Nach dem geglückten Durchbruch nahm die schwedische Hochseeflotte Kurs auf Hogland. Die russische begann erst gegen 10 Uhr vormittags zur Verfolgung unter Segel zu gehen. Tschitschagoff scheint das Vorgehen der Schweden längere Zeit nur für ein Scheinmanöver gehalten und den eigentlichen Angriff in dem breiteren östlichen Fahrwasser erwartet zu haben; dann dauerte auch das Ankerlichten und Formieren der Flotte unverständlich lange. So gewann Herzog Karl einen großen Vorsprung und erreichte am 5. Juli abends die Rhede von Sweaborg; nur zwischen den vordersten russischen und einigen zurückgebliebenen schwedischen Schiffen kam es zum Kampfe, wobei zwei der letzteren genommen wurden.
Die schwedische Schärenflotte folgte zunächst der Hochseeflotte, hielt dann aber früher zur Küste ab und erreichte die Aspöschären. Auf dem Wege dorthin ward sie von einer Fregattendivisjon angegriffen, die bisher etwa 10 Seemeilen westlich der Wiborgbucht beim Pitkepasse das Schärenfahrwasser gesperrt und auch tatsächlich den Zuzug einiger Abteilungen schwedischer Fahrzeuge gehindert hatte. Diese Division brach in die Küstenflotte ein und zwang eine große Zahl von Fahrzeugen, die Flagge zu streichen, konnte aber nur einige von ihnen in Besitz nehmen.
Der Verlust der Schweden betrug in der Hochseeflotte 7 Linienschiffe, 3 Fregatten und 4000 Mann, in der Küstenflotte 21 Kriegs- und 30 Transportfahrzeuge, sowie rund 2000 Mann. Der Verlust der letzteren würde sicher noch viel größer gewesen sein, wenn der Gegner im Björkösunde sofort nachgedrängt hätte. Aber dies geschah erst spät und die vordersten Fahrzeuge hielten sich dann bei den festgekommenen schwedischen Schiffen auf.
Die Russen büßten 4–5000 Mann ein und 11 ihrer Linienschiffe waren so beschädigt, daß sie für längere Zeit nicht verwendet werden konnten, einige wurden sogar völlig unbrauchbar.
Die zweite Schlacht im Svensksunde am 9. Juli 1790 war das letzte größere Ereignis des Krieges. Die schwedische Hochseeflotte — 14 Linienschiffe, 9 Fregatten — ward von der russischen — 19 Linienschiffe — in Sweaborg blockiert. Mit der Küstenflotte hatte sich König Gustav von den Aspöschären in den Svensksund zurückgezogen; sie zählte am 8. Juli 195 armierte Fahrzeuge mit 450 schweren Geschützen und 14000 Mann.
Sie nahm hier eine ähnliche Verteidigungsstellung ein wie 1789 unter Ehrensvärd (vgl. Seite 433) und wurde am 9. Juli durch Nassau von Frederikshamn aus mit 160 Fahrzeugen angegriffen. Sie war zwar den Russen an Zahl überlegen, aber deren Schiffe waren im allgemeinen größer, schwerer armiert und stärker bemannt, sie führten 850 schwere Geschütze und 18500 Mann.
Nassau ließ den Nordostausgang des Sundes nur durch schwache Kräfte beobachten und richtete den Angriff gegen die Hauptmacht des Gegners im Südwesteingange, aus dem die Schweden im Jahre vorher durchgebrochen waren. Er führte bei südwestlichem Winde die Flotte in 3 Kolonnen an die schwedische Stellung heran. Die mittlere, 20 der größten Schiffe, ankerte vor der Mitte der feindlichen Linie, die beiden anderen vor deren Flügeln. Um 9½ Uhr vormittags begann der Kampf, und schon nach zwei Stunden sah sich der russische linke Flügel zum Rückzuge genötigt. Dies war um so verhängnisvoller, als der schwedische rechte Flügel einen Winkel mit seiner Mitte und dem linken bildete, mithin imstande war, die russische Mitte in der Flanke zu bedrohen. Zwar stießen die Gewichenen nochmals vor, aber wieder vergeblich, da die Schweden hier jetzt Verstärkung durch die Kräfte am Nordosteingange erhalten hatten, die nicht angegriffen waren.
Durch das Flankenfeuer der Schweden sah sich auch die russische Mitte gegen 4 Uhr nachmittags zum Rückzuge genötigt, und der rechte Flügel schloß sich an, da auch sein Gegner verstärkt worden war. Der Rückzug gelang den Ruderfahrzeugen verhältnismäßig gut, aber die größeren Segler konnten mit ihren zerschossenen Takelagen nur schwer gegen den Wind aufkreuzen. Durch Zusammentreiben entstand ein Gewirr, in das die schwedischen Kanonenschaluppen bis 10 Uhr abends hineinfeuerten; viele Russen kamen auf Grund oder trieben an den Strand. Die Nacht brachte eine Pause, aber am nächsten Morgen nahmen die Schweden die Verfolgung wieder auf und verjagten den Feind auch aus den Aspöschären, in die er sich zurückgezogen hatte; in Einzelgefechten wurden noch viele Fahrzeuge genommen.
Der Verlust der Russen betrug 5 Fregatten, 48 Fahrzeuge, 3000 Tote und Verwundete, sowie 6500 Gefangene; die Schweden büßten nach eigener Angabe nur etwa 300 Mann ein.
Die Kriegführung des Jahres 1790 zeigt auf schwedischer Seite ähnliche Fehler wie im Vorjahre. Wieder ließ man die zu dem beabsichtigten überraschenden Angriff günstige Zeit verstreichen. Hierdurch, sowie durch die Untätigkeit der Hochseeflotte nach der Schlacht bei Reval und durch das lange Verweilen der Schärenflotte vor Frederikshamn gewann Rußland Zeit, seine Rüstungen zu vollenden. Schwere Mißgriffe waren es, daß man die Revalflotte nicht zu vernichten suchte und später die gesamten Kräfte in Wiborg einschließen ließ. Diese Fehler werden zum größten Teile dem Könige zur Last gelegt, und wohl mit Recht. Er faßte große, ganz richtige Pläne, führte sie aber nicht tatkräftig durch und schadete seiner Sache durch persönliches Eingreifen, das oft militärische Einsicht vermissen ließ.
Die Russen verfuhren wie im Vorjahre richtig, indem sie sich zurückhielten, namentlich auf See, bis sie stark genug waren. Als einen Fehler muß man jedoch den Angriff beim Svensksunde bezeichnen, da sie dem Gegner alle Zufuhren abschneiden, auf den benachbarten Inseln Batterien einrichten und ihn so allmählich vernichten konnten, aber der Prinz von Nassau war zu siegesgewiß und wollte den Jahrestag der Krönung seiner Kaiserin durch einen großen Erfolg verherrlichen.
Der Friede zu Werelä, 14. August 1790. Die Niederlage beim Svensksunde machte tiefen Eindruck auf Katharina, und sie zeigte sich jetzt zu Unterhandlungen bereit. Sie verzichtete auf die demütigenden Forderungen einer Abbitte durch König Gustav, sowie einer Einmischung in die inneren Verhältnisse Schwedens. Schon am 14. August ward in Werelä der Friede geschlossen, nach dem der Besitzstand in Finnland wie vor dem Kriege hergestellt wurde.
Der blutige und kostspielige Krieg — er hatte Schweden 50000 Mann, 15 Linienschiffe, sowie 23 Millionen Taler gekostet — brachte keinem der beiden Völker einen Vorteil, nur König Gustav hatte durch ihn eine bessere Stellung in seinem Lande gewonnen. Das Selbstbewußtsein der Schweden war erstarkt, weil sie sich dem mächtigen Gegner gewachsen gezeigt hatten; dies war doch aber nur infolge von dessen Ablenkung durch die Türken möglich gewesen. Rußland hatte dagegen bewiesen, daß es auch als Seemacht auftreten konnte, und Katharina zog aus ihrem Freiwerden im Norden Nutzen für ihre Pläne im Westen und Süden.
Dieser Nebenkrieg erscheint besonders dadurch bemerkenswert, daß in ihm die Unternehmungen am Lande infolge der geographischen Verhältnisse fast völlig abhängig von dem Küsten- und damit auch von dem Seekriege waren; die Beherrschung der See gab den Ausschlag.
Fußnoten:
[195] Anschließend an Band I, Seite 592/3. Näheres findet man in den Spezialwerken der verschiedenen Völker, z. B.: Clowes, Band III; Lacour I, Bonfils, Band II; de Jonge, Band IV. De Jonge beschreibt alle die holländische Marine betreffenden Ereignisse sehr eingehend; aus diesen Schilderungen ergibt sich klar, wie sich die Kämpfe im allgemeinen abspielten.
[196] Das energische Auftreten Keppels wird durch die Anekdote gekennzeichnet, die in den Personalien dieses Admirals bereits erwähnt ist (Seite 249).
[197] Kirchhoff, Band I, schildert die Kriege in der Ostsee bis in Einzelheiten genau; die Darstellung folgt ihm in der Hauptsache. In seinem Werke findet man auch die eingehende innere Geschichte der Marinen Rußlands, Schwedens und Dänemarks, ähnlich wie sie hier für die der Westmächte fortlaufend gegeben wird.
[200] Der Kriegshafen ward 1788 nach Nikolajew am Bug verlegt.
[201] Hauptquelle: Kirchhoff, vgl. die Anmerkung zu Seite 418. Das Werk behandelt besonders auch die Ereignisse des Schärenkrieges sehr eingehend, die hier kürzer gefaßt sind.
[202] Kirchhoff gibt Band I, Seite 328 ff., lesenswerte Angaben über die Entwicklung der Armeeflotte, sowie über die verschiedenen Schiffstypen.
