[437] Graf Camillo Marcolini (1739-1814), kursächsischer Kabinettsminister. Über seine Verhandlung mit Saint-Germain liegen im Hauptstaatsarchiv in Dresden keinerlei Nachrichten vor.
[439] Vgl. dazu unten die Liste von Saint-Germains Hand „Neue Physik“ usw. (S. 317 ff.).
[440] Katharina II. (1729-1796), seit 1762 Zarin.
[441] Das Defensivbündnis war 1764 zunächst auf acht Jahr abgeschlossen und später bis 1788 verlängert worden.
[442] Joseph II. (1741-1790).
[443] Viktor Amadeus III. (1726-1796).
[445] Jonathan Swift (1667-1745), der berühmte englische Schriftsteller und Sittenschilderer, Verfasser von „Gullivers Reisen“.
[446] Das Amt des Finanzministers in Frankreich.
[451] Prinz Heinrich (1726-1802), der Bruder des Königs. Der Briefwechsel mit ihm nach den Urschriften im Geheimen Staatsarchiv zu Berlin.
[452] Vgl. S. 317 ff.
[453] Nach dem Abdruck bei K. v. Weber, „Aus vier Jahrhunderten“, Bd. I, S. 318 (Leipzig 1857). Die Antwort Maria Antonias auf das Schreiben vom 27. März ist nicht erhalten.
[454] Prinz Friedrich August (1740-1805), Sohn des Herzogs Karl und Neffe Friedrichs des Großen, preußischer Generalleutnant. Der Prinz war Großmeister der Loge „Zu den drei Weltkugeln“ in Berlin und Großprior der Freimaurerlogen der „strikten Observanz“ in den preußischen Staaten. Der folgende Briefwechsel stammt aus seinem Nachlaß in der Braunschweigischen Landesbibliothek zu Wolfenbüttel.
[455] Sächsischer Kammerrat und Bankier, Rosenkreuzer.
[456] Das Schreiben liegt nicht vor.
[457] Während des Türkenkrieges (1768-1774).
[458] Liegt nicht vor.
[459] Johann Rudolf von Bischoffwerder (1741-1803), Stallmeister des sächsischen Prinzen Karl, Herzogs von Kurland. Er trat 1778 in preußischen Dienst, wurde später Generaladjutant König Friedrich Wilhelms II., den er in die Mysterien des Rosenkreuzer-Ordens einführte.
[460] Vgl. S. 324 ff.
[461] Evang. Johannis, Kap. 1, Vers 47: „Siehe, ein rechter Israelit, in welchem kein Falsch ist.“
[462] Das obige freimaurerische Zeichen, zusammengesetzt aus zwei Werkzeugen des Werkmaurers, dem geöffneten Zirkel und dem rechten Winkel, ist das Symbol der Vernunft und der Gerechtigkeit.
[463] Der Menschheitsbeglückung.
[464] Christian Emanuel Frölich, Kaufmann in Görlitz. Er gehörte den Rosenkreuzern an.
[465] Johann Konrad Hotz (1739-1799) stand 1758-1765 in württembergischen Diensten, weilte dann im Winter 1765-66 wahrscheinlich in Petersburg, trat darauf im Mai 1768 in das russische Heer, wo er den Krieg gegen die Polen und dann gegen die Türken mitmachte, wurde im Oktober 1775 Major im Kürassierregiment des Großfürst-Thronfolgers Paul. Ein Jahr später, im September 1776, verließ er den russischen Dienst, den er Anfang 1778 mit dem österreichischen vertauschte, um hier unter dem Namen „Freiherr Friedrich von Hotze“ bis zum Feldmarschall-Leutnant aufzurücken. Auch Hotz war Freimaurer.
[466] Graf Alexej Orlow.
[472] Karl (1733-1796), Sohn König Augusts III. von Polen, von 1758-1763 Herzog von Kurland, lebte seitdem in Dresden und Elsterwerda. Er stand den Bestrebungen der Rosenkreuzer nahe.
[475] Vgl. S. 335, Anm. 1.
[476] Friedrich Ludwig von Wurmb, kursächsischer Konferenzminister und Rosenkreuzer.
[477] Johann Georg Schrepfer, Kaffeewirt in Leipzig, hatte als Rosenkreuzer durch seine Geisterbeschwörungen eine große Rolle gespielt. Er hatte 1774 durch Selbstmord geendet.
