Fußnoten:
[1] Diese werden nicht als Vornamen verwendet. Wenn also ein Name sich auch als Vorname findet (z. B. Kasten), so liegt darin ein Beweis, daß er einer der beiden ersten Schichten angehört.
[2] Ut quisque aliquod optumum genus sereret. Plin. hist. nat. XVIII, 3.
[3] Diesen Charakter des Derb-Massiven, das nicht selten selbst in ästhetische Roheit übergeht, hat man auch sonst in der lateinischen Sprache, zumal in der Dichtersprache, gefunden. Vgl. Frommanns fesselnd geschriebene Studie über die „Verschiedenheit des Geschmackes im poetischen Ausdruck bei lateinischen und deutschen Klassikern“ 1866.
[4] Die nachfolgenden Namen sind hier in der uns geläufigen Form der deutschen Bibel gegeben, von welcher die ursprüngliche hebräische allerdings mitunter stark abweicht, z. B. Jochânân (Johannes), Scha-ûl (Saul).
[5] Wuotan, niederdeutsch Wodan, nordisch Odin, der alles durchdringende Geist, der Gott des überallhin dringenden Sonnenlichtes und des in den Wolken jagenden Sturmwindes, welchem deshalb das windesgleich dahinbrausende Roß heilig ist. Er ist der Kriegs- und Schlachtengott, der die gefallenen Helden um sich sammelt in Walhalla. Auf ihn als Kriegsgott bezieht sich noch jetzt der Auszug des wütenden Heeres, das sturmesgleich hoch durch die Lüfte dahinzieht („wilder Jäger“).
[6] Ein solcher Angriff wird z. B. geschildert im Nibelungenliede Str. 2210 f.:
[7] In der nachfolgenden Übersicht sind die einzelnen Namen in der, soweit erreichbar, ältesten und ursprünglichsten Form aufgeführt, ohne weitere Scheidung der Mundarten, worauf es hier nicht ankommt. Vgl. Abel, Die deutschen Personennamen. Förstemann, Altdeutsches Namenbuch I. Bd.: Personennamen. 1856. Zweite Auflage. 1900.
[8] Nimith eure saxas! ruft bei Nennius hist. Brit. cap. 46 Hengist den Seinen zu. ‚Von den mezzerin also wahsin Wurden sie geheizen Sahsin‘ (Annolied).
[9] Zusammensetzungen mit brunja (Brünne d. h. Panzer) und helm treten erst spät auf, im 6. Jahrh., meist erst seit dem 8. Jahrh.
[10] Lange verwechselt mit Arminius, welches wohl abzuleiten von dem Halbgott Irmino, dem kriegerisch dargestellten Wuotan, vgl. Irmingard und Armengardis; Irminfrid und Armenfred u. a.
[11] Es finden sich wohl Namen, die mit lieb zusammengesetzt sind: Liubgard, mit blid (freundlich, heiter): Bliddrud, mit flat (schön): Albofledis (Elfenschön) — aber sie sind mehr vereinzelt in der Menge. Dagegen kommt nach andern Seiten hin das eigentümlich Weibliche zu entschiedenem Ausdruck. So in den auf Rat hinzielenden Namen. Wie sehr Frauenrat bei den Germanen geehrt und beachtet wurde, beweist die Sitte, daß man erst dann in den Kampf ging, wenn die Weiber durch Los oder Weissagung erklärt hatten, daß eine Schlacht ratsam sei. Man glaubte eben in Priesterinnen und anderen geistig hervorragenden Frauen eine geheimnisvolle, weissagerische Kraft. Daher nun, abgesehen von den Zusammensetzungen mit Rat, die zahlreichen Namen, die von dem Worte run (Geheimnis, Zauber) gebildet sind: Runhild, Friderun (Friedenszauberin), Sigirun (Siegzauberin). Das Schaffen des Weibes im geschlossenen häuslichen Kreise heben die Namen auf gard hervor, wie Adalgard, Irmingard, das Bergen (schützen, bewahren) die auf birga (berga) und burg, die sämtlich weiblich sind: Amalabirga, Dietberga, Sigiburg, Waltburgis.
[12] Im Deutschen sind sie es fast ausnahmslos, da auch die einfach scheinenden Namen meist Kürzungen aus zusammengesetzten sind. Eine ganz sichere Ausnahme bilden nur einige partizipiale Formen, wie Wigand, Heiland.
