Nach dem geglückten Durchbruch nahm die schwedische Hochseeflotte Kurs auf Hogland. Die russische begann erst gegen 10 Uhr vormittags zur Verfolgung unter Segel zu gehen. Tschitschagoff scheint das Vorgehen der Schweden längere Zeit nur für ein Scheinmanöver gehalten und den eigentlichen Angriff in dem breiteren östlichen Fahrwasser erwartet zu haben; dann dauerte auch das Ankerlichten und Formieren der Flotte unverständlich lange. So gewann Herzog Karl einen großen Vorsprung und erreichte am 5. Juli abends die Rhede von Sweaborg; nur zwischen den vordersten russischen und einigen zurückgebliebenen schwedischen Schiffen kam es zum Kampfe, wobei zwei der letzteren genommen wurden.

Die schwedische Schärenflotte folgte zunächst der Hochseeflotte, hielt dann aber früher zur Küste ab und erreichte die Aspöschären. Auf dem Wege dorthin ward sie von einer Fregattendivisjon angegriffen, die bisher etwa 10 Seemeilen westlich der Wiborgbucht beim Pitkepasse das Schärenfahrwasser gesperrt und auch tatsächlich den Zuzug einiger Abteilungen schwedischer Fahrzeuge gehindert hatte. Diese Division brach in die Küstenflotte ein und zwang eine große Zahl von Fahrzeugen, die Flagge zu streichen, konnte aber nur einige von ihnen in Besitz nehmen.

Der Verlust der Schweden betrug in der Hochseeflotte 7 Linienschiffe, 3 Fregatten und 4000 Mann, in der Küstenflotte 21 Kriegs- und 30 Transportfahrzeuge, sowie rund 2000 Mann. Der Verlust der letzteren würde sicher noch viel größer gewesen sein, wenn der Gegner im Björkösunde sofort nachgedrängt hätte. Aber dies geschah erst spät und die vordersten Fahrzeuge hielten sich dann bei den festgekommenen schwedischen Schiffen auf.

Die Russen büßten 4–5000 Mann ein und 11 ihrer Linienschiffe waren so beschädigt, daß sie für längere Zeit nicht verwendet werden konnten, einige wurden sogar völlig unbrauchbar.

Die zweite Schlacht im Svensksunde am 9. Juli 1790 war das letzte größere Ereignis des Krieges. Die schwedische Hochseeflotte — 14 Linienschiffe, 9 Fregatten — ward von der russischen — 19 Linienschiffe — in Sweaborg blockiert. Mit der Küstenflotte hatte sich König Gustav von den Aspöschären in den Svensksund zurückgezogen; sie zählte am 8. Juli 195 armierte Fahrzeuge mit 450 schweren Geschützen und 14000 Mann.

Sie nahm hier eine ähnliche Verteidigungsstellung ein wie 1789 unter Ehrensvärd (vgl. Seite 433) und wurde am 9. Juli durch Nassau von Frederikshamn aus mit 160 Fahrzeugen angegriffen. Sie war zwar den Russen an Zahl überlegen, aber deren Schiffe waren im allgemeinen größer, schwerer armiert und stärker bemannt, sie führten 850 schwere Geschütze und 18500 Mann.

Nassau ließ den Nordostausgang des Sundes nur durch schwache Kräfte beobachten und richtete den Angriff gegen die Hauptmacht des Gegners im Südwesteingange, aus dem die Schweden im Jahre vorher durchgebrochen waren. Er führte bei südwestlichem Winde die Flotte in 3 Kolonnen an die schwedische Stellung heran. Die mittlere, 20 der größten Schiffe, ankerte vor der Mitte der feindlichen Linie, die beiden anderen vor deren Flügeln. Um 9½ Uhr vormittags begann der Kampf, und schon nach zwei Stunden sah sich der russische linke Flügel zum Rückzuge genötigt. Dies war um so verhängnisvoller, als der schwedische rechte Flügel einen Winkel mit seiner Mitte und dem linken bildete, mithin imstande war, die russische Mitte in der Flanke zu bedrohen. Zwar stießen die Gewichenen nochmals vor, aber wieder vergeblich, da die Schweden hier jetzt Verstärkung durch die Kräfte am Nordosteingange erhalten hatten, die nicht angegriffen waren.

Durch das Flankenfeuer der Schweden sah sich auch die russische Mitte gegen 4 Uhr nachmittags zum Rückzuge genötigt, und der rechte Flügel schloß sich an, da auch sein Gegner verstärkt worden war. Der Rückzug gelang den Ruderfahrzeugen verhältnismäßig gut, aber die größeren Segler konnten mit ihren zerschossenen Takelagen nur schwer gegen den Wind aufkreuzen. Durch Zusammentreiben entstand ein Gewirr, in das die schwedischen Kanonenschaluppen bis 10 Uhr abends hineinfeuerten; viele Russen kamen auf Grund oder trieben an den Strand. Die Nacht brachte eine Pause, aber am nächsten Morgen nahmen die Schweden die Verfolgung wieder auf und verjagten den Feind auch aus den Aspöschären, in die er sich zurückgezogen hatte; in Einzelgefechten wurden noch viele Fahrzeuge genommen.

