[22] Vergl. den Auszug aus dem englischen Originaltexte im Anhange 10.
[23] Gegenwärtig ist die Eisenbahnstrecke bis Grahamstown ausgebaut.
[24] Zu meinem größten Leidwesen gestatteten es mir die Verhältnisse nicht, meinen treuen Mosco mit in die Heimat zu nehmen.
[26] Etwa 50 von den erstgenannten vier Sammlern und einige von Herrn Brown in Tati gekaufte wurden theils verschenkt, theils nach der Ausstellung in Kimberley mit anderen Gegenständen verkauft, um das Deficit der Ausstellung zu decken; etwa 60 Vogelbälge wurden in Prag zurückgelassen.
[27] Eine gleiche Anzahl letzterer ging in Folge Mangels an genügend starkem Weingeiste in Süd-Afrika zu Grunde.
[28] Die Insecten sind von Herrn Dr. Rickerle in Prag gespießt und zum großen Theile bestimmt worden.
[29] Etwa 300 Duplicate nicht eingerechnet.
[30] Etwa 500 Duplicate nicht eingerechnet. Davon sind 50 Exemplare gekauft, die übrigen selbst gesammelt.
[31] 400 Stück nicht mit eingerechnet, von denen ich viele in letzter Zeit schleifen ließ und welche sich als Onyxe von besonderer Schönheit und an Nickelmetall reiche Jaspisgeschiebe erwiesen haben.
[32] Siehe den Hinweis in Anhange zum ersten und zweiten Bande
1) Die Roiwater-siekte, welche die Zugthiere in Natal und den angrenzenden Freistaat- und Transvaal-Partien in manchen Jahren decimirt, tritt meist zur Zeit der Grasreife auf und besteht wohl in einer acuten, doch auch chronischen Entzündung der inneren Harnorgane, zuweilen auch mit Ruhr verbunden. Blutharnen ist eines der gewöhnlichsten Symptome. Die erkrankten Thiere scheinen große Schmerzen zu leiden, denn viele blöken mit hoch emporgehobenem Kopfe, manche drehen sich dabei im Kreise herum. Die Thiere erkranken am Orte selbst, wo sie den Krankheitsstoff (gewisse Pflanzen) in sich aufgenommen, oder auch acht bis zehn Tage später, nachdem sie bereits die betreffenden Gegenden verlassen haben. Bei manchen hat es den Anschein, als ob sie das Uebel in einer gelinden Form überstanden hätten und da soll man sofort die Thiere von der Arbeit nehmen und sie womöglich in gegen kalte Winde geschützten Partien bis zur vollen Genesung halten. Beläßt man sie jedoch im Joche und hat man zur selben Zeit unter kaltem Regen zu leiden, so erkranken die Thiere unter den gefährlichsten Symptomen und die Fälle enden dann meist tödtlich. Als bestes Heilmittel bezeichnete man mir fünfzehn bis zwanzig Tropfen mit Wasser verdünntes Chlorodyn, welche den Thieren von fünf zu fünf Stunden eingeflößt werden.
2) Bei der Untersuchung der Wunde des Kriegers in Schoschong fand ich mehrere eiternde Wundkanäle, welche dafür sprachen, daß der Knochen oben und unten abgefault war. Ich entschloß mich die losen Fragmente zu entfernen und da der Kranke eine Erweiterung der Wundkanäle mittelst eines Messers nicht gestatten wollte, erreichte ich den beabsichtigten Zweck durch ein mehrmaliges Abbrennen mit Lapis, da es jedoch nicht möglich war, das untenliegende, über acht Zoll lange Knochenstück auf diesem Wege zu entfernen, lieh ich mir von Herrn Mackenzie eine Blechscheere, führte ihre Spitzen in den Wundkanal ein, zwickte den todten Knochen durch und extrahirte ihn wie alle übrigen in Mangel eines anderen Instrumentes mit einer Mahlzahnzange. Ich entfernte etwa fünfundzwanzig Knochenstücke und fand dann mit der Sonde die Wundkanäle, welche durch Kugelsplitter entstanden waren. Nun war es mir möglich, an der Hinterseite des Unterschenkels durch frische Einschnitte Fragmente zu entfernen. Mittelst eines wohl noch nie zu einem solchen Zwecke gebrauchten Meißels schabte ich die vordere, ebenfalls etwas cariös gewordene Fläche der Fibula rein und reinigte die erkrankten Stellen mit adstringentia. Als ich den Mann zwölf Monate später wieder sah, hatten sich die beiden Enden des Schienbeines durch neue Knochenmasse vereinigt und der Mann, der sich zuweilen beim Gehen auf einen Stock stützte, hatte blos einen etwas verbreiterten Schienbeinknochen.