[13] Es sind diese altdeutschen Personennamen eine Saat, die über die ganze europäische Welt ausgestreut ist. Denn den romanischen Völkern haben sich später auch die Slawen und die Madjaren angeschlossen, so daß jetzt bei allen christlichen Nationen Europas und Amerikas diese altdeutschen Namen, wenn auch mannigfach umgewandelt und zum Teil entstellt, sich wiederfinden, zunächst als Vornamen (s. die reichhaltige Zusammenstellung von Michaelis: Vergleichendes Wörterbuch der gebräuchlichsten Taufnamen. Berlin 1856) — aber auch, wenigstens bei den Romanen, als Familiennamen, z. B. bei den Franzosen: Bertrand (Berhtrand), Arnaud (Arnold), Gautier (Walter), Guéroult (Gerold), Regnier (Reginher, Reiner), Baudouin (Balduin), Thibaut (Theobald); bei den Italienern Gualtieri (Walter), Garibaldi (Garibald), Ruggiero (Rüdiger), Sismondi (Sigismund).
[14] Abel, Personennamen, S. 44 f.
[15] Strackerjan, Die jeverländischen Personennamen. Dergleichen Kürzungen finden sich noch jetzt in Mundarten häufig, mit der vollen Endung o besonders im Friesischen: Edo, Ecko, Luddo, Willo, s. Allmers, Marschenbuch, Land- und Volksbilder aus den Marschen der Weser und Elbe 1861, S. 139, wo ein Verzeichnis von 30 solcher Vornamen gegeben wird, bei denen freilich o jetzt auch schon meist in das klanglose e abgeschwächt ist, wie in den norddeutschen Formen Ede (Eduard), Lude (Ludwig). — Der umgekehrte Fall, daß nämlich eine Kürzung im Anlaut eintritt, ist selten und dann wohl durch besondere Einflüsse, namentlich fremder Sprachen, zu erklären. So Prandus aus Rotprandus (Stark, Die Kosenamen der Germanen, S. 13), Role für Karl aus der latinisierten Form Carôlus.
[16] Nach Starks Beobachtungen (S. 52 ff.) sind die ältesten Verkleinerungsformen die auf i, demnächst die mit l (nachweislich aus dem 1. Jahrh. nach Christo), während solche mit k erst seit dem 4. Jahrh. auftreten. Alle drei Formen waren bei den gotischen Stämmen sehr beliebt; Sachsen und Friesen dagegen verwendeten vorzugsweise k, selten t (entsprechend dem ahd. z). Bei den oberdeutschen Stämmen erscheinen Deminutiva mit l in überwiegender Zahl, seltener solche mit z (in sicheren Belegen erst seit dem 8. Jahrh.). Nur sparsam, und zwar erst vom 7. Jahrh. an, finden sich Deminutiva mit ch; sie sind wahrscheinlich niederdeutschem Einfluß zuzuschreiben, der z. T. durch Kolonisation hervorgerufen ist. L und k können jede Stelle einnehmen, z scheint auf die erste beschränkt zu sein.
[17] Gewöhnl. „Koseformen“, eine Benennung, die Steub in seinen „Oberdeutschen Familiennamen“ S. 34 mit Recht als etwas „budoirmäßig“ klingend tadelt und für die er „Schmeichelform“ vorschlägt. Im Gegensatze zu ihnen werden die unverkürzten Namen wie Godberaht, Sigbert Vollnamen genannt.
[18] Pauli, Über Familiennamen, insbes. die von Münden. Progr. I, S. 8 f.
[19] Abel S. 45–48. — Becker, Die deutschen Geschlechtsnamen, ihre Entstehung und Bildung. Programm der Gewerbeschule zu Basel. S. 17 f.
[20] Übrigens wurden auch Träger alter deutscher Namen zu Heiligen gestempelt, und dadurch wurde der Erhaltung dieser Namen selbst Vorschub getan. Solche Heiligennamen weisen die Kalender in großer Zahl nach, z. B. Alfons, Gottschalk, Hildebrand, Hubert (Patron der Jäger), Otto, Wilibald u. a. m.
[21] Förstemann, Über die Bildung der Familiennamen in Nordhausen im 13. und 14. Jahrhundert, Progr. S. 4.
[22] Klempin, Diplomatische Beiträge zur Geschichte Pommerns aus der Zeit Bogislaws X. 1859. Zur Veranschaulichung setzen wir ein Verzeichnis der „Praepositi, Dhumpraueste“ des Bistums Kammin her:
So ist im allgemeinen der Gang. Genaueres über einzelne Landschaften findet man unter anderen bei Kleemann, Die Familiennamen Quedlinburgs und der Umgegend, S. 3. — Wenn wir die Alpen übersteigen, finden wir Familiennamen allerdings viel früher in den italienischen Städten, in denen sie sich, während sie bei uns im 12. Jahrhundert erst im Entstehen sind, bereits seit langen Jahren ganz verbreitet zeigen. Die ersten Spuren finden sich in Venedig, wo schon im 9. Jahrhundert eine Familie Particiaco begegnet: 809 Angelo P., 829 Justiniano P., 864 Urso P., 881 Johannes Particiaco. Hier erbt also der Name Particiaco, ursprünglich der Beiname einer einzigen Person, in dem Geschlechte fort.