[203] Das Verhalten der Nachhut grenzte hart an Verrat. Der Führer, Admiral Liljehorn, nahm seinen Posten nicht ein, er rief sogar einige seiner Schiffe zurück, die den Kampf suchten. Wahrscheinlich war sein und einiger seiner Kommandanten Verhalten Folge der Parteizwiste in Schweden; er ward kriegsgerichtlich zum Tode verurteilt, aber vom Könige zu Dienstentlassung begnadigt.
[204] Die Zahlenangaben über die Stärken der Küstenflottillen schwanken in den Quellen sehr. Wir geben sie durchweg nach Kirchhoff. Obenstehende Angabe erscheint sehr hoch, denn nach derselben Quelle besaß Schweden 1790 überhaupt nur 285 armierte Fahrzeuge und die pommersche Abteilung scheint nicht in Wiborg gewesen zu sein. Nach dem Durchbruch fanden sich dann nach Kirchhoff nur 195 im Svensksunde zusammen, obgleich nicht mehr als 21 verloren gegangen waren.
Seekriege 1739–1793.
| Zeit | Seite | |
| 1739–1748 | Der Englisch-Spanische Krieg und der Österreichische Erbfolgekrieg | 45 |
| 1756–1763 | Der Siebenjährige See- und Kolonialkrieg zwischen England und Frankreich (Spanien) | 116 |
| 1775–1783 | Der Nordamerikanische Freiheitskrieg | 207 |
| 1739–1793 | Kämpfe mit den Barbaresken | 417 |
| 1741–1743 | Schwedisch-Russischer Krieg | 418 |
| 1756–1763 | Die schwedische und die russische Marine im Siebenjährigen Kriege | 421 |
| 1768–1774 | Russisch-Türkischer Krieg | 422 |
| 1787–1791 | Russisch-Türkischer Krieg | 424 |
| 1788–1790 | Schwedisch-Russischer Krieg | 425 |
Seeschlachten.
Gefechte, Angriffe auf Küstenstädte.
| Im Spanisch-Englischen und im Österreichischen Erbfolgekriege 1739–1748. | |||
| Zeit | Seite | ||
| 1739 | 22. November | Puerto Belo erobert (Vernon) | 60 |
| 1740 | Spanische Städte in Mittelamerika beschossen | 62 | |
| 1741 | März | Cartagena angegriffen (Vernon) | 64 |
| 1741 | Juli | Santiago de Cuba angegriffen (Vernon) | 67 |
| 1743 | Februar/Mai | La Guayra, Puerto Cabello beschossen | 69 |
| 1744 | 22. Februar | Schlacht vor Toulon (Mathews; de Court) | 75 |
| 1745 | Mai/Juni | Louisbourg erobert (Warren und Peperrel) | 93 |
| 1746 | 7. Juli | Gefecht bei Negapatam (Labourdonnaye; Peyton) | 101 |
| 1746 | 21. September | Madras erobert (Labourdonnaye) | 102 |
| 1746 | Oktober | Lorient angegriffen (Lestock) | 87 |
| 1747 | 14. Mai | Erste Schlacht bei Kap Finisterre (Anson; de La Jonquière) | 89 |
| 1747 | 25. Oktober | Zweite Schlacht bei Kap Finisterre (Hawke; de L'Etanduère) | 90 |
| 1748 | August | Pondichery angegriffen (Boscawen) | 105 |
| 1748 | 1. Oktober | Gefecht vor Havanna (Knowles; Spinola) | 98 |
| Im Siebenjährigen Kriege 1756–1763. | |||
| 1756 | April | Minorka erobert (La Gallissonnière) | 133 |
| 1756 | 20. Mai | Schlacht bei Minorka (La Gallissonnière; Byng) | 135 |
| 1756 | September | Rochefort angegriffen (Hawke) | 143 |
| 1757 | 21. Oktober | Gefecht bei Le Cap, Westindien (Forrest; Kersaint) | 176 |
| 1758 | 29. April | Schlacht bei Cuddalore (Pocock; d'Aché) | 189 |
| 1758 | 27. Juli | Louisbourg erobert (Boscawen) | 169 |
| 1758 | 3. August | Schlacht vor Negapatam (Pocock; d'Aché) | 192 |
| 1758 | Angriffe auf französische Häfen | 145 | |
| 1758–1762 | Eroberung der französischen Inseln in Westindien | 177 | |
| 1759 | 3. Juli | Le Havre beschossen (Rodney) | 151 |
| 1759 | 18. August | Schlacht bei Lagos (Boscawen; de La Clue) | 148 |
| 1759 | 10. September | Schlacht bei Porto Novo (Pocock; d'Aché) | 194 |
| 1759 | 21. September | Quebec erobert (Sounders und Wolfe) | 171 |
| 1759 | 20. November | Schlacht bei Quiberon (Hawke; de Conflans) | 154 |
| 1759 | Pondichery erobert | 154 | |
| 1761 | April/Mai | Belle-Isle erobert (Keppel) | 161 |
| 1762 | Juni/Juli | Havanna erobert (Pocock und Albemarle) | 180 |
| 1762 | Sept./Okt. | Manila erobert (Cornish und Draper) | 197 |
| Im Nordamerikanischen Freiheitskriege 1775–1783. | |||
| 1776 | März | Angriff auf die Bahamainseln (Hopkins) | 241 |
| 1776 | 28. Juni | Charleston angegriffen (Peter Parker) | 231 |
| 1776 | August | Long Island erobert (Howe) | 235 |
| 1778 | 27. Juli | Schlacht bei Ouessant (Keppel; d'Orvilliers) | 251 |
| 1778 | August | Newport (Narragansettbucht) angegriffen (d'Estaing) | 263 |
| 1778 | 13. Dezember | Sta. Lucia erobert (Barrington) | 273 |
| 1778 | 15./18. Dez. | Versuch der Wiedereroberung (d'Estaing) | 274 |
| 1779 | April/Mai | Kanalinseln (Jersey) angegriffen | 287 |
| 1779 | 6. Juli | Schlacht bei Grenada (d'Estaing; Byron) | 270 |
| 1779 | 18. Dezember | Gefecht bei Martinique (Hyde-Parker; La Motte-Picquet) | 281 |
| 1779 | Dezember | Savannah angegriffen (d'Estaing) | 281 |
| 1780 | 16. Januar | Schlacht bei Kap St. Vincent (Rodney; Langara) | 293 |
| 1780 | 20. März | Gefecht bei Monte Christi (La Motte-Picquet; Cornwallis) | 299 |
| 1780 | 17. April | Schlacht bei Martinique (Rodney; de Guichen) | 301 |
| 1780 | 11. Mai | Charleston erobert (Clinton und Arbuthnot) | 308 |
| 1780 | 15. u. 19. Mai | Gefechte bei Martinique (Rodney; de Guichen) | 304 |
| 1780 | 20. Juni | Gefecht bei den Bermudainseln (de Ternay; Cornwallis) | 309 |
| 1781 | 16. März | Erste Schlacht vor der Chesapeakebucht (Arbuthnot; Des Touches) | 333 |
| 1781 | 16. April | Schlacht von Porto Praya (Suffren; Johnstone) | 382 |
| 1781 | 29. April | Gefecht bei Martinique (de Grasse; Hood) | 327 |
| 1781 | 5. August | Schlacht auf der Doggerbank (Hyde-Parker; Zoutman) | 321 |
| 1781 | 5. September | Zweite Schlacht vor der Chesapeakebucht (de Grasse; Graves) | 338 |
| 1781 | 12. September | Vernichtung eines französischen Konvois (Kempenfelt; de Guichen) | 323 |
| 1782 | 25. Januar | Schlacht bei St. Christopher (St. Kitts) (Hood; de Grasse) | 355 |
| 1782 | 26. Januar | Ankergefecht bei St. Christopher (St. Kitts) (Hood; de Grasse) | 357 |
| 1782 | 4. Februar | Minorka von Spanien erobert | 318 |
| 1782 | 17. Februar | Schlacht bei Sadras (Suffren; Hughes) | 385 |
| 1782 | 9. April | Schlacht bei Dominica (Rodney; de Grasse) | 361 |
| 1782 | 12. April | Schlacht bei Dominica (Les Saintes) (Rodney; de Grasse) | 363 |
| 1782 | 12. April | Schlacht bei Providien (Suffren; Hughes) | 388 |
| 1782 | 6. Juli | Schlacht bei Negapatam (Suffren; Hughes) | 390 |
| 1782 | 3. September | Schlacht bei Trincomali (Suffren; Hughes) | 394 |
| 1782 | 13. September | Der große Angriff der Spanier auf Gibraltar | 350 |
| 1782 | 20. Oktober | Gefecht bei Kap Spartel (Howe; Cordoba) | 352 |
| 1783 | 20. Juni | Schlacht bei Cuddalore (Suffren; Hughes) | 400 |
| In den Nebenkriegen 1740–1793. | |||
| 1758 | 11. September | Gefecht einer schwedischen und einer preußischen Flottille beim Reppiner Haken | 421 |
| 1760 u. 1761 | Kolberg durch Schweden und Russen beschossen | 421 | |
| 1761 | Juni | Sale und Larache durch Franzosen beschossen (Du Chaffault) | 418 |
| 1770 | 5. Juli | Vernichtung der türkischen Flotte vor Tscheschme (Orlow) | 423 |
| 1788 | 28./29. Juni | Siege der russischen Flotte über die türkische vor Otschakow | 425 |
| 1788 | 17. Juli | Schlacht bei Hogland (Herzog Karl von Södermanland; Greigh) | 428 |
| 1789 | 26. Juli | Schlacht bei Öland (Herzog Karl; Tschitschakoff) | 431 |
| 1789 | 24. August | Schärenschlacht im Svensksunde (Ehrensvärd; Prinz von Nassau) | 433 |
| 1790 | 17. März | Raagervik (Baltisch Port) überrumpelt | 435 |
| 1790 | 13. Mai | Schlacht vor Reval (Herzog Karl; Tschitschakoff) | 435 |
| 1790 | 15. Mai | Frederikshamn angegriffen (König Gustav III.) | 436 |
| 1790 | 3./4. Juni | Schlacht in der Kronstädter Bucht (Herzog Karl; Kruse) | 436 |
| 1790 | 3. Juli | Durchbruch der schwedischen Flotte aus der Wiborgbucht | 438 |
| 1790 | 9. Juli | Schärenschlacht im Svensksunde (König Gustav; Prinz von Nassau) | 440 |
| 1791 | 19. Juli, 8./9. September | Siege der russischen Flotte über die türkische im Schwarzen Meere | 425 |
Sach- und Namenverzeichnis.
