Individualismus:

Selbstsucht des I. 55;

ethischer I. und persönliche Verantwortlichkeit 118.

Individualität:

Individualitätsbedeutung des Menschen 60;

I. und Kulturbewußtsein 119;

Vernichtung der I. im Pantheismus 134.

Individuum:

Antinomie zwischen I. und Allheit 55 f.;

I. und Menschheit 52 ff., 60, 78, 118;

I. und Staat bei Platon 34, 52;

I. und relative Gemeinschaften (Mehrheit) 57;

sittliches I. 57;

I. und Persönlichkeit 53, 57;

Erweiterung des I. in der Richtung auf die Allheit 77;

I. als einzelner Gegenstand nicht zu denken 86;

am I. läßt sich der Begriff des Menschen nicht erkennen 127;

Isolierung der Menschheit auf das I. des Menschen 121;

individuelle Schwäche und allgemein menschliche Schwachheit 116;

Religion ist Geschichte des Individuums 101;

I. entspringt in der Korrelation zu Gott 92;

Bund Gottes mit dem I. im Gebet 103;

Selbsterkenntnis der Sünde und Entdeckung des Individuums bei den Propheten 56;

der religiöse Mensch ist schlechthin I. 92;

Nebenordnung des Ich zum I. in der Religion 89;

das I. als Inhalt des religiösen Bewußtseins 97;

I. und Mitleid und Sehnsucht 98 f.;

Christus als I. 93;

die Religion macht den Menschen zum I. und das I. zum Menschen 83;

I. in der Religion, Typus im Kunstwerk 86, 91, 98;

I. ist der Kunst nur Stoff 87.

Induktion 1.

Inhalt:

Inhalte der Richtungen des reinen Bewußtseins 18;

neuer I. begründet Eingliederung in das System 44;

objektiver I. der Erkenntnis 95 f.;

Unterschied im I. und Werte zwischen Logik und Ethik 37;

Stoffliche Voraussetzung der Sittlichkeit und Inhaltsergebnis des ästhetischen Gefühls 97;

eigner I. der Religion 2, 17, 19 ff.;

Korrelation zwischen Gott und Mensch und Individuum als I. der Religion 97.

Innigkeit:

I. der Erkenntnis Gottes 26;

I. und Festigkeit der Sehnsucht 105.

Interpretation:

I. der religiösen Quellen 113.

Intuition:

I. lateinischer Ausdruck für das griechische Schauen 30;

I. dem Denken der Erkenntnis entgegengestellt 19;

I. kein methodisches Organ der Erkenntnis 111;

I. vermag keine Logik zu schaffen 30;

I. verfochten aus Mißtrauen gegen die Ethik 12;

I. und Religion 8;

Pantheismus und Intuitionismus 30.

s. a. Mystik, Unmittelbare, das.

Islam:

I. und Judentum 13.

Isoliertheit, Isolierung

s. Einsamkeit.

Israelit:

I. und Mensch bei Micha 33;

der »Heilige Israels« (Jes. 45, 11) 71;

der »Rest Israels« im Deuterojesaia 126.

Judentum:

Berührung des Judentums mit dem Griechentum 7;

natürliche Scholastik im J. 9;

der Gott der Gnade und Vergebung im J. 66;

J. als Fundament für die Entwicklung der Religion 120.

s. a. Hebräisch, Monotheismus, Bibel, Jüdische Philosophie, Jehuda Halewi.

Jüdische Philosophie 7, 14, 113.

s. a. Philo, Saadja, Maimonides, Spinoza.

Juristische Person 118.

Kant:

K. der Systematiker der Philosophie 85;

K. und die drei Glieder des Systems der Philosophie 15;

K. und der Idealismus in doppelter Gestalt 37;

Ethiko-Theologie 38, 42, 94, 112;

K. über den Unterschied zwischen Religion und Ethik 117;

seine Ethik 3;

der letzte ethische Sinn seiner Lehre 4;

seine Gottesidee 50;

K. und das radikale Böse 59;

K. über die sittliche Erscheinung eines gemeines Mannes 102;

K. über Christus 115;

Kants Eintreten für die Erhaltung einer Professur für das Alte Testament 113;

»Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft« 112;

»Metaphysik der Sitten« 112;

»Streit der Fakultäten« 114.