[23] Allmers in seinem „Marschenbuch“ bemerkt auf Seite 140 f.: „Eigentliche Familiennamen waren bei den Friesen selbst noch bis ins vorige Jahrhundert selten. Der Sohn erhielt zu dem Vornamen seines Vaters nur noch einen eigenen Taufnamen, wie es noch jetzt auf vielen friesischen Inseln Gebrauch ist. Hieß z. B. der Vater Eke Lübs und man taufte seinen Sohn Siade, so hieß dieser Siade Eks, und der Enkel, wenn er nach dem Großvater Lübbe genannt wurde, Lübbe Siads oder Eke Lübbe Siads. Das angehängte s ist nichts weiter als Bezeichnung des Genetivs. — Man kann leicht ermessen, welche bunte Verwirrung solche Sitte zur Folge haben mußte, und wie ganz besonders, wo es wichtige Erbschaftsangelegenheiten betraf, bei denen oft weitläuftige Namenregister in betracht gezogen werden mußten, die unlösbarsten Verwickelungen oft endlose Prozesse herbeiführten. Früher oder später machte daher in den verschiedenen Marschen ein Gesetz, wonach jede Familie einen festen Namen annehmen mußte, diesem Unwesen ein Ende, welches in manchen Gegenden bis ins letzte Jahrhundert fortdauerte und auf den Inseln sogar heute noch angetroffen wird. Denn wenn auch alle Friesen nunmehr Familiennamen angenommen haben, so betrachten sie, wenigstens die Landbevölkerung, dieselben als unnütze Anhängsel, die nur vor Gericht und bei ähnlichen Gelegenheiten erforderlich sind.“
Im Osnabrückischen haftet noch jetzt der Name in den Bauerschaften weniger an der Person als am Hofe. Wenn z. B. Müller zu B. auf den Hof Meyer zu N. heiratet, heißt er selbst Meyer zu N., nicht mehr Müller, höchstens Meyer geb. Müller. Wenn Kinder oder Kindeskinder vom Hofe ziehen, werden sie sich in der Regel Meyer, selten Müller nennen. (Fr. Meyer, Der Name Meyer, S. 8.) Ähnliches bezeugt für die lippischen Familiennamen O. Preuß. 1864.
[24] Stark, Kosenamen, S. 154. 156.
[25] Bemerkenswert ist, daß ja auch Luther vielfältig in der Bibelübersetzung die Eigennamen unverändert, statt im Gen., beifügt, z. B. Kinder Korah, Tochter Zion, Sohn Isai.
[26] Infolge des häufigen Gebrauches ist aber die ursprüngliche Bedeutung dieser Zusammensetzungselemente allmählich sehr verblaßt, so daß sie teilweise zu bloßen fast bedeutungsleeren Endungen herabgesunken sind.
[27] Die rein vokalische Verkleinerungsform i (S. 23) findet sich jetzt nur noch in der Schweiz: Burcki, Fritschi, Hochuli, Welti.
[28] Wie Luther „Wörtlin“ u. a. und noch Fischart in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts: „Er hat ein hölzins Röcklin an.“ Daß übrigens die Endung hier in den Eigennamen nicht den Ton hat, ist selbstverständlich, also Rümelin (–́ ᴗ –).
[29] Daß „Fritz“ als Rufname für Friedrich auch in Niederdeutschland so allgemein verbreitet ist, erklärt sich durch die Verpflanzung der Hohenzollern nach Brandenburg, deren Ahnherr, der Burggraf Friedrich von Nürnberg, im Jahre 1411 von dem Kaiser Sigismund in die Marken eingesetzt wurde. Jedoch finden sich einzelne Formen mit z auch schon früh in niederdeutschen Urkunden: Hence (= Henze) und Hinze mehrfach in Urkunden der Stadt Lübeck 13. Jahrh., Thiezo, Winizo, Reinzo und einige andere in der Frekenhorster Heberolle, so daß man mit Lübben, Die Thiernamen im Reineke Vos S. 48, wohl hochdeutschen Einfluß hier einräumen muß; ebenso bei der Verbindung des z mit k, wie in Tieziko, Meinziko, Raziko, die eigentlich Zwitter sind.
[30] Henricus dictus Arnoltz (= Arnolds), Berchtoldus Marchwardi u. a. in Urkunden; deutsch Henning Markwardes (wie Darius Hystaspis).
[31] Ruprecht, Die deutschen Patronymica, nachgewiesen an der ostfries. Mundart. Programm S. 14.
[32] Wir finden sie auch bei den Schweden (Torstenson), Norwegern (Björnson), Dänen (Thorwaldsen), Isländern (Sturluson), Engländern (Wilson, Robinson, Thomson). Im Schottischen entsprechen die Namen mit Mac (M’): Mac Gregor (Sohn des Gr.), Macdonald; im Irischen die mit O: O’Connel.