3 u. 4) Waren die Kopfschmerzen und der Blutandrang zum Kopfe zu heftig geworden, so half ich mir durch das Auflegen von starkem Senfpflaster auf den Hals, in Folge dessen der Kopf profus zu schwitzen begann und die beklemmenden Zustände nachließen. Während der sechzehn Monate, welche Zeit hindurch ich an Fieber litt, machte ich in verschiedenen Perioden zusammengefaßt, nur ungefähr durch zwei Monate von kleinen, nie zwei Gran übersteigenden (meist eingranigen) Chinindosen Gebrauch. Von bestem Erfolge erwiesen sich starke Schweiße, welche anfänglich wohl schwächten, jedoch die Athembeschwerden, die Kopf- und Nackenschmerzen, sowie das Gliederreißen und das dumpfe Gefühl der Schwere in den Oberschenkeln behoben.
5) Während der Fahrt durch das Makalaka-Land folgte ein Makalaka-Diener Bradshaw’s mit Namen Mapani unserem Wagen. In einer der dichteren Partien des Waldes sah ich eines Tages einen alten und einen jungen Mann im Grase liegen von welchen der Jüngere Mapani plötzlich anrief. Dieser hatte die Beiden kaum bemerkt, als er im nächsten Augenblicke zu ihnen hinsprang, seinen Hut vom Kopfe riß und dem alten Manne (seinem Vater) zu Füßen lag und unter einem mehrmaligen »Rumela« zwei eiserne Hauen aneinanderschlug. Als er sich wieder erhoben hatte, sah ich zum ersten Male Thränen in den Augen eines erwachsenen Schwarzen. Als wir später hielten suchte Mapani eine Greisin auf, welche mit vieler Mühe etwa fünfzig Pfund Korn für ihn gebracht hatte. Es war die Mutter des Makalaka-Dieners.
Eine andere Episode erzählte mir Diamond, der in den letzten zwölf Jahren bald als Diener, Koch oder Wagenlenker, Händler und Jäger auf ihren Zügen durch Süd-Afrika begleitete und später Gelegenheit gefunden hatte, selbstständig sein Glück als Jäger zu versuchen. Er schoß während dieser seiner Laufbahn so viel Elephanten, daß er sich für den Erlös einen Farmbesitz im Griqualande hätte kaufen können, wenn nicht das Feuerwasser gewesen wäre. Arm, siech und altersschwach, in Folge des allzuhäufigen Genusses, war er zuletzt nicht mehr fähig, Elephanten zu jagen und so arm, daß er nicht einmal das Gewehr, mit dem er schoß, sein nennen konnte. Doch gab es Momente in seinem Leben, wo ihm, einem Opfer der Trunksucht, bei dem Anblicke der stillen Häuslichkeit eines Andern das Gewissen erwachte und sich hören ließ. Mit dem Vorsatze sich zu bessern, kam er einmal nach der Colonie und es fand sich auch ein braunes Griquaweib, welches seine Frau wurde. Willig überließ er ihr die Zügel der Regierung, ohne dabei den Kürzeren zu ziehen, denn nie war mit ihm ein Brodherr so zufrieden, wie jener, bei dem er als verheirateter Mann diente. Dieser war ein Händler und zog durch das Makalaka-Land nach dem Zambesi. Bevor noch Diamond das letztere betreten hatte, war er Vater geworden, was den gebesserten Charakter des Mannes nur noch stetiger zu machen schien. Es gab um jene Zeit viel Regen im Makalaka-Lande, der von dem Stamme hochbegrüßt, eine reiche Ernte versprach, den Reisenden jedoch große Schwierigkeiten bereitete und das Fortkommen auf dem durchweichten Boden sehr erschwerte. Dieses Regenwetter machte das braune Weib und ihr Kind kränklich und als sie an einer kleinen Lichte, nahe an Menons Dorfe lagerten, hatte die Krankheit des Säuglings in bedenklicher Weise zugenommen. Wir passirten eben diese Lichtung. Diamond saß neben mir am Bocke und wendete sich plötzlich mit den Worten zu mir: »Seht, Herr,« und er wies mit der Peitsche nach der Mitte der Lichte zu, wo üppiges Gras hochaufgesprossen war, »dort liegt mein Kind begraben!« Als er während seines früheren Aufenthaltes auf dieser Lichte gegen den Abend des zweiten Tages mit seinen Zugthieren von der Weide heimkehrte, kam ihm seine Frau entgegen, »Diamond,« sagte sie, »unser Kind ist todt.