Kategorischer Imperativ 4.

Kautzsch, E.:

K. zu Exodus 3, 13.

Kind Gottes 81, 91, 98.

Knecht Jahves

s. Jesaia.

Kohelet:

Skepsis gegenüber allem angeblichen Sein 26;

Korrelation des Menschen zu Gott 123.

Kombinationen:

K. an der Korrelation zwischen Gott und Mensch 44.

Konkret:

Konkrete Individualisierung in der Religion 87, 93.

Korrelation:

K. und Zweck 47;

K. und Vereinigung 105;

K. und Teilgebiete 122;

K. nicht schlechthin Wechselverhältnis 137;

K. zwischen Idee und Erscheinung 53;

K. zwischen Gott und Welt 47;

K. zwischen Gott und Natur 51;

K. zwischen Gott und Mensch s. Gott;

K. zwischen Gott und Individuum 61;

K. zwischen Gott und Mehrheit 61;

K. zwischen Endlichem und Unendlichem ergibt Pantheismus 133;

desgl. K. zwischen Gott und Mensch als Natur 136.

Kosmos:

Einheit des K. bei Parmenides 23.

Kraft:

K. und Liebe im Pentateuch (Deut. 6, 5) 81;

schöpferische K. der reinen Liebe in der Kunst 87, 90 f., 94, 98;

systematische K. der Religion 90;

religiöse Schaffenskraft 92, 94, 98;

unendliche K. im Mitleid 98;

K. der Sehnsucht 105;

Sehnsucht als Urkraft der Religion 99;

K. der Einheit des Bewußtseins 131;

Gefühl als psychologische Grundkraft 133;

religiöse Sprachkraft 92.

Krankheit:

Sittliche Nöte und Krankheiten 53;

K. als Vergeltung 70;

Massensünde ist K. 62.

Krieg:

Der K. im Messianismus 70, 71, 101.

Kultur:

K. als Tatsache 138;

Faktizität ihrer Grundmächte 8;

Mission der K. 132;

Entwicklung des Geistes der K. 120;

Einheit des Menschen in den Erzeugungsweisen der K. 136;

humane K. 122;

System und K. 45;

Philosophie immanent in ihren Hauptrichtungen 9;

K. als Ziel bei den Griechen 75;

Mehrheiten als Erzeugnisse der K. 57;

Kulturarbeit im Leiden eines Volkes für andere Völker 75;

Sittliche K. im Wechselverkehr der Völker 139;

Religion als Faktum der K. 1, 9, 10;

Kulturgeist der Religion 20;

Kulturwert der Religion 119;

systematische Religion gegenüber historischer K. 115;

K. und Einzigkeit Gottes 137;

das Unendliche in der Kunst und die Religion als K. 123;

Kulturbegriff des Christentums 114.

Kulturbewußtsein:

Richtungen des Kulturbewußtseins 8, 109, 121;

K. und persönliches Bewußtsein 132.

s. a. Bewußtsein, Einheit.

Kulturfaktum

s. Faktum.

Kulturwege 109.

Kultus:

K. als Kriterium der Religionsgeschichte 4, 103;

Philosophie im K. der Religion 6;

K. und Kunst 40, 93.

s. a. Musik, Opfer.

Kunst:

Subjekt und Objekt in der K. 135;

Mensch der Natur und Natur des Menschen ihre einzigen Gegenstände 85;

Individuum ist der K. nur Stoff 87;

schöpferische Kraft in der K. 91;

Indifferenz gegenüber dem Leide 91;

Leid und Häßlichkeit in der K. 88;

die K. und das Jammerbild des Menschen 132;

K. und Religion 17, 41, 85, 89, 91 f., 100, 123, 131;

Gott als Gegenstand der K. 85, 90 f., 123, 135;

K. und Kultus 40, 93.

Kunstgefühl:

Gott im K. 91;

K. als Lust 92.

Kunsttrieb 40.