[33] Becker S. 15. Reichel, Die deutschen Geschlechtsnamen. Marburg (Steiermark). Programm. Auch in den Lippischen Familiennamen erscheint als häufig gebrauchte Patronymikalform neben -ing die Silbe -er, vermittelt durch die Kolonatsnamen, die, vom ersten Besitzer entlehnt, an dem Grundstück haften blieben und auf die Nachfolger übergingen, z. B. in Hakedahl: 1488 Henke Druden, 1523 Henke Druding, 1538 de (= der) Drudener — jetzt Drüner. Während man aber bei „Henke Druding“ noch eher an den Sohn der Drude dachte, hat „der Drudener“ schon mehr den Begriff des Inhabers des Hofes der Drudings und damit den eines Repräsentanten der Familie angenommen. (O. Preuß, Die Lippischen Familiennamen S. 15 f.)
[34] Vgl. Johannes Vorn Hesen 1530 (d. i. Frauen Hedwig Sohn); Gisilbertus, filius Odilie 1036; Rudolf et Ulrich filii Adelheidis 1149.
[35] Auf süddeutschen Schulen sogar Hómer, Hóraz, Vírgil.
[36] Vgl. W. Wackernagel, Die Umdeutschung fremder Wörter. 2. Ausg. 1863. S. 32 ff., 36 f.
[37] Die Scheidung nach den Mundarten ist hier schwierig und nicht immer streng durchzuführen. So findet sich Nickel, welches Vilmar, Namenbüchlein S. 6 als hochdeutsch bezeichnet, auch im Niederdeutschen, hinwieder Klas (wovon Klasl) auch im Oberdeutschen (Bayrischen). Jochen, wie nach Vilmar der Hochdeutsche den Namen Joachim abkürzen soll, ist dem pommerschen Landmann die gewohnte Form.
[38] Hieronymus: in Sachsen Gruner, in Holstein Harms, in der Schweiz Ronus, Rones, Roni, Muss, Müssi, in Hessen Grolmann (nach Becker S. 19). Am wenigsten hat sich von der ursprünglichen Form entfernt der Name Kronymus, den Fröhner aus Karlsruhe anführt.
[39] Vgl. das Mittelhochdeutsche, wo die lateinische Endung us bei Namen regelmäßig in es abgeschwächt wird: Philippes; auch Liborius und Liborghes als Vornamen bei Klempin.
[40] Pauli I. S. 11: „In meiner Vaterstadt wurden die Kinder des Konrektors sowie die des Kantors nicht mit ihren Familiennamen Richter, Müller bezeichnet, sondern fast ausschließlich als Minna Konrektorn, Julius Kantor usw.“
[41] Diese Namen, die Pauli aus Hannover und Ostfriesland beibringt, beruhen auf der Einwirkung des Holländischen, wo noch häufig das de erscheint; man denke an de Ruyter, de Vrient (Devrient) u. a.
[42] Zum Teil mögen sie auch von Wirtshausschildern entlehnt sein.
[43] Aus älterer Zeit (niederdeutsch): Musekensteker (Mäuschenstecher), Duvendriver (Taubentreiber).
[44] An Scherzen über diese Namen, insbesondere über Schulze und Müller, hat es nicht gefehlt. Angeblich lebten im Jahre 1880 30000 Schulzes innerhalb des Zollvereins. Lustspiele sind auf der Häufigkeit dieses Namens erbaut worden, ebenso wie auf der Verwechselung von Müller und Miller. — Um diese vielen Namensvettern zu unterscheiden, hat der Volksmund zu allerhand Zusammensetzungen seine Zuflucht genommen: Sünden-Müller (bedeutender Theolog, dessen Hauptschrift „Die Lehre von der Sünde“ ist), Linden-Müller (ein Berliner Volksredner aus dem J. 1848, der seine Vorträge „Unter den Linden“ hielt). Flausch-Müller (ein nach seinem Rocke benannter Student); Blut-Schulze (der Physiolog), Graupen-Schulze (ein Berliner Kaufmann), Theater-Schulze usw.
[45] Von diesen ist jedoch ein guter Teil als nicht hergehörig auszuscheiden, da sie (nach Steub, Oberd. Familiennamen S. 148) Ableitungen von Ortsnamen sind auf heim, oberbayr. ham: Mooshammer = Moosheimer, Forchhammer. Überhaupt ist bei dieser Klasse Vorsicht vonnöten, insofern viele Namen nur scheinbar hierher gehören, in Wahrheit aber auf andere Quellen, namentlich auf Personennamen zurückgehen, z. B. Rost (auch althochd. Rusto, der Gerüstete), Kasten (st. Karsten) auf Christian.