[478] „Le comte de Gabalis“ war der Titel eines 1670 in Paris erschienenen Buches, in welchem sich sein Verfasser, der französische Schriftsteller de Montfaucon, Abbé de Villars (1635 bis 1673), mit feinem Spott gegen die Kabbala und Magie und gegen die Rosenkreuzer wandte; der erste Teil des Buches umfaßte „cinq entretriens sur les sciences secrètes“.
[479] Der Aufenthalt Saint-Germains in Berlin ist durch die drei folgenden Aufzeichnungen beglaubigt. Für die Zeitbestimmung ist die Erwähnung des französischen Gesandten Pons (vgl. S. 341), der von 1772-1782 am Berliner Hofe war, von Bedeutung. Die Zeit bis Sommer 1777 kommt nicht in Frage; denn in der Korrespondenz König Friedrichs mit Alvensleben (vgl. S. 306 ff.) wäre sicher ein früherer Besuch des Abenteurers berührt. Dazu ist sein Aufenthaltsort für die Zeit von 1774 bis Sommer 1777 nachweisbar. Da andrerseits der Graf im Oktober 1778 in Hamburg weilte und von dort im Sommer 1779 nach Schleswig übersiedelte, so bleibt für den Berliner Besuch nur die zwischen Sommer 1777 und Herbst 1778 liegende Frist. Weder das Geheime Staatsarchiv noch das Stadtarchiv in Berlin enthalten Nachrichten über Saint-Germains Aufenthalt daselbst.
[480] Dieudonné Thiébault (1733-1807), französischer Gelehrter, 1765-1784 als Lehrer an der „Académie des Nobles“ in Berlin, einer Art Ritterakademie, angestellt. Der obige Bericht nach seinen „Souvenirs de vingt ans de séjour à Berlin“, Bd. 5, S. 96 ff. (Paris 1804).
[481] Anton Joseph de Pernety (1716-1801), Benediktinermönch, 1767-1783 Zweiter Bibliothekar an der Königlichen Bibliothek in Berlin. Er war Freimaurer und Alchimist.
[483] Die jüngste unvermählte Schwester König Friedrichs, Äbtissin von Quedlinburg.
[484] Vgl. unten S. 342, Anm. 2.
[485] Vgl. S. 100 ff.
[486] Anspielung auf die berüchtigte Halsbandgeschichte.
[488] Louis Marie de Pons, Marquis de Saint-Maurice.
[490] Johann Georg Ritter von Zimmermann (1728-1795), Leibarzt und Hofrat in Hannover, war im Sommer 1786 an das Krankenlager Friedrichs des Großen berufen. In den „Fragmenten“ trug er kritiklos zusammen, was er in Potsdam und Berlin über den König und seinen Hof gehört hatte. Der obige Abdruck nach Bd. 2, S. 119 (Frankfurt und Leipzig 1790).
[491] Luise Juliane Dorothea von Schwerin (1736-1779), früher Hofdame der Königin-Mutter Sophie Dorothea, war in erster Ehe mit dem Domherrn Friedrich Konrad von Kleist und, von ihm geschieden, in zweiter Ehe mit dem 1778 verstorbenen Oberstleutnant der Artillerie du Troussel (Trossel) vermählt.
[492] Graf Philipp Gotthard Schaffgotsch (1716-1795). Fürstbischof von Breslau. Er ist durch seinen lockeren Lebenswandel berüchtigt und wurde wegen Hochverrats im Siebenjährigen Kriege abgesetzt und nach Oppeln verbannt, von wo er nach Österreich flüchtete.
[493] Nach dem Aufsatz des ungenannten Verfassers in der „Berlinischen Monatsschrift“, hrsg. von Gedicke und Biester, Bd. 5, S. 8 ff. (Berlin 1785).
[494] Cagliostro starb erst 1795.
[495] „Le comte de Saint-Germain. Gravé en 1783 par N. Thomas ... Tiré du cabinet de feue madame la marquise d’Urfé. A Paris.“ Vgl. das Titelbild und für die Verse unter dem Bilde S. 346.
[497] Kaiser Leopold I. (1658-1705).