- Abo, Frieden zwischen Rußland und Schweden (1743) 420.
- Aché, Comte de, franz. Admiral, in Indien im Siebenj. Kriege 143; Schlachten bei Cuddalore (1758) 189, Negapatam 192, Porto Novo (1759) 194; Beurteilung 195; 203.
- Admirale, Dienstgrade der englischen 25, der französischen 33.
- Admiralität, engl. 24.
- Aiguillon, Herzog von, franz. General 146; 147; 163; Premierminister (1770) 213.
- Aix, Ile d', Angriffe auf (1758) 145; (1761) 162.
- Amherst, engl. General im Siebenj. Kriege 169; 170.
- Angria, indischer Seeräuber (1755) 186.
- Anjalabund, Empörung schwed. Offiziere (1788) 429.
- Anson, engl. Admiral, 17; Weltumsegelung und Personalien 70; Schlacht bei Finisterre (1747) 88; 144 ff.
- Antin, d', franz. Admiral in Westindien (1740) 51.
- Anville, Herzog von, franz. Admiral, Expedition nach Kanada (1746) 95.
- Arbuthnot, engl. Admiral (1780): vor Charleston 307; in New York 310; Beurteilung 314; (1781): 331; 333; Schlacht vor der Chesapeakebucht 334; 342.
- Arçon, d', franz. Genieoffizier, Erbauer der schwimmenden Batterien vor Gibraltar 349.
- Arnold, nordamer. General (1775): 227; Einfall in Kanada 228; (1776) auf dem Champlainsee 233 ff.; (1780) sein Verrat, tritt in engl. Dienst 311; (1781): 331; 332; Einfall in Virginia 333.
- Artillerie, Stand der, 1740–1793, 19 ff.
- Assientovertrag 3; 45.
- Bahamainseln von den Amerikanern gebrandschatzt (1776) 241.
- Barras, franz. Admiral, in Nordamerika (1781) 330; 335; 336; 337.
- Barrington, engl. Admiral (1778): 247; Oberbefehl in Westindien (Personalien) 272; erobert und verteidigt Sta. Lucia 274 ff; (1779): bei Grenada 276; 280; 283; (1782): vernichtet einen franz. Konvoi 345; 346.
- Batterien, schwimmende, vor Gibraltar (1782) 349 ff.
- Belle-Ile erobert (1761) 161.
- Bengalen, Ausdehnung der engl. Macht 186 ff.
- Bermudainseln, Seegefecht (1780) 309.
- Berryer, franz. Marineminister, seine Amtstätigkeit 30.
- Bompart, franz. Admiral (1759) 153; 178.
- Boote, Schiffsbeiboote 16.
- Boscawen, engl. Admiral, vor Pondichery (1748) 105; im Siebenj. Kriege 132; 141; 146; 148; bei Lagos (1759), Personalien 149 ff.; 159; 160; erobert Louisbourg (1758) 169; 170.
- Boston, Teesturm (1773) 208; von England geräumt (1773) 208.
- Bougainville, franz. Admiral (Personalien) 173.
- Bouillé, franz. General, Gouverneur von Martinique, (1778): erobert Dominica 272; 283; 303; 305; 328; (1781): erobert St. Eustache 341; (1782): St. Christopher 355 ff.
- Bourbonischer Familienvertrag (1761) 119.
- Burgoyne, engl. General in Kanada 227; kapituliert bei Saratoga (1777) 238; 241.
- Bouvet de Lozier, franz. Seeoffizier 88; 105.
- Brandywine, Landgefecht (1777) 240.
- Breton, Kap, Insel 170.
- Bunkershill, Landgefecht (1775) 227.
- Bussy, franz. General in Indien, im Siebenj. Kriege: 184; 188; 193; 196; (1782): 393; 398 ff.; 401; 403.
- Byng, engl. Admiral, in Schlacht bei Minorca (1758) 135 ff.; Kriegsgericht und Tod 140.
- Byron, engl. Admiral (1778): 247; 249; 257; 266; 268; (1779): Oberbefehl in Westindien (Personalien) 275; Schlacht bei Grenada 276; 280; Beurteilung 283.
- Cap Français (Cap Haïti oder Le Cap), Stadt auf Haïti, ihre Bedeutung, Gefecht (1757) 176.
- Cap Haïti, siehe vorstehend.
- Carleton, engl. General in Nordamerika 228; auf dem Champlainsee (1776) 233 ff.
- Cartagena (Westindien) beschossen (1740) 62; belagert (1741) 64.
- Castries, franz. Marineminister, seine Amtstätigkeit 32.
- Chagres erobert (1740) 62.
- Champlainsee, Kämpfe auf dem (1776) 233 ff.
- Chandernagore 9; erobert (1757) 187; (1778) 378.
- Charleston, Angriff auf (1776) 231; erobert (1780) 308.
- Chartres, Louis Philippe, Herzog von, franz. Admiral, bei Ouessant (1778) 252 ff.
- Cherbourg, erobert (1758) 145.
- Chesapeakebucht, zwei Schlachten, taktisch bemerkenswert (1781) 334 und 338.
- Choiseul, Herzog von, franz. Premierminister, Amtstätigkeit als Marineminister 30; im Siebenj. Kriege 119; 126; 127; 147; 212 ff.; seine Pläne zur Invasion von England 214.
- Chronometer, Einführung der 16; 17.
- Clerk, Werk über Seetaktik 44.
- Clinton, engl. General in Nordamerika, (1775): 227; 231; 237; 239; 240; 241; (1778/79): Oberbefehlshaber, räumt Philadelphia 242; 258; 269; 272; räumt die Narragansettbucht 282; (1780): erobert Charleston 307; (1781): 331; 336.
- Clive, engl. General und Gouverneur in Indien, seine Tätigkeit (1751 bis 1767) 183–188; (1765/1767) 377.
- Coehorns, kleine Mörser 98.
- Conflans, de, franz. Admiral 97; im Siebenj. Kriege 147; 152; bei Quiberon (1759) 153 ff.; 203; 206.
- Cook, James, Entdeckungsreise 17.
- Cordoba, Don Luis de, span. Admiral (1779): 287; im Kanal 289; (1780): Oberbefehl der span. franz. Flotte 291; 292; nimmt einen englischen Konvoi 295; Beurteilung 297; (1781): in Cadiz 317; vor dem Kanal 318, 319; (1782): 345; vor dem Kanal 346 ff.; vor Gibraltar 350 ff.; Gefecht bei Kap Spartel 352.
- Cornish, engl. Admiral 196; 197; erobert Philippinen (1762) 198.
- Cornwallis, Charles, Marquis, engl. General in Nordamerika (1775) 231; (1780) Oberbefehl in Carolina 308; (1781) dringt in Virginia ein 331; 335 ff.; kapituliert bei Yorktown 339.
- Cornwallis, William, engl. Admiral (1780), Gefecht bei Monte-Christi 299 und bei den Bermudainseln 309; 356.
- Corsica, von Frankreich erworben (1768) 212.
- Court, Labruyère de, franz. Admiral 72; bei Toulon (1744) 75 ff.; Personalien 77; 81; 82.
- Crillon, Herzog von, franz. General in spanischem Dienst, erobert Minorka (1781/82) 318; Oberbefehl vor Gibraltar (1782) 349.
- Crownpoint, Fort 228; 233.
- Cuddalore (Fort St. David vgl. dort) 101; von Franzosen angegriffen (1747) 104/05; Seeschlacht bei (1758) 189; von Franzosen erobert 191; von Franzosen erobert (1782) 387; von Engländern angegriffen (1783) 397; Seeschlacht (1783) 400.
- Dänemark, greift Schweden an (1788) 430.
- Darby, engl. Admiral, Oberbefehl im Kanal (1780) 295; versorgt Gibraltar (1781) 316; Kanal 319.
- Dessen, van, russischer Admiral (1786) 427; 430; 432.
- Des Touches, franz. Admiral, Oberbefehl in Nordamerika (1780) 310; (1781): 331; 333; Schlacht vor der Chesapeakebucht 334; 335; 342.
- Digby, engl. Admiral (1780) 294.
- Doggerbank, Seeschlacht zwischen Engländern und Franzosen (1781) 320.
- Dominica, neutrale Insel 9; von den Engländern erobert (1761) 178; von Frankreich erobert (1778) 272; Seeschlachten (1782) am 9. und am 12. April (Les Saintes, taktisch bemerkenswert, Rodneys Durchbruch) 361–373; Folgen der Schlacht 373; über Einfluß der Schlacht auf den Friedensschluß 408.
- Dubois de La Motte, französischer Admiral im Siebenj. Kriege 91; 132/33; 143; 144; 165; 167 ff.; 203.
- Dublieren 37.
- Du Chaffault, franz. Admiral 144; 146; 169; 290; 295; beschießt marrokkanische Städte (1765) 418.
- Duquesne, Fort, von England erobert (1754) 164; umgetauft in Pittsburg 208.
- Dumas, franz. Gouverneur in Indien 99.
- Dupleix, franz. Gouverneur in Indien (1741) 99 ff: seine Tätigkeit und Erfolge (1748–1754) 182–185.