[46] Johann Rickweg, Zimmermann und kühner Schmuggler, der 1813 im Lande Wursten durch seine feurige Beredsamkeit einen Aufstand gegen die Franzosen zu stande brachte, wurde nach seiner beständigen grünen Kleidung im Volke nur Jan Grön genannt (Allmers, Marschenbuch S. 228).
[47] Bekannt ist aus Coopers amerikanischen Romanen der „Lederstrumpf“, so benannt von den Moccasins, die dieser alte Jäger nach indianischer Sitte zu tragen pflegte. Wie leicht sich solche Benennungen noch jetzt bilden, möge das Beispiel jenes Kapitäns Dilger beweisen, der, ursprünglich preußischer Artillerieoffizier, 1864 nach Amerika ging und als Befehlshaber einer Batterie in das Heer der Nordstaaten trat, wo er sich durch Kühnheit und Ausdauer hervortat und unter dem Spitznamen „Lederhose“ jedem Offizier und Soldaten bekannt war. „Während des Kampfes stand er immer da in Hemdärmeln und seinen glatt anliegenden Hosen von Hirschleder.“
[48] Schon im J. 905 in Verona ein „Johannes, qui alio nomine Braccacurta vocitabatur“.
[49] Rud. Schultze, Die Modenarrheiten. Ein Spiegelbild der Zeiten und Sitten für das deutsche Volk. 1868.
[50] Nicht aber Reichwein, Trautwein u. a., die mit dem alten win (nicht wîn) „Freund“ zusammengesetzt sind. Auch Altwein und Gutwein sind schon zweifelhaft wegen altdeutsch Aldwin und Godwin.
[51] Z. B. wird im „Renner“ des Hugo v. Trimberg „ein wol begozzen wecke“ als Leckerbissen genannt.
[52] Wie sehr das Mittelalter zu Spott und Satire aufgelegt war, geht unter anderem daraus hervor, daß fast jede Landschaft ihr Schöppenstedt oder Schilda hatte und daß die Bewohner gar mancher Landschaft oder Stadt Beinamen führten. So hießen (und heißen) beispielsweise die Illzacher im Elsaß „Mondfänger“, die zwischen Ill und Rhein Wohnenden „Rheinschnaken“, die Schlesier „Eselsfresser“ — in Pommern die Wolliner „Stintköppe“ und die Kamminer „Flunnerköppe“ (nicht „Plunderköppe“, wie Riehl angibt), wegen der vielen dort gefangenen Stinte und Flundern.
[53] Den Übergang stellen unter anderem in friesischen Urkunden dar die Namenformen Kersten rike neben K. de rike, Floreke witte neben F. de witte. Im Holländischen ist der Artikel geblieben: de Grote, de Jonghe, de Wit; ähnlich im Französischen: Lebeau, Legrand, Lejeune.
[54] Ferner in Urkunden: Marquart der Hunt, 12. Jahrh. Gislebertus pro sua proceritate cognominatus Grus (Kranich); Hugo de Wenden dictus Aries (Widder); Hugo Coturnix (Wachtel).
[55] Doch ist bei Bacmeister, Germanistische Kleinigkeiten S. 36 aus alten Urkunden angeführt: Heneke mit dem dumen 1373 Braunschw., Liebhard mit der Hand 1383 Augsb., auch Fridericus Mittemmunde 1190; bei Trötscher (Die ältesten Egerer FN.): Chunrat mit der prust, Endres mit dem part — Zusätze, die doch wohl so zu verstehen sind, daß die genannten Körperteile wegen irgend einer Eigentümlichkeit auffallend waren. Auch ist zu vergleichen aus der Sage: Bertha mit dem Fuße = B. mit dem großen F., altfranz. Berthe as grands piés.
[56] Aus Urkunden des 11.-15. Jahrh. führt Stark S. 153 an: Everhardus der Spizebart, Jacobus langenase, Hartwig Churzhals — desgl. Reichel aus Marburger Urkunden: Jacob de Chrafuez (Krähenfuß), Heinrich Krumnas. — Becker aus Köln 13. Jahrh.: Buntebart, Gobelin dictus Hardevust; Hans Schweinerüssel (16. Jahrh.).
[57] In Pasewalk heißt ein alter Wartturm noch jetzt Kiekindemark, desgl. ein Hof in Mecklenburg.