Der Verlust der Russen betrug 5 Fregatten, 48 Fahrzeuge, 3000 Tote und Verwundete, sowie 6500 Gefangene; die Schweden büßten nach eigener Angabe nur etwa 300 Mann ein.

Die Kriegführung des Jahres 1790 zeigt auf schwedischer Seite ähnliche Fehler wie im Vorjahre. Wieder ließ man die zu dem beabsichtigten überraschenden Angriff günstige Zeit verstreichen. Hierdurch, sowie durch die Untätigkeit der Hochseeflotte nach der Schlacht bei Reval und durch das lange Verweilen der Schärenflotte vor Frederikshamn gewann Rußland Zeit, seine Rüstungen zu vollenden. Schwere Mißgriffe waren es, daß man die Revalflotte nicht zu vernichten suchte und später die gesamten Kräfte in Wiborg einschließen ließ. Diese Fehler werden zum größten Teile dem Könige zur Last gelegt, und wohl mit Recht. Er faßte große, ganz richtige Pläne, führte sie aber nicht tatkräftig durch und schadete seiner Sache durch persönliches Eingreifen, das oft militärische Einsicht vermissen ließ.

Die Russen verfuhren wie im Vorjahre richtig, indem sie sich zurückhielten, namentlich auf See, bis sie stark genug waren. Als einen Fehler muß man jedoch den Angriff beim Svensksunde bezeichnen, da sie dem Gegner alle Zufuhren abschneiden, auf den benachbarten Inseln Batterien einrichten und ihn so allmählich vernichten konnten, aber der Prinz von Nassau war zu siegesgewiß und wollte den Jahrestag der Krönung seiner Kaiserin durch einen großen Erfolg verherrlichen.

Der Friede zu Werelä, 14. August 1790. Die Niederlage beim Svensksunde machte tiefen Eindruck auf Katharina, und sie zeigte sich jetzt zu Unterhandlungen bereit. Sie verzichtete auf die demütigenden Forderungen einer Abbitte durch König Gustav, sowie einer Einmischung in die inneren Verhältnisse Schwedens. Schon am 14. August ward in Werelä der Friede geschlossen, nach dem der Besitzstand in Finnland wie vor dem Kriege hergestellt wurde.

Der blutige und kostspielige Krieg — er hatte Schweden 50000 Mann, 15 Linienschiffe, sowie 23 Millionen Taler gekostet — brachte keinem der beiden Völker einen Vorteil, nur König Gustav hatte durch ihn eine bessere Stellung in seinem Lande gewonnen. Das Selbstbewußtsein der Schweden war erstarkt, weil sie sich dem mächtigen Gegner gewachsen gezeigt hatten; dies war doch aber nur infolge von dessen Ablenkung durch die Türken möglich gewesen. Rußland hatte dagegen bewiesen, daß es auch als Seemacht auftreten konnte, und Katharina zog aus ihrem Freiwerden im Norden Nutzen für ihre Pläne im Westen und Süden.

Dieser Nebenkrieg erscheint besonders dadurch bemerkenswert, daß in ihm die Unternehmungen am Lande infolge der geographischen Verhältnisse fast völlig abhängig von dem Küsten- und damit auch von dem Seekriege waren; die Beherrschung der See gab den Ausschlag.

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Fußnoten:

[195] Anschließend an Band I, Seite 592/3. Näheres findet man in den Spezialwerken der verschiedenen Völker, z. B.: Clowes, Band III; Lacour I, Bonfils, Band II; de Jonge, Band IV. De Jonge beschreibt alle die holländische Marine betreffenden Ereignisse sehr eingehend; aus diesen Schilderungen ergibt sich klar, wie sich die Kämpfe im allgemeinen abspielten.

[196] Das energische Auftreten Keppels wird durch die Anekdote gekennzeichnet, die in den Personalien dieses Admirals bereits erwähnt ist (Seite 249).

[197] Kirchhoff, Band I, schildert die Kriege in der Ostsee bis in Einzelheiten genau; die Darstellung folgt ihm in der Hauptsache. In seinem Werke findet man auch die eingehende innere Geschichte der Marinen Rußlands, Schwedens und Dänemarks, ähnlich wie sie hier für die der Westmächte fortlaufend gegeben wird.

[198] Angaben über die nordischen Marinen in der früheren Zeit siehe Band 1, Seite 582 ff.

[199] Vgl. Band I, Seite 583.