« Den Schmerzausbruch meines Weibes hinderte ich mit einer raschen Handbewegung und mit den Worten: »Weib, sei still und zeige kein trübes Gesicht, merkt es einer der Makalaka’s, so dürfen wir unser Kind nicht begraben,« denn von irgend einem abergläubischen Motiv beherrscht, gestatten es die Makalaka’s nicht, daß ein Fremder weder schwarz noch weiß, in dem von ihnen bewohnten Territorium begraben werde. Stirbt einer unglücklicher Weise im Gebiete des Majtenque-Flusses, so muß er bis an die Landesgrenze geschafft und hier erst bestattet werden; dies wußte Diamond wohl und da er in Folge der schlechten Wege wohl nicht in den nächsten vierzehn Tagen so weit gelangen konnte, mußte auf jeden Fall der Tod des Kindes geheim gehalten und dasselbe im Dunkel der Nacht bestattet werden. Diamond entschloß sich, seinem Herrn den Todesfall geheim zu halten. Seinen Gefährten gegenüber zwang sich Diamond, so wie es ihm nur thunlich war, vergnügt zu erscheinen, und um einigen Makalaka’s, die eben bei ihm zu Gaste waren, den bitteren Verlust nicht ahnen zu lassen. Als sich endlich die Makalaka entfernt hatten, schlich sich Diamond in das nächste Gebüsch, um sich auch zu vergewissern, daß sie gegangen waren, kehrte dann rasch zu der neben ihrem todten Kinde anscheinend schlafenden Frau zurück. »Nimm das Kleine mit Dir in den Wagen und hülle es in ein Tuch, lasse es im Wagen und ruhe etwas auf den Decken unter demselben aus. Das Weib that wie ihr geheißen, während sich Diamond mit dem Gespann zu schaffen machte. Er brachte die am vorderen Ende befestigten Zugthiere an die mittleren heran, um sie ganz gegen seine Gewohnheit hier zu befestigen und als er dies gethan, legte er sich anscheinend zur Ruhe nieder, in Wirklichkeit aber um zu wachen. So hatte er einige Stunden in dieser Weise zugebracht, dann stand er auf und brachte die sämmtlichen in der Mitte befestigten Ochsen nach vorne, rief dann sein Weib und beide machten sich daran, die reichlich angehäuften thierischen Excremente an einer Stelle, die ihnen für ein Grab ihres Kindes hinreichend groß zu sein schien, bei Seite zu schaffen, gruben ein seichtes Loch und legten die Leiche hinein. Den letzten Liebesdienst erwies seinem Kinde Diamond allein. Er konnte seiner Frau das Schluchzen nicht verwehren, und da er sich fürchtete, daß dasselbe ihr Thun verrathen könnte, sandte er sie zu ihrem Lager zurück, während er das kleine Grab schloß, mit den Excrementen der Thiere die Stelle bedeckte und hierauf die Zugthiere abermals dicht gedrängt um dieselbe befestigte und erst gegen Morgen auf ihre gewöhnlichen Posten zurückstellte. Die Makalaka’s merkten nichts von der Bestattung, doch der mehrtägige Aufenthalt auf der Stelle war eine trübe Zeit für das Hottentottenweib. »Und seit jener Zeit,« fuhr Diamond fort, »ging es wieder bergab mit mir, die Frau kränkelte mehr und mehr und es dauerte nur wenige Wochen und ich hatte auch für sie ein Loch zu graben. Seit ihrem Tode kam der Brandy wieder über mich und ich bin der Diamond von früher geworden und werde auch so bleiben, bis man auch mir irgendwo unter einem alten Dornbaum ein Loch gräbt.«
6) Ich erwähnte bereits, daß Herr Cowley, der jugendliche Jäger, mit aller Macht ein Gordon Cumin zu werden bestrebt war und zu diesem Ehrgeiz durch den Erfolg seiner ersten Löwenjagd, auf welcher er eine ausgewachsene Löwin erlegte, angespornt wurde. Ein fernerer Grund dieses Bestrebens mag wohl auch der Umstand gewesen sein, daß seine ihm an Erfahrung unstreitig überlegenen Jagdgefährten, die beiden schon erwähnten englischen Officiere, weder das Glück noch Gelegenheit hatten, eines der königlichen Thiere zu erlegen. Unter der großen Zahl von etwa vierzig Löwen-, Elephanten- und Straußenjägern sowie Elfenbeinhändlern, welche auf ihren Zügen zufällig mit Löwen zusammenkamen und sie zu bekämpfen hatten, ist mir nur mein seliger Freund Cowley bekannt, der an einen Eingebornenfürsten im südlichen Afrika die Anfrage stellte: »Morena (König), bezeichne mir eine Stelle in Deinem Reiche, wo ich mit Sicherheit Löwen antreffen und erlegen kann!« Da Cowley auch, nachdem der Fürst seinem Begehren entsprochen, seine Absicht zur Ausführung brachte, kann ihm Niemand Muth und Entschlossenheit absprechen, doch ihn vielleicht mit selbem Rechte einer Tollkühnheit zeihen, und dies um so mehr, als er auf diesem, seinem zweiten Jagdzuge beinahe sein Leben eingebüßt hätte.