Kunstwerk:

Typus im K. 86;

das Unendliche im K. 89, 96, 123.

Lange, Friedrich Albert:

L. und die Metaphysik 121 f.;

L. und das Christentum 125.

Lateinisch:

Intuition als lateinischer Ausdruck für das griechische Schauen 30.

Leben:

Dasein der Welt und L. 52;

unendliche Entwicklung des Lebens 105;

Sein und L. Gottes bei Maimonides 46;

der Mensch als Lebewesen 53;

L. der Ewigkeit 53;

ewiges L. in der Mystik 71;

Menschenseele und L. 105.

s. a. Seele.

Leib:

L. und Seele in Ästhetik und Religion 90.

Leid:

L. als Tatsache 70;

L. Mittel zur Einheit des Bewußtseins 133;

L. ist Seelenleid 90;

L. als Affekt 76;

L. und Mitleid 98;

L. und Sünde 125;

L. und Strafe 69 ff.;

L. und Armut 80, 88;

L. und Häßlichkeit 88;

L. und religiöse Liebe 87, 89;

L. als Erkennungszeichen des Menschen 87;

L. und Ideal des Menschen 126;

Leiden der Liebe von Gott verhängt 80;

L. und Schicksal 125;

L. Erbteil des Menschen 125 f.;

Grund des Leidens in der Menschenwelt 69;

leidende Völker 75, 131;

das erhabene Moment des Leidens 133;

Indifferenz der Kunst gegenüber dem Leiden des Menschen 91;

Verklärung des Leids in der Tragödie 88;

L. als Gleichnis des Vergänglichen 128 ff.;

das Leiden des Menschen als Gegenstand der christlichen Religion 93;

stellvertretendes Leiden des Messias bei Paulus 129;

neuplatonische Abstraktion vom Nichtsein des Leidens 129.

Leitung:

methodische 41, 80;

Ethik als Leitstern der Religion 42, 80.

Lessing:

L. im »Nathan« 79, 119.

Liebe:

Die Affekte der Ehre und der L. 83;

L. und Erkenntnis 25, 45, 81;

L. als Bedürftigkeit 87;

L. und Mitleid 79;

L. und Achtung 80;

L. und Sehnsucht 99, 102;

ästhetische und religiöse L. 87 ff.;

L. Triebkraft der religiösen Begriffe 81;

Leiden der L. 80;

L. zum leidenden Menschen 89;

L. in der Lyrik 99;

ästhetische L. und Phantasie 92.

s. a. Gott, Menschenliebe.

Literatur

s. Tradition.

Logik:

Verhältnis einer Philosophie zur L. 28;

logischer Sinn für die Wahrheit 94;

Einheit des Denkens in der L. 109;

L. immanent in aller Wissenschaft 8;

L. als Metaphysik in der Scholastik 13;

Naturphilosophie gegenüber reiner L. 7;

L. und Ethik 11, 35, 37, 42, 49;

L. und Religion 1631, 45, 111114, 134;

Pantheismus, Gottesgedanke und L. 27.

s. a. Erkenntnis.

Logos:

L. bei Philo 13.

Lust:

Kunstgefühl als L. 92.

Luther:

Luthers Übersetzung der Psalmen 103;

mystischer Ausspruch über Jesus 67;

die »feste Burg« und der 46. Psalm 138.

Lyrik:

L. und Religion 17;

Sehnsucht und L. 98, 103;

L. und Liebe 99;

deutsche L. und Psalmen 100.

s. a. Psalmen.

Maimonides:

M. schneidet die Verbindung zwischen Gott und Natur im Sein entzwei 46;

Gott als Ursprung des Daseins bei M. 47;

Immanenz der Philosophie in der Theologie 14;

Unterscheidung und Verbindung im Verhältnis der Religion zu Logik und Ethik 106.