[58] Wendehals, Streckfuß und ähnliche Bezeichnungen bedeuteten ursprünglich so viel als ein Hals zum Wenden, ein Fuß zum Strecken (wie Lockvogel „ein Vogel zum Locken“, Gießkanne „eine Kanne zum Gießen“). Diese wurden später umgedeutet, man sah in dem ersten Gliede einen Imperativ, und so entstanden die imperativischen Namen. Wie kann man aber dazu aufgefordert werden, den Frieden zu stören, nicht gut zu tun usw.? Die imperativische Bedeutung rechtfertigt sich dadurch, daß dem, an welchem eine Eigenschaft oder Gewohnheit haftet, gleichsam zugerufen wird, das zu tun, was er ohnehin und immer tut, und was man an ihm wahrzunehmen gewohnt ist. Ein Friedensstörer, einer der nicht gut tut, wird ironisch aufgefordert zu tun, was er doch nicht läßt, und so erhält er den Namen Störenfried, Tunichtgut. Findet eine solche Aufforderung doch auch in Wirklichkeit öfters statt. Unvorsichtigen und Leichtsinnigen hört man im täglichen Leben zurufen: Schneide dich! Fall herunter und brich den Hals! Trotzigen: Ja trotze noch! (S. Andresen, Imperativnamen. Archiv für neuere Sprachen, Bd. XLIII, S. 296).
[59] Anderseits sind freilich auch manche in Vilmars Verzeichnis als nicht hierher gehörig zu streichen, wie Baldauf, Gangauf, die richtiger als Ableitungen altdeutscher Personennamen (Baldolf, Gangolf) gefaßt werden; Richzenhain, Rollenhagen, Stemshorn, die ursprünglich Ortsnamen sind und daher in die folgende Klasse c) gehören. Auch Andresen beachtet das Hereinspielen der Ortsnamen nicht immer genügend.
[60] Eine hübsche Illustration zu den letztaufgeführten Namen bietet jene höchst bezeichnende plattdeutsche Grabschrift eines mecklenburgischen Junkers in der Kirche zu Dobberan:
[61] Becker, Geschlechtsnamen S. 6. — Vilmar, Namenbüchlein S. 15.
[62] „Von Würzeburc ich Kuonrât“ im „Otto mit dem Barte“, Z. 760.
[63] Becker stellt mehrere Reihen alter Namen dieser Art zusammen, aus Köln (12. Jahrh.) die Geschlechter: vom Neumarkt, de Monticulo (vom Bühel); aus Zürich: zer Linden, im Hof, am Thor; vom Lande aus der Umgegend des Vierwaldstätter Sees: in der Ouwe (Aue), in der Matta, bim Schechen, ze dem Brunnen u. a. — Pott führt aus Ehrentrauts friesischem Archive Bd. I H. 3 an: Wilken thom dyke, Oltman bi der muren, eylerd mank den schuren u. a.; aber auch schon ohne Verhältniswort: Robeke bakhus, borcherd netelhorst, Godeke stengrauen. — Aus der Kölner Universitätsmatrikel (15. Jahrh.) füge ich hinzu: Henricus in der sunnen, Henricus super lapidem, Everhardus uff dem Velde, Conradus van der Lynden.
[64] Anderer Art, wenn auch ähnlichen Sinnes sind die Zusammensetzungen mit Mann: Grundmann, Lehmann, Buschmann, Horstmann, Gampmann.
[65] Das Verhältnis der Familiennamen zu den Ortsnamen und das bedeutende Hereinspielen der letzteren ist von manchen nicht genügend in Betracht gezogen worden, namentlich nicht von Vilmar, der, zu sehr nach dem äußeren Schein und Klang urteilend, viele Namen falsch einreiht. So stellt er Schönaich, Staudach unter die Pflanzen, berücksichtigt bei Baum und Horn nicht, daß diese einfach oder als zweiter Teil der Zusammensetzung häufig als Ortsnamen vorkommen usw.
[66] Stark S. 156: Rudolfus Strubingar (Straubinger) 12. Jahrh.; Heinrich der Wiener 14. Jahrh. — Henricus dictus Mijssener (Meißner) Köln. Univ.-Matrikel 1390.
[67] In Klempins Pommerschen Namenverzeichnissen aus dem Ende des 15. Jahrh. findet sich kein einziger Name dieser Art, immer ist die Ortsbenennung unverändert, mit verhältniswörtlicher Ellipse, verwendet: Arnstorp, Paswalck, Rosendal, Schenkenbergh usw.
[68] Kleemann (Die Familiennamen Quedlinburgs und der Umgegend S. 167) zählt in der großen Feldmark von Quedlinburg 15 ehemalige, jetzt verschwundene Dörfer auf.
[69] Z. B. Opitz von Boberfeld, Hoffmann von Hoffmannswaldau. Auch Abstrakta wurden und werden verwendet wie: Löllhöfel von Löwensprung, Adler von Adlerskampf, Riebel von Festertreu, Tengg von Lanzensieg.
[70] Daß in noch früherer Zeit auch die Waffen der Helden, namentlich die Schwerter Namen hatten (Altekläre = hoher Glanz, Preciosa, Angurwadel), ist aus den Epen des Mittelalters bekannt.