Auf der Reise von Süden nach Norden wird der Reisende in den nördlichen Betschuanaländern und nördlich am Zambesi so häufig — er selbst sowohl auf seinen Jagdausflügen, wie seine Diener beim Wasserholen und Hüten etc., die Zugthiere beim Grasen, oder sein Lagerplatz in der Nacht, oder auch zuweilen das Eigenthum des Stammes, bei dem er sich zufällig aufhält — von Löwen angegriffen, daß es dann seine Ehre und Pflicht fordert, ja daß es oft die Nothwendigkeit erheischt, sein, oder das Leben seiner Umgebung zu schirmen und mit dem stärksten der südafrikanischen Raubthiere anzubinden. So ist ihm mehr denn hinreichende Gelegenheit geboten, seinen eigenen Muth, sein sicheres Auge und festen Arm zu erproben. So oft ich mich an Cowley erinnere, kann ich mich eines wehmüthigen Gefühles nicht erwehren. Noch immer sehe ich den frischen Jüngling vor mir mit dem blühenden Gesicht, sehe ihn, wie männlich er alle Strapazen eines südafrikanischen Interior-hunters ertrug und dann quält der Gedanke mich umsomehr, daß dieser von Gesundheit strotzende Organismus in wenigen Tagen dem Malaria-Fieber erliegen mußte. Am Abhange der bewaldeten Höhen, die sich am Oberlaufe des Panda ma Tenka-Flüßchens zu dem wiesigen Thale des letzteren herabneigen, einige hundert Schritte über der Handelsstation gleichen Namens, hat man den Löwenjäger begraben. Ein Steinhaufen, mit dem man das Grab beschwerte, um Hyänen und Schakale davon abzuhalten, bezeichnet die Ruhestätte des jungen Jägers.
Es war am 3. September des Jahres 1875, als Cowley während des abendlichen Methgelages (womit täglich das Nachtmahl am Marutse-Hofe in Schescheke schloß) an den König Sepopo die erwähnte Frage richtete und sich von dem Könige das Geleit einiger Marutse- oder Masupia-Männer erbat, welche ihn an eine von Löwen häufig besuchte Stelle bringen sollten. Auf diese Anfrage hin brach Sepopo in ein lautes Gelächter aus. »Ein Kind hat eben geredet, bist ja noch zu jung, um Löwen zu tödten! Makoa (Weißer), ich versichere Dich, die Löwen verstehen es zu beißen.« Da jedoch Cowley durch den Dolmetscher Jan Mahura auf seinem Ansuchen bestand, berief der König aus dem ringsum hockenden Halbkreise vier Männer zu sich, und bezeichnete ihnen das linke Ufer des stromabwärts einige Meilen unterhalb Schescheke in den Zambesi von Norden her einmündenden Kaschteja-Flusses als die Stelle, an welcher der weiße Jäger zweifellos Löwen antreffen könnte. Am folgenden Vormittage stieß man von Schescheke in einem kleinen Kahne ab, steuerte flußabwärts und gelangte nach drei Stunden an die Mündung des vom Könige genannten Flusses. Dieser scheidet die schon mehrmals genannte, sich im Osten an Schescheke anlehnende, Blockley’s Kraal genannte Wildebene in eine kleinere westliche und eine sehr ausgedehnte östliche Partie. Kaum gelandet, schoß Cowley, zur vollen Befriedigung seiner Geleitsmänner eine aus dem hohen Ufergras aufspringende, feiste Rietbock-Gazelle. Da sich durch den Schuß jedoch das sichtbare, ringsum grasende Wild zurückzog, bestimmte Cowley den folgenden Tag zur Jagd.
Am folgenden Morgen verließ die Jagdgesellschaft schon bei anbrechender Dämmerung das Lager und ging das linke Kaschteja-Ufer entlang. Ein dunkler in der Entfernung auftauchender Gegenstand, den die Eingebornen für einen Löwen hielten, entpuppte sich als ein gestreiftes Gnu. Als man so fruchtlos mehrere Meilen weit gegangen war, kehrten die Jäger in einem weiten Bogen nach rechts über die Wildebene zu ihrem Lagerplatze an der Kaschteja-Mündung zurück; da jedoch die sonst drückende Tageshitze durch die am Himmel hängenden, dichten Wolkenmassen gemildert war, versuchte Cowley sein Glück zum zweiten Male, nachdem er einen Imbiß zu sich genommen. Man ging abermals das Kaschteja-Ufer entlang, doch weiter landeinwärts als man es am Vormittage gethan und es hatte den Anschein, als ob die Jäger mehr Glück haben sollten, denn schon zu Beginn ihres Streifzuges trafen sie zahlreiche Heerden von Zebra’s und gestreiften Gnu’s, doch Cowley war entschlossen, seine Waffe nur an einem Mitgliede der königlichen Familie zu erproben. Man ließ das Wild zur Rechten und verwandte die vollste Aufmerksamkeit meist auf das hohe Ufergras, in welchem man mit Sicherheit die Raubthiere vermuthen konnte. Und abermals waren es die Schwarzen, welche den Weißen auf einen etwa vierhundert Schritte entfernten Gegenstand aufmerksam machten. Als man näher herantrat, erhob sich eine Löwin. Nachdem sie einige Secunden die herannahenden Menschen angeglotzt, machte sie kehrt und zog sich langsamen Schrittes