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Aus der Schneegrube

Chapter 3: Inhalts-Übersicht.
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About This Book

A sequence of reflective essays and diary-like sketches considers whether modern natural science conceals a cold core and how a clarified concept of nature might reconcile scientific knowledge with spiritual feeling and aesthetic experience. Drawing on mountain and botanical observation, historical discussions of Darwinism, mutation theory, geology, and vast time scales, the author weighs teleological against mechanistic explanations and investigates the human role in perceiving and shaping the world. Critiques of reductionism, examinations of scientific debates, and meditations on beauty, love, and art are woven together to propose a hopeful, holistic outlook on nature and culture.

Inhalts-Übersicht.

Weihnachtsstimmung. — Kennt die moderne Weltanschauung noch ein Weihnachten? — Die Menschenliebe als Entwickelungsstufe des Alls. — Sternenfriede. — Die Erfüllung unserer Ideale S. 1–6

Zusammensturz einer Welt — und Schönheit. — Die Entstehung des Schmerzes. — Ist Liebe ein Hemmnis? — Die Kraft der Ideal-Schau S. 7–15

Sturmtag am See. — „Wir sind umgeben von Geheimnissen.“ — Der unergründliche Ratschluß. — Christi Stellung in der Natur. — Der Triumph der Dichtung S. 15–23

Herber Frühling. — Auferstehung in der Geschichte. — Auferstehung durch Dichterkraft S. 23–29

In der Schneegrube. — Der Drache. — Gott-Natur. — Die Natur als Minotaurus. — Ein Versöhnter. — Vom Geiste des Pessimismus in unserer Zeit. — Was „Kraft und Stoff“ angerichtet haben. — Der wahre Sinn des Wortes Entwickelung. — Die Stufen des Gesetzes und der Liebe. — „Auge um Auge,“ A. = A. — Die Herrschaft über die Naturgesetze baut das Liebesreich. — Naturwende. — Das optimistische Weltprinzip S. 29–57

Die Rede vom „Zusammenbruch des Darwinismus“. — Was Darwin wollte. — Eine Kosmogonie Goethes. — Der Entwickelungsbegriff stammt nicht aus dem Darwinismus. — Darwin und die Geologie. — Die Steinkohlenwälder. — Die Archäopteryx. — Pithekanthropus. — Was heißt „Wechsel der Verhältnisse“? — Darwin und die Teleologie. — Die Idee eines „Kosmos“. — Darwin berührt nur den „Weg“, nicht das „Ziel“. — Die natürliche Zuchtwahl in unserm Ideenleben. — Was wirklich not tut S. 57–92

Die Geschichte vom Geheimnis der Nachtkerze. — Die Pflanzen als Eroberer. — Der Acker von Hilversum. — Hugo de Vries. — Variation und Mutation. — Ein Botaniker erlebt die Entstehung neuer Arten. — Das Ergebnis aus 50000 Nachtkerzen. — Auf der Suche nach einem Entwickelungsgesetz. — Die Geschichte des Axolotl. — Sprung oder Entwickelung? — De Vries führt zu Darwins Idee über den Zweck zurück. — Die Teleologie in der Ontogenie. — Möglichkeit einer Weltteleologie S. 92–132

Die Zeit-Frage. — Die Krakatau-Explosion und ein botanisches Ergebnis. — Treubs Entdeckung. — Wie das Leben die Erde erobert hat. — Im Erdinnern. — Die Angst vor den Millionen. — Ein Experiment Buffons. — Werners Wasserweisheit. — Hutton als Zeit-Forderer. — Goethe als Geologe. — Lyell und Hoff. — Die Biologie mischt sich ein. — Die Rechnung erreicht die Milliarde. — Thomsons exakte Rechnung mißlingt. — Sehr viel Zeit als Resultat S. 132–172

Die erste Epoche des Darwinismus wird historisch. — Weismann schreibt sein Testament. — Äußere und innere Zuchtwahl. — Von Nägeli bis zu Roux. — Wo Weismann resigniert S. 173–183

