Befreiung lebendiger Religion von ihren historischen Ursprüngen 93;

geschichtlicher Charakter einer Religion 30;

geschichtlicher Weg der Religion und Ethik 42;

G. in der Bibel 71;

Entwicklung des Monotheismus als Problem der Weltgeschichte 138;

Weltgeschichte und Messianismus 33;

Sozialismus und G. im Prophetismus 127;

Gleichnis der Menschengeschichte im 53. Kapitel des Jesaja 128 ff.;

Philosophie der G. im Messianismus 101;

Gott als Rächer der Armen in der Weltgeschichte 81.

s. a. Religionsgeschichte, Menschheit.

Geschichtlichkeit:

G. Jesu 67.

Geschichtsphilosophie

s. Geschichte.

Geschlechtsliebe:

G. und reine erzeugende Liebe der Kunst 87.

Gesellschaft:

Begriff der G. als Problem der Ethik 5;

der Staat und die Idee der G. 73.

Gesetz:

Begriff und G. bei Platon 48.

Gewährleistung:

G. der Menschheit für den Menschen 33;

Gottesidee als Gewähr für das Dasein zur Fortführung der Sittlichkeit 51.

s. a. Bürgschaft.

Gewissen 58, 64, 65.

Gewißheit:

G. und Idee als Grundlegung der Wahrheit 36;

G. der Religion bei Troeltsch 94;

das Unendliche nicht G., sondern Aufgabe 121 f.

Glaube:

G. als Festigkeit (אֱמוּנָה) 104;

G. als Seligkeit 105;

G. an Gott Vertrauen auf die Errettung der Menschenseele durch ihn 105;

Erkenntnis und G. beim Gaon Saadja 13.

Gleichartigkeit:

Homogeneität des Seins der Substanz 134;

G. des Übergangs von dem Menschenbegriff der Ethik zu dem der Religion 57 ff., 65, 68.

Gleichnis:

G. der Menschengeschichte im 53. Kapitel des Jesaja 128 f.

s. a. Symbol.

Gliederung:

G. zur Einheit des Bewußtseins 109, 122.

Gnade:

Ziel und Weg der G. 65 f., 68;

Strafe und G. 68.

Goethe:

Goethes Lyrik und die Psalmen 100, 103;

G. in den »Grenzen der Menschheit« 53, 92;

in der »Iphigenie« 61;

im »Faust« 19, 54, 69, 87, 128, 133.

Götter:

Zorn, Neid, Freundlichkeit der G. 32, 62;

die griechischen G. 17, 39, 123.

s. a. Polytheismus.

Göttliche, das:

Das G. in der Religionsgeschichte 4.

Gott:

Sein und Dasein Gottes 46;

G. als das Sein 20 ff., 45, 80;

G. als Ursprung des Daseins nach Maimonides 47;

einziger Träger und Bürge des Seins 23, 26, 137, 139;

Bürge der Allheit 77;

Zwecksetzung Gottes für die Zukunft des Daseins 48;

Zweckidee und Gottesidee bei Kant 50;

Realität Gottes 60;

Wirklichkeit Gottes 124, 136;

Einheit Gottes 22, 25;

Gottesbegriff und Denken 25, 30, 46;

Gottesbegriff und Hypothesis 31;

Entwicklung des Gottesbegriffes 120;

G. als Dämon im Polytheismus 32;

Begriff Gottes in der Bibelexegese 4;

Transzendenz Gottes im Judentum 66;

Wesen und Wirksamkeit Gottes bei Philo 13;

G. in der Scholastik 12;

Wahrnehmbarkeit Gottes für die Mystik 46;

negative Attribute bei Nicolaus de Cusa 46;

Attribute in der arabisch-jüdischen Philosophie 106;

die göttliche Substanz und die Attribute bei Spinoza 134;

Heiligkeit Gottes 106;

Gefühl des Unendlichen und G. 39;

Korrelation zwischen G. und der Natur als Erhaltung der Natur durch G. 51;

Sein Gottes und Dasein der Natur 48 f.;