zurück. Cowley sandte einen der Schwarzen der Stelle zu, wo das Raubthier gelegen und machte sich mit den zwei anderen (der vierte war am Lagerplatze zurückgelassen worden) an die Verfolgung der Löwin. Raschen Schrittes vorwärts eilend, hatte er sich derselben bis auf zweihundert Schritte genähert, als sie sich gegen ihn umwendend, stehen blieb. Der Jäger benützte diesen Augenblick zum Feuern und sandte in rascher Aufeinanderfolge zwei Kugeln dem Raubthiere entgegen. Beide Schüsse gingen fehl. Der Löwin erschien jedoch das Pfeifen der Kugeln zu mißfallen und laut knurrend peitschte sie mit ihrem Schweife den Boden. Für einen Augenblick legte sie sich nieder und kam dann aufspringend in gerader Richtung auf die Menschen los. Cowley kniete nieder und schoß auf eine Entfernung von hundertfünfzig Meter, fehlte aber wieder. Um so rascher bewegte sich die Löwin vorwärts. Die beiden hinter dem Jäger stehenden Schwarzen überließen diesen seinem Geschicke und liefen, laute Verwünschungen dem sich nähernden Raubthier entgegenrufend, auf und davon. Cowley warf sich vollends zur Erde, suchte sich hinter einem kaum 2½ Fuß hohen, brodlaibförmigen Termitenhügel zu decken und feuerte von hier aus seinen dritten Schuß auf eine Entfernung von dreißig Meter. Die Kugel traf das Thier mit einer solchen Wucht am vorderen Schulterblattrand, daß es zurückgeworfen, auf seine Hinterfüße fiel. Aufbrüllend schnappte es nach der Wunde und sprang nun in großen Sätzen heran, glücklicher Weise jedoch nur die fliehenden Schwarzen beachtend, wobei sie Cowley vollkommen übersehen haben mußte. Um nun die Aufmerksamkeit des Thieres nicht auf sich zu lenken, hütete sich der Jäger, sein Gewehr zu laden, sondern verhielt sich ganz ruhig. Die Löwin, die nun das Tempo ihrer Schritte etwas gemäßigt hatte, passirte zu seiner Rechten in einer Entfernung von drei Schritten; erst als sie etwa sieben weitere Schritte gethan hatte, lud er sein Gewehr wieder und warf sich so behutsam wie möglich um den Termitenhügel herum, um mit dem an dem Insectenbau fest angelegten Hinterlader einen fünften Schuß zu wagen. Er lag noch nicht vollkommen geschützt, als die Löwin seine Bewegung wahrnehmend, zurückschaut, ihn jedoch abermals übersieht. So wie sich das Raubthier wieder den Dienern zuwendet, feuert Cowley. Die Kugel traf die Löwin hinter und etwas unter das rechte Ohr, so daß sie auch im selben Momente zusammenbrach. Trotzdem gab ihr Cowley einen zweiten Schuß, um sich von ihrer Unschädlichkeit zu versichern. Es war ein beinahe ausgewachsenes Thier, dessen Fell mir der werdende Cuming zeigte, und auf welches er nicht wenig stolz war. Niemand war aber über den Erfolg Cowley’s mehr erstaunt als König Sepopo.
7) We see before us Mankoroane and a part of the Batlapins and Montsiwe the Barolongchief and others! They say they wish to be annexed. Our first question, when accepting the offer, should be: »Is it the wish of the chiefs or their subjects? Do the people as well as the chiefs ask for it?« Our second question would then be: Why do you ask for annexation? Is it because of your great attachment to the Makoa (white men) called »Englishmen«, or is it because you are disregarded, or imagine yourself to be so by the other white race called the »Dutchmen« or perhaps because you are oppressed by one of the neighbouring tribes?—or is it that the Chief is particularly annexious to gain the title of Chief Paramount, if two dispute for it?« When we hear impartial judgment passed on this, then we already know something about the character of the chief and his people. However, we must endeavour to gain true information about the manner of life and the intellectual abilities of the tribe.
8) Die Dürre war leider für einen Theil des Oranje-Freistaates und große Landstriche der Cap-Colonie so verderblich, daß sehr viele Farmer verarmten und die meisten derselben, auf deren Boden seit Jahr und Tag kein Tropfen Regen gefallen war, sowie die den Transport von der Küste nach dem Innern mit Ochsengespannen vermittelnden Fuhrleute sehr schwere Verluste erlitten. Leider sind diese Dürren in jenen Gegenden Süd-Afrika’s periodisch wiederkehrend und werden wohl erst in einigen Decennien in gewissen Strichen durch den Aufbau von Riesendämmen behoben werden können. Manche Strecken der Cap-Colonie wurden theilweise auch in diesem wie im vorhergehenden Jahre von einer mehr denn zwölfmonatlichen Regenlosigkeit heimgesucht, welche den Viehstand mancher Grundbesitzer mehr als decimirte; so verlor ein Herr Ch. von viertausend Stück Vieh über dreitausend.