- Ehrensvärd, Graf, schwedischer Admiral, Schlacht im Svensksunde (1789) 433.
- Elliot, englischer General, verteidigt Gibraltar (1779–1783) 348 ff.
- Elphinstone, englischer Admiral in russischem Dienst (Mittelmeer 1769) 423.
- En flûte, armierte Schiffe 132.
- Enfilieren 39.
- England in den Kriegen des Zeitabschnittes 3 ff. Im Kriege 1739 bis 1748: 46 ff.; (1739–1744) 59, 71. In Europa (1744–1748) 80–92; die französische Flotte lahmgelegt (1747) 88; in den Kolonien: Nordamerika 93, Westindien 97, Ostindien 99; der Handelskrieg 107. Englands Strategie 111; Gründe die seine Marine lähmten 112. Der Friede zu Aachen (1748) 55.
- Im Kriege 1756–1763: 116 ff.; Plan für die Verwendung der Flotte 125. Der Krieg in Europa (1755) 132, 133; (1756/57) 141 ff.; (1758) Angriff auf die französische Küste 144; (1759) die französische Flotte lahmgelegt, (1760–1762) dieselbe blockiert 159 ff. Der Krieg in den Kolonien: in Nordamerika Frankreich aus Kanada vertrieben 163 bis 175; in Westindien die französischen Inseln fast sämtlich sowie Havanna genommen 175–182; in Ostindien die französische Macht völlig gebrochen, das britisch-indische Reich begründet 182–196; die Philippinen erobert 197. Der Handelskrieg (Erfolge und Verluste) 198. Englands Strategie 200. Der Friede zu Paris (1763) 127.
- Im Kriege 1775–1783: Zerwürfnis mit den nordamerikanischen Kolonien bis zu deren Abfall (1775) 207; Verhältnis zu Frankreich Spanien, Holland bis zum Ausbruch des Seekrieges (1778) 211. Der Krieg mit den Kolonien (1775–1778) 226 bis 242; Kapitulation bei Saratoga (1777) 239; letzter Versöhnungsversuch (1778) 243. — Frankreich tritt in den Krieg ein 243; England zum Seekriege schlecht vorbereitet, Rüstungen (1778) 246. — Der Krieg auf den verschiedenen Schauplätzen: Europa (1778) 248, Strategie 257; Amerika und Westindien (1778/79), Auftreten der französischen Flotte (d'Estaing), England erobert Sta. Lucia, verliert Grenada 258, Strategie 270, 283; Europa (1779/80) Rüstungen, die spanisch-französische Flotte im Kanal (1779) 287, Gibraltar versorgt (Rodney 1780) 292, die Verbündeten untätig (1780) 294, Strategie 296; Amerika und Westindien (1780), die zweite franz. Flotte (de Guichen) dort, Kämpfe de Guichens mit Rodney um Sta. Lucia 298, erobert Charleston 307, Strategie 312; Europa (1781) Rüstungen 315, Gibraltar versorgt (Darby) 316, die franz. span. Flotte im Kanal 319, Ausbruch des Krieges mit Holland 320, Strategie 323; Westindien und Amerika (1781), Rodney erobert holländische Inseln, die dritte französische Flotte (de Grasse) trifft ein, England verliert Tabago, England dringt in Virginia ein 332, das Heer kapituliert bei Yorktown 340, Strategie 341; Europa (1782), der Wechsel im Ministerium bringt das Ende des Krieges in Nordamerika 344, Rüstungen 344, die französisch-spanische Flotte vor dem Kanal 346, der große Angriff auf Gibraltar abgeschlagen 348, Gibraltar versorgt (Howe) 351, Strategie 353; Westindien (1782), England verliert St. Christopher 354, Plan der Verbündeten zur Eroberung Jamaikas durch Rodneys Sieg bei Dominica vereitelt 360, Strategie 374. — In Ostindien: Ausdehnung der engl. Macht (1763–1778) 376, Frankreich benutzt die damit verbundenen Kämpfe erst spät (1782) zum Angriff 380; Lage der gegnerischen Flotten in Indien 384; die Kämpfe Hughes und Suffrens um die Seeherrschaft 385, Strategie 402. — Englands Handelskrieg (Verluste) 404. Der Friede von Versailles (1783) 407. Allgemeine Betrachtung der Strategie Englands (1778–1783) 409.
- Englands Marine vgl. „Marinen“.
- Entdeckungsreisen 17.
- Estaing, d', franz. Admiral 200; (1778): 247; 249; 257; Fahrt nach Nordamerika (Personalien) 258; vor New York 260; in der Narragansettbucht 262, 264; segelt nach Westindien 266; Beurteilung 270; greift Sta. Lucia an 274; (1779): erobert Grenada und andere Inseln 275; Schlacht bei Grenada 276; 280; vor Savannah 281; Beurteilung 283; (1780) in Spanien 296; (1783) ebenso 376.
- Eyre-Coote, engl. General in Indien (1779) 379 ff.; 397.
- Falklandsinseln. Streit zwischen England und Spanien (1770) 212.
- Finisterre, Kap, zwei Seeschlachten (1747) 88 ff. und 91.
- Fleury, franz. Premierminister 3; 61; 63; 73.
- Forrest, engl. Seeoffizier, Gefecht bei Le Cap (1757) 176.
- Franklin, Benjamin, 169; 207; 209; in Paris (1776) 216 ff.; 230; 407.
- Frankreich in den Kriegen des Zeitabschnittes 3 ff. Im Kriege 1739 bis 1748: 47 ff.; deckt spanische Flotten (1739) 61, (1741) 72, (1744) führt es zur Schlacht vor Toulon 75; Versuch einer Landung in England (1744) 74; seine Flotte durch England blockiert und (1747) durch die beiden Schlachten bei Finisterre lahmgelegt 82–91. Kämpfe in Nordamerika 93; in Westindien 97; in Ostindien 99; Verluste im Handelskriege 107. Frankreichs Strategie 110. Der Frieden von Aachen (1748) 55.
- Im Kriege 1756–1763: 116 ff.; Kennzeichnung der Kriegführung Frankreichs 124, 126; Reibungen mit England in den Kolonien 131; großer Verlust an Handelsschiffen (1755) 133; Frankreich erobert Minorka (1756) 133; die französischen Küsten angegriffen (1757/58) 143; der Versuch, in England einzufallen, endet mit völligem Zusammenbruch der Flotte (1759) 147. Der Krieg in Nordamerika führt wegen mangelnder Unterstützung von der Heimat zum Verlust von Kanada 163–175, der in Westindien zum Verlust der meisten Inseln 175–182. Wachsen der französischen Macht in Ostindien (1748–1754) und völliger Niederbruch im Kriege mit England 182–197. Verluste im Handelskriege 198. Frankreichs Strategie 200. Der Frieden zu Paris (1763) 127.
- Im Kriege 1775–1783: Frankreich bereitet Krieg gegen England vor 211; schließt Familienvertrag mit Spanien (1761) 212; gewinnt Corsica (1769) 212; verbündet sich mit den nordamerikanischen Kolonien (1778) 216; Ziele des französisch-spanischen Bündnisses 218; Rüstungen 246. — Der Krieg auf den verschiedenen Schauplätzen: Europa (1778) 248, Strategie 257; in Nordamerika und Westindien (1778/79) Frankreichs erste Flotte (d'Estaing) dort, Sta. Lucia geht verloren, Grenada gewonnen 258–282, Strategie 270, 283; Europa (1779/80) Rüstungen, die französisch-spanische Flotte erfolglos im Kanal, später untätig 286, Strategie 296; Westindien und Nordamerika (1780), die zweite Flotte (de Guichen) tritt auf, Kämpfe mit Rodney um Sta. Lucia, Sendung eines Hilfsheeres nach Nordamerika 298–311, Strategie 312; Europa (1781) Rüstungen, die französisch-spanische Flotte im Kanal ohne Erfolg 315 bis 319, Strategie 323; Westindien und Nordamerika (1781), Auftreten der dritten Flotte (de Grasse) dort, Tabago wird genommen und der Landkrieg in Amerika bis zur Kapitulation des englischen Heeres bei Yorktown unterstützt 325–341, Strategie 341; Europa (1782), die Verbündeten nochmals vor dem Kanal ohne Erfolg, dann untätig vor Gibraltar 346, Strategie 353; Westindien (1782), St. Christopher wird genommen, aber der Plan, Jamaika zu erobern, durch Rodneys Sieg bei Dominica vereitelt 360–374, Strategie 374. — Ostindien: Frankreich benutzt die ungünstige Lage Englands erst spät (1782) zum Angriff 380; Suffren rettet die Kapkolonie 381; Lage der gegnerischen Flotten, in Indien 384; die Kämpfe Suffrens und Hughes um die Seeherrschaft 385–402; Strategie in Indien 402. Frankreichs Verluste im Handelskriege 404. Der Frieden von Versailles (1783) 407. Die Strategie Frankreichs (1778–1783) im ganzen betrachtet 409. — Frankreichs Marine vgl. „Marinen“.
- Frederikshamn, von Gustav III. erfolglos angegriffen (1789) 429 (1790) 436.
- Fregatten, Entwicklung der 14.
- Friedensschlüsse und ihre Bedingungen: Aachen 1748 (Österreich. Erbfolgekrieg) 55, 96, 106; Hubertusburg 1763 (Siebenj. Landkrieg) 123, Paris 1763 (Siebenj. Seekrieg) 127; Versailles 1783 (zwischen England — Frankreich, Spanien, Vereinigte Staaten) 407; Paris 1784 (England — Holland) 409; Abo 1783 (Schweden — Rußland) 420; Kücük-Kainardschi 1774 und Jassi 1792 (Rußland — Türkei 424; Werelä 1790 (Schweden — Rußland) 441.