[200] Der Kriegshafen ward 1788 nach Nikolajew am Bug verlegt.

[201] Hauptquelle: Kirchhoff, vgl. die Anmerkung zu Seite 418. Das Werk behandelt besonders auch die Ereignisse des Schärenkrieges sehr eingehend, die hier kürzer gefaßt sind.

[202] Kirchhoff gibt Band I, Seite 328 ff., lesenswerte Angaben über die Entwicklung der Armeeflotte, sowie über die verschiedenen Schiffstypen.

[203] Das Verhalten der Nachhut grenzte hart an Verrat. Der Führer, Admiral Liljehorn, nahm seinen Posten nicht ein, er rief sogar einige seiner Schiffe zurück, die den Kampf suchten. Wahrscheinlich war sein und einiger seiner Kommandanten Verhalten Folge der Parteizwiste in Schweden; er ward kriegsgerichtlich zum Tode verurteilt, aber vom Könige zu Dienstentlassung begnadigt.

[204] Die Zahlenangaben über die Stärken der Küstenflottillen schwanken in den Quellen sehr. Wir geben sie durchweg nach Kirchhoff. Obenstehende Angabe erscheint sehr hoch, denn nach derselben Quelle besaß Schweden 1790 überhaupt nur 285 armierte Fahrzeuge und die pommersche Abteilung scheint nicht in Wiborg gewesen zu sein. Nach dem Durchbruch fanden sich dann nach Kirchhoff nur 195 im Svensksunde zusammen, obgleich nicht mehr als 21 verloren gegangen waren.


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Seekriege 1739–1793.

Zeit   Seite
1739–1748 Der Englisch-Spanische Krieg und der Österreichische Erbfolgekrieg 45
1756–1763 Der Siebenjährige See- und Kolonialkrieg zwischen England und Frankreich (Spanien) 116
1775–1783 Der Nordamerikanische Freiheitskrieg 207
1739–1793 Kämpfe mit den Barbaresken 417
1741–1743 Schwedisch-Russischer Krieg 418
1756–1763 Die schwedische und die russische Marine im Siebenjährigen Kriege 421
1768–1774 Russisch-Türkischer Krieg 422
1787–1791 Russisch-Türkischer Krieg 424
1788–1790 Schwedisch-Russischer Krieg 425

Seeschlachten.
Gefechte, Angriffe auf Küstenstädte.

Im Spanisch-Englischen und im Österreichischen Erbfolgekriege 1739–1748.
Zeit   Seite
1739 22. November Puerto Belo erobert (Vernon) 60
1740   Spanische Städte in Mittelamerika beschossen 62
1741 März Cartagena angegriffen (Vernon) 64
1741 Juli Santiago de Cuba angegriffen (Vernon) 67
1743 Februar/Mai La Guayra, Puerto Cabello beschossen 69
1744 22. Februar Schlacht vor Toulon (Mathews; de Court) 75
1745 Mai/Juni Louisbourg erobert (Warren und Peperrel) 93
1746   7. Juli Gefecht bei Negapatam (Labourdonnaye; Peyton) 101
1746 21. September Madras erobert (Labourdonnaye) 102
1746 Oktober Lorient angegriffen (Lestock) 87
1747 14. Mai Erste Schlacht bei Kap Finisterre (Anson; de La Jonquière) 89
1747 25. Oktober Zweite Schlacht bei Kap Finisterre (Hawke; de L'Etanduère) 90
1748 August Pondichery angegriffen (Boscawen) 105
1748   1. Oktober Gefecht vor Havanna (Knowles; Spinola) 98
 
Im Siebenjährigen Kriege 1756–1763.
1756 April Minorka erobert (La Gallissonnière) 133
1756 20. Mai Schlacht bei Minorka (La Gallissonnière; Byng) 135
1756 September Rochefort angegriffen (Hawke) 143
1757 21. Oktober Gefecht bei Le Cap, Westindien (Forrest; Kersaint) 176
1758 29. April Schlacht bei Cuddalore (Pocock; d'Aché) 189
1758 27. Juli Louisbourg erobert (Boscawen) 169
1758   3. August Schlacht vor Negapatam (Pocock; d'Aché) 192
1758   Angriffe auf französische Häfen 145
1758–1762 Eroberung der französischen Inseln in Westindien 177
1759   3. Juli Le Havre beschossen (Rodney) 151
1759 18. August Schlacht bei Lagos (Boscawen; de La Clue) 148
1759 10. September Schlacht bei Porto Novo (Pocock; d'Aché) 194
1759 21. September Quebec erobert (Sounders und Wolfe) 171
1759 20. November Schlacht bei Quiberon (Hawke; de Conflans) 154
1759   Pondichery erobert 154
1761 April/Mai Belle-Isle erobert (Keppel) 161
1762 Juni/Juli Havanna erobert (Pocock und Albemarle) 180
1762 Sept./Okt. Manila erobert (Cornish und Draper) 197
 