Rückblick auf Haeckel. — Persönliche Erinnerungen. — Vogt. — Ein Schülerbund, der die „Natürliche Schöpfungsgeschichte“ liest. — Darwinismus und Sozialdemokratie. — Vorträge über Darwinismus bei Arbeitern. — Die „Freie Bühne“. — Die Gründung der Gesellschaft für „Ethische Kultur“. — Was ist Wahrheit? S. 183–191

Was wollt ihr gegen Darwin setzen? — Vielleicht den Spiritismus? — Eine eigene Sitzung mit Valeska Töpfer. — Das redende Kästchen. — Entlarvung des Schwindels. — Der Geist Abila. — Grauen vor einer Weltanschauung aus solcher „Möglichkeit“ S. 191–217

Was wir dagegen wirklich brauchen. — Ein Mann wie Fechner. — Fechners Hypothesen zum Naturbegriff. — Die echten offenen Möglichkeiten S. 217–230

Der Kampf um den Begriff „Wirklichkeit“. — Das 19. Jahrhundert in seiner Stärke. — Das soziale Moment in unserer „Wirklichkeit“. — Geschichtlicher Rückblick. — Der Triumph des Werkzeugs. — Die Idee der „Kultur“. — Der Mensch erobert sich selbst. — Der Himmel auf Erden. — Aber die Kehrseite. — Die Sklavenkette der „Wirklichkeit“. — Der Mensch als Spiegelplättchen. — Die tote Maschine als das Absolute. — Das Individuum als Nichts. — Der „Normalmensch“. — Anprall gegen die Kunst. — Man weiß mit dem Ästhetischen nichts mehr anzufangen. — Das Künstlergenie als angebliche Störung des Normalen. — Triumph der Lombrosos. — Die Kunst zeigt sich selbst ergriffen. — Experimente des Naturalismus. — Höhepunkt und Sturz des falschen Prinzips. — Die Kunst als Retterin S. 230–270

Waldeinsamkeit. — Der Automat am Bahndamm und das Pfingstwunder. — Der Gegensatz des Automatischen und Elementaren. — Vom ewigen Pfingsten des Geschehens. — Pfingsten in der Entwickelung. — Der Mensch als das Genie der Natur. — Er steht im Aufmerksamkeitsfelde. — Entlastungen im Automatischen S. 270–278

Die Geschichte der Menschheit ist Pfingstgeschichte. — Vom Pfingsten der Kunst. — Im Trüffel-Lande. — Die Höhlen des Vezère-Tals. — Was der Mensch noch gesehen hat. — Verschollene Tiere. — Phantasie-Tiere. — Wie der Mensch stilisiert. — Der Tintenfisch von Mykenä. — Der Altar von Pergamon. — Bakairi-Kunst. — Urwurzeln von Realismus und Idealismus. — Wie weit der Mensch zurückgeht. — Als Zeitgenosse des Mammut. — Als Zeitgenosse des Alt-Elefanten und des Süd-Elefanten. — Der Mensch in der Auvergne bei Dinotherium und Hipparion. — Die gefälschten Tierbilder. — Das erste Mammut-Bild. — Zweifel — Jetzt die neuen Höhlen — Wandgemälde. — Echte Darstellungen des Mammut S. 278–312

Woran man die Charaktergestalten unserer Naturforscher messen wird. — Virchows Stellung zum Naturbegriff. — Ein Zeitalter Virchows? — Seine Größe. — Virchows Denkmal, das er sich selbst geschaffen. — Die Kehrseite der Medaille. — Imponderabilien der Naturforschung. — Virchows Widerstreben gegen Weltanschauung. — Der Salto mortale des Idealisten. — Individuelle Tragik. — Verhängnisvolle Folgen S. 313–327

Dubois-Reymond als Parallelgestalt. — Voraussetzungen und Folgen des „Ignorabimus“. — Der Standpunkt Johannes Müllers. — Sturz der Lebenskraft. — Der entscheidende Irrtum bei Dubois. — Zusammenbruch des Naturbegriffs bei Virchow und Dubois-Reymond. — Das wahre Ziel S. 327–346