- Friedrich II. von Preußen 5; 47 ff.; 49 ff.; im Siebenj. Kriege 116 ff.; 120 ff.; 421; sein Standpunkt zur Schaffung einer Flotte 422.
- Gabaret, franz. Admiral, bei Toulon (1744) 77 ff.; 82; 83.
- Gage, engl. General in Nordamerika (1775) 210; 211; 226.
- Gates, amerik. General, bei Saratoga (1777) 238; in Carolina (1780) 309.
- Georg II. von England 45 ff.; 51 ff.; 116 ff.
- Georg III. von England 119; 128; Standpunkt gegenüber den amerik. Kolonien 208–211; innere Politik 213.
- Gibraltar belagert (1779) 292; durch Rodney versorgt (1779) 293, durch Darby (1780) 316, durch Howe (1782) Verlauf der Belagerung und der große erfolglose Angriff mit schwimmenden Batterien (1782) 348 bis 351.
- Granaten, Hand- 21.
- Grasse, Comte de, franz. Admiral (1779): 275; 282; 291; 298; (1781): Oberbefehl in Westindien (Personalien), Gefecht bei Martinique 326; 328; erobert Tabago 329; segelt nach Nordamerika 329; 337; Schlacht vor der Chesapeakebucht 338; segelt nach Westindien 340; Beurteilung 341 ff.; Anerkennung durch Washington 342; (1782): in Westindien 354; Schlachten bei St. Christopher 355 ff.; Beurteilung 359; Schlachten bei Dominica 361–371; Gefangenschaft und weiteres Schicksal 372.
- Graves, engl. Admiral, in Nordamerika (1775) 229; (1780) 310, 311; (1781) 316; 331; Oberbefehl 337; (1781) Schlacht vor der Chesapeakebucht 338; 343.
- Greene, amerik. General (1780/81) 309; 331; 332.
- Greigh, russischer Admiral (engl. Seeoffizier), im Mittelmeer (1769) 423; in der Ostsee (1788), Schlacht bei Hogland 428, 429.
- Grenada, von Franzosen erobert (1779) 275; Seeschlacht 276 ff.
- Grout de St. George, franz. Seeoffizier (1747) bei Finisterre 88.
- Guadeloupe, von England erobert (1779) 177.
- Guayana, von England erobert (1781) 325.
- Guichen, Comte de, franz. Admiral (1780): Oberbefehl in Westindien 291; 296; Personalien 299; Schlacht bei Martinique gegen Rodney (17. April) 300; Gefecht am 15. und 19. Mai dort 304; verläßt Westindien 305; Beurteilung 312; (1781): 316; unter Cordoba vor dem Kanal 318, 319; verliert einen Konvoi 322; (1782): 345.
- Gustav III. von Schweden. Krieg mit Rußland 1788–1790. (1788): 425; Plan gegen Petersburg 426; 427; seine schroffen Forderungen Katharina II. gegenüber 428; in Finnland (Empörung der Offiziere) 429, 430; (1789): in Finnland 432, 433; (1790): Plan gegen Petersburg 434; vor Frederikshamn 436; 437; in der Wyborgbucht 438 ff.; im Svensksunde 440; seine Erfolge des Krieges 440.
- Haddock, engl. Admiral, im Mittelmeer (1740) 71; 72.
- Haidar Ali, Herrscher von Mysore (Indien) im Kampfe mit England (von 1766 an) 377; 378; 379; 387; 390; 393; 398; Tod 399.
- Halifax, 164; 167.
- Hardy, engl. Admiral (1757) 167; Oberbefehl im Kanal (1779) 287; Personalien 288; 290; 295.
- Hastings, Sir Warren, erster engl. Generalgouverneur in Indien (1773) 377; erobert die franz. Besitzungen (1778) 378; 379.
- Havanna, Seegefecht (1748) 98; von England erobert (1762) 180.
- Havre beschossen (1758) 145; (1759) 151.
- Hawke, engl. Admiral, bei Toulon (1744) 78; (1747) bei Finisterre (Personalien) 89; im Siebenj. Kriege 133; 138; 141; 142; Angriff auf Rochefort (1757) 143; 144; 148; 152; bei Quiberon (1759) 153 ff.; 160; 161.
- Hogland, Schlacht zwischen Schweden und Rußland (1788) 428.
- Holburne, engl. Admiral (1757) 167 ff.
- Holland in den Kriegen des Zeitabschnittes 3 ff.; (1740–1748) 48; Beteiligung am Seekriege 92; (1756 bis 1763) bleibt neutral 120; (1775 bis 1783) Gründe für die Verwicklung in den Krieg 218; Ausbruch des Krieges mit England (1780) 298; seine Flotte geschlagen und blockiert (1780) 320; Tätigkeit derselben (1782) 347; Frieden mit England zu Paris (1784) 409. — Stand der Marine vgl. „Marinen“.
- Hood, Samuel, engl. Admiral, in Westindien (1780) 307; (1781): Gefecht bei Martinique (Personalien) 326; in Nordamerika 331; 337; in der Schlacht vor der Chesapeakebucht 339; nach Westindien 340; Schlachten bei St. Christopher 355 ff.; Beurteilung 359; bei Dominica 361 und 372; 376.
- Hopkins, amerik. Kommodore, Führer des ersten Geschwaders der Vereinigten Staaten, brandschatzt Bahamainseln (1746) 241.
- Hoste, Werk über Seetaktik 37 ff.
- Hotham, engl. Admiral (1778) 267; 273; 306; verliert einen Konvoi (1781) 317; 325.
- Howe, Richard, Earl, engl. Admiral (1758): 144; 145; (1776): Oberbefehl in Nordamerika 230; vor New York 235 ff.; 239; 240; (1778): deckt Rückzug von Philadelphia 258; verteidigt New York (Personalien) 260; entsetzt die Narragansettbucht 264; abgelöst 266; Beurteilung 270; (1782): Oberbefehl der Kanalflotte 345; 346; 347; versorgt Gibraltar 347 ff.; Gefecht bei Kap Spartel 352; Beurteilung 353, 354.
- Howe, William, engl. General in Nordamerika (1775): 227; räumt Boston 229; (1776): erobert New York 235; 238; (1777): erobert Philadelphia 239; 241; (1778): abberufen 242.
- Hubertusburg, Friede zwischen den Landmächten (1763) 123.
- Hudson-Linie, deren Bedeutung 227.
- Hughes, engl. Admiral (1779): Oberbefehl in Indien 378; (1782): seine Kämpfe mit Suffren, Schlacht bei Sadras 385; bei Providien 387; bei Negapatam 390; bei Trincomali 394; 397 ff.; bei Cuddalore (1783) 400; Beurteilung 404.
- Hydar-Ali, siehe Haidar Ali.
- Hyde-Parker, engl. Admiral, vor New York (1776) 235; in Westindien: Gefecht vor Martinique (1779) 281; 298; 302; Schlacht auf der Doggerbank (1781) 320; Beurteilung 322.
- Jamaika, Plan der Verbündeten zur Eroberung (1782) 360; aufgegeben 374; ebenso (1783) 376.
- Jassi, Frieden zwischen Rußland und Türkei (1792) 424/25.
- Jenkins, engl. Seemann, der Vorfall mit Js. Ohr (1731) 46.
- Jervis, engl. Admiral, später Lord Vincent, erstes Auftreten (1782) 345; seine Äußerung über Invasion in England 288.
- Johnstone, engl. Admiral, soll Kapland erobern (1781) 316/17; Schlacht vor Porto Praya 381 ff.
- Jones, John Paul, amerik. Freibeuter 225; in den europäischen Gewässern (1776) Personalien 406; in russischem Dienste (1788) 425.
- Kalkutta von den Indern erobert (1756) 186; von den Engländern wiedergenommen (1757) 187.
- Kanada für Frankreich verloren (1760) 175.
- Kanonen, Kaliber, Bedienung, Verteilung an Bord (1740–1793) 19 bis 24.
- Kapland durch Suffren gerettet (1781) 384.
- Karl III. von Spanien 4; 119; 213; 217.
- Karl VI., Deutscher Kaiser 5.
- Karl Albrecht von Bayern 47; 50 ff.
- Karl Eduard, Prätendent (der junge) für den englischen Thron, sein Einfall in Schottland (1745) 53, 74, 84.
- Karronaden 21.
- Katharina II. von Rußland, Kriege mit der Türkei 422 ff.; Krieg mit Schweden 1788–1790: 426; 429; ihre schroffen Forderungen 434; zum Frieden geneigt 441; ihr Erfolg im Kriege 442.
- Keith, russischer General (1742) 420.
- Kempenfelt, engl. Admiral, vernichtet einen franz. Konvoi (1781) 322; 345; 346; ertrinkt auf „Royal George“ 348.
- Keppel, engl. Admiral 161; 180; 182; nimmt franz. Kriegsschiffe im Kanal (1778) Personalien 249; Schlacht bei Ouessant (1778), Kriegsgericht über ihn 251 ff.; 256; 257; Erster Lord der Admiralität (1782) 344; legt sein Amt nieder 409.
- Kersaint, franz. Admiral, Gefecht bei Le Cap (1757) 176; 181.
- Knowles, engl. Admiral 69; 97; Gefecht vor Havanna (1748) 98; Kriegsgericht über ihn 99.
- Kolberg, durch Schweden und Russen beschossen (1760/61) 421.
- Kolonien, ihre strategische Bedeutung, ihr Umfang (1740) 7. Innere Verhältnisse der engl. nordamerik. Kolonien und ihre Streitfragen mit England bis zum Aufstand (1775) 207 ff. — Kämpfe in den Kolonien: (1739–1748) 49; 54; Nordamerika 93; Westindien 59, 97; Ostindien 99. (1756 bis 1763) Nordamerika 163, Westindien 175, Westafrika 181, Ostindien 182. (1775–1778) 226; (1778 bis 1782) Westindien und Nordamerika 258, 298, 324, 354; Westafrika 285; Ostindien 376.