[498] Federico Gualdo, angeblich ein Deutscher namens Friedrich Walter, lebte um 1680 in Venedig als Rosenkreuzer (vgl. S. 91).
[*] Anmerkung des Verfassers: Von welchem „Der zuverlässige Kompaß der Weisen“ (Vorrede, S. 43) berichtet: „Daß er noch gegenwärtig lebe und itzt fast 600 Jahre zurückgelegt habe“. Solche Sachen werden itzt in Deutschland geglaubt! und wer darüber lacht, ist ein Freigeist!
[**] Anmerkung des Verfassers: „Natürlich mußte ein Mann, der so vielen Zeiten und so vielen Völkern angehörte, mehrere Namen führen. Auch hatte er derselben eine ganze Menge und war sogar so freigebig damit, daß er bei uns mehr als einen annahm, welches doch teils nicht nötig, teils nicht ganz unverdächtig schien. Die bekanntesten seiner europäischen Namen in der letzten Hälfte des 18. Jahrhunderts waren die zwei: Saint-Germain und Belmare.“
[501] Näheres über Güldenfalk ist nicht zu ermitteln.
[502] Anspielung auf die rosenkreuzerische Schrift: „C[arl] H[ubert] L[obreich] von Plumenoeks geoffenbarter Einfluß in das allgemeine Wohl der Staaten der ächten Freimaurerei, aus dem wahren Endzweck ihrer ursprünglichen Stiftung erwiesen“ (Amsterdam 1777). Ihr Verfasser war der freimaurerische Freiherr Hans Karl, bzw. sein älterer Bruder Hans Heinrich von Ecker und Eckhoffen.
[503] Freimaurerische Schriften.
[504] „Beschreibung einer Reise durch Deutschland und die Schweiz im Jahre 1781“, Bd. 7, Anhang S. 109 (Berlin und Stettin 1786).
[505] Joseph Philipp Dresser (1734-1783), Advokat in Hamburg und Freimaurer, 1773-1777 Meister vom Stuhl der Loge Georg. Baron Uffel war Oberappellationsrat in Celle und gleichfalls Freimaurer. Der obige Abdruck nach der Mitteilung in der Zeitschrift „Latomia“, 31. Jahrg., S. 404 f. (Leipzig 1908). Die Vorlage ist deutsch.
[506] Wechsel.
[507] Gräfin Charlotte Sophie, Gemahlin des Grafen Willem Bentinck (vgl. S. 146), seit 1740 von ihm geschieden, geb. Gräfin Aldenburg.
[508] Baron Mathias de la Houze.
[509] Verwandlung der Metalle.
[510] Katharina II.
[512] Prinz Karl (1744-1836), Sohn des regierenden Landgrafen Friedrich II., dänischer General und Statthalter der Herzogtümer Schleswig und Holstein. Er spielte im Freimaurertum eine Rolle, verfaßte 1824 die Schrift: „La pierre zodiacale du temple de Dendérah“. Die Darstellung des Prinzen nach den von ihm 1816/17 diktierten „Mémoires de mon temps“ (Kopenhagen 1861); zugrunde gelegt ist die deutsche Übersetzung von Bernhardi, S. 142 ff. (Kassel 1866).
[513] Prinz Karl war vom 24.-26. August 1779 in Altona.
[514] Karl Friedrich von Koeppern, Oberst und Hofmarschall des Prinzen.
[515] Prinz Karl hatte den Bayrischen Erbfolgekrieg im Gefolge König Friedrichs mitgemacht.
[516] Helene Zriny, Tochter des Banus von Kroatien, in erster Ehe mit Fürst Franz I. Rakoczy (1645-1676) und nach seinem Tode mit dem Magnaten Emerich Tököly vermählt. Ihr Sohn, Fürst Franz II. (1676-1735), heiratete 1694 die Prinzessin Charlotte Amalie von Hessen-Rheinfels-Wanfried (1679-1722), die ihm 1696 den Prinzen Leopold Georg († 1700) und ferner die Prinzen Joseph (1700-1738) und Georg (1701-1756) gebar. Diese erhielten am Wiener Hofe die Namen Marquis de San Marco und Marquis della Santa Elisabetta.
[517] Giovanni Gasto (1671-1737), Großherzog von Toskana.
[518] Karl VI. (1685-1740) und seine Gemahlin Elisabeth, geborene Prinzessin von Braunschweig († 1750).