Universum für G. 19;

Pantheismus, Gottesgedanke und Logik 27;

Vereinigung mit G. im Pantheismus 105;

G. und Welt als Korrelation 47;

G. und die Kreatur in der Mystik 134;

G. in der Ethik 35, 43, 49, 51;

G. als das Absolute in der Ethik 50;

G. und das Gute bei der Berührung des Griechentums mit dem Monotheismus 38;

G. als Bürge für die Realität des Sittlichen 78, 81, 101, 103;

Korrelation zwischen G. und Menschheit 60;

Menschenwürde und G. 68;

G. der Geschichte 22;

der soziale G. 78, 81;

Gerechtigkeit Gottes 73;

der G. der ewigen Liebe und die Leiden der Unschuldigen bei den Propheten 130;

Bund Gottes mit Noah und mit Abraham 51, 96;

G. als Urquell des Schönen bei Plotin 39, 85;

G. im ästhetischen Bewußtsein nur Mittelbegriff 85;

G. als Gegenstand der Kunst 85, 90 f., 123, 135;

G. wird lebendig in der Darstellung des leidenden Menschen 92;

ästhetischer Gottesbegriff der Christologie 40;

Korrelation zwischen G. und Mensch 32, 60 ff., 79, 82, 89, 92, 96, 102, 105, 106, 110, 116, 122, 134136 u. ö.;

G. als Schwerpunkt in dieser Korrelation 137;

diese Korrelation als Theodizee 69;

an den Begriffen G. und Mensch kommt der Inhalt der Religion zur Gestaltung 19;

Zwecksetzung zwischen G. und Mensch 48;

Dasein Gottes und Korrelation mit dem Menschen 136;

neuer Begriff von G. und vom Menschen 135;

neuer Gottesbegriff für den neuen Menschenbegriff des sündigen Individuums 62;

der G. der Religion 64;

Zusammenwirken von G. und Mensch bei der Erlösung 63;

G. der Vergebung, der Erlösung und Versöhnung 65, 81;

Erlösung bei G., Befreiung beim Menschen 66 f.;

G. und Mensch geschieden wie Streben und Gelingen 67;

Korrelation zwischen G. und Individuum, G. und Mehrheit 61;

der G. des Individuums ist der G. der Religion 101, 116;

durch G. wird der Mensch ein absolutes Individuum 92;

Richtung des von der Religion gewonnenen Individuums auf G. 89;

G. Erhalter der Seele 105;

Sein der Seele und Sein Gottes 122;

Religion als Verlangen nach G. 103, 138;

G. der Religion im Gebet 103;

Glaube an G. 105;

Sehnsucht nach G. 98 f., 100;

Gottesliebe durch Menschenliebe bedingt 80;

Liebe und Gottesbegriff 81 f.;

Mitleid und Gottesbegriff 77;

G. als Vater 81, 91, 98;

Nähe Gottes im 73. Psalm 105;

Leiden der Liebe von G. verhängt 80;

göttliche Strafe 68;

Vermenschlichung Gottes 66;

G. und Mensch als Einheit in dem Gottesbegriffe des Christentums 13;

Beteiligung Gottes an der sittlichen Arbeit des Menschen im Christentum 66.

s. a. Monotheismus.

Gottesverehrung nicht religiöser Selbstzweck 103.

Grenze:

Methodische Grenzen der philosophischen Systematik 97;

Grenzpfähle zwischen den Arten des Bewußtseins und den Gliedern des Systems 41;

G. zwischen Logik und Ethik 35;

Idee als Grenzgebiet zwischen Logik und Ethik 49;

G. des Inhalts der Erkenntnis 37;

Grenzfragen zwischen einer Wissenschaft und der Philosophie 2;

G. der mathematischen Naturwissenschaft bei der Biologie 48;

Kreuzungspunkt von Natur- und Geisteswissenschaft 35;

G. zwischen Ethik und Religion 69, 72, 77;

G. zwischen Politik und Religion 72;

G. von Religion und Ästhetik 100;

G. und Vereinigungspunkt von Religion und Kunst 89;

Religion und Philosophie als Grenzprobleme bei Philo 7;

Religionswissenschaft als Grenzgebiet der Philosophie 6;

Gefährlichkeit des Gefühls für die systematische Begrenzung 94;

Strafe an der G. zwischen Ethik und Religion 69;

Leid an der G. zur Idee des Menschen 69;

Grenzen der Subjektivität 113.

s. a. Scheidung.