Im Nordamerikanischen Freiheitskriege 1775–1783.
1776 März Angriff auf die Bahamainseln (Hopkins) 241
1776 28. Juni Charleston angegriffen (Peter Parker) 231
1776 August Long Island erobert (Howe) 235
1778 27. Juli Schlacht bei Ouessant (Keppel; d'Orvilliers) 251
1778 August Newport (Narragansettbucht) angegriffen (d'Estaing) 263
1778 13. Dezember Sta. Lucia erobert (Barrington) 273
1778 15./18. Dez. Versuch der Wiedereroberung (d'Estaing) 274
1779 April/Mai Kanalinseln (Jersey) angegriffen 287
1779   6. Juli Schlacht bei Grenada (d'Estaing; Byron) 270
1779 18. Dezember Gefecht bei Martinique (Hyde-Parker; La Motte-Picquet) 281
1779 Dezember Savannah angegriffen (d'Estaing) 281
1780 16. Januar Schlacht bei Kap St. Vincent (Rodney; Langara) 293
1780 20. März Gefecht bei Monte Christi (La Motte-Picquet; Cornwallis) 299
1780 17. April Schlacht bei Martinique (Rodney; de Guichen) 301
1780 11. Mai Charleston erobert (Clinton und Arbuthnot) 308
1780 15. u. 19. Mai Gefechte bei Martinique (Rodney; de Guichen) 304
1780 20. Juni Gefecht bei den Bermudainseln (de Ternay; Cornwallis) 309
1781 16. März Erste Schlacht vor der Chesapeakebucht (Arbuthnot; Des Touches) 333
1781 16. April Schlacht von Porto Praya (Suffren; Johnstone) 382
1781 29. April Gefecht bei Martinique (de Grasse; Hood) 327
1781   5. August Schlacht auf der Doggerbank (Hyde-Parker; Zoutman) 321
1781   5. September Zweite Schlacht vor der Chesapeakebucht (de Grasse; Graves) 338
1781 12. September Vernichtung eines französischen Konvois (Kempenfelt; de Guichen) 323
1782 25. Januar Schlacht bei St. Christopher (St. Kitts) (Hood; de Grasse) 355
1782 26. Januar Ankergefecht bei St. Christopher (St. Kitts) (Hood; de Grasse) 357
1782   4. Februar Minorka von Spanien erobert 318
1782 17. Februar Schlacht bei Sadras (Suffren; Hughes) 385
1782   9. April Schlacht bei Dominica (Rodney; de Grasse) 361
1782 12. April Schlacht bei Dominica (Les Saintes) (Rodney; de Grasse) 363
1782 12. April Schlacht bei Providien (Suffren; Hughes) 388
1782   6. Juli Schlacht bei Negapatam (Suffren; Hughes) 390
1782   3. September Schlacht bei Trincomali (Suffren; Hughes) 394
1782 13. September Der große Angriff der Spanier auf Gibraltar 350
1782 20. Oktober Gefecht bei Kap Spartel (Howe; Cordoba) 352
1783 20. Juni Schlacht bei Cuddalore (Suffren; Hughes) 400
 
In den Nebenkriegen 1740–1793.
1758 11. September Gefecht einer schwedischen und einer preußischen Flottille beim Reppiner Haken 421
1760 u. 1761 Kolberg durch Schweden und Russen beschossen 421
1761 Juni Sale und Larache durch Franzosen beschossen (Du Chaffault) 418
1770   5. Juli Vernichtung der türkischen Flotte vor Tscheschme (Orlow) 423
1788 28./29. Juni Siege der russischen Flotte über die türkische vor Otschakow 425
1788 17. Juli Schlacht bei Hogland (Herzog Karl von Södermanland; Greigh) 428
1789 26. Juli Schlacht bei Öland (Herzog Karl; Tschitschakoff) 431
1789 24. August Schärenschlacht im Svensksunde (Ehrensvärd; Prinz von Nassau) 433
1790 17. März Raagervik (Baltisch Port) überrumpelt 435
1790 13. Mai Schlacht vor Reval (Herzog Karl; Tschitschakoff) 435
1790 15. Mai Frederikshamn angegriffen (König Gustav III.) 436
1790 3./4. Juni Schlacht in der Kronstädter Bucht (Herzog Karl; Kruse) 436
1790   3. Juli Durchbruch der schwedischen Flotte aus der Wiborgbucht 438
1790   9. Juli Schärenschlacht im Svensksunde (König Gustav; Prinz von Nassau) 440
1791 19. Juli, 8./9. September Siege der russischen Flotte über die türkische im Schwarzen Meere 425
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Sach- und Namenverzeichnis.