- Kontremarsch, Wenden oder Halsen im, 38.
- Kreuzerkrieg 1739–1748: 70; 107; 1756–1763: 198; 1775–1783: 404.
- Kriege des Abschnittes, vgl. Verzeichnis Seite 443; Kennzeichnung der: 4 ff.; Englisch-Spanischer (1739) 45 ff.; Österr. Erbfolgekrieg (1740–1748) 47; Siebenj. Krieg (1756–1763) 116; Nordamer. Freiheitskrieg (1775–1783) 215; 219. Vgl. auch Strategie.
- Kronstädter Bucht, Schlacht (1790) 436.
- Kruse, russisch. Admiral, Schlacht im Svensksunde (1789) 433; Schlacht in der Kronstädter Bucht 436.
- Kücük-Kainardschi, Friede zwisch. Rußland u. Türkei (1774) 424.
- Labourdonnaye, de, franz. Admiral in Indien (1744) 99 ff.
- La Bruyère vgl. Court.
- La Clue, de, franz. Admiral 143; 146; bei Lagos (1759) Personalien 149 ff; 205; 206.
- Lacy, russisch. General (1743) 420.
- Lafayette, Marquis, Franzose in nordamerik. Dienst 216; 239; in Virginia (1781) 333; 335 ff.; 337.
- La Gallissonnière, de, franz. Admiral, erobert Minorka (1756), Personalien 134; Schlacht bei Minorka 135, 139, 140; 164; 203; 204.
- Lagos, Schlacht (1759) 148 ff.
- La Guayra, angegriffen (1743) 69.
- La Jonquière, de, franz. Admiral, bei Finisterre (1747) 88; 96.
- Lally, Comte de, franz. General in Indien (1757) 189; 191; 192; 193; 196; 197.
- La Motte, Dubois de, vgl. Dubois.
- La Motte-Picquet, de, franz. Admiral 254; Gefecht vor Martinique (1779) 281, 282; 291; 296; 298; Gefecht bei Monte-Christi (1780) 299; nimmt einen engl. Konvoi (1781) 317; 319; 345; 346; 347; 352.
- Langara, span. Admiral, Schlacht bei Kap Vincent (1780) 293.
- Le Cap, vgl. Cap Français, Seegefecht (1757) 176.
- Lee, amerik. General (1776) 232.
- Leestellung, Vor- und Nachteile 41.
- Les Saintes, Seeschlacht (1782), vgl. Dominica zweite Schlacht.
- Lestock, engl. Admiral, in Westindien (1741) 65; 73; bei Toulon (1744) 77 ff.; Kriegsgericht über ihn 80; gegen Lorient (1746) 87.
- L'Etanduère, de, franz. Admiral, bei Finisterre (1747) 89.
- Lexington, Landgefecht (1775) 227.
- Leyrit, de, franz. Gouverneur in Indien (1755) 185; 188.
- Linienschiffe, Vergrößerung u. Verbesserung 11; 15; 17.
- Long Island, von England erobert (1776) 235.
- Lorient, angegriffen (1746) 87.
- Loudoun, Earl, engl. General in Nordamerika (1756) 166 ff.; 208.
- Louisbourg, erobert (1745) 93; zurückgegeben 106; 132; 167; erobert (1758) 168 ff.
- Löwenhaupt, schwedischer General (1741) 419/20.
- Ludwig XVI. von Frankreich 215; seine Befehle für die Flotte (1778) 250.
- Luvstellung, Vor- und Nachteile 39.
- Madras von Frankreich erobert (1746) 102; zurückgegeben 106; belagert (1759) 193; von Haidar Ali bedroht (1769) 378.
- Mahé, franz. Stadt an der Westküste Vorderindiens, von England erobert (1761) 197; (1779) 379.
- Manila, von England erobert (1762) 197.
- Mannschaften der Marinen siehe Personal.
- Maria Theresia von Österreich 5; 47 ff; 49 ff.
- Marinen.
- Entwicklung 1740–1793, der englischen 17 ff.; 24 ff.; der französ. 27 ff.; Vergleich beider 33. Gründe der Lähmung der engl. Flotte im Kriege 1739–1748 112.
- Schiffsbestände:
- Englische Marine. Bestand 1740 (Verluste 1740–1748) 58; Bestand 1756 (Verluste 1756–1763) 131; Bestand 1775 (Verluste 1775–1783) 222; Indienststellungen 1775–1783 224.
- Französische Marine, Bestand 1744 (Verluste 1744–1748) 57; Bestand 1756 (Verluste 1756–1763) 130; Bestand 1778 (Verluste 1778 bis 1783) 220; Indienststellungen 1778–1783 224.
- Holländische Marine, Bestand 1741 59; Beteiligung am Kriege 1744–1748 92; Bestand 1780 (Verluste 1780–1783) 221.
- Nordamerikanische Marine, Gründung 1775 (Verluste 1775 bis 1783) 225; ihre Tätigkeit im Freiheitskriege 241; ihr Kreuzerkrieg 405.
- Russische Marine, Bestand 1740 419; 1788 426.
- Schwedische Marine, Bestand 1734 419; Stärke und Organisation 1788 426.
- Spanische Marine, Bestand 1739 (Verluste 1739–1748) 57; Bestand 1759 (Verluste 1762–1763) 130; Bestand 1779(Verluste 1779–1783) 221; Indienststellungen 1779–1783 224.
- Türkische Marine, Bestand 1768 423. Siehe auch unter „Personal der Marinen“.
- Martin, engl. Admiral, vor Neapel (1742) 73.
- Martinique 177; von England erobert (1762) 179; Gefecht (1779) 281; Schlacht (1780) 301; Gefechte 304; Gefecht (1781) 327.
- Mathews, engl. Admiral, bei Toulon (1744) 75 ff.; Personalien 77; Kriegsgericht über ihn 80.
- Maurepas, franz. Marineminister, seine Amtstätigkeit 27.
- Minorka, von Frankreich erobert (1756) 133; Seeschlacht 135; weiteres Schicksal im Siebenj. Kriege 138, 160; 205; von Spanien angegriffen (1781) 318, vgl. Port Mahon.
- Montcalm, Marquis de, franz. General in Kanada (1756) 166 ff.; 168 ff.; 171 ff.
- Monte Christi (Haiti), Seegefecht (1780) 299.
- Montreal von England erobert (1760) 174; (1775) 228.
- Morbihanbucht, Erklärung 147; 152.
- Moreno, span. Admiral vor Gibraltar (1782) 345; 350.
- Moritz von Sachsen, 87.
- Moultrie, Fort bei Charleston, angegriffen (1776) 231; genommen (1780) 308.
- Narragansettbucht, militär. Bedeutung, von England besetzt (1776) 237; Beschreibung, von Franzosen angegriffen (1778) 262; von England geräumt (1779) 282; Landung des franz. Hilfskorps (1780) 310.
- Nassau-Siegen, Prinz von, russischer Admiral, im Mittelmeer (1788) 425; in der Ostsee (1789), Schlacht im Svensksunde 433; ebenso (1790) 440.
- Nautik, Fortschritte 16.
- Navarro, span. Admiral, 72; bei Toulon (1744) 75 ff.; 82.
- Negapatam (Indien), Seegefecht (1746) 101; Schlacht (1758) 192; Schlacht (1782) 391.
- Nelson, erstes Auftreten (1783) 376.
- Neutrale Inseln (Westindien) 9; 175.
- Neutralität der Ostseemächte, bewaffnete (1780), ihre Ziele 218; ihre Streitkräfte 222.
- Newport, vgl. Narragansettbucht.
- New York von England erobert (1776) 235; von Frankreich bedroht 260.
- Nordamerika, europäische Kolonien dort (1740) 8; Kämpfe dort bis (1763) vgl. „Kolonien“, siehe „Vereinigte Staaten“.
- Norris, engl. Admiral 72; 74.
- North, Lord, engl. Premierminister (1770–1782), Stellung zu den amerik. Kolonien 209–211; 213; lenkt den Kolonien gegenüber ein 243; gestürzt 344.
- Offizierkorps, See-, siehe unter Personal.
- Ogle, Sir Chaloner, engl. Admiral, in Westindien (1740) 62–69.
- Öland, Schlacht (1789) 431.
- Orleans, Louis Philipp, Herzog von, vgl. Chartres.
- Orlow, Alexej, russischer Admiral, im Mittelmeer (1769) 422; Schlacht bei Tscheschme 423.
- Orves, Comte d', franz. Admiral in Indien (1779) 379; 403.
- Orvilliers, Comte d', franz. Admiral, (1778) 247; im Kanal (seine Instruktion) 250; Schlacht bei Ouessant (Personalien) 251 ff.; 256; 257; (1779) Oberbefehl der französisch-spanischen Flotte 287; im Kanal 289; Beurteilung 297.
- Österreich in den Kriegen des Zeitabschnittes 5 ff.; (1740) 47; (1756) 116 ff.; 424; vgl. auch Maria Theresia.
- Ostindien, europäische Kolonien (1740) 9; Kämpfe derselben vgl. Kolonien; militärische Bedeutung für den Krieg 1778–1783 245.
- Ostindische Kompagnien vgl. vorstehend. Ferner: Französische K.: Wachsen ihrer Macht unter Dupleix (1741–1754) 99 ff.; 182; ihre Auflösung (1770) 197. — Englische K.: 99; 182 ff.; Ausdehnung ihrer Macht in Bengalen 187; 198; Kämpfe mit Eingeborenen (1763–1778) 376; Neuorganisierung (1773) 377. — Holländische K.: 405.
- Otschakow, (1788) von Rußland erobert, Seegefechte 425.