9) Wenn ich nicht irre, nahm die Straußenzucht im Oranje-Freistaate ihren Anfang, wurde aber bald bis auf einzelne Versuche fallen gelassen. Hingegen erfreute sie sich in der Cap-Colonie der besten Pflege, so zwar, daß sie hier beinahe zur Vollkommenheit gedieh und nunmehr aus derselben zahme Strauße in größerer Anzahl nach der Republik gebracht wurden, um hier von Neuem, und wie ich höre mit Erfolg, gezüchtet zu werden. Manche der Züchter verlegen sich auf den Incubator (ein hölzerner Kasten), in dem durch künstliche Wärme — meist mit Hilfe erwärmten Wassers — den Straußeneiern die nöthige Brutwärme zugeführt wird; andere ziehen den natürlichen Brutproceß vor. Einige stellen die den Eiern entschlüpften Küchlein unter die Obhut schwarzer Diener, ohne sie weiter mit Brutvögeln in Berührung zu bringen, während eine kleinere Zahl die zur Welt gekommenen Jungen den Aeltern anvertraut. Im Allgemeinen scheint das letztere System bessere Erfolge als das erstere zu versprechen, doch ist es nicht für Jeden durchführbar, da es in jeder Beziehung hin kostspieliger ist. Während man sonst die Küchlein verschiedenen Alters in beschränkten, die halberwachsenen und erwachsenen Vögel in mehr oder minder umfangreichen Umzäunungen hält und weiden läßt und man die letzteren (halberwachsenen und alten Vögel) in aus Pfählen und vier- bis sechsfachen starken, horizontal und in einem Abstande von zwölf bis achtzehn Zoll gezogenen Drähten gebildeten Umzäunungen mit ziemlicher Sicherheit erhalten kann, muß man im ersteren Falle über große und mit einer dichten und hohen Umzäunung begrenzte Räume gebieten können. Die Federn zahmer Strauße werden nie so schön, wie jene der wilden. Letztere werden immer werthvoller bleiben, sowie sie gegenwärtig immer seltener in den Handel kommen. Darum wäre die schon mehrmals ausgesprochene Idee bezüglich der Zähmung der Strauße von Seite jener Eingebornenstämme Süd-Afrika’s, respective der Betschuana und Matabele, in deren Ländern sich diese nützlichen Vögel noch im wilden Zustande vorfinden, einiger Beachtung werth, umsomehr als die von ihnen bevölkerten Strecken meist mit Niederwald bedeckt sind, welcher leicht auf mehrere Meilen hin umzäunt werden könnte. In großen Räumen sich selbst überlassen, und nur selten aufgesucht, werden sie sich an den Anblick des Menschen gewöhnen, werden solche Strauße unstreitig ein den wilden Vögeln vollkommen gleiches oder nahezu gleichkommendes Gefieder erhalten. Je größer auch der Raum, in dem sich eine Straußenheerde bewegen kann, desto weniger Gefahr droht ihr durch die Entozoa-Parasiten, welche die häufigste Todesursache unter zahmen Straußen bilden. In mehreren Städten der Cap-Colonie, wie in Port Elizabeth, Grahamstown und Cradock werden allwöchentlich am Samstag Straußenfedernmärkte abgehalten, auf welchen auch lebende Thiere zur öffentlichen Versteigerung gelangen. Ich entnehme einem zu Anfang October aus Süd-Afrika erhaltenen Briefe, daß in Folge der starken Vermehrung der Strauße der Preis derselben seit kurzer Zeit sehr gesunken ist. Brutvögel, von denen fünf Paar feilgeboten waren, wurden mit 100 bis 125, ein erwachsenes aber nicht brütendes Paar (vier Paare) mit 35 bis 50, zwei einzelne Hähne mit je 35 und zwölf junge Vögel mit 17 £. St. 17 Sh. das Stück veräußert. Ein interessanter Fall wird von Herrn Johnsohn von Witteklip berichtet, er hatte ein paar Brutvögel, welche, nachdem sie Eier gelegt, dieselben sofort im Stiche ließen. Herr J. legte acht Eier davon in einen Incubator. Nach dreiundvierzig Tagen kamen lebende Küchlein zur Welt, doch alle so schwach und elend, daß sie schon wenige Stunden darauf zu Grunde gingen. Die meisten waren Mißgeburten, eines der Thiere hatte mit Ausnahme der Fußknochen keinen Knochen im Körper. In der Zwischenzeit legten die alten Vögel abermals zahlreiche Eier, ohne sich wieder um dieselben kümmern zu wollen. Bei gleichem Vorgehen mit diesen Eiern wurde wieder kein Resultat erzielt. Die Küchlein waren abermals Mißgestalten, es befand sich ein Cyclop darunter und ein Thier, das nur einen Oberschnabel hatte.
10) »Is there anything at present more treatening for us on our South African horizon than the cloud of the Zulu question? Dark, thick, bearing numerous most pernicious flashes, mercilless as they can only be, bursting from an untamed savage element, this cloud darkens our hopes of future peace and prosperity. It threatens daily and hourly, more and more with its numerous layers, the thousands who blindly, slavishly, and furiously, like a pack of wild dogs, listen to and follow Cetyvayo’s dread comands.
There, north of the Tugela, there is the sword of Damocles suspended over thee, South Africa. But behold, not suspended by a mighty Sovereign or a wise man, who thought to teach a King to give account of every moment of his life, but by a blood-thirsty, savage king guilty of the shedding of the innocent blood of thousands of human beings! Shocking! How has such a creature ever dared to suspend a hanging peril over South African men? Were thou slumbering, mighty Britannia’s fearless symbol? Could the British Lion so long endure such acts of offence? There, north of the Tugela, in the horrid prison of native liberty, the Gordian knot avails its solver.
