[614] Nur hin und wieder griff Gärtner auf die früheren Formverhältnisse zurück.

[615] Unter diesem Titel wurde das epochemachende Buch ins Deutsche übersetzt (durch Dr. Römer, Zürich 1815). Der vollständige Titel des Originales lautet: Théorie élémentaire de la botanique ou exposition des principes de la classification naturelle et de l'art d'écrire et d'étudier les végétaux, Paris 1813.

[616] Organographie végétale, Paris 1827. 2 Bände. Eine deutsche Bearbeitung gab C. F. Meisner 1828 heraus. Ihr Titel lautet: Organographie der Gewächse oder kritische Beschreibung der Pflanzenorgane. Eine Fortsetzung und Entwicklung der Anfangsgründe der Botanik und Einleitung zur Pflanzenphysiologie und der Beschreibung der Familien.

[617] Sachs, in seiner Geschichte der Botanik.

[618] So Gleditsch: Mém. de l'Académie de Berlin, 1748. S. 60.

[619] Sprengel, Geschichte der Botanik II. 249.

[620] A. Kirchhoff, Die Idee der Pflanzenmetamorphose bei Wolff und Goethe. 1867.

[621] Siehe Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher 1908. S. 227.

[622] Daß Goethes umfangreiche, im ganzen als verfehlt zu betrachtende Farbenlehre (sie umfaßt allein fünf Bände der großen Weimarer Goetheausgabe) manchen trefflichen Gedanken aufweist, hat vor einigen Jahren E. v. Lippmann gezeigt (Zeitschrift für Naturwissenschaften, Bd. 74, 1901). Die Hauptschwäche der Goetheschen physikalischen Untersuchungen besteht darin, daß er das experimentelle und mathematische Rüstzeug des Physikers nicht nur nicht genügend kannte, sondern es auch allzu gering einschätzte. Von seinem Mißerfolg ließ sich Goethe nicht überzeugen; er betrachtete vielmehr seine Farbenlehre als sein verdienstvollstes Werk, dem gegenüber er sich »auf alles, was er als Poet geleistet, nichts einbildete.«

[623] Goethes Metamorphosenlehre hat vor kurzem A. Hansen in ihrer Bedeutung und in ihrem Zusammenhange mit den Arbeiten Wolffs gewürdigt. Siehe A. Hansen, Goethes Metamorphose der Pflanzen. Goethe, Jahrbuch XXVII. Band 1906. S. 207-225 und das unter dem gleichen Titel erschienene ausführlichere Werk Hansens.

[624] Sechs pflanzenphysiologische Abhandlungen von Thomas Andrew Knight (1803-1812); übersetzt und herausgegeben von H. Ambronn. Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften. Band 62. Leipzig, W. Engelmann, 1895.

[625] Durch Johnson im Jahre 1823.

[626] Abhandlung vom Jahre 1811.

[627] Siehe Abschnitt 5 dieses Bandes.

[628] Abhandlung vom Jahre 1812.

[629] Siehe Seite 140 dieses Bandes.

[630] Ingenhouß, Versuche mit Pflanzen; übersetzt von Scherer, 1786.

[631] Durch Senebier.

[632] Eine Würdigung der Verdienste des Arztes und Naturforschers Ingenhouß erfolgte neuerdings durch J. Wiesner: Jan. Ingenhouß. Sein Leben und sein Wirken. Wien, 1905.

Nach seiner Promotion zum Doktor der Medizin studierte Ingenhouß Physik und Chemie in Leyden. Er ging also wohl vorbereitet an die große Aufgabe heran, einen Einblick in den Gasaustausch und die chemischen Vorgänge der Pflanze zu erlangen.

An Einzelheiten teilt Wiesner mit, daß Ingenhouß das Deckgläschen in die mikroskopische Technik eingeführt und zuerst eine Uhrfeder in Sauerstoff verbrannt habe. Auch der Ersatz der Glaskugel oder Walze der älteren Elektrisiermaschinen durch eine Glasscheibe wird auf Ingenhouß zurückgeführt.

[633] Théodore de Saussure, Recherches chimiques sur la végétation. Paris 1804. Übersetzt herausgegeben von Dr. A. Wieler als 15. und 16. Band von Ostwalds Klassikern.

[634] 1822.

[635] Siehe Ostwalds Klassiker Nr. 15 und 16.

[636] Siehe S. 353 dieses Bandes.