[71] Ähnlich war es in England noch zu Ende des 17. Jahrhunderts: „Die Häuser (in London) waren nicht numeriert. Es würde in der Tat von geringem Nutzen gewesen sein sie zu numerieren; denn von den Kutschern, Sänftenträgern, Lastträgern und Laufburschen Londons konnte nur ein sehr kleiner Teil lesen. Es war nötig, Zeichen zu gebrauchen, die der Unwissendste verstehen konnte. Die Läden unterschieden sich daher durch gemalte Zeichen, welche der Straße ein heiteres und groteskes Ansehen gaben. Der Weg von Charingcross nach Whitechapel ging durch eine unendliche Folge von Sarazenenköpfen, Königseichen, blauen Bären und goldenen Lämmern, welche verschwanden, wie sie nicht mehr als Leitfaden der gemeinen Leute nötig waren.“ (Macaulay, Gesch. Englands seit dem Regierungsantritt Jakobs II., Bd. 2 in dem Kapitel: Zustand Englands im Jahre 1685.)
[72] Schiller im Tell I, 2 von Stauffachers Hause:
[73] Man vergleiche schwedische Namen wie von Tigerström (ein Strom, an dem Tiger hausen, in Skandinavien!), Gyllenstorm (goldner Sturm) u. a. — auch die jüdischen Familiennamen (s. weiterhin).
[74] Urspr. bloßer Koch, aber anmaßlicherweise eingedrungen in die römische Gens Cocceja (Pott).
[75] Friedrich der Große hat gelegentlich darüber seinen Spott ausgegossen, siehe den Bericht über seinen Besuch im Rhin- und Dossebruch (1779), verfaßt vom Oberamtmann Fromme, welcher den König durch den Fehrbelliner Amtsbezirk begleiten mußte und alles aufgezeichnet hat, was er an diesem denkwürdigen Tage erlebt und aus des Königs Munde vernommen.
König: Wie heißt Ihr?
Amtsrat (des Amtes Neustadt): Klausius.
König: Klau-si-us. — — Was ist das für ein Mensch, der da rechts?
Fromme: Der Bauinspektor Menzelius, der hier die Bauten in Aufsicht gehabt hat.
König: Bin ich hier in Rom? Es sind ja lauter lateinische Namen! — — Wie heißt die Kolonie?
Fromme: Klausiushof.
Amtsrat: Ihre Majestät, sie kann auch Klaushof heißen.
König: Sie heißt Klau-si-ushof. Wie heißt da die andere Kolonie?
Fromme: Brenkenhof.
König: So heißt sie nicht.
Fromme: Ja, Ihro Majestät! Ich weiß es nicht anders!
König: Sie heißt Brenkenhofi-ushof.
[76] Im Segen Jakobs (1. Mos. 49) wird Juda ein junger Löwe, Naphthali ein Hirsch, Benjamin ein Wolf genannt. Der Adler ist ein Bild sich erneuender Jugend (Ps. 103,5 u. a.).
[77] Gold, Golde, Feingold, Goldader, Goldbach, Goldbaum, Goldberger, Goldenberg, Goldenkranz, Goldfaden, Goldfarb, Goldfinger, Goldmann, Goldmark, Goldreich, Goldstein, Goldstrom, Goldtreu, Goldziher usw.
[78] Bemerkenswert ist es, daß die Frau auch wohl den Vornamen des Mannes mit annimmt: Esther Salomon Gottschalk, Bertha Philipp Freundlich — es ist eben die Firma, die so selbst noch auf den Grabsteinen prangt.
[79] Andree, Zur Volkskunde der Juden. S. 125 ff.
[80] Früher beseelte die Deutschen ein stolzes Selbstgefühl, über welches als die „Teutonicis innata superbia“ Schriftsteller anderer Nationen klagen. „Seit jenem unseligen Kriege,“ ruft Gfrörer bitter aus, „sind die Deutschen ein Volk von Bedienten geworden!“
„Ich bin Franzos!“ „Engländer!“ „Ich Russe!“ — Und Sie, mein Verehrter?
„Schulze aus Meiningen, Herr! Dero ergebener Knecht!“ (Xenien der Gegenwart.)
[81] Schon lange vor dem letzten Kriege.
[82] Diese lächerlichen Schreibungen finden ein Gegenstück nur in den Entstellungen deutscher Namen auf Häuserschildern in Metz (vor 1870): Chemit (Schmidt), Quoinze (Kuntz), Choultse (Schulze) u. a. — Über die Polonisierungen früherer Jahrhunderte spricht Winckler, „Die Nationalitäten Pommerellens“ S. 4 f., welcher dort ein Verzeichnis der während der polnischen Herrschaft polonisierten Adelsgeschlechter gibt. So wurde aus Ahlebeck gemacht Alebitzki, aus Behme — Bem, aus Hutten — Ozapski, aus Kochenstein Kochanski, aus Schönborn — Szumborski usw. Noch häufiger jedoch wurde den deutschen ein polnischer, vom Besitz entlehnter Name hinzugefügt, so daß nun diese merkwürdigen Zwitter entstanden wie Stein von Kaminski, Otterfeld-Rybinski. Doch diese Maskierungen werden durch den Druck der mehr als dreihundertjährigen polnischen Gewaltherrschaft in Westpreußen einigermaßen entschuldigt. Welche Entschuldigung aber haben diejenigen, die in der Gegenwart unter einer deutschen Regierung ihre Nationalität verleugnen und mit den Feinden des Vaterlandes gemeinsame Sache machen?