But there was still another cause which made the already threatening cloud to appear yet more dangerous. It was the juxtaposition of this cloud to the remaining ones, here and there obscuring the horizon. Too often driven by the same boisterus gale,—they are thrown together and when united, they change the peaceful blue sky into a fire-spitting volcano. A blue azure sheet the symbol of heavenly peace converted into a volcano threatening peril and destruction.
The seat of the greatest insolence in our South African Continent, the seat of the roughest savageness, an image of habitual, animal-like expression of rage and fury, the seat of the lowest degradation of the human race, where members of the governing tribe are misdealt with a great deal worse than many of the species ingratae of our animals, than the unclean animals of ancient ages—the Empire of lies and thefts, the conglomeration of all the vices a savage can boast of—yes, our South African viper nest lies there north of the Tugela! Courage is the only virtue we could attribute to them (the Zulu’s) if it would be exhibited, and used for brave acts, but if it is exercised only to strengthen the power of a tyrannical monster, for the sake of murdering and plundering, the virtue is misused, and no more a virtue than the expression of the animal fury of a »tiger of trade«, or by the cries of his digestive organs! Year after year, insult after insult, has been offered to, and commited on, the Natal colonists! Are they not our brethren, united with us under Her Most Gracious Majesty’s Sovereignty? The insults are offerd, to us as well as to them. Every righteous man who has the welfare of his fellow-subjects in view, every one from the Cape of Good Hope up to the northern Transvaal boundary from the mouth of the Oranje River to the Indian Ocean, must feel that degradation in all the depths of his heart, must feel himself struck by every one of those shamefull blows, and cannot retain one with a clenched fist, to demand another with feelings of awe to pray for a stop to these odious deeds.
A great mistake is made, if any one of us (may be of those to whom I have referred above) thinks that the danger in store is only for those living in Natal and the Transvaal colony. We must look upon the matter just if we were insulted and attacked ourselves. The Zulu crater throws its fire high over the whole of South Africa; the burning lava spreads over all its countries, Zululand being the concentration of all the possible dissatisfaction of South Africa! All those of our unfortunate native tribes who seek and have sought their heathen welfare by overthrowing, and overwhelming the race of the whites, look with true desire towards this volcano in our north eastern corner; sigh in thought, sigh in words, and most secretly through messengers they sent into Cetywayo’s laager. There the last outburst of all the lowest savage vices seeks its protection, finds its nursery and hopes for its salvation. Into the boiling mass of the volcano we see from all directions, streams of sulphuric fluid flowing. There united with the vaporous mass, the »Zulu life« burst forth in one gush of seeting, destroying, hissing lava. And the hiss is repeated every moment, every day by that native mind in Cetywajo Kingdom. etc. etc.
11) Die Maschona, welche einst mehrere Reiche in Süd-Afrika bildeten, wurden zum großen Theile von den Matabele vernichtet, welche noch alljährig Raubzüge in ihre Gebiete, die sich von Osten an das Zulu-Reich anschließen, unternehmen. In der Regel gelingen den Matabele diese Raubzüge und sie bringen außer Frauen, Knaben und Kindern auch verschiedene Industrie-Erzeugnisse heim, welche deutlich die Kunstfertigkeit des bedrückten Stammes zeigen.[34] Ihre Gebiete sind sehr fruchtbar, leider aber auch sehr ungesund. Die Elfenbeinhändler berichteten mir, daß die Maschona’s ihre Hütten hoch über dem Boden und wo es möglich ist, an den Vorsprüngen steil abfallender Felsen- und Höhenwände erbauen, und zwar einestheils aus Gesundheitsrücksichten, andererseits um ihre Gehöfte leichter in Vertheidigungszustand setzen zu können.
Die Stämme bauen Reis an, der sich durch ein größeres, röthlich gefärbtes Korn auszeichnet. Sie bearbeiten mit Erfolg Metalle und machen im Gegensatze zu anderen südafrikanischen Stämmen mit Ausnahme der Buschmänner und Masarwa’s von Bogen und Pfeil Gebrauch. Vortrefflich müssen ihre aus Baumbast und anderen vegetabilischen Flechtstoffen bereiteten Gewebe, beachtenswerth ihre Waffen und Musik-Instrumente genannt werden. Sie wurden in der Regel von Osten und Südosten her von den portugiesischen Händlern von der Ostküste aufgesucht, während Moselikatze sowohl wie La Bengula den englischen Elfenbeinhändlern, aus Furcht, daß diese den Maschona’s zu Gewehren verhelfen würden, den Eingang in das Gebiet der letzteren erschwerten oder vollkommen zu verbieten pflegten. — Das Maschona-Land ist reich an Quarz, Alluvial-Gold und sehr reich an Wild.