- Ouessant, Seeschlacht(1778) 251 ff.; Vernichtung eines franz. Konvois (1781) 322.
- Palliser, engl. Admiral, schuldhaftes Verhalten bei Ouessant (1778) 252 und 255.
- Paoli, korsikanischer Freiheitsheld (1769) 212.
- Paris, Friede zwischen England und Frankreich (1763) 127, zwischen England und Holland (1784) 409.
- Parker Peter, engl. Admiral, Angriff auf Charleston (1776) 231 ff.; besetzt die Narragansettbucht 237; in Westindien (1778–1782) 247; 272; 281; 298; 330; 347.
- Pensacola, von Spanien erobert (1781) 307.
- Pepperel, Milizoffizier der engl. Kolonien, erobert Louisbourg (1745) 94.
- Personal der Marinen. Englische Marine: 25; 33; 58; 113; 223. Französische: 28; 33; 57; 130; 221. Vergleich beider 33. Spanische: 58; 130; 221. Holländische: 59; 221. Russische 419; 426. Schwedische 426; Türkische 423.
- Philadelphia, Kongreß der Vereinigten Staaten und dessen Forderungen (1774) 210; von England erobert (1777) 239; geräumt (1778) 258.
- Philippinen, von England erobert (1762) 197.
- Pitt, William, sen., Graf von Chatham, engl. Premierminister 47; während des Siebenj. Krieges: 118; 127; Stellungnahme zum Pariser Frieden (1763) 129; 143; 148; 169; 177. Während des Aufstandes der nordamerik. Kolonien: 207; 210; letztes Auftreten und Tod (1778) 243.
- Pitt, William, jun., tritt ins Ministerium (1782) 344.
- Pittsburg 164.
- Pizarro, spanischer Admiral (1740) 61; 71.
- Plassey, Schlacht in Bengalen (1757) begründet das britisch-indische Reich 188.
- Pocock, engl. Admiral 163; erobert Havanna (1762) 180; Schlachten bei Cuddalore (1758) 189, bei Negapatam (1758) 192; bei Porto Novo (1759) 194; 195.
- Pondichery 9; belagert (1748) 105; erobert (1761) 196; erobert, Seegefecht (1778) 378.
- Port Louis (Haiti) angegriffen (1748) 97.
- Port Mahon, von Franzosen erobert (1756) 137; weiteres Schicksal im Siebenj. Kriege 138; von Spanien erobert (1782) 318.
- Porto Novo, Schlacht (1759) 194.
- Porto Praya (Capverden), Schlacht (1781) 382.
- Portugal, im Siebenj. Kriege 120.
- Pragmatische Sanktion 5.
- Preußen in den Kriegen des Zeitabschnittes 5 ff.; 47; 116 ff.; 421. Vgl. auch Friedrich II.
- Princetown, Landgefecht (1776) 238.
- Providien, Schlacht (1782) 387.
- Puerto Belo erobert (1739) 60; 69.
- Puerto Cabello, angegriffen (1743) 69.
- Quebec, von England erobert (1759) 171; von Amerikanern belagert (1775) 228; 233.
- Quiberonbucht, Schlacht (1759) 154.
- Raagervik (Baltisch Port) von Schweden überrumpelt (1790) 435.
- Rajalin, schwed. Admiral (1741) 419.
- Ramatuelle, franz. Seeoffizier, Taktiker 279.
- Reppiner Haken, Seegefecht (1758) 421.
- Rhode Island, vgl. Narragansettbucht.
- Richelieu, Herzog von, franz. General 85; erobert Minorka (1756) 134.
- Rion, de, franz. Admiral, erobert Tabago (1781) 329; 358; 367.
- Rochambeau, Comte de, franz. General, Chef des Hilfskorps in Nordamerika (1780) 309; 311; 312; 330; 336; 342.
- Rochefort, angegriffen (1757) 143.
- Rodney, engl. Admiral 10; 44; 148; vor Havre (1759) 151; 161; erobert die franz. westindischen Inseln (1762) 179; Personalien 292; Sieg bei Kap St. Vincent, versorgt Gibraltar (1780) 293; in Westindien 299; Schlachten bei Martinique gegen Guichen 300, 304, 305; segelt nach Nordamerika und zurück 306; Beurteilung 313/14. Erobert St. Eustache (1781) 324; 326; 329; 330; Beurteilung 342. Schlachten bei Dominica (1782), sein Durchbruch der feindlichen Linie 361–372; nach England zurückgerufen, seine Gesamterfolge 374; über seine Taktik 415/16.
- Roquefeuil, Comte de, franz. Admiral, im Kanal (1744) 74.
- Rouillé, franz. Marineminister, seine Amtstätigkeit 29.
- Reval, Schlacht (1790) 435.
- Rowley, Joshua, engl. Admiral 275; bei Grenada (1778) 277; 281; 282; bei Martinique (1780) 303.
- Rowley, William, engl. Admiral, bei Toulon (1744) 77 ff.; 82; 83.
- „Royal George“, engl. Linienschiff, Untergang auf der Rhede von Spithead (1782) 348.
- Rußland, in den Kriegen des Zeitabschnittes (1740) 47; (1756) 116 ff.; (1741–1743) 418; (1756–1763) 421; (1787–1791) 424–442. Sein Festsetzen am Schwarzen Meere 424, 425. Vgl. auch „Katharina II.“. Seine Marine vgl. „Marinen“ und „Personal“.
- Sadras, Schlacht (1782, taktisch bemerkenswert) 385.
- Santiago de Cuba, angegriffen (1741) 67; (1748) 97.
- Saratoga, Kapitulation des engl. Heeres (1777) 239; Folgen derselben 42/43.
- Sartines, franz. Marineminister, seine Amtstätigkeit 31.
- Savannah, von England besetzt (1778) 269; von Frankreich angegriffen (1779) 281.
- Schiffe, Weiterentwicklung der, 11 bis 19; (Kupferung 16; Kauffahrteischiffe 16; Schiffsklassen 17).
- Schlachten. Seeschlachten vgl. Verzeichnis 443. Landschlachten, die mit dem Seekriege in näherer Verbindung stehen: Plassey (Indien 1757) begründet Englands Herrschaft in Bengalen 188. Im nordamerikanischen Freiheitskriege: Lexington und Bunkershill (1775) 229; New York erobert (1776) 235; Trenton, Princetown (1776) 238; Stillwater, Saratoga (1777) 238; Brandywine, Philadelphia erobert (1777) 240; Kapitulation von Yorktown (1781) 339.
- Schmuggelhandel, engl., in Westindien, gibt Anlaß zum Kriege (1739) 3; 45.
- Schwarzes Meer, Rußlands Festsetzung dort 424/25.
- Schweden in den Kriegen des Zeitabschnittes (1740) 47; (1756) 118; (1741–1743) 418; (1756–1763) 421; (1788–1790) 425–442. Vgl. auch Gustav III. Seine Marine vgl. „Marinen“ und „Personal“.
- Seeherrschaft, der Kampf um sie wird wichtiger 7.
- Seeoffizierkorps, Englisches: Ersatz, Dienstgrade, Beförderung 25; Französisches: Dienstgrade 33, Ersatz 35. Vergleich beider 34. Vgl. auch „Personal“.
- Seeschlachten, Gefechte, Angriffe auf Küstenstädte vgl. „Schlachten“.
- Seetaktik, vgl. Taktik.
- Senegambien, von England erobert (1758) 182; von Frankreich erobert (1779) 285; Teilung (1783) 409.
- Shelburne, Graf (Lansdown), engl. Premierminister (1782) 344; 408.
- Shirley, engl. Gouverneur von Massachusetts, im österreichischen Erbfolgekrieg 93; 96; im Siebenj. Kriege 165; 166; 208.
- Silberflotten, spanische 45.
- Sjöstjerna, schwed. Admiral (1741) 419.
- Södermanland, Herzog Karl, von, schwed. Admiral 427; Schlacht bei Hogland (1788) 428; Schlacht bei Öland (1789) 431; (1790): Schlacht bei Reval 435, Schlacht in der Kronstädterbucht 436, in der Wyborgbucht blockiert und Durchbruch 439 ff.
- Solano, span. Admiral, in Westindien (1780) 291; 295; 305; erobert Pensacola 307; (1783) 376.
- Sounders, engl. Admiral 142; 159; erobert Quebec (1759) 171 ff.
- Spanien in den Kriegen des Zeitabschnittes 3 ff. Im Kriege 1739 bis 1748: 45; 49; (1739) 61 ff.; (1744) 73, 81; (1748) 111; sein Handelskrieg (Verluste) 107; Strategie 111; Friede zu Aachen (1748) 55. — Im Kriege 1756–1763: Familienvertrag mit Frankreich (1761) treibt es in den Krieg 119; verliert (1762) Havanna 180 und die Philippinen 197; Friede zu Paris (1763) 128. — Im Kriege 1775–1783: Streit mit England wegen der Falklandsinseln (1770) 212; versucht zwischen Frankreich und England zu vermitteln, tritt dann in den Krieg Frankreichs ein (1779) 217; Ziele der Verbündeten 218; Rüstungen (1779) 286; die spanisch-französische Flotte im Kanal 287; beginnt die Belagerung von Gibraltar 292; sendet Flotte zur Eroberung von Jamaika (1780), die aber die französische im Stich läßt 305; erobert Pensacola (1781) 307; Rüstungen (1781) 315; erobert (1781/82) Minorka 318; spanisch-französische Flotte im Kanal (1781) 319; Rüstungen (1782) 344; die gemeinsame Flotte vor dem Kanal 346; erfolgloser großer Angriff auf Gibraltar 348; Friede von Versailles (1783) 409. — Spaniens Strategie 409 ff. — Stärke usw. der spanischen Marine vgl. „Marinen“.
- Spartel, Kap, Gefecht (1782) 352 ff.
- Spinola, span. Admiral, Schlacht bei Havanna (1748) 98.