Griechentum:

Berührung des Griechentums mit dem Judentum 7, 38;

Religionsphilosophie im griechischen Altertum 9;

Kultur als Ziel und Sinn des Menschenlebens bei den Griechen 75;

die griechischen Götter 17, 39, 123.

s. a. Altertum.

Griechisch:

Schauen und Sehen in der Aoristform ἰδεῖν 29.

Grund:

Seelengrund der Religion in der Philosophie 6.

Grundbedingung:

Logische G. 120.

Grundbegriff:

G. des Seins 20;

Grundsätze und Grundbegriffe 28;

Gott als G. in der Ethik 51;

Achtung als ethischer G. 79.

Grundgedanke:

G. der Tragödie und des Christentums 93.

Grundgesetz:

G. der Autonomie 115;

G. der Entwicklung 119.

Grundkraft:

Gefühl als psychologische G. 133.

Grundlegung:

G. das erste in allem Denken 28;

G. der Absolutheit für alles Sein der Erkenntnis 137;

Idee als methodische G. 36;

Grund und G. 37;

Axiome als Grundlegungen 35;

Grundlegungen als Fundament der Forschung 35;

G. zum Begriff des Menschen 34, 52;

Grundlegungen der Religion 111.

Grundmächte:

G. der Kultur 8.

Grundmethodik

s. Methodik.

Grundmotiv 127.

Grundproblem:

Sein der Wissenschaft G. der Logik 21.

Grundrichtung:

Gefühl als G. des ästhetischen Bewußtseins 40;

Grundrichtungen der Einheit des Bewußtseins 136.

Grundsätze

s. Axiome.

Grundtendenz:

Soziale G. 118.

Gut, das:

Güterlehre der Scholastik 12;

das einzige Sein als das einzige G. 139.

Gute, das:

Idee des Guten 11, 35 ff., 111;

d. G. und Gott in der Scholastik 12;

Transzendenz des Guten im späteren Griechentum 38;

Verwirklichung des Guten durch Gott 64;

Gleichung zwischen dem Guten und der Menschheit bei den Propheten 33;

der Geist und d. G. 37;

d. G. im Menschen radikal 59;

d. G. und die Natur 50.

Guten, die

s. Frömmigkeit.

Häßlichkeit:

Die Kunst faßt das Leiden in der H. 88;

Idealisierung der H. in der Kunst 91;

H. nicht der letzte Ausdruck der Kunst 133.

Handlung:

Erfolg und Begriff der H. 63;

Charakter und H. 68.

Hebräisch:

Hebräische Urform des Alten Testaments 113;

Zukunft als Tempusform (Exod. 3, 13) 20 f., 22;

יָדַע Erkennen und Lieben 25, 45, 81;

עֲנִיְּים und עֲנָוִים die Armen und die Frommen 74, 127;

אֶבְיוֹן der Dürftige 127;

תִּקְוָה Zuversicht 101;

אֱמוּנָה Glaube, אָמֵן gewiß 104.

Hegel:

Hegels Religionsphilosophie 3;

H. über das Christentum 125;

über den Pantheismus 134.

Heidentum:

Heidnische Unterströmungen im Monotheismus 124.

Heilige, der:

Der »Heilige Israels« (Jes. 45, 11) 71.

Heiliger Geist:

H. G. im 51. Psalm 104 f.

Heiligkeit:

H. Gottes und des Menschen 106.

Heldentum:

H. und Sünde 54;

H. und Erlösung 67;

Leid als H. 88, 126, 132;

Heroismus des Menschen durch das Leid vollendet 132;

Heroismus des Messias 129.

s. a. Vergottung.