12) Meine nächste gegen Schluß dieses oder zu Beginn des kommenden Jahres anzutretende Reise soll den Charakter einer wissenschaftlichen Forschungsreise an sich tragen, auf welcher ich nicht nur den rein geographischen, sondern auch allen verwandten Disziplinen meine Thätigkeit und vollste Aufmerksamkeit widmen will. Das nächste Reiseziel bilden die Cap-Colonie und die ihr im Osten angrenzenden Kafferngebiete, deren partielle Durchforschung in paläontologischer, botanischer und ethnologischer Hinsicht während eines Zeitraumes von circa vier Monaten ich mir zur Aufgabe stelle und deren Resultate (Sammlungen) von mir sofort nach der Heimat gesendet werden sollen. Das gesammelte naturhistorische und ethnographische Materiale soll gleich dem auf meinen bisherigen Reisen zusammengebrachten von Fachgelehrten wissenschaftlich bereitet, vaterländischen Museen, Instituten, Schulen etc. überwiesen werden.
Indem ich noch vor meiner Reise durch einschlägige Studien und Uebungen meine Kenntnisse in den einzelnen wissenschaftlichen Fächern nach besten Kräften vervollständigen will, hoffe ich unter Hinweis auf die bereits vorliegenden Resultate meiner ersten drei Reisen die mir erwachsende Aufgabe zum Nutzen der Wissenschaft zu bewältigen.
Das Hauptziel meiner nächsten Reise ist in geographischer Hinsicht die Durchquerung des afrikanischen Kontinents von Süd nach Nord. Nachdem ich auf der Strecke zwischen dem Vaal und Zambesi die bisherigen unsicheren Positionsbestimmungen durch verläßliche und genaue ersetzt, ist es meine Absicht, das Stammland der Marutse (die Barotse) mit besonderer Berücksichtigung der dortigen Königsgräber sodann das ganze Gebiet zwischen diesem Lande und dem Kafueflusse in geographischer, naturhistorischer und ethnographischer Hinsicht zu durchforschen und die bis dahin erzielten Sammlungen von den Victoriafällen aus nach Süden zur Weiterbeförderung nach der Heimat zu senden.
In rein nördlicher Richtung meine Reise fortsetzend, will ich die Wasserscheide zwischen dem Zambesi- und Congo-System (Bangweolo-See) erforschen und den Lauf des Kongo bis zu seiner großen Biegung nach Westen verfolgen. Gestatten es die Verhältnisse und Zustände, so will ich von hier ab in nordnordwestlicher Richtung weiter vordringen und bei dieser Gelegenheit das letzte der großen hydrographischen Probleme Afrika’s, die Frage nach dem Unterlaufe des Uëlle zu lösen und weiterhin Darfur durchziehend, Aegypten zu erreichen suchen. Sollten unüberwindliche Hindernisse mir die volle Ausführung meines Reiseplanes verwehren, so ist es meine Absicht, mich nach der Ostküste zu wenden.
Ich will schließlich besonders betonen, daß es mir nicht um eine bloße Durchquerung Afrikas zu thun ist, sondern daß ich Schritt für Schritt das durchreiste Gebiet durchforschen und wenn mir dies gelingen sollte, mit den möglichst vollständigen Sammlungen bereichert, nach drei Jahren heimzukehren gedenke.
[34] Im Laufe des Jahres 1880 kam mir die Nachricht zu, daß 12000 Matabele-Krieger von den vereinigten Maschona’s geschlagen wurden.
Special Karte
(No. 1.)
des von Dr. Holub bereisten
centralen Theiles
von
Ost Bamangwato
und
West Matabele.
Nach Compass Aufnahmen. Juli 1875, u. März u. April 1876.
Maßstab 1:500000
Kartog. lith. Inst. v. G. Freytag Wien
Verlag v. Alfred Hölder, k. k. Hof- u. Universitäts-Buchhändler in Wien.
Druck v. Jos. Eberle & Co. Wien
Special Karte No. 2.
Die Victoriafälle
des
Zambesi
nach Compassaufnahmen von
Dr. Emil Holub.
Maaßstab 1:7000.
Kartogr. lith. Anst. v. G. Freytag, Wien.
Verlag v. Alfred Hölder k. k. Hof- u. Universitäts-Buchhändler in Wien.
Druck v. Jos. Eberle & Co. Wien.
Special Karte
(No. 3)
Dr. Holub’s Bootfahrten im
centralen Laufe
des
Zambesi
von der Makumba Bucht
bis zum Nambwe Katarakt.
(Süd Barotse)
Nach Compass-Aufnahmen vom August 1875 bis Februar 1876.
Maßstab 1:180000.
Kartogr. lith. Anst. v. G. Freytag, Wien.
Verlag v. Alfred Hölder, k. k. Hof- u. Universitäts-Buchhändler in Wien.
Druck v. Jos. Eberle & Co. Wien.
Anmerkungen zur Transkription
Fußnoten wurden am Ende des jeweiligen Kapitels gesammelt.
Der Originaltext ist in Fraktur gesetzt. Im Original g e s p e r r t hervorgehobener Text wurde in einem anderen Schriftstil markiert. Textstellen, die im Original in Antiqua gesetzt sind, wurden in einer anderen Schriftart markiert.
Die variierende und inkonsistente Schreibweise des Originals wurde weitgehend beibehalten. Lediglich die am Buchanfang aufgeführten Errata und offensichtliche Druckfehler wurden korigiert wie hier aufgeführt (vorher/nachher):