt Professor Dr. Silbermann in der »Volkskraft«: »Alle Vorzüge der Einehe und all die Nachteile der Polygamie hat mit beredter Zunge unter Verwendung reichen und interessanten Materials Grete Meisel-Heß hierin geboten. Die Verfasserin hat in ergreifender Weise das dämonische Unheil ausgemalt, mit dem die Untreue Ehe und Familie schlägt. Ein »Hohes Lied« der Einehe wird angestimmt. Akkorde erhebenden Glücks paaren sich mit den finsteren Melodien unheilvoller Weissagungen. Die Art der Darstellung erinnert an Schopenhauer. Gleich ihm entwickelt die Verfasserin in ihrer ausführlichen Schrift nur einen einzigen Gedanken, den sie aber nach allen Seiten hin wendet, aus allen Ecken und Winkeln beleuchtet, bis nichts mehr an ihm dunkel und unklar bleibt. Aus Kunst, Wissenschaft, Literatur schafft sie reiches Material für und gegen ihre These herbei. Keinen Einwand läßt sie unerwidert, keine Behauptung ohne logischen oder materiellen Beweis.«


Alle drei Werke sind zu beziehen
durch jede Buchhandlung oder den Verlag
Eugen Diederichs, Jena.

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Durch alle Buchhandlungen zu beziehen

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Gebrüder Enoch, Verlagsbuchhdlg., Hamburg I

Hinweise zur Transkription

Das Originalbuch ist in Fraktur gesetzt.

Darstellung abweichender Schriftarten: gesperrt, Antiqua, fett.

Im Originalbuch tragen die Kapitel jeweils zu Beginn und Ende einfachen floralen Schmuck, auf den in dieser Transkription verzichtet wurde.

Die Überschrift "Erster Teil." ist im Originalbuch nicht enthalten und wurde in dieser Transkription eingefügt.

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, mit folgenden Ausnahmen,

Seite 16:
im Original "aufgelöst haben in sich zu, lauter Stimme"
geändert in "aufgelöst haben in sich zu lauter Stimme"

Seite 28:
im Original "der vollzogenen Tatsche unserer Vermählung"
geändert in "der vollzogenen Tatsache unserer Vermählung"

Seite 47:
im Original "Die Fremdenwaren meist Russen"
geändert in "Die Fremden waren meist Russen"

Seite 51:
im Original "Le regard, Le sourire? La voix?"
geändert in "Le regard? Le sourire? La voix?"

Seite 55:
im Original "L'ombro di Carmen"
geändert in "L'ombra di Carmen"

Seite 81:
im Original "Die sehr hellen Hare fielen"
geändert in "Die sehr hellen Haare fielen"

Seite 93:
im Original "In alles hineinblicken"
geändert in "»In alles hineinblicken"

Seite 108:
im Original "welch' eine Fülle war in in dieser Zuversicht"
geändert in "welch' eine Fülle war in dieser Zuversicht"

Seite 132:
im Original "Man wußte sich hineinsetzen"
geändert in "Man mußte sich hineinsetzen"

Seite 143:
im Original "wenn ich die Augen ausfchlage"
geändert in "wenn ich die Augen aufschlage"

Seite 145:
im Original "sich bei Licht, als gewöhnliche Gegenstände entpuppen"
geändert in "sich bei Licht als gewöhnliche Gegenstände entpuppen"

Seite 151:
im Original "Holla! Hussa! hussa!"
geändert in "Holla! Hussa! Hussa!"

Seite 154:
im Original "Geheimnisvollerers"
geändert in "Geheimnisvolleres"

Seite 158:
im Original "wie ich es gefürchtet hatte"
geändert in "wie ich es gefürchtet hatte."

Seite 162:
im Original "Feilich. Darum müssen sie einander"
geändert in "Freilich. Darum müssen sie einander"

Seite 165:
im Original "sich gelasseu darein ergeben"
geändert in "sich gelassen darein ergeben"

Seite 196:
im Original "Eine Erdgeheimnisse – Wissende ist sie."
geändert in "Eine Erdgeheimnisse-Wissende ist sie."