- Spiridoff, russ. Admiral, im Mittelmeer (1769) 423.
- St. Christopher, Westindien, von Frankreich erobert (1782) 354; zwei Schlachten (1782) 355 ff.
- St. Davids (Fort bei Cuddalore, vgl. dort) 101; von Frankreich angegriffen (1747) 104, 105; erobert (1758) 191; ebenso (1782); von England belagert (1783) 397.
- St. Eustache (Westindien) von England erobert (1781; Rodneys große Beute) 324; von Frankreich zurückgenommen 341.
- St. Johns, Fort in Nordamerika 228; 233.
- St. Kitts, vgl. St. Christopher.
- Sta. Lucia, Westindien, neutrale Insel 9; fällt an Frankreich (1763) 175; von England erobert (1778), seine strategische Bedeutung 273; von Frankreich angegriffen 274 und (1781) 328.
- St. Malo beschossen (1753) 145, 146.
- St. Martin, Westindien, von Frankreich erobert (1779) 275.
- St. Vincent, Kap, Schlacht (1780) 293.
- St. Vincent, Westindien, neutrale Insel 9; fällt an England (1763) 175; von Frankreich erobert (1779) 276.
- Steuben, von, amerikan. General, Organisator des Heeres (1777) 242.
- Strategie zur See, gewinnt an Umfang 7; die französische Defensivstrategie 43. — Strategie im Kriege 1739–1748: Einfluss des Seekrieges auf den Landkrieg 108; die Kriegführung der Gegner 110; Angriffe auf feindliche Küsten erfordern die Seeherrschaft 114. — Im Kriege 1756–1763: die Kriegführung der Gegner 123, 200; Angriffe auf Küsten 205; Belagerung von Küstenstädten 260. — Im Kriege 1775–1783: Kennzeichnung des Krieges 219; Lage auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen 244. Beurteilung der Strategie auf diesen in den einzelnen Jahren: Europa (1778) 257; in Nordamerika (1778) 270; Amerika und Westindien (1779/80) 283, Fehler Englands, den Landkrieg in den Südstaaten aufzunehmen 269, franz. Ansicht über Seestrategie und Taktik 279, Englands Fehler, die Narragansettbucht aufzugeben 284; Europa (1779/80) 296; Westindien und Nordamerika (1780) 312; Europa (1781) 323; Westindien und Nordamerika (1781) 344; Westindien (1782) 374; Ostindien (1778–1783) 402. — Allgemeine Besprechung der Strategie (1778–1783). Aufgaben der Gegner und wie sie dieselben lösten 409 ff. — Strategie im Schwedisch-Russischen Kriege (1788 bis 1790) 430; 434; 441.
- Suffren, franz. Admiral 10; 44; unter d'Estaing in Nordamerika und Westindien (1778) 263; 267; 271; 283; 296. Segelt nach Ostindien (1781) 316/17; 346; 359; 380; Schlacht vor Porto Praya (1781). Personalien, rettet das Kapland 381 ff.; Oberbefehl in Indien (1782) 384; Schlachten in Indien (1782): bei Sadras 385, Providien 387, Negapatam 391, erobert Trincomali 393, bei Trincomali 394; 399 ff.; (1783) Schlacht bei Cuddalore, Entsatz der Stadt 400; 401. Rückkehr nach Frankreich, seine Beurteilung 402 ff. Seine Maßnahmen zur Instandhaltung der Schiffe 393.
- Svensksund, zwei Schärenschlachten (1789) 433, (1790) 440.
- Tabago, Westindien, neutrale Insel 9; von Frankreich kurze Zeit besetzt (1749) 131; fällt an England (1763) 175; v. Frankreich erobert (1781) 329.
- Takelage, Verbesserung der 13.
- Taktik., Fortentwicklung 9; Stand um 1740 36 ff.; Nachteile der engl. Angriffsart, die franz. Defensivtaktik 41 ff.; Einfluß der franz. Strategie auf diese 43; 279; unentschiedene Defensivschlachten 43. — Über Taktik in den einzelnen Kriegen: (1740–1748) 113; bei Eroberung von Küstenstädten fällt die Hauptaufgabe dem Landheere zu 115; (1756–1763) 204; (1775–1783) 414. — Schlachten bemerkenswert für Erkennung und Beurteilung der verschiedenen Taktik der Gegner: Toulon (1744) 80; Minorka (1756) 139; Ouessant (1778) 255; Grenada (1779) 279; Chesapeakebucht (1781) 334, 338. Schlachten, in denen vom alten Brauch abgewichen wurde: Martinique (1780, Rodney) 301; Dominica (1782, Rodney) 363; Sadras (1782, Suffren) 385.
- Ternay, de, franz. Admiral, Einfall in Neufundland (1762) 200; segelt mit dem Hilfskorps nach Nordamerika (1780) 291, 306; Gefecht bei den Bermudainseln, landet bei Rhode Island (Narragansettbucht) 309, 311, 313.
- Thurot, franz. Freibeuter, Einfall in Irland (1760) 160.
- Ticonderoga, Fort in Nordamerika 170, 228, 238.
- Tippu Sahib (Herrscher von Misore, Indien), im Kampf mit England 387, 399, 400.
- Torres, spanischer Admiral in Westindien (1740) 61, 63, 66, 68, 71.
- Toulon, von England blockiert (1742 bis 1743) 73; Seeschlacht (1744) 75; ihre Bedeutung 80.
- Trenton, Landgefecht (1776) 238.
- Trincomali (Ceylon), (1782) von England erobert 380, von Frankreich erobert 393; Seeschlacht 394.
- Tscheschme, Vernichtung der türkischen Flotte durch die russische (1770) 423.
- Tschitschakoff, russisch. Admiral, Schlacht bei Öland (1789) 431; blockiert Karlskrona 432; Schlacht bei Reval (1790) 435, 437; blockiert die schwed. Flotte in Wyborg, Durchbruch derselben 438.
- Türkei, Kriege (1768–1774) 422; (1788–1791) 424; seine Marine vgl. „Marinen“.
- Utfall, schwed. Admiral (1743) 420.
- Vaudreuil, Comte de, franz. Admiral, Gouverneur von Kanada (1755–1760) bis zu dessen Eroberung 166, 172 ff.
- Vaudreuil, Sohn des Vorstehenden, franz. Admiral 275; in Westafrika (1778) 285; in der Schlacht bei Dominica (1782) 362–374; Oberbefehl in Westindien, segelt nach Boston 374; nach Puerto Cabello 375; nach Europa (1783) 376.
- Vaughan, engl. General, erobert St. Eustache (1781) 324.
- Vereinigte Staaten von Nordamerika. Innere Verhältnisse der nordamerikanischen Kolonien, ihre Zerwürfnisse mit England 207; der Kongress der Kolonien, seine Forderungen (1774) 210; die Unabhängigkeitserklärung 211; von Frankreich anerkannt (1778) 217. — Der Krieg (1775–1778) 226–242; Kapitulation des englisches Heeres bei Saratoga (1777) 239; letzter Versuch Englands zur Versöhnung (1778) 243. Frankreich sendet eine Flotte zur Unterstützung (1778) 243, 258; Verlauf des Krieges (1778/79) ungünstig 268; französisches Hilfsheer trifft ein (1780) 309; schlechte Lage der Amerikaner (Ende 1780) 315; Virginia wird Hauptkriegsschauplatz (1781), die französische Flotte beherrscht die See, Kapitulation des englischen Heeres bei Yorktown 331; Ende des Landkrieges (1782) 340, 344. — Der Kreuzerkrieg der Amerikaner 225, 241, 405. Der Friede von Versailles (1783) 407. — Die amerikanische Marine vgl. „Marinen“.
- Vergennes, Comte de, franz. Premierminister, nimmt den Krieg mit England auf (1778) 215 ff.; 250; seine Ansicht über den Wert von Seeschlachten 256, 285.
- Vernon, engl. Admiral, in Westindien (1739) 60–69; im Kanal (1745) 85.
- Versailles, Frieden zu (1783) 407.
- „Victory“, engl. Linienschiff, Untergang (1744) 83.
- Voltaire, Aufruf an das engl. Volk (1745) 85.
- Waffen (1740–1793) 19–24.
- Walpole, engl. Premierminister 46 ff., 72, 208.
- Warren, engl. Admiral in Nordamerika 88, 91; erobert Louisbourg (1745) 94.
- Washington, amerik. General, erobert Fort Duquesne (1754) 164; Oberbefehlshaber des Heeres der Vereinigten Staaten (1775) 211, 227, 229, 231; verliert New York (1776) 235; siegreich in New Jersey 238; bei Brandywine geschlagen, verliert Philadelphia (1777) 240; (1778/79): 262, 268; (1780): 306, 311; (1781): 330, 336, 338, 341; seine Anerkennung für de Grasse 342; seine Ansicht über Bedeutung der Seemacht 343.
- Watson, engl. Admiral, in Indien, gegen den Seeräuber Angria (1755) 186; erobert Kalkutta (1757) 187.
- Wentworth, engl. General, in Westindien (1740) 62–69.
- Werelä, Friede zwischen Schweden und Rußland (1790) 441.
- Werften, Verbesserung der 16.
- Westindien, europäische Kolonien dort 8; englischer Schmuggelhandel gibt Anlaß zum Kriege (1739) 3, 45; Westindiens militärische Bedeutung im Kriege (1778–1783) 244; Kämpfe in Westindien vgl. „Kolonien“.
- Westminster, Vertrag zwischen England und Preussen (1756) 117.
- Wiborg, Blockade und Durchbruch der schwed. Flotte (1790) 439.
- Wolfe, engl. General 169; nimmt Quebec (1759) 171 ff.
- Zoutman, holländ. Admiral, Schlacht auf der Doggerbank (1781) 320; Beurteilung 322.