[83] Rüstow in seinen „Erinnerungen aus dem italienischen Feldzuge von 1860“: „Die ungarische Legion bestand aus allen Nationen; besonders waren auch viele Norddeutsche darin. Die deutschen Offiziere in derselben hatten sich ungarische Namen gegeben“ — wozu das Magazin für Literatur des Auslandes (1862, Nr. 7) bemerkt: „Es ist wirklich rührend und für jeden echten Deutschen erhebend. Man möchte glauben, wenn einmal ein Freiheitskrieg der Kongoneger ausbricht, und deutsche Landsknechte dahin kommen, so lassen sie sich, abgesehen von den schwarzen Namen, die sie natürlich annehmen, mit echtem Kienruß färben, um den Negern ihre Farbe und Nationalität nicht mißliebig zu machen.“
[84] Bernhardi, Sprachkarte von Deutschland. — Kiepert, Völker- und Sprachenkarte von Deutschland und den Nachbarländern. — Ders. Völker- und Sprachenkarte von Österreich. — Perthes’ Alldeutscher Atlas. Bearbeitet von Langhans 1900.
[85] Nach der üblichen geographischen Zweiteilung des deutschen Landes.
[86] Ein Beispiel dieser sehr abweichenden Mundart ist das saterländische „Skippers sankje“ (Schiffers Gesang), mitgeteilt von Poppe, Globus 1872 Nr. 12. Daß übrigens in diesem ganzen Kapitel nur die Landbevölkerung in Betracht kommen konnte, ist wohl selbstverständlich.
[87] Westlich durch die niederrheinische Landschaft (besonders Reg.-Bez. Düsseldorf) wenn auch in stark verminderter Menge.
[88] In Mecklenburg auch Kröger, Köster, Schriewer.
[89] Damit sind die Familien noch nicht als urspr. wendisch gekennzeichnet. Der Name besagt ja nur, daß der Ahnherr des Geschlechtes aus dem bezügl. Orte stammte; er kann also sehr wohl und wird in Wirklichkeit meistens deutscher Abkunft gewesen sein.
[90] Aus -ek entwickelte sich -ke, wie in Pawelke aus Pawelek, Mardschinke aus Marcinek. In andern Fällen wurden volle Vokale (a, i) abgeschwächt, wie in Jütersonke aus Jutrzenka, Palbitzke aus -ki. Dadurch haben die Namen auf ke, aus mehreren Quellen fließend, solchen Zuwachs erhalten, daß sie in Hinterpommern (etwa 15 v. H.) dreimal so zahlreich als in Vorpommern sind.
[91] Die altdeutschen Vollnamen und ihre ein- oder zweistämmigen Kürzungen ohne Verkleinerungssuffix, welche die allgemeine Grundlage auch hier bilden, werden nicht weiter hervorgehoben. Nur die Eigentümlichkeiten der einzelnen Landschaften sollen hier möglichst ins Licht gestellt werden.
[92] Im Luxemburgischen bisweilen in französischer Schreibung: Bouchholzer, Bourggraff, Brandenbourg — Nitschké.
[93] Fast immer in dieser einfachsten Schreibung.
[94] Für Bayern fehlten mir leider die ausreichenden Unterlagen — ebenso wie für Elsaß-Lothringen, die deutschen Teile von Österreich-Ungarn und der Schweiz.
[95] Hier ragt ja auch das Polnische in die Provinz herein.
[96] Anderseits begegnen auch viele deutsche Namen (bis zu 25 v. H.) in den überwiegend polnischen Kreisen.
[97] Zusammengestellt nach den Kirchenbüchern der Gemeinde Wachholzhagen (Kreis Greifenberg, Pommern), die in den Konfirmanden-Verzeichnissen bis 1586, im übrigen bis 1619 zurückgehen.
[98] Kiepert, Völker- und Sprachenkarte von Deutschland und den Nachbarländern. — Rich. Böckh, Sprachkarte vom preußischen Staate nach den Zählungsaufnahmen vom Jahre 1861, im Auftrage des Königl. statistischen Bureaus bearbeitet.
[99] An dieser Stelle fließen Slawisch und Deutsch teilweis zusammen und es ist keine strenge Grenze zu ziehen, da manche Namen auf ke sowohl deutschen als slawischen Ursprunges sein können, z. B. Janke deutsche Verkleinerungsform von Johannes und auch slawische, durch Janek vermittelt.