Mangel:

Entstehung des Menschenbegriffs der Religion in der Fortführung des Gedankens von dem M. zu seiner Deckung 57.

Martyrium:

M. des Messias 129.

Massensünde:

M. als Krankheit 62.

s. a. Moralstatistik.

Material

s. Tatsachen.

Materialismus:

Mystik und M. 28;

M. und Intuition 30.

Mathematik:

Begriff der M. 2;

Idee, Hypothesis und M. 28;

M. und Grundlegungen 35.

Mehrheit:

Allheit und M. in der Ethik 52;

Individuum und M. 57, 77, 92;

statistische Gruppe der M. 61.

Mensch:

Realität des Menschen 60;

der biologische M. 52;

Seele als M. 19;

Einheit des Menschen als Seele und Geist 61;

Grundlegung zum Begriff des Menschen bei Platon 34;

Korrelation von Gott und M. als Natur ergibt Pantheismus 136;

der wahrhafte M. gegenüber der Abstraktion des Menschenbegriffs 92;

M. als Inhalt der Ethik 49;

Menschenbegriff in der Ethik 52 f.;

ethische Suffizienz des Menschen 62, 66;

ethischer Begriff des Menschen im Christentum 66;

Unsterblichkeit als Idee des Menschen bei Kant 50;

sittliche Entfaltung der Menschennatur 102;

es soll der Sittlichkeit niemals an der Menschenart mangeln 116;

sozialer Charakter des Menschen 80;

M. als soziale Idee 82;

M. als Kompendium der Menschheit 95;

Natur des Menschen als Vereinigung von Leib und Seele 90;

Darstellung des Menschen in der Kunst 91;

Mensch der Natur oder Natur des Menschen einzige Gegenstände der Kunst 85 ff.;

ästhetische Freude an der Menschennatur 102;

Korrelation zwischen Gott und M.

s. Gott;

Übergang vom Menschenbegriff der Ethik zu dem der Religion 57 ff.;

neuer Begriff vom Menschen in der Religion 135;

Menschenseele von Natur des Menschen unterschieden 105;

das allgemein Menschliche der Religion 118;

Erlösung bei Gott, Befreiung beim Menschen 66;

M. und Gott bleiben geschieden wie Streben und Gelingen 67;

Individualitätsbedeutung des Menschen 60;

der religiöse M. ist schlechthin Individuum 92;

das Leid und der Begriff des Menschen 128;

Sünde als Leid im Wesen des Menschen 125;

Mitleid und Begriff des Menschen 77, 98;

Christus als Ideal des Menschen 67;

Hiob als Ideal des Menschen 126;

Ebenbürtigkeit des Menschen mit Gott durch die Korrelation mit ihm 135;

Idee des Menschen unter der Glorie der Gottheit 69.

Menschenliebe:

Die M. ist die religiöse Form des sozialen Verhältnisses zwischen Mensch und Mensch 79;

Gottesliebe und M. 80;

ästhetischer und ethischer Begriff der M. 39, 40, 86, 90;

Mitleid und M. 80.

s. a. Liebe.

Menschenopfer

s. Opfer.

Menschenwürde 68, 131.

Menschheit:

M. als Allheit 116;

Ewigkeit des Ideals der M. 60;

die Liebe macht aus den relativen Gemeinschaften die Partikularitäten der geschichtlichen M. 83;

M. bei den Propheten das Gute 33;

der Knecht Gottes als Stellvertreter der M. 130;

Idee Christi als Idee der M. 115, 120;

M. und Schicksal 53;

Sittengesetz und M. 102;

weltgeschichtliche Mission der M. 132;

Beziehung der Religion auf die M. 60;

Korrelation von Gott und M. 60;

Mensch und M. 52 f.;

Mitmensch durch die M. offenbart 53;

Isolierung der M. auf das Individuum des Menschen 121;

Individuum und M. 60, 92;