[520] Friedrich Wilhelm Otte († 1766), Besitzer einer Fayencefabrik. Das Gebäude ist das heutige Christianspflegehaus.
[521] Vgl. S. 144 ff.
[522] Nach dem Abdruck in der Zeitschrift „De Vrijmetselaar“ vom Mai 1911.
[523] Lossau.
[524] Prinz Ferdinand von Braunschweig (1721-1792), ehemaliger preußischer Feldmarschall, seit 1772 Großprior aller deutscher Logen „strikter Observanz“. Er befand sich auf dem Wege zum Besuch am Kopenhagener Hofe. Das Schreiben nach der Urschrift in der Landesbibliothek zu Wolfenbüttel.
[525] Graf Friedrich Karl von Warnstedt (1750-1811), dänischer Staatsmann. Nach dem Abdruck in den von Bobé herausgegebenen „Efterladte Papirer fra den Reventlowske Familiekreds“, Bd. 6, S. 600 f. (Kopenhagen 1903).
[526] Prinz Karl von Hessen.
[528] Julien Offraye de La Mettrie (1709-1751), französischer Arzt und Philosoph, Verfasser der Schrift: „L’homme-machine“. Von Kirche und Wissenschaft verfolgt, fand er am preußischen Hofe eine Freistatt.
[529] Juliane Marie (1729-1796), Witwe des 1766 gestorbenen Königs Friedrich V., geborene Prinzessin von Braunschweig. Der Brief nach der Urschrift im Reichsarchiv zu Kopenhagen.
[530] Prinzessin Sophie (vgl. S. 75, Anm. 1).
[531] Vgl. das Faksimile.
[532] Ohne Rede des Geistlichen.
[533] Nach Bobé, „Johan Caspar Lavaters Reyse til Danmark i Sommeren 1793“, S. 157 f. (Kopenhagen 1898).
[534] Das Rechnungsjahr 1783 schloß mit Ostern 1784.
[535] Vgl. „Die Heimat“, Jahrg. 17, S. 44 (Kiel 1907).
[536] Aus den „Schleswig-Holsteinischen Anzeigen auf das Jahr 1784“, S. 404 f., 426 f. u. 451 f. (Glückstadt 1784).
[537] bekannt ist.
[538] Forderungen.
[539] aus Erb-, Schuld- oder irgend welchen anderen Ansprüchen.
[540] unter Strafe des Verlustes.
[541] vom Tage der Veröffentlichung an.
[542] Gerichtshof.
[543] Anwälte.
[544] Androhung.
[545] oberwähnten.
[546] ihres Anspruchs verlustig gehen.
[547] ewiges Stillschweigen.
[548] die Ansprüche erheben.
[549] endgültig.
[550] vor dem Rate.
[551] Der französische Chemiker Pierre Joseph Macquer (1718 bis 1784) war am 15. Februar gestorben.
[552] Nach der Mitteilung von Mauvillon im 2. Bande seiner „Geschichte Ferdinands, Herzogs von Braunschweig-Lüneburg“, S. 481 f. (Leipzig 1794) erfolgte der Widerruf vom 12. April durch den Herausgeber Julius August Remer (1738-1803), Professor der Geschichte und Direktor der Zeitungen in Braunschweig, auf Verlangen Herzog Ferdinands (vgl. S. 360), der ihm schrieb, daß er den Tod Saint-Germains „als einen ihn tief schmerzenden Vorfall, als den Verlust eines in seinen Augen vortrefflichen, großen, außerordentlichen Mannes“ empfinde.
[553] Vielmehr am 27. Februar.
[554] Nur die im Text vorkommenden Personen sind aufgenommen; nähere Nachweise über die wichtigeren unter ihnen finden sich in der Regel bei ihrer ersten Erwähnung.
[555] Das Verzeichnis dient lediglich der Nachweisung der Orte und Länder, die für Saint-Germains Wanderleben in Frage kommen. Da er sich in Frankreich, England und Holland fast ausschließlich in den Hauptstädten aufhielt, sind auch die Seitenzahlen, wo nur allgemein das Land genannt ist, unter den Namen: Paris, London und dem Haag eingereiht. Kommen aus diesen Ländern noch andere Orte vor, sind auch diese angeführt.