[637] Die Übersetzung rührt von Röper her (Cottasche Buchhandlung, 1833). Der Titel des Originals lautet: Physiologie végétale, ou exposition des forces et des fonctions vitales des végétaux par A. P. De Candolle. Paris 1832.

[638] Decandolle, Bd. I. S. 421.

[639] Hier kommt besonders Treviranus in Betracht, der 1835 eine Physiologie der Gewächse herausgab.

[640] Meyen, Neues System der Pflanzenphysiologie. 1838.

[641] Buffon, Histoire naturelle, générale et particulière, 1749-1788.

[642] Histoire naturelle, II, 4.

[643] Geoffroy Saint-Hilaire wurde 1772 in der Nähe von Paris geboren. Er wirkte als Professor der Zoologie am Jardin des Plantes in Paris und starb dort 1844.

[644] Cuvier, Discours sur les révolutions de la surface du globe. I, 1.

[645] Cuvier, Discours sur les révolutions. I, 87.

[646] Leçons d'anatomie comparée. 1805. Übersetzt von Froriep und Meckel. 4 Bde. Leipzig 1809.

[647] 1802.

[648] Règne animal. 2. Afl. I, 10.

[649] In der Vorrede zur 1. Auflage d. Règne animal.

[650] »Sur un nouveau rapprochement à établir entre les classes, qui composent le règne animal«. Annales du Muséum d'histoire naturelle. Tome XIX. 1812. pag. 73 ff.

[651] Cuvier, Règne animal.

[652] Oken in der Zeitschrift »Isis«. Jahrgang 1832, Seite 1303.

[653] De generis humani varietate nativa. Göttingen, 1775.

[654] Näheres siehe in Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher. 1908. Seite 251.

[655] Recherches sur les ossements fossiles 1811. Der erste, die Grundzüge der Katastrophenlehre enthaltende Abschnitt führt darin die Überschrift Discours préliminaire. In der zweiten Auflage der Recherches (1821-1824) wird dieser Abschnitt als Discours sur les révolutions de la surface du globe bezeichnet. Dieser Abschnitt wurde mehrfach in deutscher Bearbeitung herausgegeben, so z. B. von C. G. Giebel unter dem Titel »Die Erdumwälzungen« von Georg Cuvier.

[656] Siehe S. 378 dieses Bandes.

[657] Er starb im Jahre 1852 in Berlin.

[658] Siehe Band II, S. 411 u. f.

[659] Das Werk erschien 1826, während die Erforschung dieser Inselgruppe durch Buch etwa ein Jahrzehnt früher stattfand.

[660] Siehe S. 106 u. f. dieses Bandes.

[661] Christian Heinrich Pander (1794-1865) ließ seine Arbeit, die er auf Anregung seines Lehrers Döllinger unternahm, 1817 als Dissertation erscheinen. Später gab er eine deutsche Bearbeitung heraus, der 16 musterhaft gestochene Kupfertafeln beigefügt sind. Pander war gleich so vielen hervorragenden Deutschen des 18. und 19. Jahrhunderts Mitglied der Akademie in Petersburg.

[662] Eine Auswahl aus den Schriften von Baers enthält das Buch: Remigius Stölzle, Karl Ernst von Baers Schriften. Stuttgart, Greiner und Pfeiffer. VI. 230 S. Das Buch schildert das Wirken von Baers als Lehrer, Forscher und Philosoph. Die Auswahl ist besonders seinen »Reden« entnommen. In ihnen behandelt von Baer Stoffe aus der Naturphilosophie, der Anthropologie und der Entwicklungslehre.

Eine Biographie von Baers veröffentlichte Wilhelm Haacke als dritten Band der »Klassiker der Naturwissenschaften« (Leipzig, Th. Thomas, 1905. 175 S.). Haacke macht die umfassende naturwissenschaftliche Weltanschauung von Baers zum Hauptgegenstande seiner Darstellung.

[663] Von Baer, De ovi et animalium genesi epistola.

[664] J. C. Purkinje (1787-1869), Professor in Breslau. Symbolae ad ovi avium historiam ante incubationem. 1825.

[665] Erwähnt sei, daß die ersten Beobachtungen über die Furchung von Prevost und Dumas 1824 am Froschei gemacht wurden (Ann. des sciences nat. Bd. 2. S. 110).

[666] S. Bd. IV dieses Werkes.

[667] Von Baer, Untersuchungen über die Gefäßverbindungen zwischen Mutter und Frucht in den Säugetieren. 1828.

[668] Martin Heinrich Rathke, Professor der Zoologie in Königsberg (1793-1860).

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