Ἓν καὶ πᾶν 23.

s. a. Pan.

Herodot:

H. und die homerischen Götter 39.

Heroismus

s. Heldentum.

Herrmann, Wilhelm:

W. H. über Religion und Ethik, Individuum und Allheit 42, 56;

über die Wirklichkeit Gottes 124.

Herz:

Das ganze H. und die Liebe zu Gott (Deut. 6, 5) 81.

Hiob 74, 99 (30, 27), 126.

Hoffnung

s. Zuversicht.

Homer:

H. und die griechischen Götter 17, 39, 123.

Homogeneität

s. Gleichartigkeit.

Humanität 40, 122.

Humboldt, Wilhelm von:

W. v. H. über die von jedem Kunstwerk ins Unendliche ausstrahlenden Beziehungen 89, 123.

Hymnus 4.

Hypothesis 28, 29, 31.

Ich:

Natürliches (empirisches) I. und ethische Allheit 52, 57;

Nebenordnung des Individuums zum I. in der Religion 89;

Beziehung von I. zu I. im Mitleid 76;

das betende I. 104.

s. a. Selbst.

Ideal:

Ewigkeit des Ideals der Menschheit 60;

Staatenbund der Völker als I. der Weltgeschichte 139;

Monotheismus als Idealbegriff der Religion 103;

die Armen als die idealen Menschen 75;

Hiob 126;

Christus als I. des Menschen 67;

das Menschenideal im 53. Kapitel des Jesaias gegenüber dem der Ästhetik 131;

Mozarts »Zauberflöte« als ideale deutsche Oper 103.

Idealisierung:

I. des Monotheismus bei Philo 8;

I. des christlichen Dogmas 139;

I. in der Kunst und in der Religion 91, 112 f., 119.

Idealismus:

Recht des I. 6;

I. in doppelter Gestalt 37;

Rationalismus als Vorstufe des I. 30;

I. und Ideendichtung 121.

Idee:

I. und Begriff 5;

die I. gehört zum Apparat des wissenschaftlichen Denkens 30;

I. als Grenzgebiet zwischen Logik und Ethik 49;

I. des Guten 11, 35 f., 111;

I. und Erscheinung 53;

I. der Menschheit 115, 120;

I. der Gesellschaft 73;

I. des Menschen 69;

der Mensch als soziale I. 82;

I. Gottes 91;

I. Christi 115, 120;

Ästhetische Liebe als Spiel mit Ideen 92.

Ideendichtung:

F. A. Lange über Metaphysik als I. 121.

Identität:

I. und Einheit bei den Eleaten 24;

Einzigkeit Gottes als I. mit dem Sein 26;

I. von Gott und Welt bei Xenophanes 26;

I. von Arm und Reich 75;

I. der Person festgestellt durch die religiöse Liebe 87;

Identifizierung gegensätzlicher Richtungen des Bewußtseins 91.

Jehuda Halewi:

Synagogales Gedicht des J. H. 61.

Jenseitigkeit:

J. des Seins bei Platon 37.

Jeremia:

J. und die Entdeckung des Individuums 56;

J. und das Bewußtsein der Sünde 56, 125.

Jesaia:

Der »Heilige Israels« bei J. (45, 1);

der »Knecht Jahves« im Deuterojesaia 78, 126;

J. Kapitel 53 als Gleichnis der Menschengeschichte 128 f.;

Interpretation der Stellen über den Messias 113.

Jesus:

Geschichtlichkeit Jesu 67;

J. als Vorbild 67;

Christus als Individuum 93;

Einzigkeit Christi 93;

Christus als Mittler und die Autonomie 115 f.;

Idee Christi und der Menschheit 120.

s. a. Christologie.

Immanenz:

I. der Philosophie in der Kultur 9;

I. der Logik in der Wissenschaft 8;

I. der Philosophie in der Theologie bei Maimonides 14.

Imperativ, kategorischer 4.

Indifferenz:

I. der Kunst gegenüber dem Leide des Menschen 91.

Individualisierung:

Konkrete I. in der Religion 87, 93.