Nachtrag.
In letzter Stunde ist der Übersetzer mit dem ersten — annoch unveröffentlichten — Versuche bekannt geworden, die arabische Übersetzung des Abu-Bischr für die Textesverbesserung der Poetik in systematischer Weise nutzbar zu machen. Aus den Ergebnissen dieser sehr beachtenswerten Untersuchung sei vorerst mit Erlaubnis ihres Urhebers (Hrn. JAROSLAV TKAČ) hervorgehoben, daß die unserer Übersetzung von 48b 12, 51b 31, 54b 8, 55a 34 und 59a 21 zu Grunde gelegten Schreibungen durch die neu erschlossene Quelle bestätigt werden. Außerdem mag die 57a 33 betreffende Angabe dahin berichtigt werden, daß die zwei eingeklammerten Worte in Ar. bei ihrem ersten, nicht bei ihrem zweiten Vorkommen fehlen. Ernster ist es, daß die Grundlage der Herstellung von 50a 17 sich als hinfällig erweist, und einem älteren Vorschlage des Übersetzers der Vorzug zu gebühren scheint. Darnach hätte die Stelle (S. 13, Z. 11 v. u.) etwa also zu lauten: „Auch die Glückseligkeit und ihr Gegenteil besteht im Handeln, und somit ist das Lebensziel ein Thun, nicht eine Beschaffenheit.“
[1] Vgl. das Register unter „Dithyrambos“ und „Nomos“.
[2] Vgl. im Register „Megarische Komödie“ und „Peloponnesische Tragödie“.
[4] Sophokles, König Ödipus V. 1002ff.
[5] Vgl. das Register unter „Abfahrt von Troia“.
[6] Vgl. das Register unter „Veröffentlichte Schriften“.
[7] Od. 8, 521ff.
[8] Euripid. Iphigenie auf Tauri V. 274ff. und 1152ff.
[9] Die Herstellung des lückenhaften Textes und die Klärung des Verhältnisses von Glied- und Bindewort (die zusammen augenscheinlich alle Conjunctionen, Präpositionen und viele Adverbien umfassen sollten) scheint nicht gelingen zu wollen.
[10] Vgl. das Register unter „Definition des Menschen“.
[11] Odyss. 1, 185; 24, 308.
[12] Iliad. 2, 272.
[13] Empedokl. V. 443 (Stein).
[14] Vgl. Register unter „Umänderung“.
[15] Auflösung: der Schröpfkopf.
[16] Die drei Anführungen aus Odyss. 9, 515; 20, 259; Il. 17, 265.
[17] Il. 2, 494ff.
[18] Od. 13, 116ff., wo ihn die Fährleute des Phäaken-Schiffes schlafend ans Land setzen und also verlassen.
[19] Olymp. Ode 3, 52: „die Hindin mit goldnem Geweih.“ — Zum Folgenden (bis S. 62) vgl. das Register unter „Probleme“.
[20] „Studien über Hysterie“ von Dr. JOS. BREUER und Dr. SIGM. FREUD in Wien. Wien 1895.